"Hauptsache irgendwas": Fabio Quartararo über sein Trainingsprogramm
Fabio Quartararo in der Winterpause: Länger als einen Tag ohne Training hält er es nicht aus, hat aber auch die Grenzen seines Fitnessregimes kennengelernt
Fabio Quartararo verbringt die derzeit laufende Winterpause zwischen den MotoGP-Saisons 2023 und 2024 zu großen Teilen in Andorra, wo er wie so viele seiner Kollegen aus der Motorrad-WM seit einigen Jahren lebt.
Neben ein wenig Entspannung und ein paar Tagen mit Freunden, um den Jahreswechsel zu feiern, hat sich Quartararo für die Zeit zu Hause auch eine strikte Vorbereitung auf die Saison 2024 zum Ziel gesetzt. "Ich bin jemand, der es nicht länger als 24 Stunden ohne Training aushält", verrät Quartararo im offiziellen MotoGP-Podcast und erklärt: "Das bedeutet für mich viel Laufen und viel Zeit im Fitnessstudio."
"Abgesehen davon kann ich in der Winterpause viel mehr Zeit auf einem Motocross-Bike verbringen. Während der Saison ist das nicht so einfach, weil man sich dabei natürlich sehr leicht verletzen kann. Deshalb mache ich das meistens im Dezember, Januar, Februar", so der MotoGP-Weltmeister von 2021.
Sportliche Betätigung ist für Quartararo ein Muss. "Ich bin seit jeher jemand, der immer irgendwie aktiv sein muss. Einfach nur faul zu Hause rumliegen, das kann ich nicht", sagt er und bekennt: "Auch an einem freien Tag kriege ich es nicht hin, einfach mal nichts zu machen. Mindestens 45 Minuten Radfahren oder etwas ähnliches müssen es schon sein, Hauptsache irgendwas."
Aber der 24-Jährige hat auch die Grenzen seines Fitnessregimes kennengelernt. "Es gab Zeiten, da habe ich dreimal am Tag trainiert. Das ist einfach zu viel, denn dein Körper braucht einfach Zeit, um sich zu erholen. Dass mit zu viel Training die Verletzungsgefahr sogar steigt, das ist etwas, was ich erst lernen musste", sagt Quartararo und fügt hinzu: "Dass ich das gelernt habe, ist aber noch gar nicht so lange her."
Die MotoGP-Saison 2024 wird für Quartararo die vierte im Yamaha-Werksteam Foto: Yamaha
"Mein Problem war, dass ich viel zu schnell wütend wurde. Meistens war der Sport der Grund, aber nicht immer", erinnert sich Quartararo an den Auslöser, um neben den physischen Einheiten auch mentale Einheiten in sein Trainingsprogramm aufzunehmen.
Gegenüber Diego Gubellini und Co. ist Quartararo heute ruhiger als zu Petronas-Zeiten Foto: Motorsport Images
Mit Bildmaterial von Motorsport Images.
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