Live-Ticker 24h Le Mans 2023: Countdown zum Rennstart
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'au revoir' aus Frankreich!
Gut zwei Stunden nach der Zieldurchfahrt verabschieden wir uns aus Le Mans! Der diesjährige Langstreckenklassiker an der Sarthe bleibt unvergessen - und bietet genügend Stoff für interessante Hintergrundberichte. Schaut also auch in den kommenden Stunden und Tagen gerne rein! Bis bald - und 'au revoir' aus Frankreich.
Kein Zoff bei Toyota
Ryo Hirakawa verlor während der Aufholjagd seinen Toyota und krachte in die Leitplanken. Hat dieser Fahrfehler den sechsten Sieg in Folge verhindert? Möglich. Ärger darüber herrscht bei Toyota allerdings nicht. Teamkollege Brendon Hartley nimmt Hirakawa sogar in Schutz, denn der Japaner wurde mit dem Befehl der "maximalen Attacke" auf die Strecke geschickt.
"Es hätte jedem von uns passieren können, und es ist vielen Jungs da draußen während der 24 Stunden passiert", sagt Hartley. "Die Emotionen waren sehr unterschiedlich, denn wir waren heute die Underdogs. Die meiste Zeit des Rennens waren wir eines der langsameren Autos."
Lerclerc in Le Mans: Warum nicht?
Auch Charles Leclerc, der sich das Rennen an der Sarthe angeschaut hat, freute sich über den Erfolg seines Arbeitgebers. "Es ist unglaublich nach einer Rückkehr nach so vielen Jahren", sagt der Monegasse. "Eine ganz besondere Ausgabe. Ich war hier, um zu unterstützen, und ich bin wirklich glücklich, dass Ferrari gewonnen hat, und es war eine unglaubliche Erfahrung."
Ob Leclerc nun selbst Gefallen am Langstreckenklassiker gefunden hat? "Ich meine, warum nicht?", schmunzelt er. "Ich würde es gerne tun, es ist ein unglaubliches Ereignis. Sicherlich möchte ich eines Tages in meinem Leben dieses Kästchen abhaken, aber wann das sein wird, weiß ich nicht. Aber wie gesagt, ich bin einfach extrem stolz auf das, was Ferrari heute geleistet hat, es war verrückt."
Foto: Motorsport Images
Zielankunft für das NASCAR
Auch der Hendrick-Chevrolet #24 (Johnson/Rockenfeller/Button) hat allen Grund zum Jubel. Das wuchtige NASCAR erreicht beim diesjährigen Langstreckenklassiker an der Sarthe tatsächlich die Zielankunft. Zwar musste das Team am Sonntagmittag noch einen Kupplungswechsel vornehmen, aber die Fahrt über die Ziellinie war dennoch möglich - auf der 39. Gesamtposition.
Pier Guidi: "Brauche Zeit zum Realisieren!"
Alessandro Pier Guidi kann sein Glück kaum fassen. "Wir sind nach 50 Jahren zurückgekehrt und haben direkt gewonnen, es ist unglaublich", jubelt der Italiener. "Ich brauche etwas Zeit, um das zu realisieren."
Allerdings kommt der Erfolg nicht von allein. "Wir haben 24/7 gearbeitet und hatten daher ein großartiges Auto", erinnert Pier Guidi. "Ich war zuversichtlich, dass wir konkurrenzfähig sind."
"Allerdings wussten wir nicht, ob wir es bis zum Ende durchhalten", verrät der Ferrari-Pilot. "Wir befinden uns noch im Lernprozess, daher sind wir einfach Runde für Runde angegangen und haben keine Erwartungen gestellt. Jetzt ist der Sieg umso großartiger. Forza Ferrari!"
Der Rennbericht zum Nachlesen
Die 24h von Le Mans 2023 waren ein ereignisreiches Rennen - mit zahlreichen Unfällen, Regenchaos und technischen Problemen. In unserem ausführlichen Rennbericht (hier!) könnt ihr das ganze Geschehen nachlesen.
Die wichtigsten Ereignisse des Rennens
- Toyota #8 stürmt in der Startrunde an den Ferraris vorbei an die Spitze
- 40 Minuten Safety-Car nach Unfall von Jack Aitken im Action-Express-Cadillac #311 (Derani/Sims/Aitken)
- Cadillac #3 (Bourdais/van der Zande/Dixon) wird von GTE-Auto getroffen
- Regen sorgt für Chaos und viele Abflüge und spült Peugeot #94 (Duval/Menezes/Müller) an die Spitze
- Jean-Eric Vergne (Peugeot #93) dreht sich hinter dem Safety-Car ins Kiesbett
- Reifenschaden beim Porsche #6, Strafe gegen Porsche #5 wegen Überholen unter Safety-Car
- Heftiger Abflug des führenden Jota-Porsche #38 (Felix da Costa/Stevens/Ye)
- Ferrari-Doppelführung am Abend
- Regen bei Einbruch der Dunkelheit
- Boxenstopps wirbeln Reihenfolge durcheinander
- Alessandro Pier Guidi (Ferrari #51) stürmt dem Feld davon
- Porsche #75 mit Defekt ausgeschieden
- Vanwall #4 mit Motorschaden ausgeschieden
- Alessandro Pier Guidi (Ferrari #51) dreht sich in Führung liegend ins Kiesbett
- Crash mit mehreren Autos reißt Toyota #7 (Conway/Kobayashi/Lopez) aus dem Rennen
- Peugeot #94 verliert "dank" Safety-Car-Phase Vorsprung von fast einer Runde
- Toyota #8 geht kurz nach Restart in Führung
- Gustavo Menezes (Peugeot #94) rutscht auf P3 liegend in die Reifenstapel
- Duell Toyota #8 vs. Ferrari #51 im Morgengrauen
- Kapitaler Motorschaden am Vanwall #4
- Ferrari #51 am Morgen das schnellere Auto, geht an der Box am Toyota #8 vorbei
- Abflug von Kevin Estre (Porsche #6) nach Missverständnis beim Überrunden, Reparaturstopp kostet 13 Runden
- beide Glickenhaus-Boliden (#708/#709) nach Abflug in der Indianapolis mit Zeitverlust
- Ferrari #51 verliert Vorsprung von einer Minute, weil das Auto nach einem Boxenstopp nicht direkt wieder anspringt
- Toyota #8 verliert nach Unfall mehr als drei Minuten, bleibt aber auf P2
- bestplatzierter Porsche #5 rund 30 Minuten vor Ende in langsamer Fahrt
- Ferrari #51 beim letzten Stopp wieder mit Problemen und Zeitverlust von einer Minute
- Ferrari #51 gewinnt vor Toyota #8 und Cadillac #2
Toyota ist geschlagen
Nach fünf Siegen in Folge muss sich Toyota mit dem zweiten Platz zufriedengeben. "Das ist natürlich ein gutes Ergebnis, aber ich bin sehr enttäuscht, denn wir wollten gewinnen", sagt Sebastien Buemi ehrlich. "Wir haben das Maximum gegeben, aber wir waren heute zu langsam. Glückwunsch an Ferrari!"
Die italienische Nationalhymne
Überblick: Die Top-Zehn aller Klassen
Hypercar
1. Ferrari #51 (Pier Guidi/Calado/Giovinazzi)
2. Toyota #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa)
3. Cadillac #2 (Bamber/Lynn/Westbrook)
4. Cadillac #3 (Bourdais/van der Zande/Dixon)
5. Ferrari #50 (Fuoco/Molina/Nielsen)
6. Glickenhaus #708 (Dumas/Briscoe/Pla)
7. Glickenhaus #709 (Mailleux/Berthon/Gutierrez)
8. Peugeot #93 (di Resta/Jensen/Vergne)
9. Porsche #5 (Cameron/Christensen/Makowiecki)
10. Action-Express-Cadillac #311 (Derani/Sims/Aitken)
LMP2
1. Inter-Europol-Oreca #34 (Smiechowski/Scherer/Costa)
2. WRT-Oreca #41 (Andrade/Kubica/Deletraz)
3. Duqueine-Oreca #30 (Jani/Binder/Pino)
4. Alpine-Oreca #36 (Vaxiviere/Canal/Milesi)
5. WRT-Oreca #31 (Gelael/Habsburg/Frijns)
6. Idec-Oreca #48 (Lafargue/Chatin/Hörr)
7. Vector-Oreca #10 (Cullen/Kaiser/Aubry)
8. United-Autosports-Oreca #23 (Pierson/Blomqvist/Jarvis)
9. Alpine-Oreca #35 (Negrao/Rojas/Caldwell)
10. Algarve-Pro-Oreca #45 (Kurtz/Allen/Braun)
LMGTE-Am
1. Algarve-Pro-Oreca #45 (Kurtz/Allen/Braun)
2. TF-Sport-Aston-Martin #25 (Al Harthy/Dinan/Eastwood)
3. GR-Porsche #86 (Wainwright/Pera/Barker)
4. Iron-Lynx-Porsche #85 (Bovy/Gatting/Frey)
5. AF-Corse-Ferrari #54 (Flohr/Castellacci/Rigon)
6. Heart-of-Racing-Aston-Martin #98 (James/Mancinelli/Riberas)
7. Project-1-Porsche #56 (Hyett/Jeanette/Cairoli)
8. Walkenhorst-Ferrari #100 (Hull/Haryanto/Segal)
9. Kessel-Ferrari #74 (Cozzolino/Tsujiko/Yokomizo)
10. Kessel-Ferrari #57 (Kimura/Huffaker/Serra)
Historischer Erfolg in Le Mans
Ferrari trägt sich in die Geschichtsbücher der 24h von Le Mans ein. Die Italiener holen sich wieder einmal den Gesamtsieg. In unserer Fotostrecke könnt ihralle Rennsieger der 24h seit der Erstausgabe 1923 durchschauen.
Corvette triumphiert in der LMGTE-Am
Bei den GT-Fahrzeugen hat Corvette das Unglaubliche erreicht: Trotz zehnminütiger Reparaturpause wegen eines gebrochenen Dämpfers und einem anfänglichen Rückstand von zwei Runden gewinnt die Corvette #33 (Keating/Varrone/Catsburg) die LMGTE-Am-Klasse!
Inter Europol gewinnt LMP2-Klasse
In der LMP2-Klasse gewinnt der Inter-Europol-Oreca #34 (Smiechowski/Scherer/Costa) - trotz schwerer Fußverletzung von Fabio Scherer, der eine gute Schlussphase gefahren ist. "Ich versuche mich selbst zu beherrschen, ich bin sehr emotional", schluchzt Teamkollege Albert Costa. "Es ist unglaublich. Ich habe immer davon geträumt hier zu sein, jetzt habe ich es geschafft."
"Ein großartiger Erfolg für Ferrari"
Die Italiener können ihren Sieg kaum glauben. "Es ist sehr emotional und ein großartiges Ergebnis für das Team", jubelt James Calado. "Ich bin sehr glücklich, denn wir haben für den Sieg sehr hart gekämpft. Es ist ein großartiger Erfolg für Ferrari!"
Ferrari gewint die 24h Le Mans 2023
Ferrari hat es geschafft! Die Italiener gewinnen die 24h Le Mans 2023! Alessandro Pier Guidi, James Calado und Antonio Giovinazzi bringen den Ferrari 499P mit der Startnummer 51 auf dem ersten Platz ins Ziel.
Der zweite Platz geht an den Toyota #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa). Nach fünf Siegen in Folge müssen sich die Japaner in diesem Jahr geschlagen geben. Der Cadillac #2 (Bamber/Lynn/Westbrook) komplettiert das Podium.
Nach dem Frikadelli-Sieg bei den 24h Nürburgring ist es in diesem Jahr schon der zweite Gesamtsieg bei einem der wichtigsten 24-Stunden-Rennen.
Porsche sammelt WM-Punkte
Die beiden Porsche 963 von Penske (#5) und Jota (#38) gehen für die letzten Runden noch einmal auf die Strecke. Hier geht es nur darum, eine Zielankunft zu feiern und mögliche WM-Punkte für die WEC zu sammeln.
Ferrari auf dem Weg zum Sieg
Zehn Minuten vor dem Ende ist klar, dass Toyota den Sieg bei den 24h Le Mans 2023 nicht mehr aus eigener Kraft erreichen kann. Der Ferrari #51 (Pier Guidi/Calado/Giovinazzi) führt mit 1:45 Minuten vor dem Toyota #8 und muss den ersten Platz "nur noch" ins Ziel bringen.
Glickenhaus im Kies
Ein Bild, das wir bereits kennen: Der Glickenhaus #709 (Mailleux/Berthon/Gutierrez) steht in der Daytona-Schikane im Kies und verursacht eine Slow Zone. Auch der Toyota #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa) kommt jetzt zum letzten Stopp.
Ferrari-Drama beim Stopp!
Beim letzten Boxenstopp muss Ferrari noch einmal zittern! Wie schon bei einem früheren Stopp heute Morgen konnte der Ferrari #51 (Pier Guidi/Calado/Giovinazzi) nicht direkt losfahren. Alessandro Pier Guidi musste das Fahrzeug einmal neu starten und konnte erst mit Zeitverzug losfahren. Der Spitzenreiter hat dadurch rund eine Minute verloren, was den Toyota #8 wieder näherbringt.
Porsche #5 in langsamer Fahrt
Der Porsche #5 (Cameron/Christensen/Makowiecki) schleicht in langsamer Fahrt um den Kurs. Ein Reifenschaden oder ähnliches ist nicht zu erkennen. Das ist bitter, denn es stehen nur noch 32 Minuten auf der Uhr.
Schlussspurt für Inter Europol
Auch der Inter-Europol-Oreca #34 (Smiechowski/Scherer/Costa) war jetzt zum letzten Stopp an der Box. Am Steuer sitzt Fabio Scherer, der sich übrigens schwer am Fuß verletzt hat, als ihm beim Fahrerwechsel wohl die Corvette darübergefahren ist. Nichtsdestotrotz gibt der Schweizer alles, um den Klassensieg in der LMP2 ins Ziel zu bringen.
Die letzten Stopps...
Viele Fahrzeuge kommen jetzt zum letzten Stopp an die Box. Dazu gehört unter anderem die Corvette #33 (Keating/Varrone/Catsburg), die in der LMGTE-Am-Klasse führt. Es sieht so aus, als könnte das erfahrene Team den letzten Le-Mans-Klassensieg in der Geschichte der GTE-Fahrzeuge nach Amerika holen.
Probleme beim LMP2-Leader?
In der LMP2-Klasse führt der Inter-Europol-Oreca #34 (Smiechowski/Scherer/Costa), der aktuell von Fabio Scherer pilotiert wird. Allerdings scheint es, als hätte das Team mit Funkproblemen zu kämpfen. Die Crew versucht, den Schweizer an der Boxenmauer mit notwendigen Hinweisen zu versorgen. Der WRT-Oreca #41 (Andrade/Kubica/Deletraz) liegt rund zehn Sekunden dahinter.
Noch eine Stunde!
Auf geht's, die letzte Stunde bricht an. Wird es im Kampf um den Gesamtsieg noch einmal spannend oder fährt Ferrari den Vorsprung nach Hause?
Sind die Positionen bezogen?
Nun läuft das Rennen vor sich hin. Es scheint, als hätten die Hypercars ihre Positionen bezogen. Der Ferrari #51 (Pier Guidi/Calado/Giovinazzi) führt mit souveränem Vorsprung von knapp 3,5 Minuten vor dem Toyota #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa). Auch der Cadillac #2 (Bamber/Lynn/Westbrook) wird aus eigener Kraft keinen Angriff auf die zweite Position starten können.
Spannende Duelle in der GTE-Klasse
In der GTE-Klasse wird auch 1,5 Stunden vor dem Rennende noch um die Positionen gekämpft. Die Corvette #33 (Keating/Varrone/Catsburg) führt die Klasse an, dahinter kämpft der TF-Sport-Aston-Martin #25 (Al Harthy/Dinan/Eastwood) mit dem Iron-Lynx-Porsche #85 (Bovy/Gatting/Frey) - und übernimmt vorerst die zweite Position.
Toyota bleibt auf P2
Glück im Unglück für Toyota: Der Schaden am verbliebenen Auto war offenbar geringer als gedacht, nach kurzer Reparaturpause und dem Wechsel von Front- sowie Heckpartie geht der Toyota #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa) wieder auf die Strecke. Er behält die zweite Position, weil der Vorsprung auf den Cadillac #2 (Bamber/Lynn/Westbrook) groß genug war. Allerdings scheint der Sieg aus eigener Kraft nun nicht mehr möglich, denn der Rückstand beträgt nun 3:22 Minuten.
Toyota #8 mit Unfall!
Ist das die Vorentscheidung? Der Toyota #8 ist abgeflogen und am Heck beschädigt! Beim Anbremsen auf die Arnage-Kurve verliert Ryo Hirakawa das Auto und schlägt in die Leitplanke ein. Der Japaner rettet sich an die Box, allerdings wartet eine Reparaturpause.
Reifenschaden beim Idec-Oreca
Der Idec-Oreca #48 (Lafargue/Chatin/Hörr) schleppt sich mit einem Reifenschaden um den Kurs. Am Steuer sitzt der Deutsche Laurents Hörr, der damit seine vierte Position in der LMP2-Klasse verlieren wird. Schade!
Toyota oder Ferrari: Wer macht's?
Die letzten zwei Stunden brechen an und es bleibt die Frage, ob Ferrari die Führung behaupten kann oder Toyota noch einmal zurückschlägt. In Lauerstellung liegen die beiden Cadillac #2 und #3, die allerdings Rundenrückstand haben und ohne Probleme bei den Spitzenreitern chancenlos sind.
Oder auch nicht...
Zu früh gefreut: Das NASCAR ist nach einer Runde wieder in der Box und die Mechaniker liegen unter dem Auto. Die Probleme sind scheinbar nicht behoben, wobei Rockenfeller vorerst im Cockpit bleibt. Das könnte darauf hindeuten, dass es gleich weitergeht...
NASCAR fährt wieder
Der Hendrick-Chevrolet #24 (Johnson/Rockenfeller/Button) fährt wieder! Der Kupplungswechsel ist abgeschlossen, sodass Mike Rockenfeller mit dem NASCAR wieder auf Zeitenjagd gehen kann.
Toyota ohne Chance?
Die nächste Runde der Boxenstopps ist absolviert. Der Toyota #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa) ist eine Runde vor dem Ferrari #51 (Pier Guidi/Calado/Giovinazzi) an die Box gekommen. Brendon Hartley fährt mittlerweile seinen vierten Stint, was an der Spitzenposition nichts ändert: Der Vorsprung des führenden Ferrari beträgt weiterhin mehr als 15 Sekunden.
NASCAR in der Box!
Nachdem der Hendrick-Chevrolet #24 (Johnson/Rockenfeller/Button) 21 Stunden lang ohne große Probleme gefahren ist, steht das Auto nun in der Box. Die Kupplung des modizifierten NASCAR-Autos ist kaputt und muss gewechselt werden.
Toyota kämpft verzweifelt
Toyota will sich Ferrari nicht geschlagen geben und kämpft um den Sieg - derzeit aber ein wenig auf verlorenen Posten. Obwohl Brendon Hartley alles gibt, kann er den Rückstand auf James Calado nicht verkürzen. Mehrfach ist der Neuseeländer ein bisschen jenseits des Limits unterwegs.
Dann wird er von der Box gefragt, ob er sich körperlich einen vierten Stint zutraut. Die entschlossene Antwort: "Ja!"
Strafe für den Führenden der LMP2
Das führende Auto der LMP2-Klasse, der Inter-Europol-Oreca #34 (Smiechowski/Scherer/Costa), erhält wegen Überholen unter Safety-Car-Bedingungen eine Durchfahrtsstrafe. Angesichts eines Vorsprungs von mehr als zwei Minuten wird das aber nicht dramatisch ins Gewicht fallen.
Ferrari setzt sich ab
Nein - es wird nicht dazu kommen, dass Hartley mit dem Toyota #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa) in Führung geht. Der Rückstand auf den führenden Ferrari #51 (Pier Guidi/Calado/Giovinazzi) ist wieder auf über fünf Sekunden angewachsen. Stattdessen bekommt Hartley von hinten Besuch, in Form von Miguel Molina im Ferrari #50 (Fuoco/Molina/Nielsen). Der Spanier hat allerdings Rundenrückstand.
GT-Ferrari #57 abgeflogen
Der Kessel-Ferrari #57 (Kimura/Huffaker/Serra) ist abgeflogen und steht vor der Indianapolis-Kurve in den Reifenstapeln. Der Schaden sieht nicht groß aus, aber Daniel Serra kann die Fahrt erst nach kurzer Zeit fortsetzen.
Ferrari vs. Toyota
Die nächsten Minuten werden spannend: Brendon Hartley holt im Toyota #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa) auf den führenden Ferrari #51 auf. Dort dreht Antonio Giovinazzi am Lenkrad. Es wird in den kommenden Runden zum direkten Kampf auf der Strecke kommen.
Aitken im Kies
Jack Aitken, der gestern in der ersten Runde schon einen Unfall hatte, hat den Ferrari #51 (Pier Guidi/Calado/Giovinazzi) in der Daytona-Schikane im Kies geparkt. Er kommt aus eigener Kraft nicht mehr heraus, die nächste Slow Zone wird ausgerufen. Das Auto liegt nach langer Reparaturpause nach dem Start ohnehin aussichtslos im Hinterfeld.
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