Liveticker 24h Le Mans 2024: Hyperpole-Tag an der Sarthe
Liveticker 24h Le Mans 2024: Chronologie des Donnerstags
Live-Gesamtwertung
Bericht
Liveticker
Das war's dann für heute!
Damit beenden wir unsere Coverage vom Donnerstag. Am morgigen Freitag werden traditionell Ankündigungen für die Zukunft gemacht. Wir erwarten vor allem vom ACO News zum Thema Wasserstoff, da wird es Zeit für Nägel mit Köpfen. Wir melden uns dann morgen wieder, es gibt genügend Storys zu erzählen. Gute Nacht!
Keine Unfälle im Abschlusstraining
Alle Fahrzeuge sind sicher an die Box zurückgekehrt. Alle Fahrzeuge sind an einem Stück geblieben. Nachtragen wollen wir noch, dass der United-Autosports-McLaren #59 (Cottingham/Costa/Saucy), der vorhin im dritten Training den Unfall in Tertre Rouge hatte, elf Runden absolviert hat. Somit bleibt nur die Reparaturarbeit bei Jota Sport, den Jota-Porsche #12 (Stevens/Ilott/Nato) wiederaufzubauen.
Letztes Training durch
Tatsächlich hat es nochmal aufgehört zu regnen, es sind aber nur noch einzelne Fahrzeuge unterwegs gewesen. Damit endet die Rennvorbereitung auf der Strecke, vom Warm-up am Samstag mal abgesehen. Toyota holt drei von vier Bestzeiten in den Freien Trainings, das bleibt mal stehen.
Jetzt ist der Regen da
Jetzt regnet es im Bereich der Porsche-Kurven wirklich. Aber bei noch sechs Minuten bringt es nichts mehr, rauszufahren. Das wird es gewesen sein. Nyck de Vries hat gerade schon die Nummer von Kevin Estre von gestern in Mulsanne kopiert.
Viele Fahrzeuge suchen die Box auf
Das Getröpfel hat mittlerweile die Hälfte der Fahrzeuge zum Boxenstopp bewogen. Niemand möchte mehr sein Auto wegwerfen. Allerdings fahren noch einige Fahrzeuge. Zeiten werden aber weiter langsamer, jetzt eher im Bereich 3:35 bis 3:40 Minuten in der Hypercar-Klasse.
Isotta Fraschini langsam
Carl Wattana Bennet schleppt den Isotta Fraschini #11 (Vernay/Serravalle/Bennett) mit technischen Problemen an die Box zurück. Dieser Tag dürfte für den Michelotto-Boliden gelaufen sein.
Es tröpfelt vor sich hin
Wirklicher Regen ist das nicht, aber es gibt einige besorgte Funksprüche der Fahrer. Niemand möchte sein Auto jetzt noch wegwerfen. Die Zeiten bewegen sich momentan eher um 3:35 Minuten herum, es scheint also schon etwas Grip abhanden gekommen zu sein.
Im Hinblick auf das Rennen wäre ein bisschen Regen nicht schlehct, um noch ein paar Daten zu gewinnen. aber die Situation jetzt ist recht unbefriedigend für die Fahrer und Teams.
Zeiten auf Trocken-Niveau
Brendon Hartley hat den Toyota #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa) in 3:29.451 Minuten an die Spitze gebracht. Das ist eine normale Trockenzeit. Sowohl im Porsche- als auch im Cadillac-Lager wird Toyota immer wieder als der Hersteller genannt, der im Longrun ein wenig raussticht. Dries Vanthoor fährt wieder im BMW #15 (D. Vanthoor/Marciello/Wittmann).
Zehn Fahrzeuge sind bislang an der Box geblieben, neun davon wären fahrbereit.
Reaktion Hyperpole - BMW
Etwas gedrückte Stimmung, an die Bestzeit vom Vortag konnte das Team WRT nicht anknüpfen, der Fehler von Dries Vanthoor durchkreuzte den Abend.
Vincent Vosse: "Natürlich ist die Atmosphäre in der Box eine andere als gestern, aber so ist das nun mal. Wir nehmen es, wie es ist. Das Wichtigste ist, dass es Dries gut geht. Glückwunsch an Kevin Estre für seine außergewöhnliche Runde im letzten Moment der Hyperpole! Leider gibt es heute Abend etwas mehr Arbeit für die Jungs, ich hoffe, es ist nicht zu schlimm. Jetzt machen wir uns bereit für das Rennen. Wir werden kämpfen und sehen, wozu wir fähig sind!"
Dries Vanthoor: "Ein Auf und Ab von Gefühlen von einem Tag auf den anderen. Ich habe einen Fehler gemacht und mich verbremst. Zum Glück haben wir keinen großen Schaden, es ist einfach nur ärgerlich! Es liegt noch ein langes Rennen vor uns und alles kann passieren, ich werde auf jeden Fall versuchen, das im Rennen wieder gut zu machen."
Andreas Roos: "Im Allgemeinen können wir mit dem Qualifying zufrieden sein. Ein Auto in der Hyperpole zu haben, ist großartig. Die gestrige provisorische Pole-Runde von Dries war unglaublich und ein großer Motivationsschub für alle im Team. Es war schön zu sehen, was Dries mit dem Auto machen kann. In der Hyperpole sind alle bis ans Limit gegangen, um die letzten Hunderstel herauszuholen. Leider blockierte Dries und fuhr direkt in die Streckenbegrenzung. Zum Glück geht es ihm gut, und das ist bei weitem die wichtigste Nachricht. Wir wollen, dass unsere Jungs vor allem in der Hyperpole alles geben. Für uns hat es nicht geklappt, aber wir nehmen das Positive mit, dass wir um die Spitze kämpfen konnten."
Wet Track
Der Regen, den wir vorhin auf dem Radar einmal angekündigt haben, ist doch noch angekommen, allerdings in homöopathischer Dosis. Es ist aber nicht auszuschließen, dass er sich noch intensiviert.
Einer geht noch!
Damit steht das finale Training auf dem Programm, das mit einer halbben Stunde Verspätung gestartet wird. Noch einmal 60 Minuten für die Rennvorbereitung. Letzte Chance für Set-up-Änderungen.
Cadillac #2 wird strafversetzt
Der Cadillac #2 (Bamber/Lynn/Palou) wird das Rennen nicht vom zweiten Startplatz in Angriff nehmen, weil es nach dem WEC-Lauf in Spa eine Strafe gegen Earl Bamber gegeben hat. Bamber hatte einen schweren Unfall mit einem überrundeten Fahrzeug ausgelöst. Der Cadillac V-Series.R fällt auf Startplatz sieben zurück.
Letztes training startet verspätet
Aufgrund des verspäteten Starts und der Unterbrechung beginnt das finale Training erst um 22:30 Uhr.
Es war kein Soft-Reifen!
Die Zeremonie zeigt uns: Bei Kevin Estre waren Medium-Reifen montiert.
Ergebnis
Hypercar
1. Porsche #6 (Estre/Lotterer/L. Vanthoor) - 3:24.634
2. Cadillac #2 (Bamber/Lynn/Palou) - 3:24.782
3. Cadillac #3 (Bourdais/van der Zande/Dixon) - 3:24.816
4. Ferrari #51 (Pier Guidi/Calado/Giovinazzi) - 3:25.156
5. Ferrari #50 (Fuoco/Molina/Nielsen) - 3:25.598
6. Alpine #35 (Chatin/Habsburg/Milesi) - 3:25.713
7. Jota-Porsche #12 (Stevens/Ilott/Nato) - keine Zeit
8. BMW #15 (D. Vanthoor/Marciello/Wittmann) - keine Zeit
Wir sind uns mit P7 und P8 nicht ganz sicher, in welcher Reihenfolge die beiden Fahrzeuge starten werden, auf dem Livetiming wird der Jota-Porsche vor dem BMW angezeigt.
LMP2 - folgt
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
LMGT3 - folgt
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Kevin Estre macht's!
Irre! Kevin Estre holt die Pole! Wo kam das Ding jetzt her? Porsche auf Pole für die 24h Le Mans! Kurz zuvor hatte Alex Lynn noch Bourdais' Zeit abgefangen. 3:24.782 Minuten reichen aber nicht, aber Estre haut 3:24.634 Minuten raus!
Packender LMP2-Schlagabtausch
Job van Uitert holt die Bestzeit im Idec-Oreca #28 (Lafargue/van Uitert/de Gerus) in 3:33.827 Minuten, doch Louis Deletraz schlägt im TF-Oreca #14 (Hyett/Deletraz/Quinn) in 3:33.217 Minuten zurück!
Pier Guidi auf P2, Fuoco Box!
Antonio Fuoco hat offenbar keinen Sprit mehr für eine letzte Runde, aber Alessandro Pier Guidi bringt die #51 auf P2. Kurzzeitig war Paul-Loup Chatin im Alpine #35 Drittschnellster, aber Pier Guidi wirft ihn auf P4 zurück.
Fehler von Fuoco und verpasste Gelegenheit
Antonio Fuoco verpasst die Dunlop-Schikane. Wir wundern uns, warum er sofort auf die Seite fährt und Teamkollege Alessandro Pier Guidi vorbeilässt, statt ihm zumindest auf dem ersten Teil der Hunaudieres-Geraden einen Windschatten zu geben.
Der Sprit entscheidet wohl
Sebastien Bourdais ist bereits ausgestiegen, weil er keinen Sprit mehr hat. Die Frage ist, wie viel haben die anderen Fahrzeuge im Tank? Die Zeit gibt für die schnellsten Hypercars noch zwei Versuche her.
Offiziell: Alle Zeiten gestrichen
Der BMW #15 verliert alle Zeiten für das Auslösen der Roten Flagge. Keine Überraschung, so wurde gestern auch entschieden. Die Sitzung wird neu gestartet, doch Bourdais klatscht schon an der Box ab. Er ist wohl fertig.
Vanthoor im Off - Rot!
Dries Vanthoor hat den BMW #15 (D. Vanthoor/Marciello/Wittmann) in der Indianapolis-Kurve im Kies versenkt - der Klassiker mit Geradeausfahren. Das war ein durchaus gewichtiger Einschlag. Nachdem Kamui Kobayashi gestern alle Zeiten verloren hat, wird es Vanthoor wohl ähnlich ergehen.
7:41 Minuten bleiben auf der Uhr.
Dreher von Bredan Iribe
Da war er drauf und dran, seine Bestzeit von 3:58.533 Minuten nochmal tüchtig zu verbessern, doch Brendan Iribe wirft es in der allerletzten Kurve weg. Dreher, es geht aber sofort weiter. Diese Goodyear-Reifen werden aber keine schnelle Runde mehr hergeben.
In der LMP2 führt Louis Deletraz im TF-Oreca #14 (Hyett/Deletraz/Quinn) in 3:33.994 Minuten.
Nochmal Bourdais!
3:24.816 Minuten für den Franzosen, neue Bestzeit! Letztes Jahr waren wir noch zwei Sekunden schneller, aber da kommen wir wohl nicht hin. Die restlichen Fahrer sind an die Box gekommen, Bourdais hat das jetzt noch vor sich.
Cadillac an die Spitze!
Zweiter Schuss: 3:25.294 Minuten von Sebastien Bourdais! Unsere französischen Kollegen im Medienzentrum flippen aus.
Boxenstopp vom BMW #15 und Ferrari #51. Es werden Medium-Reifen genommen, der besser zu funktionieren scheint als der Soft. Das hatte sich gestern schon abgezeichnet.
Erster Schuss geht an Ferrari
Doppelführung in Rot. aber 3:26.142 Minuten werden nicht für Pole reichen. Sollte gleich schneller werden.
Auf geht's!
30 Minuten, um die Poleposition zu bestimmen! Es ist nach wie vor trocken, der Regen löst sich derzeit westlich von Le Mans über der Bretagne auf.
Fünf Minuten braucht es noch
Um 20:35 Uhr geht es los.
McLaren #70 wieder fertig
Der Optimum-McLaren #70 (Iribe/Millroy/Schandorff) wird an der Hyperpole teilnehmen. Das bestätigt ein McLaren-Sprecher gegenüber Motorsport-Total.com. Das Feuer war nun minimal. Damit erwarten wir 23 Autos, nachdem der Jota-Porsche #12 (Stevens/Ilott/Nato) nicht starten wird.
Hyperpole um 20:30 Uhr
Die Arbeiten verzögern den Beginn in der Tat. Es wird voraussichtlich um 20:30 Uhr losgehen, heißt es seitens der Rennleitung.
Hyperpole verzögert sich
Der Beginn der Hyperpole, die über die ersten Startreihen in allen drei Klassen entscheidet, verzögert sich. Grund sind Arbeiten an der Strecke nach dem Rennen des Le-Mans-Cup.
Deutscher Sieg im Le-Mans-Cup!
Das vielen Langstreckenfans noch von der Nürburgring-Nordschleife bekannte Wochenspiegel-Team hat das erste "Road to Le Mans"-Rennen gewonnen. Leonard Weiss und Torsten Kratz gewannen vom vierten Startplatz aus. Allerdings stellte das Rennen noch die 24 Stunden vom Nürburgring in den Schatten, denn nach fünf Runden wurde abgebrochen. Louis Rossi krachte nach Kontakt mit einem anderen Fahrzeug mit seinem Graff-Ligier #9 in die Leitplanke. Die Reparaturen laufen, doch es bleibt offen, ob die Hyperpole pünktlich starten kann.
Von diesen fünf Runden gingen ungefähr 1,5 Runden unter Grün über die Bühne. Kratz setzte sich gleich in der ersten Runde an die Spitze, was sich für WTM by Rinaldi Racing Racing als Gold erwies. Auf Platz zwei landeten ihre Teamkollegen Daniel Keilwitz (ebenfalls Langstrecken-Fans ein bekannter Name) und Stefan Aust. Die bescherten Rinaldi Racing einen Doppelsieg.
Jota wird Hyperpole verpassen
Der Jota-Porsche #12 (Stevens/Ilott/Nato) wird nicht an der Hyperpole teilnehmen. Jota Sport strebt den Wiederaufbau des Porsche 963 bis Freitagabend an.
"Das wird definitiv der schnellste Aufbau eines 963, den wir je gemacht haben, seit wir dieses Projekt letztes Jahr begonnen haben", sagt Teambesitzer Sam Hignett gegenüber unserem Schwesterportal Motorsport.com Global. "Das sind komplexe Rennwagen, aber wir müssen es diesmal bis Freitagabend schaffen, und wir sind zuversichtlich, dass wir es schaffen. Das ist unser Ziel, denn die Jungs werden heute Abend eine lange Nacht haben und wir wollen ihnen vor dem Start des Rennens am Samstag einen ordentlichen Schlaf gönnen."
Damit werden nur sieben Hypercars an der Hyperpole teilnehmen. Für den Wiederaufbau gelten strenge Regeln: die mechanischen Komponenten und Karosserieteile, sofern nicht beschädigt, müssen vom Originalfahrzeug stammen. Der Unfall war Hignett zufolge ein Fahrfehler, der wahrscheinlich durch einen in den schnellen Kurven einsetzenden Alarm ausgelöst wurde.
Das war's
Das Endergebnis des 3. Freien Trainings in Form der Top 5 jeder Klasse:
Top 5 Hypercar
1. Ferrari #50 (Fuoco/Molina/Nielsen)
2. Porsche #6 (Estre/Lotterer/L. Vanthoor)
3. BMW #15 (D. Vanthoor/Marciello/Wittmann)
4. Cadillac #3 (Bourdais/van der Zande/Dixon)
5. Toyota #7 (Kobayashi/Lopez/de Vries)
Top 5 LMP2
1. Panis-Oreca #65 (Sales/Beche/Huffacker)
2. Cool-Oreca #47 (Rao/Bell/Vesti)
3. TF-Sport-Oreca #14 (Hyett/Deletraz/Quinn)
4. AF-Corse-Oreca #183 (Perrodo/Barnicoat/Varrone)
5. Vector-Oreca #10 (Cullen/Pilet/Richelmi)
Top 5 LMGT3
1. United-Autosports-McLaren #59 (Cottingham/Costa/Saucy)
2. Iron-Lynx-Lamborghini #60 (Schiavoni/Cressoni/Perera)
3. Proton-Ford #88 (Roda/Pedersen/Olsen)
4. D'Station-Aston-Martin #777 (Mateu/Bastard/Sörensen)
5. United-Autosports-McLaren #95 (Caygill/Pino/Sato)
Ferrari mit später Bestzeit!
Ganz am Schluss schafft auch BMW eine 3:28er-Zeit. Der BMW #15 (D. Vanthoor/Marciello/Wittmann) reiht sich hinter dem Porsche #6 ein, aber das bedeutet "nur" P3.
Denn mit einer Last-Minute-Bestzeit holt sich Ferrari die Spitze in diesem Training. Der Ferrari #50 (Fuoco/Molina/Nielsen) entscheidet dieses Traning mit 3:27.283 Minuten für sich.
Jetzt auch Cadillac unter 3:28
In den letzten Minuten der Session ist nun auch dem Cadillac #3 (Bourdais/van der Zande/Dixon) eine 3:28er-Zeit gelungen, die für P2 im Klassement reicht.
Auch Toyota jetzt unter 3:28 Minuten
Eine Viertelstunde vor Schluss hat jetzt allerdings Toyota die 3:28er-Marke geknackt. Der Toyota #7 (Kobayashi/Lopez/de Vries) ist neu auf P2. Der Rückstand auf den Porsche ganz vorn beträgt 0,412 Sekunden.
Cadillac im Doppelpack hinter Porsche
Derweil hat sich in der Hypercar-Klasse der Cadillac #311 (Derani/Aitken/Drugovich) auf die dritte Position nach vorn geschoben. Damit führt der Porsche #6 nun vor dem Cadillac #2 und eben dem Cadillac #311. Im Gegensatz zu Porsche hat Cadillac die 3:28er-Marke aber noch nicht geknackt.
Abflug des LMP2-Schnellsten in Indianapolis
Der Panis-Oreca #65 (Sales/Beche/Huffacker), aktuell das schnellste Auto in der LMP2-Klasse, ist in der Indianapolis-Kurve in die Reifenstapel eingeschlagen.
Neue Bestzeit!
Auch in der Hypercar-Klasse tut sich jetzt was. Der Porsche #6 (Estre/Lotterer/L. Vanthoor) hat mit 3:27.391 Minuten die Spitze im Klassement übernommen. Eine gute halbe Stunde verbleibt noch auf der Uhr.
Von: