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Wegen Corona: R-Motorsport setzt Motorsportprogramm 2020 aus

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Wegen Corona: R-Motorsport setzt Motorsportprogramm 2020 aus
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Co-Autor: Mario Fritzsche

Das Jahr 2020 wird in diversen GT-Serien ohne die Aston Martin von R-Motorsport ablaufen: Coronakrise als Grund für vorübergehenden Rückzug des Schweizer Teams

Aufgrund der Coronakrise sieht sich R-Motorsport gezwungen, den Rennbetrieb vorübergehend einzustellen. Das Team, das im vergangenen Jahr für die Aston-Martin-Einsätze in der DTM verantwortlich war, hatte für das laufende Rennjahr 2020 vorgesehen, den Aston Martin Vantage GT3 unter anderem in der GT-World-Challenge (vormals Blancpain GT-Serie) einzusetzen. Aufgrund der COVID-19-Pandemie aber verlagert man den Fokus nun komplett auf das Jahr 2021.

Anno 2020 ergibt es laut Florian Kamelger, dem Teamchef von R-Motorsport, "vom Business-Standpunkt her keinen Sinn, mit einem aufgrund des verspäteten Saisonstarts künstlich verkürzten Rennprogramm, das keinen Profit bringt, Rennen zu fahren".

Die Entscheidung, im Jahr 2020 nicht zu fahren, betrifft für R-Motorsport nicht nur die GT-World-Challenge, wo man sowohl in der Endurance- als auch in der Sprint-Kategorie angetreten wäre. Auch die geplant gewesenen Einsätze in der Intercontinental-GT-Challenge und in der Europäischen GT4-Serie werden ausgesetzt. Abgesehen davon soll der für 2021 als "Vantage Cup" geplante Markenpokal nun erst im Jahr 2022 sein Debüt geben.

"Die Einschränkungen, was den Besuch von Rennveranstaltungen betrifft, lassen es nicht zu, dass wir unseren Kunden und Partnern unsere exklusive Hospitality, die R-Experience, anbieten können", erklärt der Teamchef des Schweizer Teams und bezeichnet eben dieses VIP-Programm als "entscheidend, nicht nur für R-Motorsport, sondern für das Geschäft unserer gesamten Unternehmensgruppe".

Gleichzeitig versichert Kamelger: "Ungeachtet der Entscheidung, in diesem Jahr keine Rennen zu fahren, stehen wir voll hinter unserem Programm für 2021 und darüber hinaus."

Vom Aussetzen des diesjährigen Rennprogramms von R-Motorsport ist unter anderem Daniel Juncadella betroffen. Der Spanier war 2019 für das Team in der DTM am Start gewesen und hätte in diesem Jahr im GT-Sport fahren sollen. Nun aber sieht er sich gezwungen, für den Rest der Saison und darüber hinaus, andere Möglichkeiten für Rennen in Betracht zu ziehen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Urheber Gary Watkins