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Formel 1 Barcelona

Formel-1-Liveticker: Briatore verspricht Alpine-Siege 2026

Barcelona-Donnerstag in der Analyse: Verstappen bleibt wohl bei Red Bull

Formel-1-Liveticker: Briatore verspricht Alpine-Siege 2026

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Feierabend

Wir sind am Ende des heutigen Medientags angekommen. Morgen geht es dann auch auf der Strecke rund, die beiden Trainings in Spanien stehen um 13:30 Uhr und 17:00 Uhr auf dem Plan.

Für euch geht es heute wie versprochen noch weiter mit unserer großen Videoanalyse zum Medientag. Viel Spaß mit den Kollegen später, habt noch einen schönen Abend und bis dann!

Verstappen bleibt wohl 2026 bei Red Bull

Gegen Ende des Tages haben wir noch einmal heiße News von Red Bull. So haben unsere Kollegen der italienischen Edition von Motorsport.com nämlich erfahren, dass die Ausstiegsklausel von Max Verstappen, um die Bullen vorzeitig zu verlassen, Ende Juni ausläuft.

Konkret soll es die Klausel Verstappen ermöglichen, Red Bull zu verlassen, wenn er nach dem Österreich-GP nicht in den Top 4 der Fahrer-WM liegt. Aktuell ist Verstappen Dritter und hat 57 Punkte Vorsprung auf P5.

Bei nur noch drei Rennen bis zum Stichtag ist es daher sehr unwahrscheinlich, dass der Weltmeister noch aus den Top 4 fällt. Damit wäre dann klar, dass er seinen Vertrag am Ende des Jahres nicht vorzeitig auflösen kann.

Hamilton: Barcelona sollte bleiben

Mit sechs Siegen in Barcelona ist Lewis Hamilton Rekordsieger beim Spanien-GP. Wenig überraschend hofft er daher, dass der Kurs auch nach 2026 weiter im Formel-1-Kalender bleiben wird.

Barcelona sei ein "Klassiker", und es wäre daher "schade", die Strecke zu verlieren, so Hamilton. Noch wichtiger sei aber, dass die Formel 1 generell weiterhin in Spanien fahre.

Und zumindest das ist dank der neuen Strecke in Madrid gesichert. Zwar fühle sich Barcelona wie die "Heimat der Formel 1 in Spanien" an, betont der Ferrari-Pilot.

"Aber es ist in Ordnung, sich als Sport weiterzuentwickeln, und ich weiß, dass Madrid ein großartiger Ort ist", so Hamilton, der nur hofft, dass die neue Strecke dort "gut" wird.

Sollte das der Fall sein, dann könnte er damit leben.

Cadillac wirbt Mitarbeiter ab

Eine spannende Aussage von Haas-Teamchef Ayao Komatsu. Der hat nämlich verraten, dass Cadillac vor dem Formel-1-Einstieg 2026 aktuell sehr aktiv Mitarbeiter von anderen Teams abwirbt.

"Ich bin sicher, wenn ihr bei Aston nachfragt, werden sie es euch sagen", grinst er und erklärt: "Sie haben ein ziemlich hohes Gehalt angeboten und dann Leute abgeworben. Aber das gehört zum Spiel dazu."

"Ich beschwere mich nicht", stellt Komatsu daher klar. Es zeige lediglich, wie hart der Wettkampf in der Formel 1 um die besten Mitarbeiter heutzutage sei.

War Ferrari zu optimistisch?

Die Scuderia liegt aktuell lediglich auf dem vierten WM-Rang. Dabei träumte man in Maranello vor dem Saisonstart noch vom Titel. Laut Charles Leclerc hat das aber nichts mit der internen Einstellung bei Ferrari zu tun.

"Ich glaube nicht, dass wir zu selbstbewusst waren", stellt er klar und erklärt: "Ich glaube, zu Beginn der Saison gab es einen großen Hype um das Team, den wir aber nicht wirklich kontrollieren konnten."

"Das lag vor allem daran, dass Lewis dem Team beitrat, und das war eine große Sache für das Formel-1-Fahrerlager", so Leclerc, der glaubt, dass dadurch viele "Hoffnungen" entstanden seien.

Diese habe es natürlich auch intern gegeben, "aber ich glaube nicht, dass wir übermäßig optimistisch waren", betont der Monegasse und erklärt: "Wir waren in dieser ersten Saisonhälfte einfach nicht gut genug."

Frontflügel: Keiner erwartet große Änderungen

Führen die verschärften Regeln für die Frontflügel an diesem Wochenende wirklich zu einer Verschiebung der Hackordnung? So richtig glaubt das niemand, denn fast alle Fahrer sind der Meinung, dass es lediglich kleine Auswirkungen haben wird.

"Es wird die Balance des Autos wahrscheinlich ein wenig verändern", sagt zum Beispiel Max Verstappen, der aber auch betont: "Ich erwarte keine großen Zeitgewinne oder -verluste zwischen den Teams."

Und auch Oscar Piastri erklärt: "Ich denke, jeder wird [den Flügel] ändern müssen, zumindest bis zu einem gewissen Grad." Daher werde das Thema viel größer gemacht, als es eigentlich sei.

So sehen es eigentlich fast alle Fahrer.

Sainz: Vowles wollte mich schon länger

Der Spanier hat in einem Interview mit Chiringuito Inside verraten, dass James Vowles ihn bereits zu Williams holen wollte, als noch gar nicht bekannt war, dass er Ferrari nach der Saison 2024 verlassen würde.

Vowles habe schon bei ihm angerufen, um ihn unter Vertrag zu nehmen, "bevor überhaupt bekannt wurde, dass ich Ferrari verlassen würde", so Sainz, der verrät: "Ich habe ihm gesagt: 'James, ich werde mit Ferrari verlängern.'"

Doch daraus wurde bekanntlich nichts, weil sich Ferrari entschied, Lewis Hamilton für 2025 zu verpflichten. Und dann habe Sainz selbst Vowles zurückgerufen, nachdem Ferrari ihm abgesagt hatte ...

Und wer ist in Barcelona vorne?

Auch das wurde Piastri in seiner Medienrunde gefragt, denn zuletzt in Monaco war Norris wieder der schnellere der beiden McLaren-Fahrer. Laut Piastri gibt es aber kein klares Muster, welcher Pilot wann die Nase vorne hat.

"Es gab Wochenenden, an denen ich ein bisschen schneller war, und es gab Wochenenden, an denen Lando ein bisschen schneller war", zuckt der WM-Spitzenreiter die Schultern.

Es gebe aber "keine klaren Trends", wer auf welchen Strecken vorne sei. "An einem Wochenende bin ich in einer Hochgeschwindigkeitskurve vielleicht etwas schneller, am nächsten Wochenende ist es vielleicht Lando", so Piastri.

"Es ist also sehr, sehr eng zwischen uns. Ich denke, wir haben sehr ähnliche Stärken und Schwächen, und ich erwarte, dass das auch so bleiben wird", betont der Australier, der aber natürlich hofft, dieses Mal wieder vorne zu sein.

Piastri: Alles fair zwischen Lando und mir

Der Australier hat Max Verstappen im WM-Fight ebenfalls noch nicht abgeschrieben. Trotzdem glaubt er nicht, dass McLaren eine Stallorder aussprechen wird, solange beide Fahrer noch Chancen auf den Fahrertitel haben.

"Zu Beginn des Jahres wussten wir, dass es unmöglich ist, das eigene persönliche Ziel direkt mit dem des Teams zu verbinden", erklärt Piastri. Oder anders gesagt: Beide McLaren-Fahrer wollen in dieser Saison Weltmeister werden.

"Und das ist etwas, worüber wir beide sehr offen gesprochen haben, etwas, dessen sich das Team sehr bewusst war", so Piastri, denn man habe Ende 2024 bereits geahnt, dass sich diese Situation ergeben könnte.

Der WM-Leader versichert: "Wir werden nie etwas tun, was unsportlich ist oder das Team oder uns selbst in ein schlechtes Licht rückt. So sind Lando und ich nicht." Natürlich wollen beide gewinnen, so Piastri.

"Aber wir werden niemals eine Grenze überschreiten, die einen Schaden verursacht, der nicht mehr repariert werden kann", betont er.

Verstappen: Einstellung ändert sich nicht

Auch der Weltmeister hat eben mit unseren Kollegen vor Ort gesprochen und unter anderem erklärt, dass es sich für ihn aktuell nicht so anfühle, als sei er wirklich im Kampf um den WM-Titel dabei.

"Es ist nicht so, dass ich nicht daran glaube", stellt er klar. Aber der Punktestand ändere an seiner Herangehensweise sowieso nichts. "Ich gehe einfach auf die Strecke und gebe jedes Wochenende mein Bestes", betont er.

"Wenn das mit einem Auto ist, das auf P5 fahren kann, werde ich es auf P5 stellen. Wenn es gewinnen kann, dann werde ich gewinnen", so Verstappen, für den sich daher nicht viel verändere.

"Ich gehe es ganz einfach an, was auch nicht so viel Energie verbraucht", erklärt er. Der Weltmeister gesteht aber auch, dass es ihm natürlich nicht so viel Spaß mache, nur im Verfolgerfeld zu kämpfen.

"Es macht mir mehr Spaß, wenn ich ständig gewinne", grinst er.

Hamilton genervt von "Spekulationen"

Der Rekordweltmeister hat in seiner Medienrunde über seine Beziehung zu seinem Renningenieur Riccardo Adami gesprochen - und betont, dass sich die beiden großartig verstehen.

Am Funk gab es in diesem Jahr bereits einige Reibungspunkte, doch Hamilton stellt klar: "Unsere Beziehung ist großartig. Keine Probleme. Wir lernen ständig mehr und mehr voneinander."

"Wir passen uns ständig an die Art und Weise an, wie wir beide arbeiten wollen. Er hat schon mit vielen verschiedenen Fahrern gearbeitet. Wir haben überhaupt keine Probleme", versichert Hamilton.

"Es gibt eine Menge Spekulationen", ärgert er sich und stellt klar, dass das alles Unsinn sei. "Es ist toll, mit ihm zu arbeiten. Er ist ein toller Typ, der so hart arbeitet. Das tun wir beide", betont er.

Natürlich gebe es auch mal Meinungsverschiedenheiten, aber das sei überall so und ganz normal, stellt der Rekordweltmeister klar.

Leclerc erwartet "normaleres" Wochenende

Bei seinem Heimrennen in Monaco wurde er überraschend Zweiter, doch vor diesem Wochenende erklärt der Ferrari-Pilot, dass er nicht davon ausgeht, diese Leistung in Barcelona wiederholen zu können.

"Ich war wirklich überrascht", sagt er im Hinblick auf die Ferrari-Performance am vergangenen Wochenende und erklärt, dass er sich natürlich auch in Spanien gerne wieder positiv überraschen lassen würde.

Er staple nicht bewusst tief, stellt er klar und erklärt: "Alles deutet auf ein normaleres Wochenende für uns hin." Denn man werde wohl wieder die gleichen Probleme wie schon seit Beginn der Saison haben.

"Wir erwarten auch sehr warmes Wetter", ergänzt und erklärt, man habe gesehen, "dass McLaren bei warmen Temperaturen in der Regel sehr, sehr, sehr schnell ist." Nicht die besten Voraussetzungen also für Ferrari.

Antonelli insgesamt zufrieden

Der Rookie punktete jetzt in zwei Rennen nacheinander nicht, ist insgesamt aber zufrieden mit dem Start in seine Formel-1-Karriere. "Die letzten beiden Wochenenden war ich ziemlich enttäuscht", gesteht der Italiener.

"Aber insgesamt ist die Saison ziemlich gut gelaufen", betont er auch und erklärt: "Ich habe viel gelernt und konnte mich mit dem Auto und dem Team vertraut machen." Jetzt gehe es für ihn vor allem darum, wieder "Konstanz" zu finden.

Er müsse "das ganze Wochenende zusammenbringen", denn das sei ihm zuletzt nicht gelungen, auch deshalb, weil er Probleme mit dem neuen C6-Reifen hatte. In Barcelona sind nun aber wieder die drei härtesten Mischungen im Einsatz.

Norris: Wäre "dumm", Verstappen abzuschreiben

In der WM liegt der Niederländer nach Monaco wieder 25 Punkte hinter Oscar Piasti und 22 Zähler hinter Lando Norris. Letzterer warnt aber davor, jetzt von einem reinen McLaren-Duell um den Titel auszugehen.

"Wenn man glaubt, dass es nur um mich und Oscar geht, dann wäre man ein bisschen dumm", betont Norris, der erklärt, dass die Konkurrenten noch "viele Möglichkeiten" in diesem Jahr hätten.

Zudem erinnert er daran, dass noch zahlreiche Piloten Chancen auf den Titel hätten, nicht nur Verstappen. Auch über Ferrari sagt er zum Beispiel: "Ich erwarte, dass sie im Laufe der Saison besser werden."

Und zum Thema Verstappen betont er: "Er hat Rennen gewonnen. Er hat uns in Imola geschlagen, ganz fair, weil er schneller war. Ich weiß also nicht, wie man darauf kommt, dass es nur um mich und Oscar geht."

FIA-Präsident: Unterstützung von 36 Automobilclubs

Mitten in aufkommenden Spekulationen um eine mögliche Kandidatur von Carlos Sainz sen. bei der bevorstehenden FIA-Präsidentschaftswahl hat Amtsinhaber Mohammed bin Sulayem deutliche Rückendeckung erhalten.

Insgesamt 36 Automobilclubs - vor allem aus Nord-, Mittel- und Südamerika - haben sich in einem gemeinsamen Schreiben für eine weitere Amtszeit des 63-Jährigen ausgesprochen.

Alle Hintergründe könnt ihr hier nachlesen.

Gasly stimmt Briatore zu

Wir bleiben bei Alpine und kommen zurück zu unserem großen Thema. Pierre Gasly wurde in seiner Medienrunde nämlich auch auf die Aussagen von Flavio Briatore angesprochen - und stimmt seinem Chef zu.

"Ich spreche viel mit Flavio", verrät er und erklärt: "Als Team sind wir uns alle der Möglichkeiten bewusst, die die neuen Regeln mit sich bringen. Wir wissen, dass dies wahrscheinlich unsere beste Chance als Team in den letzten zehn bis zwölf Jahren ist."

Das neue Reglement sei "eine große Herausforderung", so Gasly, der aber auch betont, dass Alpine intern "viel besser" als in seiner ersten Saison 2023 aufgestellt sei. Daher gebe es allen Grund, optimistisch zu sein.

Colapinto: Sollte hier wieder besser laufen

Der Argentinier hat in seiner Medienrunde erklärt, er sei sich "sicher", dass Alpine an diesem Wochenende "stärker" als zuletzt in Monaco sein werde. "Wir haben bei hohen Geschwindigkeiten ein starkes Auto", betont er.

"Ich bin sicher, dass es für Barcelona etwas besser geeignet ist", so Colapinto, der zudem erklärt, dass er sich noch immer nicht komplett an den Alpine gewöhnt habe, der "ein ganz anderes Auto" als der Williams sei.

"Barcelona ist eine Strecke, die mir etwas mehr Vertrauen gibt als Monaco", verrät er und betont daher noch einmal: "Ich denke, wir werden hier ein gutes Wochenende haben."

Bleibt Alonso noch länger?

Ja, da sitzen noch mehr Fahrer in der PK, aber die meisten Fragen gehen hier an den Lokalmatador. Jetzt wird er gefragt, ob das neue Formel-1-Auto 2026 für seine Zukunft die entscheidende Rolle spiele?

Er erklärt, dass es mehrere Faktoren gebe, die darüber entscheiden, ob er auch nach 2026 weiter in der Formel 1 bleiben will. Ohne Frage sei es aber auch "wichtig", wie das neue Auto sei.

Sein aktueller Vertrag läuft Ende 2026 aus und noch ist nicht klar, ob er seinen Kontrakt danach noch ein weiteres Mal verlängern wird.

Alonso: Barcelona sollte bleiben

Wenig überraschend spricht sich der Spanier dafür aus, dass sein Heimrennen im Kalender bleiben sollte. Der Spanien-GP wechselt 2026 nach Madrid, Barcelona hat aber ebenfalls noch ein Jahr Vertrag.

Doch ist auch langfristig Platz für zwei Rennen in Spanien im Kalender? Laut Alonso schon. Er hoffe, dass Barcelona bleibe - und glaube auch daran. Denn die Formel 1 dürfte nicht alle Traditionsstrecken opfern, stellt er klar.

Alonso: Monaco war schon immer so

Der Spanier kann die Kritik an Monaco nur bedingt verstehen. Er wundert sich darüber, dass es jedes Jahr am Montag nach dem Rennen so negative Stimmen gibt, denn jede Saison sei es das gleiche mit Monaco.

Zu Beginn eines Wochenendes freue sich jeder auf den Grand Prix, und am Samstag mache keine andere Qualifyingrunde im Kalender so viel Spaß wie auf dem engen Straßenkurs.

Nur am Sonntag nach dem Rennen seien dann plötzlich alle enttäuscht, so Alonso. Trotzdem komme man im nächsten Jahr wieder, und alles gehe wieder von vorne los.

Es liege eben in der Natur der Formel 1, dass manche Rennen bereits am Samstag entschieden werden.

Alonso: Barcelona als Wegweiser

Der zweite Teil der PK läuft und obwohl Aston Martin zuletzt einen stärkeren Eindruck machte, bleibt Fernando Alonso vor seinem Heimrennen skeptisch. Erst Barcelona werde zeigen, wo man aktuell wirklich stehe.

In Imola und Monaco sei man gut unterwegs gewesen, aber beide Wochenenden seien nicht wirklich repräsentativ gewesen. Zudem würden hier in Spanien die meisten Teams noch einmal Updates ans Auto bringen.

Daher werde man erst hier sehen, wie man im Vergleich zur Konkurrenz tatsächlich aufgestellt sei.

Sainz: Wurz-Vorschläge bringen nicht viel

Der Spanier hat die Vorschläge von Alexander Wurz auch gesehen und erklärt, dass diese es den verteidigenden Fahrern in Monaco zwar etwas schwerer machen würden. Letztendlich könne man sein Auto aber noch immer so positionieren, dass niemand überholen könne.

Es würde nur eben "ein bis fünf Prozent" schwerer als aktuell werden.

Sainz zufrieden mit Williams-Start

Die PK bleibt eine zähle Veranstaltung. Ist aber auch verständlich beim dritten Rennen in Serie, irgendwann ist einfach alles gesagt. Daher gibt es auch einige allgemeine Fragen, zum Beispiel an Sainz.

Der Lokalmatador wird auf seine ersten acht Rennen mit Williams angesprochen, und er erklärt, dass sich das Team auf jeden Fall auf einem guten Weg befinde. Er habe nicht erwartet, dass man bei einigen Rennen nur wenige Zehntel von der Pole entfernt sein würde.

Ansonsten wird natürlich das ganze Monaco-Thema auch noch einmal durchgekaut. Das meiste davon hat man aber schon am Sonntag nach dem Rennen gehört.

Viel Geplauder

Der Start der PK liefert keine großen Erkenntnisse. Moderator Tom Clarkson plaudert mit den Fahrern über Dinge wie den Umstand, dass es für Carlos Sainz ein Heimrennen ist, oder die Feierlichkeiten von Lando Norris nach seinem Monaco-Sieg.

Zumindest etwas sportlich wird es dann aber doch noch. Norris erklärt, dass er sich wegen der neuen Regel ab Barcelona überhaupt keine Sorgen mache. Für McLaren ändere sich nicht viel, stellt er klar.

Fahrer-PK

Damit legen wir unseren Fokus jetzt auf die Pressekonferenz der Fahrer, die in wenigen Minuten in Barcelona beginnt. Folgende Teilnehmer sind heute dabei:

14:30 Uhr:
Oliver Bearman (Haas)
Lando Norris (McLaren)
Carlos Sainz (Williams)

15:00 Uhr:
Fernando Alonso (Aston Martin)
George Russell (Mercedes)
Yuki Tsunoda (Red Bull)

Die wichtigsten Aussagen liefern wir euch wie gewohnt hier im Ticker.

Ocon: Am besten gar keine Schikane

Natürlich wird in den Medienrunden heute auch noch einmal über die Probleme der Strecke in Monaco gesprochen. Esteban Ocon wurde zum Beispiel mit den Vorschlägen für Änderungen konfrontiert, die Alexander Wurz gemacht hat.

"Alex hat tolle Ideen", lobt er und erklärt: "Ich denke, das Beste wäre, keine Schikanen zu haben und bis zur Kurve 12 zu fahren. Aber wir bräuchten in Kurve 12 etwas Auslauf, um auf ein Überholmanöver zu hoffen."

Das sei aber natürlich nicht "realistisch", weshalb die Vorschläge von Wurz im Hinblick auf machbare Ideen sehr gut seien. "Es würde in die richtige Richtung gehen", so Ocon, der aber fürchtet, dass es trotzdem "nicht genug" wäre, um Überholmanöver zu ermöglichen.

Sainz rechnet nicht mit großen Verschiebungen

Wir haben ja schon darüber gesprochen, dass es für Williams in Barcelona in den vergangenen Jahren nie wirklich gut gelaufen ist. Das weiß auch Carlos Sainz, der daher erklärt, dass er "nicht sehr optimistisch" für seinen Heimrennen sei.

"Aber ich bin auch nicht pessimistisch", stellt er klar, denn manchmal erlaube man auch Überraschungen. Durch die neuen Regeln für den Frontflügel erwartet er an diesem Wochenende aber zumindest keine großen Verschiebungen.

Er geht davon aus, dass ein Team durch die Neuerungen "nicht mehr als eine Zehntelsekunde" verlieren wird. "Aber es werden nicht plötzlich drei Zehntelsekunden sein", betont der Spanier.

Optimismus bei den Racing Bulls

Wir bleiben beim Team aus Faenza, das in Monaco beide Autos in die Punkte brachte. Isack Hadjar erklärt vor diesem Wochenende: "Ich denke, wenn unser Auto in Barcelona weiterhin gut funktioniert, ist das eine sehr gute Nachricht für den Rest der Saison."

Denn die Strecke in Spanien gilt als Gradmesser für viele andere Kurse. Und Hadjar ist optimistisch, dass der VCARB 02 auch hier schnell sein sollte. "Ich sage das jedes Wochenende. Ich glaube, dass unser Auto Q3 erreichen kann", so der Rookie.

Er weiß aber auch: "Es wird sehr schwer werden, vor allem jetzt, da die Mercedes an diesem Wochenende wahrscheinlich vor uns sein werden. Ich denke, es wird sehr eng werden."

In Monaco hatte Mercedes beide Autos in Q2 verloren, was es den Racing Bulls ermöglichte, mit beiden Boliden in die Top 10 zu fahren.

Lawson: Haben nichts Illegales gemacht

Nicht nur Alexander Albon bremste das Feld im Verlauf des Monaco-Rennens ein. Angefangen hat damit Liam Lawson, doch der Neuseeländer hat in seiner Medienrunde eben betont, deswegen kein schlechtes Gewissen zu haben.

Er erklärt: "Wir haben die Aufgabe, [als Team] so viele Punkte wie möglich zu holen und die bestmögliche Strategie zu wählen. Wir haben nichts Illegales getan, also war es von unserer Seite aus ein sehr positives Rennen."

"Ich denke, es liegt nicht so sehr an uns, sondern eher an der Natur der Strecke, die so etwas möglich macht", stellt er klar und betont: "Wir können das weder in Barcelona noch auf einer anderen Strecke tun."

"Ich glaube also nicht, dass es wirklich an uns liegt, sondern eher am Layout der Strecke", so Lawson.

Albon: Russell hatte das teuerste Essen

Der Williams-Pilot hat seinen Kumpel nach dem Monaco-Rennen bekanntlich zum Abendessen eingeladen. Heute verrät er mit einem Grinsen: "Er bestellte das teuerste Gericht auf der Karte."

"Es war die Hummer-Pasta. Aber er hat das Dessert ausgelassen, also hat es sich irgendwie ausgeglichen. Aber es war gut. Es war ein lustiger Abend", berichtet Albon.

Weniger lustig könnte es an diesem Wochenende für Williams in sportlicher Hinsicht werden, denn das Traditionsteam hat in Barcelona seit 2016 nicht mehr gepunktet.

"Barcelona war noch nie eine starke Strecke für uns", bestätigt auch Albon selbst. Er erinnert aber daran, dass Williams bis zu diesem Jahr auch in Imola immer Probleme gehabt habe.

"Und da hatten wir eindeutig ein schnelles Auto", so Albon, der in Imola Fünfter wurde. Ganz so weit vorne erwartet er Williams an diesem Wochenende aber nicht, stellt er klar.

Bortoleto: Geht nicht nur um Abtrieb

Sportlich hat Sauber an diesem Wochenende einige Upgrades dabei. Der Rookie erklärt, dass man sich neben mehr Abtrieb auch eine bessere Fahrbarkeit des Autos erhoffe, was vielleicht sogar noch wichtiger wäre.

Bortoleto erklärt: "In der Formel 1 gibt es heutzutage viele Teams, die in der Lage sind, viel Abtrieb zu erreichen, aber ein Auto haben, das nicht fahrbar ist. Also kann man nicht 100 Prozent des Abtriebs, den man am Auto hat, nutzen."

"Und ich denke, dass wir derzeit ein Auto haben, aus dem wir viel herausholen können, aber immer noch nicht 100 Prozent davon. Mit den Upgrades, die wir bringen, versuchen wir also, eine gute Balance zu finden", erklärt er.

Gleichzeitig stellt er auch klar, dass die neuen Teile das Kräfteverhältnis nicht plötzlich auf den Kopf stellen werden. "Ein Upgrade bringt normalerweise nicht so viel, aber wir hoffen auf jeden Fall, dass es uns einen Schritt weiter bringt", so der Rookie.

Bortoleto: Meinung nicht geändert

Der Sauber-Pilot hat in seiner Medienrunde noch einmal über den Vorfall mit Kimi Antonelli in der ersten Runde in Monaco gesprochen und verraten, dass die beiden Rookies sich nach dem Rennen ausgesprochen haben.

"Zwischen uns ist alles gut", stellt er klar, betont aber auch, dass sich an seiner Meinung zu dem Zwischenfall nichts geändert habe. "Ich denke noch immer, dass es ein optimistisches Manöver war", so Bortoleto.

Zwar habe Antonelli ihn "nicht berührt", gesteht er. Doch er habe die Lenkung aufmachen müssen und sei deswegen in der Mauer gelandet. "Am Ausgang war eindeutig kein Platz für zwei Autos", so der Brasilianer.

Das ändere aber nichts am gegenseitigen Respekt zwischen den beiden, betont er.

Livestream

Falls ihr den Feiertag heute lieber abseits des Bildschirms verbringt, wofür ich vollstes Verständnis hätte, empfehle ich euch am Abend unsere große Liveanalyse zum Medientag auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de.

Christian Nimmervoll und Kevin Scheuren fassen kompakt zusammen, was ihr heute in Spanien verpasst habt. Auch an den weiteren Tagen des Wochenendes sind wir natürlich am Abend wie gewohnt jeweils mit einer Videoanalyse für euch am Start.

Erste Bilder

Inzwischen ist auch unsere Fotogalerie mit den ersten Schnappschüssen aus Barcelona online. Schaut immer mal wieder rein, denn diese wird das ganze Wochenende über regelmäßig mit neuen Fotos befüllt.

Im Fahrerlager haben derweil auch die ersten Medienrunden des Tages begonnen, wir freuen uns also gleich auf frische Stimmen.

Verschärfte Regeln: Worum es genau geht

Ab diesem Wochenende verschärft die FIA die Testvorgaben für die Frontflügel der Fahrzeuge. Ziel ist es, die zulässige Verformung dieser Bauteile unter Last weiter einzuschränken, um damit aerodynamische Tricks zu unterbinden.

Doch was ist damit eigentlich genau gemeint? Und warum ist diese Verschärfung überhaupt notwendig? Diese und weitere Fragen beantworten wir euch in diesem Artikel!

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Foto: Giorgio Piola Design

WM-Vorentscheidung in Barcelona?

Der Spanien-GP ist gerade einmal das neunte von 24 Saisonrennen in diesem Jahr. Zwei Drittel der Saison sind also noch zu fahren, aber trotzdem könnten wir an diesem Wochenende bereits eine kleine Vorentscheidung in der Meisterschaft sehen.

Hintergrund: In den letzten acht Jahren wurde der Pilot, der in Barcelona gewann, siebenmal am Ende auch Weltmeister. Einzige Ausnahme in diesem Zeitraum seit 2017: Im Jahr 2021 gewann Lewis Hamilton den GP, Weltmeister wurde aber Max Verstappen.

Mehr spannende Statistiken zum Spanien-GP findet ihr in unserer großen Datenbank.

Alonso: Erste Gespräche mit Newey

Adrian Newey hat ja kürzlich verraten, dass er sich freue, endlich einmal mit Fernando Alonso zusammenzuarbeiten. Das beruht auf Gegenseitigkeit, wie der zweimalige Weltmeister nun erklärt hat.

"Wir hatten im Laufe des Wochenendes [in Monaco] einige gute Gespräche, und es war toll, ihn auf einer Rennstrecke mit uns in Grün zu sehen", so Alonso, der verrät: "Ich habe seit seiner Ankunft bereits einige Male mit ihm gesprochen".

"Lance [Stroll] und ich haben vor ein paar Wochen einige Zeit mit ihm auf dem AMR Technology Campus verbracht, und er hat uns einige seiner Gedanken und Erkenntnisse über das Auto 2026 mitgeteilt", so Alonso.

"Es ist gut, Adrian bei uns zu haben. Er hatte einen enormen Einfluss auf den Sport, und es ist großartig, dass wir zusammenarbeiten können. Wir waren in der Vergangenheit schon einmal kurz davor, und ich freue mich, dass es nun endlich geklappt hat", sagt der Spanier.

Heute vor 20 Jahren ...

... gewann Fernando Alonso den Europa-Grand-Prix 2005 auf dem Nürburgring. Tragische Figur damals: McLaren-Pilot Kimi Räikkönen. Der Finne führte das Rennen lange an und schied erst in der letzten Runde aus.

Mehr dazu und weitere Technikdramen, die Rennsiege kosteten, findet ihr in dieser Fotostrecke:

Fotostrecke: Technikdramen, die Rennsiege kosteten Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Malaysia-Grand-Prix 2016: Dümmer kann es für Lewis Hamilton kaum laufen. Souverän in Führung liegend ereilt den Mercedes-Star in Sepang ein Motorschaden. Später soll ihn das den WM-Titel im Kampf gegen seinen Teamkollegen Nico Rosberg kosten. Nach dem Finale in Abu Dhabi fehlen im lediglich fünf Punkte ...

Mercedes: Russell-Problem gefunden

Zur Erinnerung: Der Brite rollte im Qualifying in Monaco im Tunnel aus. Inzwischen hat Mercedes das Problem gefunden und Teamrepräsentant Bradley Lord erklärt: "Letztendlich war es ein elektrisches Problem, ein Kurzschluss in einem Kabelbaum, der zu einem Ausfall der Zündelektrik des Motors führte."

Dementsprechend habe Mercedes nun auch "alle anderen Antriebe, die sich im Pool befinden", überprüft, damit der Defekt nicht noch einmal auftritt. Denn dieses Problem habe man zuvor noch nie gehabt, so Lord.

Monaco war nach dem verkorksten Qualifying für Mercedes und Russell die erste Nullnummer im dieser Saison.

Von: Ruben Zimmermann

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