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Formel-1-Liveticker: Das Qualifying in China live!

China-Samstag in der Analyse: Antonelli schlägt Russell im Qualifying

Formel-1-Liveticker: Das Qualifying in China live!

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Feierabend

Bei uns gibt es wieder den fliegenden Wechsel: Hier ist Feierabend für heute, dafür übernehmen jetzt Kevin Scheuren und Stefan Ehlen mit ihrer Liveanalyse auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de.

Rennstart in China ist morgen um 08:00 Uhr MEZ, und wir sind dann rechtzeitig mit einer neuen Tickerausgabe wieder für euch da. Habt noch einen schönen Samstag, viel Spaß mit den Kollegen und bis dann!

Hat McLaren eine Chance gegen Ferrari?

Im Normalfall dürfte Mercedes auch morgen wieder ganz vorne sein. Aber kann sich Ferrari dahinter erneut als erster Verfolger etablieren oder kann McLaren die Scuderia ein bisschen ärgern?

"Mit Blick auf morgen liegen wir nicht weit hinter dem Tempo der Ferraris zurück", sagt Lando Norris zwar, "aber sie haben einige Vorteile, die schwer zu schlagen sind", betont der Weltmeister auch.

"Wir werden trotzdem versuchen, die vor uns liegenden Autos zu überholen und gegen Ferrari zu kämpfen, wenn wir können. Aber wir müssen auch klug vorgehen", betont Norris.

Denn man dürfe "unser Rennen nicht ruinieren, indem wir versuchen, jemanden zu schlagen, der zu schnell ist. Wir werden sehen, was wir tun können, und versuchen, die Punkte zu holen, die wir holen können", so Norris.

Hat Mercedes wirklich einen "Party-Modus"?

Lewis Hamilton behauptete nach dem Sprint, dass Mercedes einen "Party-Modus" für den Motor habe, der ihnen einen Vorteil im Qualifying verschafft. Laut Lando Norris vom Kundenteam McLaren gibt es so etwas allerdings nicht.

"Wir haben das nicht", sagt Norris und betont: "Vielleicht ist er an seine alten Zeiten gewöhnt, als sie ihn hatten." Tatsächlich hatte Mercedes vor Jahren einmal einen sogenannten "Party-Modus" für das Qualifying.

Laut Norris ist das heutzutage aber nicht mehr der Fall. "Manchmal, wenn man etwas hinten liegt, malt man sich Dinge in seinem Kopf", so der Brite. Tatsächlich existiere ein solcher Vorteil allerdings nicht.

McLaren fehlt vor allem Abtrieb

Das haben wir so ähnlich ja von Oscar Piastri bereits vorhin gehört. Andrea Stella hat nun verraten: "In Australien waren 50 Prozent des Rückstands auf Mercedes auf die Nutzung der Powerunit zurückzuführen, die anderen 50 Prozent auf den Grip in den Kurven."

"Ich glaube, wir haben den Rückstand bei der Nutzung des Antriebsstrangs etwas verkürzt, aber was die Kurven angeht, ist der Rückstand in etwa so groß wie in Australien", räumt der McLaren-Teamchef ein.

"Das hängt damit zusammen, dass wir nicht genug aerodynamischen Abtrieb haben", so Stella, der erklärt, das Qualifying sei "ein guter Anhaltspunkt, um zu erkennen, wo genau aus aerodynamischer Sicht der Rückstand liegt."

Beiden Fahrern fehlte heute rund eine halbe Sekunde auf die Pole-Zeit.

Cadillac will mit Aston Martin kämpfen

Valtteri Bottas wurde heute 20. und konnte damit bereits einen Aston Martin schlagen. Für Teamkollege Sergio Perez lief es mit dem 22. und letzten Platz weniger gut, doch auch der Mexikaner ist vor dem Rennen angriffslustig.

"Leider verlief das Qualifying nicht nach Plan. Wir waren spät dran, verpassten einen Run, und dann hatte ich noch ein Problem mit dem Deployment, das uns viel Zeit gekostet hat. Das war wirklich sehr unglücklich", so Perez.

"Ich glaube, da war noch einiges mehr drin, und ich hoffe, dass wir morgen ein gutes Rennen gegen die Astons fahren und uns einen spannenden Kampf mit ihnen liefern können", betont der Mexikaner.

Zuvor im Sprint war Bottas ausgeschieden, Perez belegte den 19. und letzten Platz.

P7: Gasly bestätigt gutes Qualifying

Pierre Gasly wurde gestern Siebter im Sprint-Qualifying, heute bestätigte er dieses Ergebnis. "Ich bin sehr zufrieden mit der Arbeit, die wir als Team geleistet haben, und es sieht so aus, als wären wir auf dem richtigen Weg", sagt er zufrieden.

Allerdings wird es morgen kein Selbstläufer für Alpine, denn Gasly erklärt, dass er im Sprint mit einem hohen Reifenverschleiß zu kämpfen gehabt habe. So landete er dort nur auf P11 und damit außerhalb der Punkte.

"Daran müssen wir bis morgen noch arbeiten, wenn wir mit den Autos um uns herum mithalten wollen", weiß er. Teamkollege Franco Colapinto verpasste den Einzug in Q3 als Zwölfter derweil erneut.

"Wenn man so kurz davor steht, ins Q3 zu kommen, ist man trotzdem ein bisschen enttäuscht. Ich hatte in der letzten Kurve etwas Clipping und habe an ein paar Stellen die Räder blockiert", berichtet er.

Sonst hätte es wohl zum Einzug in die Top 10 gereicht, denn am Ende fehlten gerade einmal 0,005 Sekunden.

Albon: Änderungen haben nichts gebracht

Der Williams-Pilot startete beim Sprint aus der Box, doch das neue Set-up brachte nicht den gewünschten Erfolg. "Leider ist es uns nicht gelungen, unsere grundlegenden Probleme zu beheben", berichtet er.

"Das Auto hat heute im Sprint und im Qualifying nicht so reagiert, wie es sollte", so Albon. Teamchef James Vowles kündigt in diesem Zusammenhang an: "Wir müssen in den nächsten 24 Stunden schauen, was wir für Alex tun können, damit er ein besseres Auto bekommt als heute."

Heißt: Möglicherweise startet er morgen erneut aus der Boxengasse. Im Qualifying wurde Albon 18., Teamkollege Carlos Sainz landete eine Position davor, schaffte damit aber ebenfalls nicht den Sprung in Q2.

Der Spanier betont: "Ich bin sehr zufrieden mit meiner Runde heute. Wir haben an diesem Wochenende große Fortschritte gemacht und das Auto für diese Session besser eingestellt."

Doch selbst so reicht es für Williams aktuell nicht für Q2. "Wir sind noch weit davon entfernt, wo wir hinwollen, und auch morgen wird es wieder ein schwieriges Rennen werden", befürchtet Sainz.

Hadjar: Will endlich die ersten Punkte

Der Franzose wurde heute Neunter und war lediglich gut eine Zehntelsekunde langsamer als Teamkollege Max Verstappen. "Es ist ein gutes Gefühl, so dicht hinter Max zu liegen", betont er.

"Aber gleichzeitig möchten wir um bessere Platzierungen kämpfen", stellt er auch klar und erklärt: "P9 ist immer noch ein ordentliches Ergebnis, mit dem man [im Rennen] um Positionen kämpfen kann."

"Morgen ist es mein Ziel, die ersten Punkte für das Team einzufahren. Es wird ein hartes Rennen, aber wir werden unser Bestes geben", kündigt er an.

In Melbourne blieb Hadjar nach einem Defekt ohne Punkte, heute im Sprint nach seiner Kollision mit Antonelli. Morgen soll es dann endlich klappen.

Livestream

Schnell noch ein Hinweis in eigener Sache: Auch heute wird es natürlich wieder einen großen Livestream auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de geben. Kevin Scheuren und Stefan Ehlen analysieren dort ab 14:00 Uhr den Sprint und das Qualifying für und mit euch.

Haas: Wäre noch mehr drin gewesen

Oliver Bearman schaffte es in Q3, wurde dort allerdings Zehnter und Letzter. "Ich bin mit dem Qualifying heute zufrieden, wir hatten ein gutes Tempo", sagt er. Aber: "Letztendlich ist uns in Q3 der letzte Schritt in Sachen Rundenzeit nicht gelungen."

Teamchef Ayao Komatsu betont daher: "Ich glaube, Ollie hätte das Potenzial gehabt, beide Red Bulls in Q3 zu schlagen. Aber ich denke, es ist gut, enttäuscht zu sein, weil man auf P10 gelandet ist und Red Bull nicht geschlagen hat."

Ziel sei es morgen, beide Fahrer in die Top 10 zu bringen, so der Teamchef. Bei Esteban Ocon dürfte das etwas schwieriger als bei Bearman werden, denn der Franzose schied als 13. bereits in Q2 aus.

Er selbst erklärt: "Im Qualifying gab es in der letzten Runde eine gelbe Flagge, sodass wir uns leider nicht wirklich verbessern konnten." Sonst wäre es womöglich weiter nach vorne gegangen.

Pirelli rechnet mit einem Stopp

Viel Abwechslung sollte man bei der Strategie morgen nicht zwangsläufig erwarten. Pirellis Motorsportchef Dario Marrafuschi erklärt: "Eine Einstoppstrategie ist für morgen eindeutig die schnellste Option."

"Ob man auf Medium- oder Soft-Reifen startet, hängt höchstwahrscheinlich von der Startposition oder der Bereitschaft des Fahrers ab, beim Start aggressiver vorzugehen", so Marrafuschi.

So oder so werde man aber in beiden Fällen wahrscheinlich lediglich einen Wechsel auf die harten Reifen unternehmen. Zwei Stopps sind laut Marrafuschi zwar auch möglich, im Normalfall aber eher nicht so wahrscheinlich.

Stella: Erkennen "ein klares Muster"

Am zweiten Wochenende der Saison erkennt der McLaren-Teamchef bei der Hackordnung an der Spitze inzwischen einen Trend. Die Sessions heute hätten gezeigt, "dass sich in der Anfangsphase der neuen Formel-1-Saison ein klares Muster abzeichnet."

"Wie wir bereits am vergangenen Wochenende in Melbourne gesehen haben, ist Mercedes derzeit sowohl im Qualifying als auch im Rennen das schnellste Team, sodass Ferrari und wir keine Chance haben, an sie heranzukommen", so Stella.

Zwischen McLaren und Ferrari gehe es um den zweiten Platz, während Red Bull aktuell nicht mit den drei Topteams mithalten kann. "Ferrari scheint uns in Sachen Renntempo nach wie vor einen Schritt voraus zu sein", betont Stella.

"Aber wir schließen den Abstand zunehmend und sind in der Qualifikation über eine einzelne Runde hinweg deutlich konkurrenzfähiger", betont er und erklärt, dass es auch bei McLaren "in die richtige Richtung" gehe.

"Insgesamt wird es jedoch weiterhin eine Herausforderung sein, den Rückstand sofort weiter zu verkürzen, bis wir die nächsten Entwicklungsstufen für das Auto bringen", weiß der Teamchef.

Vasseur: Geht in die richtige Richtung

Der Ferrari-Teamchef hat einen positiven Trend erkannt und erklärt: "Beim ersten Rennen schien das Qualifying eine Schwäche zu sein, aber heute hat sich gezeigt, dass wir uns Schritt für Schritt verbessern."

"In Melbourne lagen wir acht Zehntel zurück, im Sprint-Qualifying sechs Zehntel und heute Nachmittag vier Zehntel. Wenn man sich unsere Startpositionen ansieht, sind wir also wahrscheinlich auf dem richtigen Weg", so Vasseur.

Zufrieden ist er trotzdem noch nicht, denn die letzten vier Zehntel müsse man schließlich auch noch finden. "Im morgigen Rennen werden wir unser Bestes geben", verspricht auch der Teamchef.

"Aber Mercedes hat nach wie vor einen Geschwindigkeitsvorteil auf den Geraden, sodass es ziemlich schwierig ist, gegen sie zu kämpfen", betont er und erklärt: "Bisher haben wir gesehen, dass wir in den ersten Runden des Rennens mit ihnen mithalten können."

"Aber dann besteht die Gefahr, dass wir das mit den Reifen bezahlen müssen", so Vasseur. Mal schauen, wie es morgen läuft.

Russell: Neuen Regeln eine Chance geben

George Russell betont weiterhin, dass man das neue Reglement nicht verteufeln dürfe. "Ich finde, es war ziemlich interessant und hat Spaß gemacht", sagt er nach seinem Sieg im heutigen Sprint.

"Ich glaube, selbst einige eingefleischte Fans mögen es vielleicht gar nicht mehr so sehr ablehnen wie noch vor einer Woche. Aber wir müssen dem Ganzen einfach noch eine Chance geben", fordert er.

Unter anderem der neue Overtake-Modus funktioniere "gut", findet Russell. "Es ist kein DRS, funktioniert aber in Bezug auf den Geschwindigkeitsunterschied nach einem ähnlichen Prinzip", erklärt er.

Hamilton: Ferrari-Sieg "höchst unwahrscheinlich"

Lewis Hamilton war im Qualifying als Dritter der erste Mercedes-Verfolger. Im Hinblick auf den Grand Prix stellt er jedoch klar: "Ich halte es für höchst unwahrscheinlich, dass wir sie im Rennen schlagen können."

"Laut unseren Statistiken liegen sie im Renntempo zwischen vier und sechs Zehnteln vor uns", betont Hamilton und erklärt, dass Mercedes die Nase im Rennen bei freier Fahrt eindeutig vorne habe.

"Vielleicht" könne also beim Start oder über die Strategie etwas gehen, so Hamilton. Sollte sich Mercedes jedoch irgendwann absetzen können, wäre es das vermutlich gewesen.

Bortoleto: Abflug war mein Fehler

Der Brasilianer flog am Ende von Q2 ab und berichtet: "Ich habe versucht, noch ein bisschen mehr Rundenzeit herauszuholen, und bin am Kurveneingang wahrscheinlich etwas zu hart rangegangen."

"Ich habe das Heck verloren, und als ich es wieder unter Kontrolle hatte, war es schon zu spät, sodass ich mich schließlich gedreht habe", so der Brasilianer, der 16. und damit Letzter in Q2 wurde.

Teamkollege Nico Hülkenberg verpasste Q3 derweil nur um 0,002 Sekunden. "Ich glaube, dreimal hintereinander jetzt Elfter: in Melbourne [im Qualifying], im Sprintrennen und jetzt auch", nimmt es der Deutsche bei Sky mit Humor.

Immerhin könnten Punkte morgen von P11 aus durchaus noch drin sein.

Leclerc: Das Problem mit dem Qualifying

Der Monegasse hat inzwischen noch einmal genauer erklärt, was die neuen Formel-1-Autos so seltsam macht. "Ich habe das Gefühl, dass eine meiner Stärken in der Vergangenheit darin bestand, dass ich in Q3 einfach enorme Risiken eingegangen bin, um mehr herauszuholen", berichtet er.

Doch das gehe in diesem Jahr nicht mehr. "Wenn man das tut, so wie ich es gestern getan habe, bringt man die Motorseite durcheinander und verliert am Ende viel mehr, als man gewinnt", verrät Leclerc und ergänzt: "Beständigkeit zahlt sich also mehr aus."

Dadurch sei es für die Fahrer in Q3 "etwas weniger spannend", weil es keinen Anreiz mehr gibt, ans absolute Limit zu gehen.

Honda: Wollen morgen ins Ziel kommen

Bei Aston Martin muss man aktuell ganz kleine Brötchen backen. Shintaro Orihara, Chefingenieur von Motorenpartner Honda, verweist darauf, dass heute im Sprint zumindest beide Autos die Zielflagge sahen.

Das zeige, "dass wir auf dem richtigen Weg sind", so Orihara, der erinnert: "Wie bereits erwähnt, haben wir in Melbourne neue Maßnahmen zur Verringerung der Batterievibrationen eingeführt."

Damit habe man in Australien "etwa 300 bis 400 Kilometer zurückgelegt. Hier in China haben wir dann weitere Kilometer gesammelt, was unser Vertrauen ein wenig gestärkt hat", so der Japaner.

"Morgen stehen uns weitere 300 Kilometer bevor, und unser Ziel ist es, die gesamte Renndistanz zurückzulegen, um zu bestätigen, dass unsere Gegenmaßnahmen gut funktionieren", betont Orihara.

McLaren: Näher dran, aber noch zu weit weg

Beide McLaren-Piloten sind mit ihrer Q3-Runde nicht zufrieden. "In meiner letzten Runde habe ich einen ziemlich großen Fehler gemacht", so Lando Norris, der mit 0,544 Sekunden Rückstand Sechster wurde, bei Sky.

Teamkollege Oscar Piastri landete mit 0,486 Sekunden Rückstand eine Position davor und erklärt, dass er in Kurve 1 ebenfalls einen Fehler gemacht habe. Trotzdem sei man am Ende da gelandet, wo man aktuell ungefähr stehe.

"Wir sind ein bisschen näher herangekommen, aber wir liegen immer noch eine halbe Sekunde zurück", betont Piastri und erklärt: "Wir müssen noch etwas mehr Grip finden, denke ich. Das scheint das Wichtigste zu sein."

"Ich denke, wenn es etwas Positives gab, dann, dass wir die Anforderungen an die Powerunit besser im Griff haben, wissen, wie wir sie umsetzen können, und in dieser Hinsicht einfach bessere Arbeit leisten", so Piastri.

"Aber leider kann man den fehlenden Grip nicht ausgleichen", betont er.

Verstappen: "Das Auto ist völlig unfahrbar"

Der viermalige Weltmeister klingt nach P8 fast schon etwas verzweifelt und erklärt: "Wir haben [nach dem Sprint] am Auto viel verändert, aber es macht überhaupt keinen Unterschied."

"Das ganze Wochenende über waren wir nicht auf der Höhe, das Auto ist völlig unfahrbar", so Verstappen, der keine Referenz finde. "Jede Runde ist wie ein Überlebenskampf", berichtet er.

Die Balance passe überhaupt nicht, erklärt er, und betont, dass der Rückstand nicht nur vom Motor komme. Das Auto lasse ihn nicht pushen, er habe mal Über- und mal Untersteuern, sagt er.

"Das wird kein lustiges Rennen", kündigt er an.

Leclerc: China liegt mir einfach nicht

Viel mehr als der vierte Platz sei für ihn heute nicht drin gewesen, gesteht der Monegasse. "Aus irgendeinem Grund tue ich mich auf dieser Strecke ziemlich schwer. Das war schon immer so", grübelt er.

"Es ist nicht so, dass ich mich nicht bemühe, denn ich gebe mir wirklich große Mühe. Aber ich habe einfach Schwierigkeiten im Qualifying. Hinzu kommt natürlich, dass man diese Autos im Qualifying etwas anders fahren muss", erinnert er.

"Wir arbeiten daran, alles zu optimieren, was uns letztendlich näher an Mercedes heranbringen wird", hofft er und betont nach P4: "Ich bin ziemlich zufrieden auf einer Strecke, auf der ich mich normalerweise schwer tue."

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Wolff: "Glück des Tüchtigen"

"Jetzt kommt er in die Gänge", lobt Toto Wolff Antonelli derweil bei Sky und betont: "Wir haben gewusst, das erste Jahr ist ein Lernjahr, [...] und es wird auch in diesem Jahr nicht immer einfach sein."

"Aber jetzt hat er mal eine [Pole] hingeknallt, auch mit dem Glück des Tüchtigen, weil bei George ein Problem war", so Wolff, der jedoch betont, dass man das trotzdem erst einmal schaffen müsse.

Bei Russell habe man das Auto derweil in der Garage mehrfach neu starten müssen. "Und dann ist es beim dritten Mal gegangen", so Wolff, der morgen im Rennen erneut mit einem Kampf gegen Ferrari rechnet.

"Ich glaube, die sind ziemlich nah dran", warnt er und erinnert: "In den ersten Runden waren sie richtig stark heute im Sprint, und sie waren auch in Melbourne richtig stark. Also da muss man am Anfang schon fighten."

Villeneuve: Antonelli hatte etwas Glück

Obwohl Russells einzige Q3-Runde alles andere als optimal war, hatte Antonelli am Ende "nur" gut zwei Zehntel Vorsprung. "Er hatte ein bisschen Glück, dass George nur einen Run hatte", sagt Experte Jacques Villeneuve bei Sky.

"Aber er hat es geschafft, die Gelegenheit zu nutzen, und darauf kommt es an", betont er auch. Auch Antonelli selbst erklärt: "George hatte in Q3 ein Problem, und es wäre toll gewesen, ihn mit zwei Reifensätzen zu sehen."

So werden wir nie erfahren, ob Antonelli Russell auch unter "normalen" Umständen hinter sich gelassen hätte.

"Schadensbegrenzung" für Russell

Der Brite konnte in Q3 lediglich eine schnelle Runde fahren und erklärt, dass P2 "auf jeden Fall Schadensbegrenzung" gewesen sei. "In Q2 ging der Frontflügel kaputt", berichtet Russell.

"Dann sind wir in Q3 rausgefahren, das Auto blieb auf der Strecke stehen, ließ sich nicht mehr starten und man konnte nicht mehr schalten", erklärt er. Und auch die einzige schnelle Runde danach war nur ein Kompromiss.

"Als ich in die letzte Runde ging, hatte ich keine Batterie, keine Reifentemperatur, einfach gar nichts", so Russell. Trotzdem reichte es noch zum zweiten Platz.

Mercedes wieder Favorit

Sprintsieger George Russell ist auch gleich im Qualifying wieder der große Favorit. Er selbst erklärt, dass man bei Mercedes "etwas überrascht" sei, dass Ferrari im Qualifying bislang recht weit hinten gewesen sei.

"Aber was die Rennpace angeht, sieht es zwischen uns wirklich sehr knapp aus. Das haben wir letzte Woche gesehen und in Melbourne auch schon gesagt", warnt Russell.

"Wenn sie dieselbe Strategie wie ich gehabt hätten, bin ich mir nicht sicher, ob ich das Rennen gewonnen hätte. Und auch heute war es wieder ein echter Kampf zwischen uns", so der Brite.

Gleich im Qualifying dürfte die Pole aber wieder nur über Mercedes führen.

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Pole als halbe Miete

Ich habe einmal in unserer großen Datenbank nachgeschaut und festgestellt, dass sechs der letzten acht Rennen in China von der Poleposition aus gewonnen wurden. Rechnet man die Sprints dazu, dann waren es sogar acht der letzten zehn Rennen!

Die einzigen Ausnahmen: Lewis Hamilton gewann 2019 von P2 aus, Daniel Ricciardo 2018 von P6. Von weiter hinten wurde der China-GP übrigens in seiner Geschichte noch nie gewonnen.

Das zeigt, wie wichtig die Qualifikation gleich ist.

F1 Academy

Noch etwas mehr als eine Stunde bis zum Start der Qualifikation. Wer es nicht mehr abwarten kann, dem empfehle ich zur Überbrückung schon einmal das Rennen der F1 Academy, das ihr euch jetzt live und kostenlos anschauen könnt.

Mit Mathilda Paatz ist dort in diesem Jahr auch eine deutsche Pilotin am Start.

Villeneuve: Leclerc etwas zu hart

Im Sprint gab es einen harten Kampf zwischen den beiden Ferrari-Piloten. Experte Jacques Villeneuve sagt dazu bei Sky: "Ich fand, dass Charles in seiner Verteidigung gegen Lewis sehr aggressiv war."

"Das ging meiner Meinung nach fast schon zu weit, denn Lewis hat ihn nicht unfair attackiert. Es war ein sehr fairer Kampf. Dann hat Charles ihn von der Strecke gedrängt, was ein bisschen hart war", so der Weltmeister von 1997.

Letztendlich passierte aber nichts und Ferrari brachte P2 und P3 ins Ziel.

Mini-Erfolg: Aston Martin im Ziel

P17 und P18 für Alonso und Stroll im Sprint. "Wir sind ins Ziel gekommen, das war gut", so der Kanadier, und auch sein Teamkollege betont: "Lasst uns das Positive des heutigen Tages mitnehmen."

"Wir haben die Zielflagge mit beiden Autos gesehen. [...] Das wollen wir morgen im Hauptrennen wiederholen. Ein Schritt nach dem anderen", so Alonso.

Für Aston Martin war es heute die erste Zielankunft in diesem Jahr - aber eben zunächst einmal nur im Sprint.

Piastri: War ein Fehler von Antonelli

Der Australier überholte Antonelli beim Restart, musste die Position anschließend aber wieder zurückgeben, weil er vor der Ziellinie überholt hatte. Piastri selbst sieht den Fehler allerdings nicht bei sich.

"Er hat in der letzten Kurve einen Fehler gemacht", sagt er über Antonelli. In der Tat war der Mercedes-Pilot da leicht neben der Strecke. Er ärgert sich daher darüber, dass er die Position zurückgeben musste.

"Aber wir hatten sowieso nicht die Pace", räumt er auch ein. "Also glaube ich nicht, dass es eine große Rolle gespielt hat. Ich glaube, er wäre sowieso wieder vorbeigekommen", so Piastri.

Von: Ruben Zimmermann

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