Formel-1-Liveticker: Das Sprint-Qualifying in Silverstone
Silverstone-Freitag: Lewis Hamilton holt die Pole für den Sprint
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Bericht
Liveticker
Feierabend
Damit sind wir auch am Ende unseres heutigen Tickers angekommen. Der Sprint morgen findet um 13:00 Uhr MESZ statt, das Qualifying für den Grand Prix dann um 17:00 Uhr.
Wir sind natürlich rechtzeitig wieder am Start, um euch mit allen wichtigen Informationen aus Silverstone zu versorgen. Habt noch einen schönen Abend und bis dann!
Aston Martin: Ergebnis keine Überraschung
Wieder einmal die letzten beiden Plätze heute für Aston Martin - was aber eigentlich vorher schon klar war. "Das war für uns heute keine Überraschung", sagt auch Fernando Alonso selbst.
"Ich war mit den Runden im Sprint-Qualifying zufrieden, und wir haben als Team gute Arbeit geleistet. Aber wir sind noch weit davon entfernt, dort zu sein, wo wir hinwollen. Mal sehen, was wir morgen im Sprint erreichen können", so der Spanier.
Und Teamkollege Lance Stroll ergänzt: "Es wird wieder ein anspruchsvolles Wochenende hier in Silverstone. Wir werden uns auf das konzentrieren, was wir beeinflussen können."
"Aber wir wissen, dass wir einfach Geduld haben und auf die kommenden Upgrades warten müssen", so der Kanadier. Bis dahin wird man weiterhin ein "Abo" auf den letzten Platz haben.
Welcher Reifen im Sprint?
Dario Marrafuschi von Pirelli sagt über die Reifensituation an diesem Wochenende: "In den beiden heutigen Sessions war der Reifenverschleiß im Rahmen unserer Erwartungen."
"Es wird interessant sein, morgen zu sehen, welche Mischungen im Sprintrennen zum Einsatz kommen, denn zum jetzigen Zeitpunkt scheint sogar der Soft zu den wettbewerbsfähigen Optionen zu gehören", verrät er.
Das gelte "insbesondere für diejenigen, die aus der zweiten Hälfte der Startaufstellung starten", so Marrafuschi. Auch vorne könnte der Soft aber gut für eine aggressive Sprint-Strategie sein.
Racing Bulls wieder an der Spitze
Zumindest im Mittelfeld. Erneut schafften es beide Fahrer in SQ3, womit die Racing Bulls das einzige Mittelfeldteam in den Top 10 waren. "Das Auto hat sich den ganzen Tag über wirklich gut angefühlt, und wir haben kaum etwas verändert", so Liam Lawson nach P9.
Teamkollege Arvid Lindblad ergänzt nach P10 bei seinem ersten Heim-Grand-Prix: "Für mich war es kein ganz einfacher Tag, da wir in SQ1 einige Probleme beim Deployment hatten. Aber das Team hat sie rechtzeitig vor SQ2 hervorragend behoben."
"In meiner letzten schnellen Runde im SQ3 habe ich mich nicht besonders konkurrenzfähig gefühlt, daher werde ich das zusammen mit dem Team analysieren, um herauszufinden, warum ich Schwierigkeiten hatte, den nötigen Grip zu finden", so der Rookie.
Trotzdem war es für das Team am Ende wieder ein tolles Ergebnis.
Alpine: Top 10 aktuell etwas weg
Wir bleiben weiter im Mittelfeld, wo Pierre Gasly nach P11 erklärt: "Insgesamt ist P11 zwar nicht das, was wir uns wünschen, aber er spiegelt einfach wider, wo wir derzeit stehen: Wir sind nah dran, aber nicht ganz schnell genug für die Top 10."
"Ich würde sagen, P11 heute ist recht positiv, vor allem wenn man bedenkt, wie der Tag für uns begonnen hat. Das erste Training war für uns eine schwierige Session. Im Sprint-Qualifying fühlte sich das Auto anders und viel normaler an."
Bei Teamkollege Franco Colapinto lief es eher umgekehrt. Er berichtet: "Ich bin ein bisschen enttäuscht über das Ergebnis des Sprint-Qualifyings und hatte mir mehr erhofft, nachdem sich das Auto früher am Tag besser angefühlt hatte."
"Wir haben ein paar Änderungen vorgenommen, um das Fahrverhalten zu verbessern, aber das hat sich nicht ausgezahlt und das Auto dadurch unberechenbarer gemacht", erklärt der Argentinier, der auf P14 landete.
Was war bei Haas los?
Während es Williams in SQ2 schaffte, war für beide Haas-Piloten in SQ1 bereits Feierabend. Der Negativtrend setzt sich damit fort. Oliver Bearman berichtet: "Es ist schade, denn ich glaube, wenn alles gut gelaufen wäre, hätten wir es geschafft."
"Aber ich bin mit niedrigem Batteriestand in die Runde gestartet", erklärt er. Zwar hätten nur zehn Prozent gefehlt, sagt er, aber auf einer so empfindlichen Strecke wie Silverstone habe das ausgereicht, um ihn rauszuwerfen.
Unabhängig davon gesteht er aber auch: "Leider müssen wir uns gegen Williams durchsetzen, um aus SQ1 weiterzukommen. Das ist nicht die Situation, in der wir uns noch vor ein paar Monaten befanden."
"Das zeigt also, dass wir weiter daran arbeiten müssen, einen großen Schritt nach vorne zu machen", fordert er. Und Teamkollege Esteban Ocon ergänzt: "Es ist schwer einzuschätzen, wo genau wir im Moment Schwächen haben."
"Aber das ist nun mal die Leistung, die wir haben", so der Franzose.
Williams: Update bringt kleinen Fortschritt
Zumindest schafften es heute beide Fahrer in SQ2. Teamchef James Vowles erklärt: "Es ist schön zu sehen, dass wir mit dem Update-Paket einen Schritt vorangekommen sind. Aber natürlich liegt noch ein langer Weg vor uns."
Williams brachte an diesem Wochenende einen neuen Frontflügel und Vowles erklärt: "Wir sehen jetzt, dass die Balance besser stimmt und sich das Fahrverhalten des Autos in den Kurven verbessert hat."
"Noch ist jedoch unklar, warum wir auf den Geraden offenbar ziemlich viel Zeit verlieren", grübelt er und Carlos Sainz ergänzt: "Ein kleiner Schritt nach vorn an diesem Wochenende, vielleicht kleiner, als wir es uns gewünscht hätten."
Doch zumindest scheine der neue Flügel zu funktionieren und man habe beide Haas-Piloten schlagen können, so der Spanier.
Sensation in der F1 Academy
Sie hat es tatsächlich geschafft: Nachdem die 16-Jährige bereits im Training vorne lag, hat sich die Schweizerin Chiara Bättig eben im Qualifying die Poleposition in der F1 Academy gesichert - an ihrem ersten Wochenende in der Serie überhaupt. Herzlichen Glückwunsch!
Emma Felbermayr landete auf P8, Mathilda Paatz wurde leider nur 16. Die beiden Rennen in der Frauenserie stehen morgen um 19:05 Uhr MESZ und am Sonntag um 11:00 Uhr auf dem Plan.
Hülkenberg: War der Wind das Problem?
Eigentlich sah es danach aus, dass Audi heute um die Top 10 kämpfen kann. Am Ende wurden es aber "nur" P12 und P13 für Gabriel Bortoleto und Nico Hülkenberg. "Sie war sauber", sagt der Deutsche über seine SQ2-Runde.
"Ich glaube, im Sprint-Qualifying war es etwas windiger und böiger als heute Vormittag. Ich habe das Gefühl, dass wir dafür vielleicht einen kleinen Preis gezahlt haben oder im Vergleich zu den anderen an Leistung eingebüßt haben", vermutet er.
Teamkollege Bortoleto ergänzt, dass Audi auch an diesem Wochenende wohl einfach wieder hinter den Racing Bulls liege - und damit im Normalfall eben nicht in den Top 10 sei.
Auch Hamilton versteht es nicht
Spannend: Auch Lewis Hamilton selbst verrät in diesem Zusammenhang: "Der Leistungsnachteil des Motors ist bei weitem nicht so stark, wie wir erwartet hatten." Tatsächlich hätte sein Team ihm echte Horrorzahlen genannt.
"Sie meinten so was wie: Auf der Geraden wirst du gegenüber diesen Jungs sechs Zehntel zurückliegen", verrät Hamilton. Doch aus irgendwelchen Gründen sei das heute nicht der Fall gewesen.
Letztendlich sei es eine Konsequenz aus der starken Entwicklung bei Ferrari, vermutet er. Man habe an jedem Wochenende neue Sachen dabei, die das Team nach vorne bringen, betont er zufrieden.
Russell wundert sich über Ferrari
Der Brite landete nur auf P5 und berichtet, dass er "sehr überrascht" über die Ferrari-Pace sei. "Was den Antrieb und das Energiemanagement angeht, hatten sie bisher einen Rückstand", erinnert er.
"Doch im Moment sehen sie in diesen Bereichen am besten aus. Das war also eine echte Überraschung", so Russell, der betont: "Wir wussten schon immer, dass sie ein großartiges Chassis haben."
"Aber manche Dinge ergeben nicht ganz Sinn", grübelt er und erklärt, er hätte Ferrari eher in Spielberg vor einer Woche schnell erwartet. Nun kam es eher umgekehrt.
Norris über Schaden am Auto
Der Weltmeister wurde am Ende Sechster, hätte aber fast den Einzug in SQ3 verpasst, nachdem sein Auto in SQ1 an der Bremsbelüftung beschädigt wurde. Er selbst gesteht, dass er dadurch viel größere Probleme als erwartet gehabt habe.
"Die Jungs haben das Problem für den letzten Run [in SQ3] behoben. Das Auto war wieder völlig anders und um Längen besser", berichtet er. Denn mit dem Schaden habe es sich zuvor "ziemlich schockierend" angefühlt.
"Als ich dann in der letzten Runde richtig in Fahrt kam, hatte ich das Gefühl, dass wir noch viel mehr hätten pushen können", so Norris. Heißt: Da wäre noch mehr drin gewesen. Zumal es zwischen P3 und P7 am Ende so eng war.
Verstappen: Keine Siegchance morgen?
Der Niederländer wurde zwar Dritter, verweist allerdings auf den engen Vorsprung. "Es war wirklich knapp. Es hätte P3 oder P6 oder P7 sein können", betont er. Tatsächlich lagen zwischen ihm und P7 am Ende gerade einmal 0,075 Sekunden.
Das Auto habe sich "etwas besser" als im Training angefühlt, sagt er, ganz zufrieden ist er aber noch immer nicht. Deswegen vermutet er auch, dass es morgen im Sprint für ihn eher schwierig werden wird.
Hamilton und Antonelli seien "schnell", warnt er und erklärt daher: "Ich glaube, für mich wird es eher ein Kampf mit den Jungs hinter mir werden."
Antonelli: Ab SQ2 lief es besser
Der WM-Leader wurde lediglich um 0,011 Sekunden geschlagen und berichtet: "Um ehrlich zu sein, fühlte ich mich in SQ1 im Auto nicht so gut. Aber dann haben wir eine kleine Anpassung an der Balance vorgenommen."
"In SQ2 war der Unterschied wie Tag und Nacht. Plötzlich war die Pace wieder da", verrät er und ergänzt: "In SQ3 wäre noch ein bisschen mehr drin gewesen, aber es war eine ordentliche Runde."
Es sei "schade", die Pole so knapp verpasst zu haben, so Antonelli, der Hamilton aber gratuliert. "Lewis ist in Topform, aber das ist gut so. Wir freuen uns auf die Herausforderung und werden versuchen, das Beste daraus zu machen", betont er.
"Traum" für Hamilton
Der Rekordweltmeister erklärt nach seiner Pole: "Ich liebe diesen Ort, ich liebe dieses Publikum, und ich kann euch gar nicht sagen, was für ein großer Traum das ist."
"Das Auto hat sich heute großartig angefühlt", berichtet er und erklärt: "Ich bin wirklich dankbar, dass ich mir die Poleposition sichern konnte."
"Ich war während des gesamten Trainings schnell, aber es waren nur zehn Millisekunden Vorsprung. Es war also ein sehr knappes Ding gegen diese Jungs."
"Das Team hat es wirklich verdient, daher ein ganz großes Dankeschön an alle hier", so Hamilton.
Übersicht Sprint-Qualifying
Jetzt Session-Ticker öffnen!
In zehn Minuten beginnt das Sprint-Qualifying in Silverstone und wir verlagern das Geschehen damit erst einmal wieder in unseren Session-Ticker. Hier ist also kurz Pause, nach dem Ende der Qualifikation geht es an dieser Stelle wie üblich weiter mit den Stimmen zum Freitag.
Und wenn ihr wissen wollt, wie ihr die Formel 1 am Wochenende im Livestream sehen könnt, dann erfahrt ihr das hier!
Brundle: Gespräche gehören dazu
Experte Martin Brundle hat sich bei Sky über die angeblichen Gespräche zwischen McLaren und Max Verstappen geäußert - und erklärt, dass man diesen keine zu große Bedeutung beimessen dürfe.
"Ron Dennis war früher ein Genie darin", sagt er über den ehemaligen McLaren-Teamchef und erklärt: "Er hatte immer zwölf von uns am Telefon, und wir alle dachten, wir hätten eine Chance, bei McLaren einzusteigen."
"Doch in Wirklichkeit hat er einfach nur Wissen aufgesaugt, das er gleichzeitig von den Fahrern aller anderen Teams sammelte. Das gehört also einfach dazu in dieser kleinen Welt, in der wir uns bewegen", so Brundle.
Heißt: Solche Gespräche sind ganz normal in der Formel 1 und müssen nicht zwangsläufig zu etwas führen.
Davidson: Silverstone liegt Hamilton
Laut Experte Anthony Davidson ist es kein Zufall, dass Lewis Hamilton bereits neunmal in Silverstone gewonnen hat. Er erklärt bei Sky: "Es ist eine Rennstrecke, die zu seinem Fahrstil passt."
"Er liebt Hochgeschwindigkeitskurven und war in diesem Bereich schon immer hervorragend. Auf dieser Strecke glänzt er", so der ehemalige Formel-1-Fahrer, der Hamilton auch an diesem Wochenende auf der Rechnung hat.
"Er liebt diese neuen Autos", sagt er und erklärt: "Ich glaube, wir waren alle ein bisschen ratlos, was mit Lewis Hamilton ab 2022 passiert ist." Doch jetzt sei der Rekordweltmeister unter dem neuen Reglement wieder voll da.
Formel 2: Pole für Ferrari-Nachwuchsfahrer
Auch in der Formel 2 ist das Qualifying inzwischen absolviert. Dort hat sich Ferrari-Junior Rafael Camara den besten Startplatz für das Hauptrennen am Sonntag geschnappt. Dahinter landeten die beiden Alpine-Nachwuchsfahrer Alexander Dunne und Kush Maini.
Oliver Goethe kam auch in der Qualifikation nicht über P13 hinaus.
Formel 3: Audi-Junior auf Pole
Die PK ist vorbei, und während die Teambosse gesprochen haben, hat sich Audi-Junior Freddie Slater in Silverstone die Pole in der Formel 3 gesichert. Er setzte sich vor Theophile Nael und Louis Sharp durch.
Gerade ist jetzt die Formel 2 auf der Strecke, um 17:30 Uhr geht es dann in der Königsklasse weiter mit dem Sprint-Qualifying.
Vasseur: Updates gar nicht so wichtig
Immer wieder geht es in der PK um die Ferrari-Updates. Vasseur hat keine große Lust mehr darüber zu sprechen, stellt dann aber noch einmal klar, dass die Upgrades gar nicht so wichtig seien, wie manche vielleicht denken.
Man stehe mit diesen Autos noch ganz am Anfang der Entwicklung, daher könne man zum Beispiel mit dem Set-up manchmal mehr Zeit gewinnen als mit einem Update. Man dürfe diese daher nicht überbewerten.
Stallorder bei Ferrari?
Jetzt wird Vasseur gefragt, ob er sich in der WM bald komplett auf Lewis Hamilton festlegen werde. Seine klare Antwort: "Nein." Heißt: Charles Leclerc bekommt intern weiterhin alle Chancen.
Vasseur lacht über Wolff-Kommentar
Toto Wolff sagte zuletzt, dass Ferrari bald das Geld ausgehen müsste, weil die Scuderia bereits so viele Updates ans Auto gebracht habe. "Ich weiß nicht, ob es ein Witz war", sagt Vasseur mit einem Lachen dazu.
Er betont, dass Ferrari sein Auto so wie jedes andere Team auch weiterentwickle. Es sei daher "ironisch", dass so ein Kommentar ausgerechnet von Mercedes gekommen sei.
Brown über Verstappen-Gerüchte
Gleich zu Beginn spricht der McLaren-Boss über die angeblichen Gespräche mit Max Verstappen. "Das sind Gerüchte", sagt er dazu lediglich und stellt später noch klar: "Ich bin sehr zufrieden mit meinen beiden Rennfahrern."
Auf die Nachfrage, ob es in absehbarer Zeit also keinen Wechsel von Verstappen zu McLaren geben werde, antwortet er: "Korrekt."
Pressekonferenz
In Silverstone steht in zehn Minuten die PK der Teambosse an. Folgende Teilnehmer sind heute angekündigt:
Steve Nielsen (Alpine)
Frederic Vasseur (Ferrari)
Zak Brown (McLaren)
Sollte es dort spannende Aussagen geben, liefern wir euch die wie gewohnt hier im Ticker.
Den Dreher von Piastri ...
... in FT1 gibt es hier noch einmal im Video. Das war auch die spektakulärste Szene in einem eher ereignisarmen Training. Für die Teams ist das aber natürlich gut, weil man das Maximum aus der einzigen Trainingssession am Wochenende herausholen konnte.
Neue Motoren
Mehrere Fahrer haben für dieses Wochenende einen neuen Motor bekommen. Das betrifft konkret Carlos Sainz (Williams) und je beide Piloten von Haas, Alpine und Cadillac. Der Wechsel erfolgt überall straffrei, weil sich alle noch innerhalb des erlaubten Kontingents bewegen.
Die komplette Liste findet ihr hier.
Jetzt Session-Ticker öffnen!
In zehn Minuten beginnt dann auch das erste und einzige Training in Silverstone. Wir verlagern das Geschehen damit erst einmal in unseren Session-Ticker. Hier ist also kurz Pause, nach dem Ende des Trainings geht es an dieser Stelle ganz regulär weiter.
Und wenn ihr wissen wollt, wie ihr die Formel 1 am Wochenende im Livestream sehen könnt, dann erfahrt ihr das hier!
Keine Freitagsfahrer
Der Vollständigkeit halber: Freitagsfahrer werden wir gleich in FT1 dieses Mal nicht sehen. An Sprint-Wochenenden verzichten die Teams logischerweise darauf, weil der Stammfahrer ansonsten ohne Training direkt ins Sprint-Qualifying gehen müsste.
Erstmals seit Monaco vor einem Monat sehen wir gleich also wieder ein erstes Training mit allen 22 Stammfahrern.
Sonderdesigns
Auch an diesem Wochenende sind wieder mehrere Teams mit einer Sonderlackierung am Start. Die findet ihr hier in dieser Fotostrecke:
Fotostrecke: Die Formel-1-Sonderdesigns in der Saison 2026
Foto: Cadillac
Silverstone: US-Team Cadillac legt sein normales Schwarz-WeiÃ-Design ab und fährt in den Nationalfarben Blau, Rot und WeiÃ. Das hat auch einen guten Grund, denn ...Verstappen: Keine Lust auf Lego-Parade
Am Sonntag haben die Organisatoren eine besondere Fahrerparade geplant. Wie auch schon im vergangenen Jahr in Miami sollen die Piloten dabei wieder in speziellen Lego-Autos fahren.
Max Verstappen hat darauf aber gar keine Lust. Er erklärt gegenüber Viaplay: "Ich spiele lieber zu Hause mit den Kindern mit Lego." Er bevorzuge daher eine "professionellere" und klassische Fahrerparade.
"Letztendlich sind wir Formel-1-Fahrer, und ich finde, wir sollten nicht wie Kinder und Clowns aussehen, die versuchen, sich gegenseitig zu rammen. Ich glaube nicht, dass die Formel 1 das braucht", so Verstappen.
Mitmachen werde er aber trotzdem. "Ich fahre einfach meine Runde und winke den Fans zu, denn sie haben es verdient, uns zu sehen", betont er. Großen Spaß wird er aber wohl nicht haben.
Formel-2-Training: Alpine-Junior vorn
Auch die Formel 2 hat inzwischen ihr Training in Silverstone absolviert. Dort hat sich mit Alexander Dunne ein Alpine-Junior vor den beiden Ferrari-Nachwuchsfahrern Rafael Camara und Dino Beganovic durchgesetzt.
Oliver Goethe landete nach seinem Podium in Spielberg nur auf dem 16. Platz. In knapp einer Stunde geht es dann auch mit dem Formel-1-Training los.
Lange Liste
Aston Martin geht erst seit 2021 in der Formel 1 an den Start - hat seitdem aber bereits zahlreiche Teamchefs verschlissen. Hier die komplette Übersicht:
Fotostrecke: Alle Formel-1-Teamchefs von Aston Martin
Foto: Motorsport Images
Als das Team von Lawrence Stroll zur Saison 2021 offiziell von Racing Point in Aston Martin umbenannt wird, sitzt Otmar Szafnauer auf dem Chefsessel. Er ist zu diesem Zeitpunkt bereits seit 2009 Teil des Rennstalls, der damals noch Force India heiÃt. Allerdings ...Horner zu Aston Martin?
Die Gerüchteküche brodelt mal wieder. Dieses Mal geht es um Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner, denn die Daily Mail berichtet, dass Aston Martin Interesse an ihm haben soll.
Es ist demnach nicht das erste Mal, dass Lawrence Stroll bei Horner angeklopft haben soll - bislang allerdings ohne Erfolg. Ob wirklich etwas dran ist? Wir halten natürlich Augen und Ohren offen.
Updates
Die FIA hat vor wenigen Minuten die offizielle Liste mit allen Updates an diesem Wochenende veröffentlicht. Allerdings gibt es lediglich kleinere Pakete, was aber auch nicht überraschend ist.
Denn an einem Sprint-Wochenende mit nur einem Training führt niemand gerne größere Upgrades ein. Fünf der elf Teams haben daher auch gar nichts mitgebracht.
Die komplette Liste findet ihr hier.
Formel-3-Training: Audi-Junior an der Spitze
Wir haben an diesem Wochenende ein volles Rahmenprogramm in Silverstone. Nicht nur die F1 Academy fährt, auch Formel 2 und Formel 3 sind im Einsatz. Und da hatte eben im Training Audi-Junior Freddie Slater die Nase vorn.
Einen Fahrer aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz gibt es dort in diesem Jahr leider nicht.
Wetter
Wir werfen den obligatorischen Blick auf das Wetter an diesem Wochenende. Silverstone ist bekanntlich immer für Regen gut, doch in diesem Jahr sieht es eher danach aus, dass es an allen drei Tagen trocken bleiben wird.
Es gibt zwar jeweils eine gewisse Regenwahrscheinlichkeit, besonders groß ist diese allerdings nicht. Mehr dazu in unserer umfangreichen Wettervorhersage.
Alles Gute!
Glückwünsche gehen raus an Sebastian Vettel, der heute seinen 39. Geburtstag feiert. Zu diesem Anlass blicken wir in dieser Fotostrecke noch einmal auf die Karriere des viermaligen Weltmeisters zurück:
Fotostrecke: Die Formel-1-Karriere von Sebastian Vettel
Foto: Motorsport Images
Gerade mal 18 Jahre alt ist Sebastian Vettel, als er im September 2005 seinen ersten Formel-1-Test absolviert - nur wenige Tage nach der bestandenen Führerschein-Prüfung. Für den jungen Deutschen ist ...Von: