Zum Hauptinhalt springen

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Liveticker

Formel-1-Liveticker: Kann Leclerc die McLaren-Piloten ärgern?

Ungarn-Samstag in der Analyse: "Ein ganz anderes Auto" bei Hülkenberg

Formel-1-Liveticker: Kann Leclerc die McLaren-Piloten ärgern?

Liveticker

Sortieren nach

Feierabend

Wir sind am Ende unseres Samstagstickers angekommen. Rennstart morgen ist um 15:00 Uhr und wir melden uns wie gewohnt bereits am Morgen zurück, um uns angemessen auf das letzte Rennen vor der Sommerpause einzustimmen.

Für euch geht es um 22:00 Uhr außerdem wie versprochen noch weiter mit der großen Liveanalyse zum heutigen Qualifying auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de. Viel Spaß mit den Kollegen und bis dann!

Pirelli rechnet mit zwei Stopps

An der Analyse von Pirelli hat sich seit gestern nichts geändert: "Wenn das Rennen trocken ist, ist die Zweistoppstrategie mit harten und Medium-Reifen eindeutig die schnellste", so Mario Isola.

Auch der Einstopper auf Medium und Hard könne aber "für diejenigen im Mittelfeld funktionieren, die ihre Stints durch Management der thermischen Degradation verlängern möchten, in der Hoffnung auf deutlich niedrigere Temperaturen als gestern und heute früh."

Allerdings stellt sich die Frage, ob es wirklich trocken bleibt, denn Isola betont: "Es besteht eine gute Chance, dass sich das Wetter für morgen ändern könnte, mit der Möglichkeit von Regen, hauptsächlich am Morgen, aber wahrscheinlich auch während des Rennens."

Und das würde dann, wie schon zuletzt in Spa, alles über den Haufen werfen.

Mercedes peilt das Podium an

Andrew Shovlin berichtet nach dem heutigen Qualifying: "Wir haben an diesem Wochenende Fortschritte mit dem Auto gemacht, was sich heute in unserer Qualifying-Performance niedergeschlagen hat."

"Wir waren bereits im Q1 konkurrenzfähig und konnten sowohl in den frühen Phasen, als die Streckentemperatur bei fast 50 Grad lag, als auch in den letzten Minuten von Q3, als es 15 Grad kühler war, gute Rundenzeiten erzielen", sagt er zufrieden.

"Daher ist es umso frustrierender, dass unsere Startplätze 4 und 15 nicht das tatsächliche Leistungsniveau widerspiegeln", ärgert er sich und betont: "George hätte ohne ein bisschen Übersteuern in Kurve 1 sogar auf Platz eins landen können."

"Auch wenn wir heute frustriert sind, werden die Punkte erst morgen vergeben. Überholen ist hier nicht einfach, aber aufgrund des üblichen Reifenabbaus gibt es immer noch Möglichkeiten, sich nach vorne zu kämpfen."

Ziel werde es daher sein, "um das Podium zu kämpfen", so Shovlin.

Tritt Hamilton bald zurück?

Nach der heftigen Selbstkritik von Lewis Hamilton sagt Experte Ralf Schumacher bei Sky: "Er kommt nicht so richtig mit dem Auto zurecht. Er weiß nicht so richtig, wie er es machen soll. Er kann seinen Fahrstil offensichtlich nicht ganz umstellen."

"Das ist genau das, was ich Anfang des Jahres gesagt habe. Wenn es so weitergeht, dann kommt irgendwann die Phase, in der sich Ferrari für einen Fahrer entscheiden muss und nicht für beide Fahrer das Auto bauen kann", so Schumacher.

"Und dann wird es eng. Jetzt zweifelt er immer mehr an sich selbst", so der Experte, der das aus seiner eigenen Karriere kennt. Über einen möglichen Hamilton-Rücktritt sagt er: "Das ist eine Tendenz, die geht ganz, ganz schnell."

"Mir persönlich ist es auch schon so gegangen. Das war in der DTM, wo ich gesagt habe: 'Okay, das hat gar keinen Sinn mehr.' Da habe ich das Auto ein Jahr früher abgegeben", verrät Schumacher.

"Ich traue ihm das zu, dass er das kann und machen wird. Weil das ist so eine herbe Enttäuschung und er weiß nicht mehr vorwärts und rückwärts. Natürlich nicht sofort, aber passieren kann so etwas immer", erklärt der Experte.

Gasly in Q1 raus: Zu viel Untersteuern

Der Franzose landete heute als 17. überraschend hinter seinem Teamkollegen. "Wir haben viel ausprobiert und ich denke, wir haben insgesamt einige gute Verbesserungen erzielt", betont Gasly zwar.

"Aber ich habe das Auto einfach nicht ganz dahin gebracht, wo ich es haben wollte und wo ich es gebraucht hätte, deshalb bin ich ein bisschen enttäuscht darüber", so der Franzose, der "eine Menge Untersteuern" hatte.

Teamkollege Franco Colapinto ist derweil nach P14 etwas glücklicher und erklärt: "Q1 war gut. Ich hatte etwas Verkehr, aber es war eine gute Runde, konstant, das Auto fühlte sich besser an."

In Q2 sei es dann leider wieder etwas "in die falsche Richtung" gegangen, "aber ich denke, dieses Wochenende haben wir mit dem Auto einen guten Schritt gemacht", zeigt er sich insgesamt zufrieden.

Wieder beide Racing Bulls in den Top 10

Wie auch schon in Spa schafften es beide Fahrer heute in Q3. "Es ist gut, in Q3 zu sein, vor allem angesichts des bisher recht schwierigen Wochenendes. Das war also eine großartige Aufholjagd", freut sich Liam Lawson nach P9.

Teamkollege Isack Hadjar schaffte es ebenfalls in die Top 10, er ist aber nicht ganz so zufrieden und erklärt: "Ich habe einen Fehler gemacht und bin im Gras gelandet, und danach hat sich das Auto nicht mehr so gut angefühlt."

"Ich habe nur einen Run in Q3 unternommen, aber es gab definitiv mehr Potenzial, wir hätten P7 erreichen können", glaubt er und ergänzt: "Unser Renntempo sieht für morgen solide aus."

"Daher brauche ich von Startplatz 10 aus einen starken Start und eine gute Strategie", so Hadjar, der gerne noch etwas weiter nach vorne kommen würde.

Tsunoda: So nah dran wie noch nie

Yuki Tsunoda schied zwar bereits in Q1 aus. Allerdings war er dort nur 0,163 Sekunden langsamer als Max Verstappen, und so nah war er in diesem Jahr bislang noch nie an seinem Teamkollegen dran.

Das sei "definitiv positiv", stellt er klar und erklärt, dass er schon am ganzen Wochenende "sehr nah" an Verstappen dran gewesen sei. "Natürlich" sei es ärgerlich, bereits in Q1 auszuscheiden, gesteht er.

"Aber auch er war fast draußen", sagt er im Hinblick auf seinen Teamkollege und erklärt, dass er daher "stolz" auf seine Leistung sein könne - auch wenn das nackte Ergebnis wieder einmal nicht gut ist.

Hülkenberg: "Plötzlich ein ganz anderes Auto"

Der Deutsche zählte als Vorletzter ebenfalls zu den Verlierern des Tages. "Gestern ohne FT1 lief es wirklich gut. Ich stieg in das Auto in FT2 und alles lief wirklich gut. Von Anfang an. Auch heute Morgen war ich zuversichtlich", berichtet er.

"In Q1 hatte ich dann plötzlich ein ganz anderes Auto, mit einer ganz anderen Balance. Es war eine extreme Veränderung. Ich weiß nicht, was passiert ist. Ich kann es im Moment nicht wirklich erklären", grübelt er.

Einen Fehler habe er auf seiner Runde nicht gemacht, er habe nur einfach kein Vertrauen gehabt. Teamkollege Gabriel Bortoleto schaffte es dagegen in Q3 und wird morgen als Siebter starten, noch vor Max Verstappen.

"Ich bin sehr, sehr happy", sagt der Rookie. Bei ihm lief es kurioserweise genau umgekehrt. Er habe zu Beginn des Wochenendes ein schlechtes Gefühl gehabt. Für ihn änderte es sich dann genau in die richtige Richtung.

"Wir haben die Sperrstunde gebrochen, um Dinge am Auto zu reparieren und uns intensiv mit den Aufgaben für heute zu beschäftigen. Und das hat sich ausgezahlt", sagt er zufrieden.

Russell: Hätte auf Pole stehen können

Beim zweiten Mercedes-Piloten lief es mit P4 deutlich besser. Ganz zufrieden ist aber auch dieser nicht, denn: "Es hängt davon ab, wie man es betrachtet, um ehrlich zu sein. Q3 war eine chaotische Angelegenheit."

Letztendlich seien alle Fahrer langsamer als in Q2 gewesen, und laut eigener Aussage wäre die Pole ohne seinen Rutscher in der Zielkurve drin gewesen. Denn dieser habe "drei Zehntel" gekostet, so Russell.

"Der Wind hatte sich stark gedreht, er war böiger geworden. Diese Kurve war ganz anders als in Q2, aber ich hätte reagieren müssen", gibt sich Russell selbstkritisch und erklärt: "Ich wusste, dass der Wind anders war und ich in dieser Kurve viel weniger Abtrieb hatte."

"Ich hätte reagieren müssen, und das war heute teuer für mich. Aber wenn man mit den anderen Fahrern spricht, nennen sie alle einen Grund, warum sie die Pole verpasst haben, denn niemand hat in Q3 seine persönliche Bestleistung gezeigt", erinnert Russell.

Heißt: Er hätte zwar auf Pole stehen können. Aber das gilt für viele andere Fahrer auch.

Antonelli: Das Selbstvertrauen war da

Der Rookie wurde wieder nur 15. Am Selbstvertrauen lag es dieses Mal laut eigener Aussage aber nicht. "Das Selbstvertrauen war da, weil die erste Runde in Q1 gut war", stellt der Mercedes-Pilot klar.

"Aber dann hatte ich auf dem neuen Reifen [in Q2] keinen Grip mehr. Ich weiß nicht, was passiert ist. Schon in Kurve 1 habe ich das Heck komplett verloren", zuckt der Rookie die Schultern.

Die Runde sei "furchtbar" gewesen, erklärt er, betont aber auch, dass der Wechsel auf die alte Hinterradaufhängung der richtige Schritt gewesen sei. In der Zeitenliste macht sich das am Ende aber nicht bemerkbar.

"Es ist schade, denn ich glaube, dass das Ergebnis heute viel besser hätte ausfallen können", ärgert er sich.

Alonso: Strecke liegt uns einfach

Der Spanier wurde heute als Fünfter "Best of the Rest" und erklärt: "Ich glaube, wir haben das Auto seit Spa vor sieben Tagen nicht wesentlich verändert. Es gibt keine neuen Teile für dieses Rennen."

Daher komme das Layout dem AMR25 wohl einfach entgegen. "Es wäre schön, wenn wir verstehen würden, warum das Auto hier in diesem 'Sweetspot' fährt, denn wenn wir das verstehen, können wir es in den nächsten Rennen nutzen", so Alonso.

Im Rennen morgen werde es nun zwar "hart" werden, aber er wolle versuchen, seine Position zu halten. "Der fünfte und sechste Platz wären vor der Sommerpause punktemäßig ideal für das Team", betont er.

Es wäre zwar "gut", noch weiter nach vorne zu kommen, aber man müsse wahrscheinlich eher nach hinten schauen, weil dort schnelle Piloten wie Verstappen oder Hamilton lauern, warnt er.

Verstappen: Ergebnis "keine große Überraschung"

Der Niederländer selbst erklärt nach P8: "Wenn ich auf das gesamte Wochenende zurückblicke, sind wir froh, in Q3 zu sein. Denn ich war öfter außerhalb der Top 10 als darin."

"Das ganze Wochenende war schwierig. Kein Grip vorne und hinten. Das war auch im Qualifying so. Für mich war das keine große Überraschung. Ich bin einfach so gefahren, wie ich mich schon das ganze Wochenende gefühlt habe", so Verstappen.

Was genau das Problem sei, das wisse man nicht. "Andernfalls hätten wir es natürlich schon längst geändert. Irgendwie scheint dieses Wochenende nichts zu funktionieren", zuckt er die Schultern.

"Wir kämpfen nicht mehr um die Meisterschaft", erinnert er zudem und erklärt: "Man versucht einfach, hier und da ein gutes Wochenende zu haben. Dieses war bisher eindeutig schlecht."

Marko: "Irgendwas stimmt da noch nicht"

Auch Red Bull gehörte heute zu den Verlierern. Das hatte sich nach dem gestrigen Tag aber bereits angebahnt. "Wir sind deutlich näher gekommen, der Rückstand hat sich halbiert", sieht es Helmut Marko bei ServusTV daher positiv.

Aber: "Erstaunlicherweise waren wir mit den gebrauchten Reifen schneller als mit den neuen. Das zeigt auch, dass da irgendwas noch nicht stimmt", grübelt er und erklärt im Hinblick auf das Rennen: "Sehr optimistisch bin ich nicht."

Er hofft nun auf etwas Regen am Sonntag, "und dieser Kurs ist immer für Überraschungen gut. Es hat immer sehr intensive Kämpfe gegeben. Also schauen wir mal, wie sich das entwickelt", so Marko.

Hamilton: "Ich bin nutzlos"

Während der Teamkollege auf Pole fuhr, schied Lewis Hamilton bereits in Q2 aus - und geht bei Sky danach knallhart mit sich ins Gericht. "Es liegt jedes Mal an mir", gesteht der Rekordweltmeister.

"Ich bin nutzlos, absolut nutzlos", sagt er und betont: "Das Team hat kein Problem, denn das Auto steht auf der Poleposition. Also müssen wir wahrscheinlich den Fahrer wechseln", so Hamilton.

Er sei "einfach nicht schnell genug" gewesen, sagt er dann später noch.

Leclerc überholt Häkkinen

Für den Monegassen war es heute bereits die 27. Pole seiner Formel-1-Karriere. Damit hat er jetzt eine mehr als Mika Häkkinen und ist nur noch zwei Polepositions von der Top 10 in der ewigen Bestenliste entfernt.

Da liegt aktuell noch Juan Manuel Fangio mit 29 Poles auf P10. Vergleichbar sind die Zahlen aber natürlich nicht, weil es zu Fangios Zeit deutlich weniger Rennen gab - und die Poles daher prozentual umso wertvoller sind.

Kann man auch alles in unserer großen Datenbank nachlesen.

Leclerc: Nicht mit der Pole gerechnet

"Heute verstehe ich nichts mehr", lacht der Polesitter und erklärt: "Ehrlich gesagt war die gesamte Qualifikation extrem schwierig. Und wenn ich sage extrem schwierig, dann ist das keine Übertreibung."

"Es war schwierig für uns, Q2 zu erreichen, es war schwierig für uns, Q3 zu erreichen", erinnert er und erklärt: "In Q3 änderten sich die Bedingungen ein wenig. Alles wurde viel schwieriger, und ich wusste, dass ich einfach eine saubere Runde fahren musste."

"Letztendlich ist es die Poleposition geworden. Das hätte ich definitiv nicht erwartet", freut er sich und betont: "Es ist wahrscheinlich eine der besten Polepositions, die ich je hatte. Es ist auf jeden Fall die unerwartetste."

Norris: Leclerc hat mehr riskiert

Auch der Brite gesteht, dass das Ergebnis "natürlich" enttäuschend sei. "Aber ich finde, Charles hat in der letzten Runde gute Arbeit geleistet", betont er und erklärt: "Er ist unter diesen Bedingungen wahrscheinlich etwas mehr Risiko eingegangen."

"Der Wind hat stark gedreht und uns offenbar mehr zu schaffen gemacht", glaubt auch er, betont aber, dass er sich nicht beschweren wolle. "Wir dachten, wir hätten am Ende beide ein paar gute Runden gefahren, aber wir waren einfach zu langsam."

"Es gibt also nichts zu beanstanden, aber Charles hat einen guten Job gemacht", so Norris, für den das Ziel am Sonntag trotzdem klar ist: "Ich möchte gewinnen."

Piastri: Wind womöglich schuld

Der Australier war in Q3 fast eine halbe Sekunde langsamer als zuvor in Q2. Ein erster Erklärungsversuch: "Ich glaube, der Wind hat sich stark verändert. Es klingt immer so erbärmlich, wenn man alles auf den Wind schiebt."

Aber: "Von Q2 zu Q3 hat er sich um 180 Grad gedreht, wodurch sich viele Kurven völlig anders anfühlten", erklärt er und betont: "Ich war überrascht, dass wir nicht schneller fahren konnten."

"Der zweite Platz ist immer noch ein guter Ausgangspunkt, also werden wir sehen, was wir morgen erreichen können", betont er und erklärt: "Charles war das ganze Wochenende über schnell und heute Morgen war er näher dran, als wir erwartet hatten."

Könnte also ein spannendes Rennen werden.

Verstappen chancenlos?

Auch für Max Verstappen wird es mit der Pole heute wohl nichts werden. Experte Martin Brundle erklärt bei Sky zwar: "Wir wissen, dass Max immer etwas aus dem Hut zaubern wird."

"Aber er hat eine Menge zu finden. Max wird glücklich sein, wenn er unter den Top 6 landet", glaubt er und erklärt: "Wenn es ein komplett trockenes Rennen wird, wird McLaren davonziehen und sich absetzen."

"Diese Strecke ist fast wie maßgeschneidert für ihr Auto", so Brundle.

Rekord

Lewis Hamilton hält auf dem Hungaroring einen Rekord. Er stand hier nämlich bereits neunmal auf Pole. Kein anderer Fahrer holte in der Geschichte der Formel 1 bislang mehr als acht Polepositions auf ein und derselben Strecke.

Für eine zehnte Ungarn-Pole heute bräuchte es aber wohl ein kleines Wunder, denn zwar wurde der Rekordweltmeister vorhin in FT3 Vierter. Der Rückstand auf die Piastri-Bestzeit betrug allerdings mehr als sieben Zehntel.

ANZEIGE: Bei den NitrOlympX ein wahres Adrenalin-Feuerwerk erleben

Drei Tage, über 20 Klassen, Hunderte Fahrerinnen und Fahrer mit einem Ziel: maximale Beschleunigung. Vom 29. bis 31. August 2025 kehrt Europas größtes Drag-Racing-Event an den Hockenheimring zurück. Die NitrOlympX 2025 versprechen wieder alles, was Fans von Gummiabrieb, Donnerhall und Herzschlagfinalen erwarten - und noch mehr.

2024 war ein Rekordjahr: Über 45.000 Zuschauerinnen und Zuschauer strömten zur legendären Rico Anthes Quartermile, um Weltklasse-Motorsport zu erleben. Persönliche Bestzeiten, neue Streckenrekorde und emotionale Höhepunkte prägten das Wochenende.

Auch 2025 wird die Creme de la Creme der Drag-Racing-Szene am Start sein - mit mehr Power, mehr Tempo und dem unbändigen Willen, Geschichte zu schreiben. Ob in den FIA und FIM E Profi-Klassen oder den ambitionierten Sportsman-Klassen: Wer hier antritt, geht ans Limit.

Zudem bietet das Event einzigartige Nähe zu den Teams und Fahrern, denn im Fahrerlager können Besucher den Mechanikern über die Schulter schauen, Autogramme sammeln und Nitro-Gespräche führen.

Abgerundet wird das Wochenende durch ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Entertainment, Foodtrucks und spannenden Fanaktionen. Am Samstagabend verwandelt sich die Quartermile zur Arena für die Nightshow - mit flammenspeienden Jet-Dragstern, Stuntshows, Feuerwerk und qualmenden Burnouts. Motorsport trifft auf Gänsehaut-Entertainment.

Wer Drag Racing in Perfektion erleben möchte, sollte sich die NitrOlympX 2025 auf keinen Fall entgehen lassen. Mehr Infos und Tickets findet ihr hier!

Mekies: Nicht besser als gestern

Bei Red Bull sah es auch in FT3 wieder nicht gut aus. Teamchef Laurent Mekies erklärt bei Sky: "Wir haben seit gestern zu kämpfen. Es war sehr schwierig, das Auto richtig einzustellen, damit Max und Yuki das richtige Gefühl bekommen."

"Wir haben verschiedene Dinge ausprobiert, um das Auto wieder auf Kurs zu bringen, aber ich muss sagen, dass es sich heute genauso anfühlt und wir insgesamt keinen Grip finden", gesteht er.

"Wir haben experimentiert, aber bisher haben wir es noch nicht geschafft", so Mekies. Schauen wir mal, ob man vor dem Qualifying doch noch den richtigen Kniff findet. Viel Zeit bleibt nicht mehr ...

Noch nie ...

... hat Lando Norris in Ungarn übrigens das Qualifyingduell gegen einen Teamkollegen verloren. Gleich in seiner ersten Formel-1-Saison 2019 qualifizierte er sich hier vor seinem damaligen McLaren-Teamkollegen Carlos Sainz.

2020 gelang ihm das erneut, 2021 und 2022 hatte er die Nase gegen Daniel Ricciardo vorne und 2023 und 2024 jeweils gegen Oscar Piastri. Ob diese Serie heute reißt?

Mehr spannende Statistiken zum Ungarn-GP gibt es in unserer großen Datenbank.

Piastri jetzt Favorit?

Es ist klar, dass die Pole nachher nur über McLaren führt. Aber wer ist intern Favorit? "Die Runde, die Oscar hingelegt hat, die Art, wie er die Rennstrecke attackiert hat, und das Selbstvertrauen, das ich bei ihm gesehen habe, das wird schwer zu übertreffen sein", betont Experte Anthony Davidson bei Sky.

"Ich hatte in FT1 und FT2 das Gefühl, dass es eine 'Lando-Strecke' ist, weil er sofort voll durchgestartet ist. Aber ich habe das Gefühl, dass Oscar die Daten über Nacht intensiv studiert und das Auto vielleicht nach seinen Vorstellungen optimiert hat", so Davidson.

Und nun werde der Australier nur schwer zu schlagen sein.

Günther Steiner kauft MotoGP-Team

Was treibt eigentlich Ex-Haas-Teamchef Günther Steiner aktuell so? Laut Informationen unserer spanischen Kollegen von Motorsport.com wird er demnächst das Tech3-Team in der MotoGP kaufen.

Quellen aus dem Umfeld beider Seiten schätzen die Transaktion auf rund 20 Millionen Euro. Es ist die erste große Veränderung im Paddock, seit Liberty Media den Kauf von MotoGP-Promoter Dorna Sports abgeschlossen hat.

Alle Hintergründe könnt ihr hier nachlesen.

 ~~

Foto: circuitpics.de

Warum Vasseur bleiben darf

Ferrari-Präsident John Elkann hat gegenüber Formula1.com verraten, warum die Scuderia mit Teamchef Frederic Vasseur weitermacht. "Wir haben wirklich gut mit Fred zusammengearbeitet", erklärt er.

"Und wenn man gut zusammenarbeitet, ist es wichtig, dass man weiterhin gut zusammenarbeitet", so Elkann, der betont: "Die Realität ist, dass wir alle auf der Grundlage dieser Jahre mehr aufbauen wollen."

"Und wir wissen, dass in der Formel 1 die Zeiten so sind, dass man vor allem Engagement und Vertrauen braucht und sicherstellen muss, dass man die Zeit dafür hat", so Elkann.

"Die natürliche Entwicklung der Beziehung zu Fred, die eine sehr starke Beziehung ist, die man spüren kann und die bei Ferrari deutlich zu spüren ist, zeigt, wie wichtig Stabilität für die Ergebnisse ist. Das ist wirklich das, was wir alle wollen", erklärt er.

Alonso fährt

FT1 ließ der Spanier wegen einer Rückenverletzung gestern noch aus, in FT2 saß er aber schon wieder im Auto. Und auch gleich im dritten Training in weniger als einer Stunde wird Alonso ganz regulär im Aston Martin sitzen. Zumindest haben wir nichts Gegenteiliges gehört.

Fernando Alonso  ~Fernando Alonso (Aston Martin) ~

Foto: LAT Images

Wie wichtig ist die Pole?

Ungarn wird gerne als "Monaco ohne Leitplanken" bezeichnet, weil das Überholen hier so schwierig ist. Umso erstaunlicher ist da, dass auf dem Hungaroring seit fünf Jahren niemand mehr von der Pole aus gewonnen hat.

Zuletzt gelang das Lewis Hamilton 2020. Ein Jahr später siegte Esteban Ocon in einem kuriosen Rennen von Startplatz acht aus, 2022 gewann Max Verstappen sogar, nachdem er nur von P10 losgefahren war.

Und 2023 und 2024 kam der Sieger jeweils vom zweiten Startplatz. Kann man alles in unserer großen Datenbank nachlesen.

Lewis Hamilton Esteban Ocon Mercedes Mercedes F1Alpine Alpine F1 ~Lewis Hamilton (Mercedes) und Esteban Ocon (Alpine) ~

Foto: Motorsport Images

ANZEIGE: Die Formel 1 in Ungarn live auf Sky

Ihr wollt keine Session an diesem Wochenende verpassen? Dann sichert euch jetzt Sky und holt euch die Formel 1 direkt ins Wohnzimmer. Nur auf Sky seht ihr alle Rennen der Saison 2025 live und ohne Werbeunterbrechung.

Dazu gibt es alle Trainings, Qualifyings und Sprints, spannende Hintergrundgeschichten, exklusive Interviews und vieles mehr.

Sichert euch hier euer individuelles Angebot!

Bottas hofft auf Entscheidung im August

Steht Valtteri Bottas 2026 wieder in der Startaufstellung? Der Finne wird aktuell unter anderem mit Neueinsteiger Cadillac in Verbindung gebracht und erklärt selbst, dass er bald auf Klarheit hoffe.

"Hoffentlich weiß ich im August, wie es weitergeht. Ich schaue auf etwas Langfristiges, aber auch etwas Kurzfristiges wäre okay. Es finden Gespräche statt. Im August gibt es noch mehr Zeit zu sprechen", so Bottas bei Sky.

Der aktuelle Mercedes-Ersatzpilot stellt klar: "Ich möchte wieder auf dem Grid sein. Das ist mein Ziel." Und vielleicht wissen wir in wenigen Wochen bereits, ob das klappt.

Stella: In mittelschnellen Kurven ist McLaren eine Macht

Max Verstappen ist sich sicher: Die WM gegen McLaren ist kaum noch zu gewinnen. Das liege vor allem an "ihrer Performance im mittelschnellen Bereich, die ist wirklich beeindruckend", meint der Red-Bull-Pilot. "Ich würde sagen, besser als bei allen anderen Teams."

Die Vorderachse des McLaren MCL39 drehe "unglaublich gut ein, ohne dass das Heck instabil wird", sagt Verstappen. "Das ist etwas, das wir auch erreichen müssen." Denn tatsächlich tut sich Red Bull in diesem Jahr schwer, die richtige Fahrzeugbalance zu finden.

Und wie reagiert McLaren auf die Aussagen des amtierenden Weltmeisters? "Das ist eine einfache Frage, denn sie lässt sich allein durch die GPS-Daten beantworten", schmunzelt Teamchef Andrea Stella, der kein Geheimnis aus der eigenen Stärke macht.

Die komplette Story findet ihr hier.

Heute vor fünf Jahren ...

... feierte Lewis Hamilton den vielleicht kuriosesten seiner bislang 105 Formel-1-Siege. Bei seinem Heimrennen in Silverstone 2020 schleppte der Brite seinen Mercedes nämlich auf drei Reifen ins Ziel!

Unseren damaligen Rennbericht findet ihr hier.

Lewis Hamilton  ~Lewis Hamilton (Ferrari) ~

Foto: Getty Images

Von: Ruben Zimmermann

Veröffentlicht: