Formel-1-Liveticker: Wie spannend wird es hinter Max Verstappen?
Formel-1-Liveticker: Wie spannend wird es hinter Max Verstappen?
Live-Gesamtwertung
Bericht
Liveticker
Feierabend
Der Formel-1-Liveticker neigt sich für den heutigen Rennsonntag in Spa seinem Ende entgegen.
Ich persönlich verabschiede mich in die Ticker-Sommerpause, aber morgen gibts wieder einen, dann mit meinem Kollegen Ruben Zimmermann.
Wir machen um 22:30 Uhr noch den Livestream auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de, dann gibt es morgen früh direkt eine neue Ausgabe des Formel-1-Podcast "Starting Grid" mit Sophie Affeldt, Norman Fischer "live aus Spa" und mir und auch sonst ist hier auf der Seite eine Menge geboten, auch in den nächsten Stunden. Aktualisiert also auf jeden Fall die Seite immer wieder!
Habt eine schöne Sommerpause, freue mich schon drauf, wenn es für mich wieder hier losgeht.
Herzlichst
euer Kevin Scheuren
Analyse der Machtdemonstration
Um 22:30 Uhr starten wir auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de mit der Analyse des Großen Preis von Belgien.
Chefredakteur Christian Nimmervoll und ich blicken zurück auf die Machtdemonstration von Max Verstappen, die Start-Kollision von Piastri und Sainz, die Red-Bull-Verfolger, Fernando Alonso, Nico Hülkenberg und vieles mehr.
Seid auf jeden Fall dabei!
Witzig oder ernst?
Der Funkverkehr zwischen Max Verstappen und seinem Renningenieur Gianpiero Lambiase hat heute wieder für einige Erheiterung gesorgt, bei Red Bull vielleicht auch für ein bisschen Kopfschmerzen, aber Max Verstappen hat das in der Fahrer-Pressekonferenz der Top-3-Platzierten nochmal erklärt.
Ruben Zimmermann hat euch alles zusammengefasst, was er dazu gesagt hat!
Foto: Motorsport Images
Nicht abgehauen
Es kamen auf einmal Gerüchte auf, dass der, ja nun ehemalige, Teamchef von Alpine, Otmar Szafnauer, vor Beginn des Großen Preis von Belgien die Strecke in Spa-Franchorchamps verlassen habe:
"Ich habe die Strecke nicht verlassen, ich war hier die ganze Zeit. Ich war am Kommando-Stand, habe bei den Strategie-Entscheidungen geholfen und gewährleistet, dass wir ein paar gute Punkte holen", sagte Szafnauer nach dem Rennen bei Sky Deutschland.
Für ihn endet vorerst die Zeit in der Formel 1, er hat eine Arbeitssperre von 12 Monaten, was wird er am meisten vermissen?
"Ich vermisse am meisten den Wettbewerb. Ich liebe es, gegen andere zu kämpfen, ich bin eine Kämpfernatur. Aber auch all die wundervollen Menschen, mit denen ich bei Alpine zusammengearbeitet habe."
Er will auf jeden Fall nochmal in der Formel 1 angreifen und ist sich sicher, dass seine Skills anderen Teams weiterhelfen werden. Jetzt hat aber auch er erstmal Urlaub.
Foto: Motorsport Images
Nicht schon wieder!
"Sie ist schon wieder kaputt! Die Trophäe ist wieder kaputtgegangen!"
Max Verstappen musste sich das Lachen verkneifen, denn nach dem Siegerfoto von Red Bull gibt es immer die Brausedusche, vor der alle flüchten. Dabei muss wohl eine der drei Trophäen in Mitleidenschaft gezogen worden sein.
Immerhin war es diesmal nicht Lando Norris' Schuld!
Verdienter Punkt
Ja, AlphaTauri hat mal wieder gepunktet und nach all den Diskussionen nach der Freistellung von Nyck de Vries und dem neuen Mann Daniel Ricciardo war es Yuki Tsunoda, der den Punkt eingefahren hat. Darüber war er nach dem Rennen sehr glücklich, weil es ein wirklich hochverdienter Punkt war:
"Ich bin sehr, sehr glücklich. Das Team hat einen fantastischen Job gemacht. Das Auto war heute super."
Tsunoda weiß aber auch, dass er weiter gut performen muss, damit er auch kommende Saison weiter bei AlphaTauri fahren darf, denn sein Vertrag ist noch nicht unterschrieben:
"Ich versuche einfach, so konstant wie möglich zu bleiben, und vor allem heute habe ich wieder die gleiche oder eine ähnliche Form wie zu Beginn der Saison erreicht. Ich bin wirklich glücklich und will mich einfach weiter verbessern."
Foto: Motorsport Images
Das Bouncing ist zurück
Lewis Hamilton und George Russell haben für Mercedes ein sehr beachtliches Ergebnis eingefahren, wenn man die Probleme der beiden betrachtet, die sie das ganze Rennen über hatten, denn das Bouncing ist zurück bei den Silberpfeilen. Am Ende reichte es für Rang vier und sechs, aber Toto Wolff ist unzufrieden:
"Das Auto ist heute wieder massiv gebounced. Beide Fahrer sagen, dass es schon beim Bremsen so viel springt, dass der Reifen beim Einlenken überhitzt - und das über die ganze Strecke. Damit kannst du natürlich nicht schneller fahren", sagte er bei Sky Deutschland.
Lewis Hamilton hofft, dass dieses Problem irgendwie schnell in den Griff bekommen werden kann:
"Für mich ist es eine Sorge. Wir werden uns diese Woche die Daten anschauen und beschließen, was wir für das nächste Rennen machen. Ich weiß, was ich will und bete dafür. Ich warte auf den Tag, dass wir das bekommen."
Foto: Motorsport Images
Alonso sehr glücklich
Nach schwierigen Wochen hat sich Aston Martin wieder zurückgemeldet und das eindrucksvoll. Fernando Alonso wurde Fünfter und Lance Stroll Neunter. Insbesondere für Alonso eine Erleichterung, war er zu Beginn der Saison doch noch regelmäßig auf dem Podium:
"Das Auto hat sich heute schnell angefühlt, die Jungs haben bei der Strategie und bei den Boxenstopps wieder einen unglaublichen Job gemacht."
Er freut sich auf die Sommerpause, ist aber auch begeistert von der ersten Jahreshälfte bei seinem neuen Arbeitgeber:
"Eine traumhafte erste Saisonhälfte, wir liegen auf Platz 3 in der Konstrukteurswertung vor Ferrari, wir liegen auf Platz 3 in der Fahrerwertung zusammen mit Lewis, das war in Bahrain nicht zu erwarten."
Foto: Motorsport Images
Verrückte Punkte
Was ein gebrauchter Nachmittag für Lando Norris und McLaren. Norris startete von Rang sieben, wurde aber nach und nach weiter nach hinten gereicht, ging dann an die Box für harte (!) Reifen, das funktionierte nicht, es gab noch einen Wechsel und am Ende schaffte er es doch noch in die Punkte und wurde wieder Siebter. Er versuchte sein Rennen bei den Medienvertretern einzuordnen und sieht das gesamte Team in der Verantwortung:
"Ehrlich gesagt hatte ich das Gefühl, dass ich zum größten Teil Letzter war. Und am Ende wurde ich Siebter. Das hat mich ehrlich gesagt ein bisschen überrascht. Wir müssen einfach überdenken, wie wir das Wochenende angehen, die Einstellung der Flügel und solche Dinge, vor allem auf unterschiedlichen Strecken. Es mag auf einer Strecke funktionieren, aber nicht auf allen. Wir haben uns eindeutig geirrt."
Nix zu holen
Erst musste Nico Hülkenberg aus der Boxengasse starten, dann war es eigentlich ganz in Ordnung, aber am Ende riss die Pace dann wieder völlig ab und er wurde im Haas Letzter. Bei Sky Deutschland hat er seine zwei Highlights des Rennens wiedergegeben:
"Vor mir war ein Riesenstau Richtung Eau Rouge runter. Ich konnte natürlich mit dem Rückstand, den ich hatte, voll durch. Ausgangs Eau Rouge habe ich schon den ersten kassiert. Das war amüsant."
Und auch das Duell mit Daniel Ricciardo, bei dem beide sich im langsam fahren übten, fand er ganz cool:
"Keiner wollte dem anderen DRS geben. Das war mein persönliches Highlight in dem Rennen. Viel mehr war für mich nicht drin."
Jetzt freut auch er sich auf die Pause, kein Wunder, bei diesem Auto, das ihm aktuell gar nicht hilft.
Foto: Motorsport Images
Der Schaden
Woah, das sieht übel aus, was die Karambolage zwischen Oscar Piastri und Carlos Sainz in Kurve 1 am Ferrari des Spaniers angerichtet hat, wie man auf den Bildern des Journalistenkollegen Albert Fabrega sehen kann.
Der Unterboden und der Seitenkasten haben ordentlich gelitten. Kein Wunder, dass das Performance gekostet hat!
Perez ist ein Topfahrer
Dr. Helmut Marko hatte auch warme Worte für Sergio Perez übrig bei Sky Deutschland:
"Das ganze Wochenende war sehr stark. Wir wussten ja, dass er einer der Topfahrer ist. Und nochmals wiederholend: Gegen Verstappen schaut niemand gut aus. Das muss man natürlich auch psychologisch verkraften, wenn man sieht, da ist einer, der in jeder Phase besser ist. Man tritt ja an, um zu gewinnen, aber gegen Max Verstappen geht das nicht."
Er lobte zudem das Team für die Boxenstopps, die Strategie und die Umsetzung von Perez und er sei ein Teil des Teams.
Foto: Motorsport Images
Sonderlob vom Doktor
Die Leistungen von Max Verstappen ringen Dr. Helmut Marko jedes Wochenende große Lobeshymnen ab. Auch bei Sky Deutschland setzte er nach dem Rennen in Belgien wieder zu einer an:
"Das ganze Wochenende war eine unglaubliche Performance und das, wie man richtig sagt, mit einer Leichtigkeit und Souveränität. Das erhebt Max jetzt schon zu den ganz Großen dieses Sports. Wie weit das noch gehen wird, weiß ich nicht. Aber in der relativ kurzen Zeit so viel zu erreichen. Man darf nicht vergessen, er wird am 30. September 26 Jahre alt."
Foto: Motorsport Images
Sainz siehts anders
Die Meinungen von Oscar Piastri und Carlos Sainz ob des Zwischenfalls in Kurve 1 gehen ziemlich auseinander. Für Sainz ist die Lage klar, Piastri war zu optimistisch und hätte da nicht so reingehen dürfen:
"Ich bin nicht von der Linie abgekommen. Ich habe den Scheitelpunkt perfekt erwischt und überholte Lewis. Ja, ich habe mich verbremst, aber ich bin nicht zu weit rausgekommen", fasste der Spanier die Situation zusammen.
Er machte noch weiter:
"An einem gewissen Punkt muss er zurückstecken. Und es ist die Sache des Kerls an meinem rechten Hinterrad, zurückzustecken, nicht meine Sache, ihn in Kurve 1 durchzulassen."
Sainz' Rennen war danach ebenfalls gelaufen, in Runde 25 stellte er den Ferrari ab.
Foto: Motorsport Images
Typischer Zwischenfall
Die Situation zwischen Oscar Piastri und Carlos Sainz war laut Piastri ein "Kategorie Kurve-1-Zwischenfall", den er nochmal erklärt hat:
"Ich hatte einen guten Start erwischt und hatte meine Nase neben ihm. In der Bremszone aber zog Carlos ein bisschen nach rechts. Er verbremste sich. Ich musste versuchen, ihm da etwas auszuweichen."
Hätte er etwas anders machen können?
"Carlos' Manöver nach rechts hat mich etwas überrascht. Ich war dann nur eingeschränkt handlungsfähig. Vielleicht hätte ich ein bisschen später bremsen können, um noch weiter neben ihn zu gelangen", sagte Piastri nach seinem Ausscheiden den Medienvertretern.
Foto: Motorsport Images
Das Ergebnis aus Spa
Hier ist das Ergebnis nach 44 Runden auf dem Circuit de Spa-Franchorchamps in Belgien:
Ein Team, zwei Gefühlslagen
Bei Ferrari freut man sich sichtlich, dass Charles Leclerc es beim Großen Preis von Belgien endlich mal wieder aufs Podium geschafft hat. Der Monegasse zeigte vom Start weg eine saubere Leistung und wurde am Ende Dritter, während sein Teamkollege Carlos Sainz nach seinem Zusammenstoß mit Oscar Piastri in Kurve 1 nach dem Start in Runde 25 seinen Ferrari abstellen musste.
Max Verstappen gewann derweil sein 45. Formel-1-Rennen, für Red Bull ist es der 13. Sieg in Folge und Sergio Perez wurde Zweiter. Hamilton, Alonso, Russell, Norris, Ocon, Stroll und Tsunoda besetzen die weiteren Punkteplätze.
Nico Hülkenberg wurde am Ende nochmal durchgereicht und wurde 18. und Letzter.
Der Rennbericht folgt in Kürze!
Verstappen-Podcast am Funk
Zwischen Max Verstappen und seinem Renningenieur Gianpiero Lambiase geht der Funk-Podcast munter weiter.
Lambiase ermahnte Max, dass er seinen Kopf benutzen solle, weil die weichen Reifen, die er jetzt drauf hat, im ersten Stint der Nutzung schon ein bisschen gelitten haben und er auf seiner Out Lap nach dem Stop sehr hart mit ihnen umgegangen ist.
Verstappen erwiderte darauf hin, dass er doch auch noch mehr auf ihnen pushen könnte, damit sie noch einen Stop machen für ein bisschen Training. Lambiase sagte dazu nur: "Nein, diesmal nicht."
Sieben Runden vor dem Ende hat man auch genug Zeit, um diese Witzchen zu reißen, denn das Rennen ist aktuell eher flach.
Alonso hält sich
"Gute Arbeit Jungs, danke euch", das funkte Fernando Alonso nach seinem zweiten Stop in Runde 30. Der Spanier liefert ein beeindruckendes Rennen ab und steht mit seinem Aston Martin weiterhin mit beiden Beinen in den Punkten auf Rang 5.
Vorne auch nach den zweiten Stops von Verstappen und Perez alles unverändert, Leclerc weiterhin auf 3, Hamilton auf 4.
Noch 12 Runden in Spa.
Sainz raus
Das hat länger funktioniert als gedacht, Carlos Sainz ist nicht mehr im Rennen und wurde von seinem Ferrari-Team in die Garage beordert. Der Schaden am Ferrari war doch zu groß.
Halbzeit
Aktuell kann keiner abschätzen, inwiefern sich der Regen, der gerade über Spa hängt, intensiviert. Deshalb sehen wir, wenn, dann nur die klaren Überholmanöver mit DRS, Max Verstappen hat sein Auto vorhin fast an der Raidillon verloren.
Es regnet aber immer mehr, bei Mercedes holt man Russell aber dennoch nochmal für weiche Slicks rein. Mutig?
Kurze Jagd, dann vorbei
Erst gab es einen kurzen Disput am Boxenfunk zwischen Max Verstappen und seinem Renningenieur Gianpiero Lambiase, ob denn beide Autos wissen, was sie zu tun haben, dann gab es in Runde 15 den Stop von Verstappen, in Runde 16 gab es das erste Aufzeigen von ihm gegen Perez vor Les Combes, eine Jagd durch Spa und in Runde 17 auf der Kemmel-Geraden dann den Führungswechsel.
Verstappen also jetzt vor Perez, Leclerc, Hamilton und Alonso. Es soll mäßiger Regen kommen in einigen Minuten.
Foto: circuitpics.de
DRS hilft
Wir sehen einige Überholmanöver auf der Kemmel-Geraden dank des DRS. Insbesondere Max Verstappen zeigte zwei wichtige, nämlich in Runde 6 gegen Lewis Hamilton und in Runde 9 gegen Charles Leclerc und liegt damit aktuell auf Rang 2 hinter Sergio Perez.
Einige Boxenstopps sind auch erledigt worden. Das Rennen beruhigt sich aber dennoch gerade sehr.
Rennen für Piastri vorbei
Was ein bitterer Start für Oscar Piastri. Er setzte sich innen in Kurve 1 nach ganz innen, Carlos Sainz verbremste sich stark und quetschte den Australier, der sich aber für die Linie entschlossen hatte, ein. Der Schaden am McLaren war so groß, dass Piastri bereits vor Eau Rouge sehr langsam wurde und später ausrollte.
Sergio Perez hatte einen starken Start, kam bereits auf der Kemmel-Geraden an Charles Leclerc vorbei, Max Verstappen rückt vor auf Platz 4. Nico Hülkenberg kam aus der Box eigentlich ganz gut weg, war im Duell mit Pierre Gasly in Runde 3 vor Les Combes aber zu schnell und musste die Schikane abkürzen.
Aktuell führt Perez vor Leclerc, Hamilton und Verstappen. Alonso, Sainz und Tsunoda folgen. Hülkenberg liegt auf Rang 17.
Startreifen
Keine große Überraschung bei den Startreifen, nur die McLarens, Aston Martins, Russell, Tsunoda und Hülkenberg starten auf dem Medium-Reifen, alle anderen auf dem weichen Reifen.
Die Einführungsrunde läuft!
Showtime
Auf gehts also in den Großen Preis von Belgien, liebe Formel-1-Fans!
44 Runden auf der Ardennenachterbahn, schnallt euch an und drückt eurem Lieblingsfahrer die Daumen. Es sind Schauer angekündigt während des Rennens, die könnten alles durcheinanderwirbeln.
Stefan Ehlen bietet euch den gewohnt fachkundigen und unterhaltsamen Session-Liveticker, habt den auf jeden Fall immer geöffnet für seine Informationen.
Viel Spaß und auf ein gutes Rennen!
Wetter als Chance
Wenn es trocken bleibt, könnte es für Oscar Piastri und Lando Norris eher schwer werden durch die Heckflügeleinstellungen. Sollte es aber die ein bis zwei Regenschauer geben, die Mario Isola von Pirelli in seinen Wetterdaten hat, könnte das ihnen sehr helfen, eine gute Rolle zu spielen.
Generell könnte ein wechselhaftes Wetter dem ein oder anderen Team, auch Mercedes und Ferrari, gelegen kommen.
In rund 20 Minuten geht es los in Spa!
Probleme bei Hülkenberg
Drama um Nico Hülkenberg. Erst wurde ihm quasi alles im Haas VF-23 gewechselt, jetzt scheint es doch Probleme zu geben. Er funkte auf seiner Installationsrunde:
"Es ist ziemlich viel Rauch zu sehen. Es kommt keine Power mehr an. Es gibt ein Problem."
Laut Sandra Baumgartner bei Sky Deutschland gab es ein Problem an einer Zündspule, Hülkenberg soll ins Rennen gehen können!
Foto: Motorsport Images
Geschmeichelt
Oscar Piastri hat gestern in der FIA-Pressekonferenz der Top-3-Piloten nach dem F1-Sprint eine sehr spannende Frage erhalten, nämlich die, ob er sich nicht wirklich vorstellen könnte, neben Max Verstappen im Red Bull zu sitzen, wie es Eddie Jordan ja vermutet.
Piastris Antwort? "Ich bin sehr glücklich, wo ich bin", obwohl es trotzdem sehr schmeichelhaft ist. Mehr dazu gibts im Artikel meiner Kollegen Norman Fischer und Oleg Karpow.
Foto: circuitpics.de
Psychospielchen?
Ein bisschen Spaß muss sein, wie wir bei den Ferrari-Piloten Charles Leclerc und Carlos Sainz sehen. Bei der Fahrerparade hat Sainz mal lautstark auf sich aufmerksam gemacht und Leclerc ein bisschen aus dem Konzept gebracht.
Mit allen Mitteln zum Erfolg, aber mit einem Augenzwinkern!
Das aktuelle Wetter
Mein Kollege Norman Fischer hat in Spa-Franchorchamps für unsere Redaktion auch immer ein Auge aufs Wetter. Rund zwei Stunden vor Rennstart habe ich ihn um ein Update gebeten. Seine erste Antwort: "Es wettert vor sich hin."
Da habe ich nochmal ein bisschen nachgehakt und er hat es ein bisschen ausführlicher beschrieben:
"Wir haben heute einen sehr gemischten Tag in Spa, zumindest besser als an allen Tagen zuvor. In der Nacht und am Morgen hat es noch Niederschläge gegeben, ansonsten hat sich der Regen - abgesehen von ein paar Minuten - ferngehalten. Allerdings lauern dicke Wolken am Himmel, bei denen man sich nie sicher sein kann."
Wir dürfen sehr gespannt sein, welches Wetter wir dann tatsächlich im Rennen haben werden!
Pirelli stimmt zu
Vorhin habe ich euch ja erzählt, dass George Russell den Regenreifen von Pirelli "sinnlos" bezeichnet hat, jetzt kann ich euch sagen, dass Pirelli dieser Kritik absolut zustimmt.
Mario Isola hat den Medienvertretern vor Ort in Spa ausführlich Rede und Antwort gestanden und ein bisschen erklärt, warum der Regenreifen hinter dem Safety Car einfach "nutzlos" ist und noch ein paar Hintergrundinformationen gegeben.
Das alles könnt ihr hier in diesem Artikel meiner Kollegen Matt Kew und Christian Nimmervoll lesen!
Foto: circuitpics.de
Doch noch ein Wechsel
Zu früh gefreut, dass es keinen Wechsel von Motoren- oder Getriebeteilen gibt. Nico Hülkenberg bekommt unter parc fermé einmal das komplette Update und wechselt den kompletten Motor und das Getriebe.
Für ihn ändert sich aber nichts mehr wirklich, er würde sowieso von hinten starten und tut das auch weiterhin.
Eine Übersicht aller aktuellen Motoren- und Getriebestrafen findet ihr übrigens hier!
Foto: Motorsport Images
Auswahl bei Nässe
Vorhin habe ich euch ja die verfügbaren Slickreifen gezeigt, aber natürlich kann es jederzeit mal einen Schauer in Spa geben. Wer dann auf welche Intermediate- und Regenreifen zugreifen kann, hat Pirelli uns auch verraten:
Keine weiteren Strafen
Die Startaufstellung für den Großen Preis von Belgien steht fest. Es gab keine weiteren Wechsel an Motoren oder Getrieben und demnach bleiben die einzigen beiden Strafversetzungen die von Max Verstappen für seinen Getriebewechsel und Kevin Magnussen, der am Freitag in der Qualifikation Charles Leclerc im Ferrari behindert hatte.
Sorgen um Audi?
Der Abschied von Audi-CEO Marcus Duesmann hat viele Fragen in Bezug auf das nahende Formel-1-Engagement des deutschen Herstellers aufgeworfen. Teilweise wurde sogar gerüchtet, dass man sich komplett zurückziehen würde, dies ist aber absolut kein Thema. Audi wird 2026 mit Sauber in die Formel 1 kommen, aber ist durch den Machtwechsel ein Rückstand in der Entwicklung zu befürchten?
Sauber-Repräsentant Alessandro Alunni Bravi hat auf Nachfrage jetzt klare Antworten zu all diesen Fragen gegeben und den Gerüchten, dass Audi in Verzug sein könnte, eine Absage erteilt. Mehr dazu gibts in diesem Bericht!
Foto: Motorsport Images
Unheil durch Balance of Performance?
Toto Wolff ist sehr deutlich, wenn es um den Wunsch einer Angleichung der Motorenleistung von Renault bzw. Alpine geht, weil ihnen nach eigenen Angaben rund 30 PS auf die Konkurrent fehlen. Während man bei Red Bull sehr offen dafür ist, hat Wolff eine deutliche Warnung ausgesprochen
"Jede Art von Kraftstoffdurchfluss oder BOP anzufassen, ist eine Katastrophe und eine Bankrotterklärung für die Formel 1. Darüber sollte nicht einmal gesprochen werden."
Er hat aber trotzdem darüber gesprochen und was er noch sagte, könnt ihr in dieser Story nachlesen!
Foto: Motorsport Images
Die Abrechnung
Alain Prost gilt als ein Mann, der mit seiner klaren Meinung nicht hinter dem Berg hält. Von Juli 2019 bis Januar 2022 war er Mitglied des Alpine-Aufsichtsrat und hat als wichtiger Berater für das Formel-1-Engagements des Renault-Werksteams fungiert.
In einem Gastbeitrag in der französischen Zeitung 'L'Equipe' rechnet der Formel-1-Weltmeister von 1985, 1986, 1989 und 1993 hart mit seinem ehemaligen Arbeitgeber ab. Er spricht vom "Dunning-Kruger-Effekt" bei Renault-Gruppen-CEO Luca de Meo.
Was man darunter versteht und was Prost noch alles geschrieben hat, hat Christian Nimmervoll für euch zusammengefasst.
Foto: Motorsport Images
Regenreifen sinnlos
George Russell hat nach dem gestrigen Sprint ein gnadenloses Urteil über die blau markierten Cinturato-Regenreifen von Pirelli gefällt: "Der Extrem-[Regen-]Reifen ist ziemlich sinnlos, er ist wirklich sehr schlecht."
Leider ist diese Kritik nicht zum ersten Mal zu hören, bei Fans und Fahrern ist der Wunsch nach einem Reifen, der das Rennfahren im Regen zulässt, sehr groß.
Was sich Russell wünscht und weitere Einschätzungen zum Thema Regenreifen gibts im Artikel meines Kollegen Ruben Zimmermann.
Foto: Motorsport Images
Herzliche Gratulation
Wir möchten an dieser Stelle Sophia Flörsch sehr herzlich gratulieren. Als erste Frau hat sie im Formel-3-Hauptrennen Punkte sammeln können.
Mit einer klugen Strategie hat sich die Münchnerin von Rang 24 auf Platz 7 vorgearbeitet, weil sie auf den Regenreifen gestartet war, eine saubere Leistung und tolle Überholmanöver gezeigt hat.
Bereits in Österreich hatte Flörsch es in die Punkte geschafft, diese wurden ihr aber aufgrund einer Disqualifikation aberkannt.
Von: Kevin Scheuren