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Spa-Freitag in der Analyse: Audi-Einstieg und Strafenchaos

Erklärt: Warum Audi einen anderen Formel-1-Antrieb baut als Porsche

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FT1: Korrektur

Kleine Korrektur: Die unsichere Freigabe vorhin kam nicht von Red Bull sondern von Williams, die Latifi in den Weg von Verstappen geschickt hatten. Spielt aber sowieso keine Rolle, denn eine Strafe gibt es nicht.

An der Spitze liegt aktuell Verstappen mit einer 1:46.755 - mehr als 1,5 Sekunden vor dem Rest des Feldes! Aber er wird am Sonntag wegen seiner Strafe nicht auf Pole stehen, das wissen wir jetzt bereits.

Alle aktuellen Informationen im Session-Liveticker abrufen!

Zusammenfassung

Es würde zu lange dauern, hier jeden einzelnen Komponententausch aufzulisten. Das sind nämlich insgesamt 57, wenn ich mich nicht verzählt habe! Kurz zusammengefasst: Alle eben genannten Fahrer müssen am Sonntag von hinten starten.

Das heißt, dass diese sechs Piloten morgen ihr "eigenes" Qualifying um die Positionen 15 bis 20 fahren werden. Mal schauen, ob bis dahin noch weitere Strafen dazukommen ...

FT1: Es ist kühl

Ein kurzer Blick auf die Temperaturen: In Spa haben wir aktuell gerade einmal 17,5 Grad, die Streckentemperatur liegt bei knapp 21 Grad. Das ist kein Vergleich zu den Hitzeschlachten, die wir vor der Sommerpause in Frankreich und Ungarn hatten.

Heißt: Die Teams müssen sich auf deutlich kühlere Bedingungen einstellen - und vielleicht auf Regen. Die offizielle Regenwahrscheinlichkeit für die Session liegt bei 60 Prozent.

In unserem heutigen Livestream ...

... wird Audi natürlich eines der großen Thema sein. Wie versprochen reichen wir noch schnell die Startzeit nach: Kevin Scheuren und Christian Nimmervoll melden sich um 20:00 Uhr auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de. Vormerken und einschalten!

In sportlicher Hinsicht ...

... war die Partnerschaft zwischen Sauber und Alfa Romeo übrigens nie von ganz großen Erfolgen gekrönt. 2018 kehrte der Name der Italiener zurück in die Formel 1, auf das Podium schaffte man es in inzwischen viereinhalb Jahren allerdings nie.

Das erfolgreichste Rennen hatte man 2019 in Brasilien, als Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi die Plätze vier und fünf belegten. Mal schauen, ob es vor dem Ende der Partnerschaft doch noch zu einem Besuch auf dem Treppchen reicht ...

Alfa Romeo steigt bei Sauber aus

Heute geht es ganz schön rund! Soeben hat Alfa Romeo verkündet, die Partnerschaft mit Sauber am Ende der Saison 2023 zu beenden. Das hat die italienische Marke in einer kurzen Pressemitteilung bekanntgegeben.

Wirklich überraschend kommt das natürlich nicht. Denn wenn Audi wie erwartet bei Sauber einsteigen sollte, dann wäre für Alfa Romeo sowieso kein Platz mehr. Unerwartet kommt höchstens, dass die Trennung bereits Ende 2023 erfolgen wird.

Leclerc am Ende der Startaufstellung

Und die erste Strafe gibt es auch schon: Charles Leclerc muss am Sonntag vom Ende der Startaufstellung starten! Ferrari hat sich entschieden, dem Monegassen an diesem Wochenende einen neuen Motor und ein neues Getriebe zu geben.

Bereits gestern hatten wir ja darüber gesprochen, dass an diesem Wochenende mehrere Fahrer bewusst Motorenstrafen nehmen könnten. Leclerc ist nun also der erste Fahrer - aber mit großer Wahrscheinlichkeit nicht der letzte.

Es dürften im Laufe der nächsten Stunden noch weitere Strafen folgen.

Apropos Team ...

Wir haben ja schon ausführlich darüber gesprochen, dass Audi heute noch kein Partnerteam präsentiert hat. Kleine Randnotiz dazu noch: Der Hersteller lässt verlauten, dass man den Partner noch in diesem Jahr bekanntgeben werde.

Heißt: Bis spätestens Ende 2022 soll Klarheit darüber herrschen, mit welchem Rennstall Audi zusammenarbeiten wird. Bei Porsche ist ja bereits klar, dass es eine Partnerschaft mit Red Bull geben wird, die auch AlphaTauri beinhalten wird.

Warum Audi einen anderen Motor baut als Porsche

Es ist ein offenes Geheimnis, dass neben Audi auch Porsche in die Formel 1 einstiegen wird. Beide gehören zum VW-Konzern. Markus Duesmann erklärt, warum es trotzdem Sinn ergibt, zwei verschiedene Motoren zu bauen.

"Unsere beiden Marken haben viele Fans und ihren speziellen Charakter", so Duesmann. Deshalb habe man sich entschieden, zwei unabhängige Projekte zu starten. Außerdem nennt er einen weiteren Vorteil.

"Wir werden unterschiedliche Teams haben", erinnert er und erklärt: "Der Antrieb muss speziell für das Chassis designt werden." Deswegen ergebe es auch Sinn, unterschiedliche Motoren zu bauen.

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Das erste Highlight des Tages liegt damit hinter uns - aber natürlich wird heute in Spa auch noch gefahren! Und mit Sky bist Du bei den heutigen Trainings und am gesamten Wochenende live dabei.

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Alle Bilder zum Audi-Showcar ...

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Fotostrecke: Das Formel-1-Showcar von Audi AUDI AG

Foto: AUDI AG

Formel-1-Showcar von Audi

Domenicali: Formel 1 braucht Andretti nicht

Audi ist also in Zukunft mit dabei - Andretti aber wohl nicht. Zwar bemühen sich die US-Amerikaner weiterhin um einen Einstieg, doch Stefano Domenicali stellt dazu klar: "Ich glaube nicht, dass mehr Teams mehr Wert für die Formel 1 bedeuten würden."

Seine kompletten Aussagen zu dem Thema gibt es hier!

Ziele ab 2026

Duesmann sagt, dass es zwar "ideal" wäre, von Anfang an um Siege und Titel mitzukämpfen - aber natürlich "nicht realistisch". Das Ziel sei es, "innerhalb der ersten drei Jahre" konkurrenzfähig zu werden.

Damit endet die PK dann nach rund einer halben Stunde auch. Aber hier im Ticker geht es natürlich weiter!

Kein neues Team

In diesem Zusammenhang stellt Duesmann außerdem klar: "Wir werden kein komplett neues Team aufbauen." Es sei eine bessere Startposition, wenn man sich mit einem bereits bestehenden Rennstall zusammentue.

Außerdem stellt er klar, dass die Formel 1 kein kurzes Gastspiel werden solle. Man plane langfristig mit der Königsklasse.

Mit verschiedenen Teams gesprochen

Immerhin: Duesmann lässt sich entlocken, dass Audi mit verschiedenen Teams gesprochen hat. Namen nennt er zwar nicht, aber wir haben ja bereits darüber berichtet, mit welchen Rennställen es unseres Wissens nach Kontakt gab.

Audi-Einstieg dank neuem Reglement

Zwar gibt es ab 2026 ein neues Motorenreglement. Doch trotzdem haben die aktuellen Hersteller natürlich einen Vorteil, weil sich die Regeln nicht komplett ändern. Bei Audi ist man sich daher bewusst, dass das Projekt eine Herausforderung wird.

Trotzdem erklärt Duesmann, dass man durch die Änderungen "eine Chance" gesehen habe. Laut Hoffmann hofft man, "auf Augenhöhe" mit den bestehenden Herstellern einzusteigen. Ein ambitioniertes Ziel.

Audi hofft auf deutschen Fahrer

Duesmann erklärt, zur Fahrerfrage könne er noch nichts sagen, weil man ja noch nicht einmal ein Partnerteam habe. Er verrät aber: "Ich hoffe, wir werden einen deutschen Fahrer und ein deutsches Rennen haben."

Wir drücken die Daumen!

Noch kein Partner

Jetzt wird die Frage gestellt: Mit welchem Team wird Audi ab 2026 zusammenarbeiten? "Das haben wir noch nicht entschieden", grinst Duesmann und erklärt, man werde das zu gegebener Zeit bekanntgeben.

An dieser Front bleibt es also spannend.

Powerunit wird in Deutschland gebaut

Der neue Motor wird übrigens direkt in Deutschland in Neuburg an der Donau entstehen. Anders als zum Beispiel bei Mercedes, die zwar ein deutscher Hersteller sind, bei denen Auto und Powerunit allerdings in England gebaut werden.

Noch keine Information gibt es darüber, mit welchem Team oder welchen Teams man zusammenarbeiten wird. Aber warten wir mal ab, die PK dauert ja noch etwas.

Warum nicht früher?

Duesmann erklärt, dass man erst mit den neuen Regeln 2026 einstiegen werde, weil man eine "komplett neue Powerunit" bauen werde. "In weniger als vier Jahren werden wir in der Startaufstellung stehen", erinnert er.

Und das sei keine lange Zeit, um so ein komplett neues Projekt auf die Beine zu stellen.

PK beginnt

Die Pressekonferenz beginnt. Neben Stefano Domenicali und Mohamed Ben Sulayem sind von Audi außerdem Markus Duesmann und Oliver Hoffmann anwesend. Duesmann redet nicht lange um den heißen Brei herum und verkündet den Einstieg als Motorenhersteller ab 2026!

Pressekonferenz

Es gibt Bewegung im Paddock: Die anwesenden Journalisten machen sich auf den Weg zum Raum, in dem die Pressekonferenzen stattfinden. Offiziell ist nicht bekannt, über was dort gleich gesprochen werden soll.

Nach dem Tweet von Audi sollte das aber ziemlich offensichtlich sein. In wenigen Minuten dürfte der Audi-Einstieg offiziell werden.

Medientag verpasst?

Kein Problem! Kevin Scheuren und unser Chefredakteur Christian Nimmervoll haben sich gestern wieder Zeit genommen, um den Medien-Donnerstag in Spa für euch zu analysieren. Folgende Themen standen dabei auf dem Plan:

- Alonso & Aston: War’s eine Verschwörung?
- Was Mike Krack über Alonso sagt
- Ocon: Wird Mick Schumacher sein Teamkollege?
- Ricciardo: Nicht sauer auf Landsleute Piastri & Webber
- Vettel: Vorzeitiger Rücktritt ausgeschlossen!
- Domenicali: So bald keine Frau in der Formel 1
- Leclerc glaubt noch an WM-Chance

Auch heute wird es am Abend auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de natürlich wieder eine Analyse zum Freitag in Belgien geben. Die genaue Startzeit geben wir im Laufe des Tages im Ticker bekannt.

Mick Schumacher ist angeblich einer der Kandidaten auf das freie Cockpit bei Alpine. Was ist dran an den Gerüchten und was sagt Mick selbst dazu?

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