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Kevin Magnussen: Formel 1 2017 besser durch DRS?
Haas-Pilot Kevin Magnussen glaubt, dass DRS aufgrund der neuen Regeln in der Formel-1-Saison 2017 noch effektiver sein werde als bisher und zu besseren Rennen führen werde.

Petra Wiesmayer
Bearbeitet: 13.02.2017, 09:30
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"DRS sollte einen größeren Effekt haben als vergangenes Jahr, da der Abtrieb und der Luftwiderstand des Heckflügels größer sind", sagte Kevin Magnussen gegenüber unserer Schwesterpublikation Autosport.
"Wenn man DRS öffnet, sollte der Unterschied gegenüber dem Auto vorne größer sein, also gibt es Punkte, die für einen besseren Rennsport sprechen", erklärte er. "Man könnte denken, dass es durch den höheren Abtrieb schwieriger werden würde, nahe am Vordermann dranzubleiben, aber wir müssen einfach abwarten."
Die Meinungen über die Auswirkungen des neuen Aerodynamik-Reglements gehen allerdings auseinander. Die überwiegende Mehrheit der Aussagen geht in die Richtung, dass Überholen noch schwieriger werden könnte und die Rennen dadurch langweiliger würden, auch wenn die Autos bis zu 5 Sekunden pro Runde schneller sein sollen.
Weiterlesen:
- Ändert sich in der Formel-1-Saison 2017 das Kräfteverhältnis?
- Alles zur Formel 1 2017: Teamvorstellungen, Tests, Fahrer, Kalender
"Ich freue mich darauf, denn für uns ist es gut, dass die Autos schneller werden. Wir wollen angreifen, schnell fahren und am Limit sein", sagte Magnussen weiter. "Bei der letzten Generation Autos war der Grip sehr niedrig und die Leistung der Autos im Vergleich dazu sehr hoch. Man war von dem Moment an, in dem man die Boxengassen verlassen hat, ständig am Limit."
"Es wird also schön sein, ein Auto zu fahren, bei dem es eine Herausforderung ist, das Limit zu erkunden, anstatt nach einem Kompromiss zu suchen – Reifen, Aero, Balance und so weiter. Ich hoffe, dass es etwas spannender wird, das Limit zu finden."
Durch den höheren Abtrieb und die höheren Kurvengeschwindigkeiten und die damit verbundenen höheren G-Kräfte wird die körperliche Herausforderung bei den neuen Autos für die Fahrer auch größer.
"Ich denke, dass die Autos sehr viel härter zu fahren sein werden", betonte Magnussen. "Die Motivation ist also ziemlich groß, hart zu trainieren, denn ich habe das Gefühl, dass das einen großen Unterschied machen wird. Das Training besteht nicht nur aus 2 Stunden Rad fahren oder auf dem Laufband. Es ist wirklich hartes, fokussiertes Training, was mir Spaß macht."
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