Nico Rosberg: "Das wird sicher kein einfaches Rennen"

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Nico Rosberg:
Valentin Khorounzhiy
Autor: Valentin Khorounzhiy
27.08.2016, 14:25

Bei Nico Rosberg war die Erleichterung nach der Pole-Position in Spa groß. In Freien Training war der Mercedes nämlich noch um einiges langsamer.

Nico Rosberg, Mercedes AMG F1
Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid
Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid
Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 Team
Top 3 im Qualifying: Polesitter Nico Rosberg, 2. Max Verstappen, 3. Kimi Räikkönen
Daniil Kvyat, Scuderia Toro Rosso STR11
Nico Rosberg, Mercedes AMG F1
Top 3 im Qualifying: Polesitter Nico Rosberg, 2. Max Verstappen, 3. Kimi Räikkönen

"Bis zum Qualifying war es ein schwieriges Wochenende für uns", war Rosberg nach seiner 28. Karriere-Pole erleichtert. "Ganz besonders heute Vormittag dachten wir, dass unsere Pace nicht ganz ausreichen würde. Umso schöner war es, heute die Pole einzufahren."

Als es um die Pole-Position ging, zeigte sich Red-Bull-Racing-Pilot Max Verstappen als harter Gegner. Am Ende reichte es für den Deutschen – wenn auch nur ganz knapp. Eineinhalb Zehntel waren Verstappen und der drittplatzierte Kimi Räikkönen langsamer als Rosberg.

"Es war nicht einfach, aber wir haben es schließlich doch geschafft. Wir haben am Auto einiges geändert und es hat geklappt. Das Auto fühlte sich gut an. Ich bin sehr zufrieden", sagte der Silberpfeil-Pilot. 

Über die Probleme im Freien Training am Vormittag sagte Rosberg, er sei einfach nicht schnell genug gewesen. "Es ist heiß und die von Pirelli vorgegebenen Reifendrücke sind an diesem Wochenende hoch, daher ist das da draußen eine andere Welt."

Spa-Francorchamps ist der Landkarte der Siege von Nico Rosberg noch ein weißer Fleck und leicht werde es sicher auch am morgigen Sonntag nicht werden, fürchtet er.

"Das Rennen wird eine Herausforderung, Die Red Bull waren auf den Long Runs am Freitag am schnellsten. Deshalb müssen wir unser Bestes geben, um sie zu schlagen. Die Reifen sind an diesem heißen Wochenende eine große Herausforderung. Der Abbau ist sehr hoch."

Bildergalerie: Spa-Francorchamps 

"Am Start habe ich den Nachteil, dass ich den härteren Reifen mit weniger Grip habe. Somit könnte Max auf den superweichen Reifen vielleicht besser wegkommen", erklärte er und hat auch seinen Teamkollegen auf der Rechnung.

"Ich glaube, dass sich Lewis mit etwas Glück und vielleicht einer Safety-Car-Phase sehr bald bis an die Spitze kämpfen kann. Man darf ihn also nicht außer Acht lassen. So oder so bin ich aber mit meinem Qualifying zufrieden und freue mich auf morgen. Das wird ganz sicher kein einfaches Rennen."

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