Vorbild Super Mario: Formel E erwägt neues Rennformat

Die Formel E erwägt, ab der Saison 2018/19 ein neues Rennformat einzuführen, wie 'Motorsport.com' erfahren hat – Vorbild ist das Computerspiel Mario Kart

Vorbild Super Mario: Formel E erwägt neues Rennformat
Andre Lotterer, Techeetah
Mitch Evans, Jaguar Racing, Andre Lotterer, Techeetah
Andre Lotterer, Techeetah
Andre Lotterer, Techeetah
Mitch Evans, Jaguar Racing, Andre Lotterer, Techeetah
Sébastien Buemi in den Strassen von Zürich
Sébastien Buemi, Renault e.Dams
Sébastien Buemi in den Strassen von Zürich

Wer kennt es nicht? Man sammelt bei Mario Kart einen Stern auf und kann für eine gewisse Zeit schneller fahren als die Konkurrenz. Ein ähnliches System könnte in der Formel-E-Saison 2018/19 zum Einsatz kommen, wie 'Motorsport-Total.com' erfahren hat. In der kommenden Saison werden die neuen Autos der zweiten Generation eingesetzt. Der Boxenstopp zur Rennhalbzeit fällt weg, da die Fahrzeuge die komplette Renndistanz mit einer Akkuladung absolvieren können.

Damit die Rennen auch ohne Boxenstopps spannend bleiben, erwägt die Formel E, ein besonderes System einzuführen. Es soll auf der Strecke eine spezielle Stelle geben, an denen die Fahrer abgebremst werden. Erst danach haben die Piloten Zugang zu den neuen alternativen Powermodi. Sobald ein Fahrer die alternative Route genutzt hat, werden die leistungsstärkeren Modi freigeschaltet. Die alternative Streckenführung soll aber nicht mit den Joker-Runden vergleichbar sein, die in anderen Rennklassen zum Einsatz kommen.

Auf Nachfrage von 'Motorsport.com' sagt Formel-E-Chef Alejandro Agag, dass noch keinerlei Entscheidung getroffen wurde, da die Rennformate durch den Automobil-Weltverband (FIA) festgelegt werden. "Es ist aber ein Format, das wir uns anschauen", so Agag. "Es wäre wie bei Super Mario, wenn man einen kleinen Stern bekommt und schneller ist. Wir werden mit der FIA diskutieren, wie das Rennformat in der kommenden Saison aussehen wird. Es wird großartig werden und ich freue mich darauf."

Bildergalerie: Die Formel E in Frankreich

Vor den Rennen ohne Boxenstopp hat Agag keine Angst. Aufgrund der maximalen Leistung von 335 Pferdestärken und den neun verschiedenen Herstellern, die in der fünften Saison an den Start gehen, erwartet er spannende Rennen. Läufe, in denen die Autos wie an einer Perlenkette hintereinander herfahren, erwartet Agag nicht. "Diese Elemente werden für Spannung sorgen. Ich kann es gar nicht abwarten, die Rennen zu sehen. Sie werden sehr cool sein. Wir müssen uns noch über einige technische Dinge verständigen, aber ich erwarte eine tolle Saison."

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