Timo Bernhard über Design: "Mann soll erkennen, wo wir herkommen!"

Das Team Bernhard startet im ADAC GT Masters 2021 mit einem neuen Design für den Porsche 911 GT3 R - Die Folierung soll die Wurzeln des Teams repräsentieren

Timo Bernhard über Design: "Mann soll erkennen, wo wir herkommen!"

"Es ist ein neues, frisches Design, aber es sind die gleichen Werte", sagt Timo Bernhard auf YouTube über die neue Folierung des Porsche 911 GT3 R im ADAC GT Masters 2021. Das Auto des Teams von Rüdiger Bernhard, Timos Vater, erstrahlt in einem weiß-grauen Design mit roten und blauen Highlights, das sicher die Blicke der Fans auf sich ziehen wird. Die Optik allein spielte bei der Wahl des Stils aber nicht die einzige Rolle.

"Die größte Änderung ist das Design", so Bernhard weiter. "Dabei ist es mir wichtig, dass wir zeigen, wo wir herkommen, was unsere Heritage und Merkmale sind, und das man die im Design weiterhin erkennt." Der erfahrene Langstrecken-Fahrer schwärmt von den kleinen Details auf der grauen Motorhaube, die mit roten und blauen Streifen ihre unverwechselbare Optik erhält.

Bernhard erklärt auch, woher die Farbwahl kommt, denn die hat ihre Wurzeln in der Familie: "Die rote Farbe war ja die Farbe meines Vaters", sagt er. "Blau ist hingegen meine Lieblingsfarbe. So sieht man also den Familienhintergrund, das Vater-Sohn-Gespann, mit dem das Team eben gestartet ist."

Auch Christian Engelhart, der sich das Auto mit der Startnummer 75 in der Saison 2021 mit Thomas Preining teilt, ist vom Design begeistert: "Das Auto sieht richtig stark aus und ich glaube, dass es bei den Fans viel Anklang finden wird. Ich habe [dank der Partner] auch etwas Einfluss auf das Design gehabt." Das Schwesterauto mit der Nummer 74 steuern Dylan Pereira und Jannes Fittje.

Das erste Rennwochenende der Saison 2021 ist bereits in den Büchern. Beim Saisonauftakt in Oscherleben landeten Fittje und Pereira auf Platz zwölf im ersten sowie Platz 14 im zweiten Rennen. Engelhardt und Preining fielen im ersten Lauf am Samstag wegen Beschädigungen an der Front und am Unterboden aus. Am Sonntag fuhr das Duo dann immerhin noch auf Platz acht.

Mit Bildmaterial von Alexander Trienitz.

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