Formel-1-Liveticker: Sprint und Qualifying in Miami live
Miami-Samstag in der Analyse: Rennen am Sonntag wird vorgezogen!
Live-Gesamtwertung
Bericht
Liveticker
Feierabend
Damit sind wir auch am Ende unseres Samstagstickers in Miami angekommen. Rennstart morgen ist dann also bereits um 19:00 Uhr MESZ, und wir sind natürlich rechtzeitig wieder mit einer neuen Tickerausgabe für euch am Start.
Schlaft gut, erholt euch und bis dann!
Start wird vorgezogen
Die Entscheidung ist da: Der Rennstart wird morgen wegen der drohenden Unwetter in der Tat vorgezogen - und zwar um satte drei Stunden. Es geht also statt um 22:00 bereits um 19:00 Uhr MESZ los.
Entscheidung in Sicht?
Auch in Miami ist es gleich schon 20:00 Uhr. Eine wichtige Frage ist allerdings noch offen, nämlich die, ob das Rennen morgen verschoben wird. Wir hören von vor Ort, dass es da demnächst eine Entscheidung geben soll.
Geht also am besten noch nicht ins Bett, wenn ihr jetzt sowieso noch wach seid!
Pirelli rechnet mit einem Stopp
Wir werfen noch einen Blick auf die Strategie fürs Rennen - falls es nicht regnen sollte. "Die Einstoppstrategie bestätigt sich als die schnellste Option für morgen, wie wir bereits vor dem Rennwochenende erwartet hatten", so Dario Marrafuschi von Pirelli.
"Eine Zweistoppstrategie würde im Vergleich zu einem Einstopper einen Zeitverlust von etwa zehn Sekunden bedeuten", erklärt er und verrät, auf dem Papier sei die Variante Medium-Hard die schnellste.
Ein Start auf weichen Reifen und ein späterer Wechsel auf die harten Pneus könnte aber ebenfalls eine Option sein. Wenn es jedoch regnet, dann spielt das sowieso alles keine Rolle ...
Williams: Wieder keine Chance auf Q3
"Wenn heute alles perfekt gelaufen wäre, hätte Carlos vielleicht P11 erreicht. Aber Q3 war nicht drin", betont Teamchef James Vowles nach dem Qualifying. Carlos Sainz landete dort auf P14, Alexander Albon wurde 16.
"In Alex' Fall gab es etwas Verkehr [in der Outlap], und eine geringfügige Änderung beim Gasgeben führte dazu, dass er zu Beginn der Runde einige Zehntelsekunden verlor, was ihn die Position kostete, die er eigentlich hätte einnehmen sollen", so Vowles.
Obwohl beide Fahrer also etwas unter ihren Möglichkeiten blieben, betont er: "Trotzdem ist es erfreulich zu sehen, dass der Abstand kleiner geworden ist. Das ist der erste Schritt, um wieder an die Spitze des Mittelfelds vorzudringen."
Auch Sainz erklärt: "Es ist klar, dass das Miami-Upgrade ein positiver Schritt für das Team ist. Wir sind noch dabei, uns mit dem neuen Paket vertraut zu machen, und unsere Ausführung ist noch verbesserungsfähig."
"Morgen sollten wir im Mittelfeld etwas Spaß haben können und vielleicht sogar in Reichweite der Punkte sein, wenn das Wetter für Überraschungen sorgt", so der Spanier. Im Trockenen wird das wohl wieder schwierig.
Alpine erneut an der Mittelfeldspitze
Wie auch schon gestern brachte Alpine beide Autos in Q3. Franco Colapinto holte mit P8 sogar sein bestes Qualifyingergebnis überhaupt. "Nach Japan haben wir das Problem mit meinem mangelnden Tempo in den Griff bekommen", sagt er zufrieden.
Man habe "einige Änderungen vorgenommen, und es sieht so aus, als hätte das hier in Miami bisher funktioniert", so der Argentinier. Teamkollege Pierre Gasly holte als Achter einen Punkt im Sprint, ist mit dem Qualifying aber weniger glücklich.
"Irgendetwas fühlt sich im Auto einfach nicht richtig an, und ich habe vor allem Probleme mit der Traktion", berichtet der Franzose nach P10 und erklärt: "Ich weiß, dass wir heute im Qualifying noch viel Potenzial ungenutzt gelassen haben."
Daran müsse man arbeiten. Trotzdem betont Gasly, dass man morgen wieder um Punkte kämpfen sollte.
Kein Update: Haas nicht schnell genug für Top 10
P13 und P15 nur im Qualifying, nachdem man auch im Sprint bereits ohne Punkte geblieben war. "Wir hatten große Probleme mit der Hinterachse, vor allem bei hohen Geschwindigkeiten im Sprint", berichtet Oliver Bearman.
"Im Qualifying hatten wir etwas mehr als sonst mit dem Tempo zu kämpfen. Da wir im Gegensatz zu den anderen kein Update dabei hatten, war uns klar, dass es ein hartes Wochenende werden würde", betont er.
Teamkollege Esteban Ocon ergänzt, dass er sich zwar im Qualifying stark verbessert habe im Vergleich zum Sprint. Doch das sei noch immer nicht genug für die Top 10 gewesen.
"Leider bin ich ein bisschen gegen die Mauer gefahren, sodass die Lenkung nicht ganz gerade war. Ich hätte noch ein paar Plätze gutmachen können, da ich in der letzten Kurve etwas Zeit verloren habe", so Ocon.
Jetzt müsse man schauen, was morgen noch möglich sei.
Livestream
Nicht vergessen: Kevin Scheuren und Stefan Ehlen melden sich jetzt auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de mit ihrer Liveanalyse zum Samstag in Miami. Folgende Themen sind geplant:
-Ciao Alex: Gedenken an Alessando Zanardi
-Geschichten des Sprints
-Geschichten der Qualifikation
-Gewitterwarnung am Sonntag: Wie geht's weiter in Miami?
-Fragen der Kanalmitglieder
Hadjar: Am Auto lag es nicht
Der Franzose wurde nur Neunter, während der Teamkollege auf P2 fuhr. Verstappen war heute satte acht Zehntel schneller. Hadjar selbst erklärt: "Das Auto war sehr schwer zu fahren."
Es sei zwar "sehr schnell" gewesen, doch anders als Verstappen habe er seine Runde in Q3 nicht zusammengebracht. Grund für das Ergebnis sei daher "nur ich selbst" gewesen, so Hadjar.
"Max kann sich sehr gut an diese Bedingungen anpassen", erklärt der Franzose im Hinblick auf den geringen Grip in Miami.
"In den Kurven habe ich im Vergleich zu gestern große Fortschritte gemacht. Ich habe es einfach nur nicht geschafft, so sauber durchzufahren wie er", so Hadjar.
Alonso: Auch Regen bringt uns nichts
"Die Zuverlässigkeit und die Vibrationen sind deutlich besser als bisher. Das ist das Wichtigste, was an diesem Wochenende positiv zu vermerken ist", berichtet Fernando Alonso nach P18 im Qualifying.
Die schlechte Nachricht: Konkurrenzfähig ist Aston Martin auch weiterhin nicht. "Der 17. Platz liegt eine Sekunde vor uns. Es ist noch ein langer Weg", betont Alonso.
Das ist aber auch nicht überraschend, weil man zwar an der Zuverlässigkeit gearbeitet hat, aber nicht an der Performance. Deswegen wird es auch morgen im Rennen wohl nichts zu holen geben.
"Bei trockenen Bedingungen haben wir keine Chance. Bei nassen Bedingungen haben wir wahrscheinlich auch keine Chance", so Alonso. Das fasst die aktuelle Situation wohl ganz gut zusammen ...
Russell: Wäre mehr drin gewesen
Der Brite berichtet nach P5: "Ich habe in der letzten Kurve der letzten Runde einen Fehler gemacht. Da lag ich etwa drei Zehntel vorne. Das nervt mich etwas." Denn hätte er die drei Zehntel über die Ziellinie gebracht, wäre es für ihn in die erste Startreihe gegangen.
"Aber es ist eine Strecke, mit der ich mich schon immer schwergetan habe", betont er auch noch einmal. Denn selbst mit einer besseren Runde wäre er wohl trotzdem hinter Teamkollege Antonelli geblieben.
"Ich will einfach nur dieses Wochenende hinter mich bringen", so Russell, der mit dem geringen Grip laut eigener Aussage einfach nicht zurechtkommt. Für ihn geht es also wohl morgen in erster Linie um Schadensbegrenzung.
Hamilton: Fühlt sich viel besser an
Auch in der Qualifikation wurde er nur Sechster, doch der Rekordweltmeister verrät bei Sky: "Das Auto war im Qualifying viel besser." So gut sei der Ferrari am ganzen Wochenende noch nicht gewesen.
"Wir haben das Auto umgebaut, und ich war viel, viel zufriedener damit", so Hamilton, der betont: "Ich wünschte, ich hätte das Wochenende mit dieser Balance begonnen."
In Q3 habe er dann einfach nicht das Maximum herausgeholt, aber grundsätzlich erklärt er: "Ich habe das Gefühl, dass wir einen Schritt nach vorne gemacht haben. Das spiegelt sich zwar nicht in meinem Ergebnis wider, aber ich blicke optimistisch auf morgen."
Wird der Zeitplan am Sonntag angepasst?
Die vielleicht größte Frage lautet, ob morgen der große Regen kommt - beziehungsweise wann. "Wir haben unzählige verschiedene Wettervorhersagen, die sich alle voneinander unterscheiden", erklärt Frederic Vasseur bei Sky.
"Mal sehen, wie es morgen aussieht, dann müssen wir eine Entscheidung treffen", so der Ferrari-Teamchef, der vorschlägt, dass man eine Entscheidung "so spät wie möglich" treffen sollte, um möglichst lange noch reagieren zu können.
Das ist aber natürlich nicht so einfach, denn wenn man das Rennen vorziehen möchte, müsste man das eigentlich noch heute entscheiden. Da geht es ja zum Beispiel auch darum, wann die Zuschauer an die Strecke kommen müssen.
Norris: Waren heute nicht viel schlechter
Gestern noch auf Pole, heute nur Vierter. Doch Lando Norris betont: "Ich finde, wir haben trotzdem gute Arbeit geleistet. Ich glaube, die anderen haben gestern einfach einen ziemlich schlechten Job gemacht."
Heute hätte die Konkurrenz wieder bessere Arbeit geleistet, "und ich glaube, wir sind ehrlich gesagt genau dort, wo wir hingehören", so Norris.
Zwar habe es auch kleinere Probleme bei McLaren gegeben, und er selbst habe beispielsweise in seiner letzten Runde kein optimales Deployment gehabt.
Doch grundsätzlich sei man im Qualifying auch deshalb weiter hinten als gestern gelandet, weil sich die anderen einfach gesteigert hätten.
Hülkenberg: Mehr war nicht drin
Wieder einmal P11 heute für den Deutschen, der Q3 damit knapp verpasste. "Es war nicht knapp, der Abstand in der Rundenzeit war sogar ziemlich groß", betont er selbst allerdings.
In der Tat fehlten in Q2 0,369 Sekunden auf Gasly auf P10. "Ich glaube nicht, dass wir heute das Zeug [für Q3] hatten. Also habe ich das Gefühl, dass wir das Beste aus dieser Session herausgeholt haben", so Hülkenberg.
Teamkollege Gabriel Bortoleto wurde Letzter, nachdem er in Q3 lediglich eine Runde fahren konnte. Anschließend stellte er seinen Audi mit brennenden Hinterradbremsen ab.
Leclerc: Sind noch nicht schnell genug
"P3 ist ein guter Startplatz", sagt der Monegasse, der jedoch auch klarstellt: "Wir waren heute und an diesem Wochenende einfach nicht schnell genug." Daran hätten auch die Updates nichts geändert.
"Wir hatten ein signifikantes Paket dabei, was uns geholfen hat, aber es gibt immer noch hier und da Bereiche, in denen wir uns ein wenig verbessern müssen", erklärt Leclerc.
Davon abgesehen berichtet er: "Es war ein sehr kniffliges Qualifying. Der Wind änderte sich von Runde zu Runde leicht, sodass sich das Auto anders verhielt, vor allem in den Kurven 11 und 12."
"Es gab enorme Unterschiede zwischen den Runden, was es schwierig machte, eine gute Runde hinzulegen", so Leclerc.
Verstappen: Fühle mich wohler im Auto
Der Niederländer holte mit P2 sein bislang bestes Ergebnis in diesem Jahr. "Für mich waren es zwei Dinge. Sicherlich war das Auto in den vergangenen Rennen nicht besonders gut, aber auch ich habe mich mit der Konfiguration des Autos nie wohlgefühlt", erklärt er.
"In den letzten Wochen hat das Team mit Hochdruck daran gearbeitet, das Auto zu verbessern und dafür zu sorgen, dass ich mich in vielen Bereichen des Autos wohler fühle", berichtet er. Und das habe sich ausgezahlt.
"Ich habe das Gefühl, das Auto wieder besser im Griff zu haben, und dann kann ich auch etwas mehr pushen. Das bedeutet, dass die Upgrades ihren Zweck erfüllen. In der ersten Startreihe zu stehen, ist viel besser, als ich vor diesem Wochenende erwartet hatte", freut er sich.
Übersicht Qualifying
Jetzt Session-Ticker öffnen!
In zehn Minuten beginnt das Qualifying in Miami und wir verlagern das Geschehen damit erst einmal wieder in unseren Session-Ticker. Hier ist also kurz Pause, nach dem Ende der Qualifikation geht es an dieser Stelle weiter mit den Stimmen zum Samstag.
Und wenn ihr wissen wollt, wie ihr das Rennen am Wochenende im Livestream sehen könnt, dann erfahrt ihr das hier!
Heftiger Wind
Regnen soll es heute nicht, aber der Wind könnte gleich im Qualifying ein Faktor werden. Der weht in Miami aktuell nämlich ziemlich heftig. "Es ist sehr windig, so war es am ganzen Wochenende noch nicht", berichtet Jolyon Palmer bei F1 TV.
Und auch Juan Pablo Montoya erklärt: "Es gibt Teile der Strecke, da wird man den Wind nicht spüren. Aber sobald man am Stadion vorbei ist, wird es eine heftige Böe geben. Das wird die Fahrer überraschen."
Bortoleto disqualifiziert
Wenig überraschend wurde Gabriel Bortoleto nachträglich aus der Sprintwertung genommen. Die Disqualifikation hatten wir ja bereits angekündigt, jetzt ist sie offiziell.
Der Audi-Pilot verliert damit P11, für den er aber ja sowieso keine Punkte bekommen hatte. Alle Fahrer hinter ihm rücken eine Position auf.
Das aktualisierte Sprintergebnis findet ihr hier.
Noch kein Sieg von der Poleposition
Lando Norris gewann den Sprint vorhin zwar von der Pole aus, ein Grand Prix wurde in Miami bislang aber noch nie aus der erste Startreihe gewonnen.
Max Verstappen gewann bei der Premiere des Rennens 2022 von P3 und ein Jahr später sogar von P9 aus. 2024 siegte Norris von Startplatz fünf, 2025 Oscar Piastri von P4.
Mehr spannende Statistiken findet ihr in unserer großen Datenbank.
Russell: Miami einfach nicht meine Strecke
Der Brite sagt nach P4 im Sprint bei Sky: "Ehrlich gesagt bin ich nicht viel zufriedener [als im Qualifying]. Wie ich gestern schon gesagt habe, tue ich mich auf dieser Strecke schwer. Der Grip ist sehr gering."
"Es gibt ein paar Strecken im Kalender, die ein bisschen so sind wie diese hier, zum Beispiel Brasilien und Zandvoort. Ich weiß einfach nicht, woran es liegt, aber ich tue mich irgendwie schwer, wenn die Autos mit allen vier Rädern rutschen", so Russell.
Mal schauen, wie es gleich im Qualifying läuft. In gut einer Stunde geht es auf der Strecke schon wieder los.
Offizielle Regenwarnung
Die FIA hat eine offizielle Regenwarnung für das morgige Rennen herausgegeben. Im dazugehörigen Dokument heißt es wörtlich:
"Gemäß Artikel B1.5.11 des FIA-F1-Reglements wird eine Regenwarnung ausgesprochen, da vom offiziellen Wetterdienst eine Vorhersage eingegangen ist, wonach die Niederschlagswahrscheinlichkeit zu irgendeinem Zeitpunkt während des Rennens bei diesem Wettbewerb über 40 Prozent liegen wird."
Die große Frage lautet nun, ob die FIA die Startzeit für das Rennen vorziehen wird. Denn aktuell ist für den Nachmittag die größte Regenwahrscheinlichkeit angekündigt.
Im Laufe des Samstags soll sich entscheiden, ob es eine Anpassung des Zeitplans geben wird.
Formel 2: Red-Bull-Junior gewinnt
Wir schauen einmal kurz über den Tellerrand in Richtung Formel 2. Da gab es heute nämlich auch schon das Sprintrennen, und da hat mit Nikola Zolow ein Red-Bull-Junior gewonnen. Der 19-Jährige führt aktuell auch die Meisterschaft an.
Weniger gut lief es aus deutscher Sicht für Oliver Goethe. Er startete von P3, blieb als Elfter am Ende aber ohne Punkte.
Bortoleto droht Disqualifikation
Für Audi kommt es noch dicker. Nico Hülkenberg konnte gar nicht am Sprint teilnehmen, jetzt droht Gabriel Bortoleto die Disqualifikation. In einem Dokument der FIA heißt es:
"Nach dem Sprint wurde der Ansaugluftdruck des Motors von Fahrzeug Nummer 05 überprüft. Der Druck lag über dem Höchstwert von 4,8 barA."
Da es sich um einen technischen Verstoß handelt, läuft es auf eine Disqualifikation raus.
Leclerc: Hitze war der größere Faktor
Auch der Monegasse hat sich zu den Regeländerungen geäußert. Denn auffällig war, dass es heute kein "Jo-Jo-Racing" gab. Nachdem die Positionen einmal bezogen waren, gab es an der Spitze kaum noch Überholmanöver.
Das hat laut Leclerc aber eher mit den Temperaturen zu tun. Denn wegen der Hitze hätten die Reifen schnell überhitzt. "Das hat es mir im Vergleich zu den ersten drei Rennen sehr schwer gemacht, näher [an ein anderes Auto] heranzukommen", berichtet er.
Dieser Umstand habe eher dafür gesorgt, dass es heute weniger Überholmanöver gab. Auch Norris betont in diesem Zusammenhang, dass das "Jo-Jo-Racing" sicher nicht verschwunden sei.
"Es ist wahrscheinlich genau so, wie Charles sagt: Das Folgen ist hier wegen der Temperaturen schwierig. Und da es ein Sprintrennen ist, gibt man wahrscheinlich noch ein bisschen mehr Vollgas", so Norris.
Daher solle man erst einmal das Hauptrennen morgen abwarten.
Was haben die neuen Regeln gebracht?
Das erste Qualifying und das erste Rennen mit dem angepassten Reglement liegen nun hinter uns. Lando Norris sagt über die Änderungen: "Bei den meisten Runden im gestrigen Qualifying konnte man einfach Gas geben, ohne groß darüber nachdenken zu müssen, dass man hier früher vom Gas gehen oder weniger Gas geben muss."
"Es fühlte sich etwas normaler an, und ich fand das sehr angenehm", so der Weltmeister. Gleichzeitig sagt er aber auch: "Manches bleibt so, wie man es erwartet. Es gibt immer noch bestimmte Stellen, an denen man umso mehr bestraft wird, je schneller man fährt."
"Das ist etwas, was wir als Fahrer in Zukunft ändern wollen, und ich denke, die Formel 1 ebenfalls", so Norris, der gesteht: "Als Fahrer werden wir uns immer ein bisschen beschweren, denn das machen wir nun mal. Aber gleichzeitig denke ich, dass es ein Schritt nach vorne ist."
Hamilton kündigt großen Umbau an
Der Rekordweltmeister ist dagegen überhaupt nicht zufrieden mit P7. "Ich hoffe, dass wir einiges ändern können. Ich glaube, gestern habe ich drei Zehntel verloren, nur weil die Software nicht richtig funktioniert hat", berichtet er bei Sky.
"Ich bin zwar genauso gefahren wie sonst, habe aber auf den Geraden an Geschwindigkeit eingebüßt, und im Rennen schien sich das aus dem Qualifying fortzusetzen", grübelt er.
"Deshalb denke ich, dass sie einige Softwareänderungen vornehmen müssen oder so, um sicherzustellen, dass das im Qualifying nicht passiert, und hoffentlich haben wir dann ein etwas besseres Deployment", so Hamilton.
Auch beim Set-up werde er vor dem Qualifying "definitiv einige große Änderungen vornehmen", kündigt er an.
Verstappen: Auto fühlte sich nicht schlecht an
Der Niederländer hatte ebenfalls wieder einen schlechten Start und erklärt bei Sky: "Es war eine Situation, die der in China ähnelte." Zudem habe die Energieabgabe am Ende der ersten Runde nicht richtig funktioniert.
"Das hat es mir natürlich deutlich erschwert, aber als ich danach erst einmal freie Fahrt hatte, fühlte sich das Auto eigentlich gar nicht so schlecht an", berichtet er und erklärt, dass er sogar Russell im Mercedes eingeholt habe.
"Das Tempo war in Ordnung, auch wenn ich denke, dass noch einiges an Verbesserungspotenzial besteht. Das Auto ist noch nicht ganz da, wo ich es gerne hätte, und in den langsamen Kurven hüpft es ziemlich stark, was etwas unangenehm ist."
Grundsätzlich geht es aber wohl in die richtige Richtung.
Button: "Dummer Fehler" von Antonelli
Gemeint ist nicht der Start, sondern die Strafe am Ende. Jenson Button sagt bei Sky: "Das Überschreiten der Streckenbegrenzung ist einfach ... Ich will nicht sagen, dass es ein dummer Fehler war, aber eigentlich ist es genau das."
"Für ihn war es ein leichter vierter Platz, und er hat gerade drei Punkte auf seinen größten Titelkonkurrenten verloren", erklärt der Weltmeister von 2009. In der WM liegt er jetzt nur noch sieben Zähler vor George Russell.
Auch Timo Glock kritisiert bei Sky: "Er hat ja in der Position nichts mehr zu gewinnen oder zu verlieren gehabt. Da muss ich [auf Nummer sicher gehen] und einfach diesen halben Meter mehr einkalkulieren. Das darf ihm nicht passieren."
ANZEIGE: Motorsport und Party am Hockenheimring
Ihr habt Lust auf Motorsport an der Rennstrecke, wollt aber auch Party machen? Bei der Weltpremiere der neuen TGP-Meisterschaft am 16. und 17. Mai 2026 wird der Hockenheimring zur Bühne für ein Event, das Motorsport neu interpretiert.
Unter dem Namen "Young TGP Hockenheimring" entsteht ein Format, das Racing und Festival-Kultur miteinander verbindet und damit weit über ein klassisches Rennwochenende hinausgeht.
Neben dem spektakulären Truck Racing der TGP-Meisterschaft, bei dem leistungsstarke Renntrucks für packende Duelle sorgen, wird das Streckenprogramm durch weitere Serien wie den NATC Sprint, die 1300 European Touring Car Challenge und Fast Seventies ergänzt und sorgt so für zusätzliche Vielfalt und Racing-Action.
Sobald die Motoren verstummen, rückt die Musik in den Fokus: Am Samstagabend verwandelt sich das Fahrerlager in eine Festival-Kulisse mit elektronischen Beats. Für die passende Atmosphäre sorgen Acts wie D.Mand, Ely Oaks und Chany Dakota.
Tickets sind bereits ab 20 Euro erhältlich und ermöglichen Zugang zu zwei Tagen voller Rennsport, Musik und abwechslungsreichem Programm.
Alle Infos findet ihr hier!
Foto: Hockenheim-Ring GmbH
Wolff: Unsere Updates kommen in Kanada
Mercedes-Teamchef Toto Wolff glaubt, dass vor allem die Updates der Konkurrenten dafür gesorgt haben, dass die Silberpfeile heute erstmals 2026 nicht gewonnen haben.
"Wir wussten, dass wir bei unseren Upgrades, die in Montreal kommen, einen etwas anderen Rhythmus als die anderen haben", so Wolff gegenüber Sky.
Trotzdem gesteht er auch, dass man bei Mercedes "gehofft" hatte, etwas näher an den anderen dran zu sein.
Zum Start von Antonelli sagt auch er, dass es nicht die Schuld des Italieners gewesen sei. "Es war ein Glitch auf unserer Seite", betont er.
Antonelli: Beim Start eigentlich alles richtig gemacht
Der Italiener kann sich seinen schlechten Start nicht so recht erklären. Er erklärt bei F1 TV, dass er bei der Prozedur dieses Mal eigentlich alles richtig gemacht habe. Trotzdem verlor er wieder mehrere Positionen.
Der schlechte Start habe dann natürlich das weitere Rennen beeinflusst, sagt er. Am Ende gab es dann noch die Strafe für das mehrmalige Überfahren der Tracklimits. Dadurch fiel er von P4 noch auf P6 zurück.
Norris: Werden nicht viel ändern
Apropos Qualifying: Für das will Sprintsieger Lando Norris nicht viel umbauen. "Bisher hat es funktioniert. Wir werden ein paar Dinge ändern. Es gibt ein paar Punkte, die ich anders machen möchte als gestern, und die werden wir anpassen", kündigt er zwar an.
Es werde aber "wahrscheinlich nicht zu viele" Änderungen geben, denn bislang sei es "ein guter Tag" gewesen. "Ein guter Start ins Wochenende, aber jetzt muss ich das Ganze noch einmal machen", so der Weltmeister.
Leclerc nicht zufrieden mit P3
"Die Upgrades haben gut funktioniert", erklärt der Monegasse nach P3, betont jedoch: "Ich bin mit P3 nicht zufrieden. Wir hätten uns einen besseren Platz gewünscht, aber auch McLaren hat signifikante Upgrades gebracht und einen großen Schritt nach vorne gemacht."
"Doch wir liegen nicht allzu weit zurück", stellt er klar und ergänzt: "Wenn wir alles zusammenbringen, können wir etwas weiter vorne starten." Nachher wartet dann ja noch das Qualifying für den Grand Prix auf uns.
Jetzt Session-Ticker öffnen
In wenigen Minuten beginnt das Sprintrennen in Miami. Wir verlagern das Geschehen damit erst einmal in unseren Session-Ticker. Hier ist also kurz Pause, nach dem Ende des Sprints geht es an dieser Stelle ganz regulär weiter.
Und wenn ihr wissen wollt, wie ihr die Formel 1 am Miami-Wochenende im Livestream sehen könnt, dann erfahrt ihr das hier!
Kein Start für Nico Hülkenberg!
Hülkenberg ist auf die Strecke gefahren, sein Audi läuft - aber nur kurz. Denn noch bevor er die Startaufstellung erreicht, qualmt es mächtig aus seinem Heck. Auch Flammen kommen aus dem Auspuff. Der Deutsche stellt seinen Audi R26 auf der Strecke ab und kann nicht am Sprint teilnehmen!
Kann Nico Hülkenberg starten?
Diese Bilder sieht man als Fan nicht gerne: Bei Nico Hülkenberg wird unter dem Auto gearbeitet und sogar Flüssigkeit aufgewischt. Gibt es da ein Problem? Sollte Hülkenberg nicht starten können, wäre es bereits das dritte (!) Mal in dieser Saison, dass wir nur einen Audi am Start sehen.
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