Qualifyingbericht

NASCAR Cup Talladega 2

NASCAR: Dale Earnhardt Jr. bei seinem Talladega-Abschied auf Pole

NASCAR-Publikumsliebling Dale Earnhardt Jr. setzt sich in seinem letzten Qualifying auf dem Talladega Superspeedway durch und stiehlt den Playoff-Teilnehmern die Samstagsshow.

Mario Fritzsche

Bearbeitet: 13.11.2017, 15:21

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Dale Earnhardt Jr., Hendrick Motorsports Chevrolet

Polesitter: Dale Earnhardt Jr., Hendrick Motorsports Chevrolet

Dale Earnhardt Jr. mit dem Chevrolet Monte Carlo von Dale Earnhardt aus dessen Rookie-Saison 1979

Dale Earnhardt Jr. mit dem Chevrolet Monte Carlo von Dale Earnhardt aus dessen Rookie-Saison 1979

Polesitter: Dale Earnhardt Jr., Hendrick Motorsports Chevrolet

Chase Elliott, Hendrick Motorsports Chevrolet

Kurt Busch, Stewart-Haas Racing Ford

Ricky Stenhouse Jr., Roush Fenway Racing Ford

Brad Keselowski, Team Penske Ford

Clint Bowyer, Stewart-Haas Racing Ford

Jimmie Johnson, Hendrick Motorsports Chevrolet

Ryan Blaney, Wood Brothers Racing Ford

Trevor Bayne, Roush Fenway Racing Ford

Single-File-Racing in Talladega

Im NASCAR Cup-Kalender 2017 steht das vierte und damit letzte Restrictor-Plate-Rennen an: das Alabama 500 auf dem Talladega Superspeedway. Es handelt sich das zweite Rennen der "Round of 12" in den Playoffs und damit das fünfte von zehn Playoff-Rennen des Jahres. Für die "Round of 8" ist Charlotte-Sieger Martin Truex Jr. bereits sicher qualifiziert. Für die anderen elf Playoff-Teilnehmer wird es am Sonntag die für Talladega so typische Zitterpartie zwischen Triumph und Tragik.

Bildergalerie: NASCAR in Talladega

Im Qualifying am Samstag setzte sich aber keiner der zwölf Titelkandidaten durch. Vielmehr war es der zum Saisonende zurücktretende Dale Earnhardt Jr., der die Pole-Position ergatterte. Mit seinem diesmal in Grün gehaltenen #88 Hendrick-Chevrolet absolvierte "Junior" seine Q2-Runde im Einzelzeitfahren in 50,256 Sekunden (190,544 Meilen pro Stunde). Damit war er 0,035 Sekunden schneller als Hendrick-Teamkollege Chase Elliott, der auf Startplatz zwei die Playoff-Teilnehmer anführt.

Erste Talladega-Pole für "Junior" beim Abschied

"Auf einer Strecke wie dieser gilt der Dank immer dem Team und der Motorenabteilung. Ich habe dann halt einfach versucht, voll drauf zu halten", so Earnhardt Jr., für den es nach Daytona im Juli die zweite Pole-Position seiner NASCAR-Abschiedstour ist und erstaunlicherweise die erste überhaupt in Talladega. Dass es die langsamste Pole-Runde in Talladega seit Mark Martin im Oktober 2011 war, dürfte "Junior" und die riesige "Junior Nation" herzlich wenig stören.

Zwar hat die Startaufstellung bei Restrictor-Plate-Rennen naturgemäß keine große Bedeutung. Dennoch seien hier die Startpositionen der weiteren Playoff-Teilnehmer am Sonntag genannt. Den Einzug ins letzte Quali-Segment (auf Restrictor-Plate-Strecken wie auf Rundstrecken Q2, nicht Q3) hat die Hälfte der ein Dutzend Titelkandidaten geschafft.

Playoff-Teinehmer auf Startplätzen 2 bis 22

Abgesehen von Chase Elliott, der von Position zwei startet, sind es Ricky Stenhouse (Roush-Ford; 5.), Brad Keselowski (Penske-Ford; 6.), Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet; 8.), Ryan Blaney (Wood-Ford; 9.) und Kyle Larson (Ganassi-Chevrolet; 12.), die als Titelkandidaten aus den Top 12 starten. Keselowski bestreitet am Sonntag das 300. Rennen seiner Karriere in der NASCAR Topliga.

Für sechs andere Playoff-Teilnehmer war somit in Q1 Endstation: Denny Hamlin (Gibbs-Toyota; 15.), Kyle Busch (Gibbs-Toyota; 16.), Jamie McMurray (Ganassi-Chevrolet; 17.), Matt Kenseth (Gibbs-Toyota; 19.), Martin Truex Jr. (Furniture-Row-Toyota; 21.) und Kevin Harvick (Stewart/Haas-Ford; 22.).

Startaufstellung zum Alabama 500 in Talladega

Der Start zum Alabama 500 erfolgt am Sonntag in MESZ umgerechnet gegen 20:20 Uhr. Die Renndistanz auf dem mit 2,66 Meilen längsten Kurs im NASCAR-Kalender beträgt 188 Runden. Die Aufteilung in die Segmente (Stages) wird nach dem Prinzip 55-55-78 Runden vorgenommen.

Beim Talladega-Frühjahrsrennen im Mai triumphierte Ricky Stenhouse. Weil der Roush-Pilot wenige Wochen später auch das Juli-Rennen in Daytona gewann, kann er am Sonntag einen Restrictor-Plate-Hattrick erzielen. So etwas hat seit Dale Earnhardt in der Saison 1990 keiner mehr geschafft, auch nicht saisonübergreifend.

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