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BMW S1000RR: Warum Eugene Laverty für die Entwicklung so wertvoll ist

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BMW S1000RR: Warum Eugene Laverty für die Entwicklung so wertvoll ist
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27.12.2019, 10:03

Als einziger Hersteller tritt BMW mit der hauseigenen Elektronik an - Eugene Laverty unterscheidet sich in seiner Arbeitsweise mit der Elektronik deutlich von Tom Sykes

Auch bei der neuen S1000RR bleibt sich BMW treu und tritt in der Superbike-WM mit der hauseigenen Elektronik an. Während die meisten Konkurrenten auf die Elektronik von Branchenprimus Magnetti Marelli zurückgreifen, nutzt BMW die Superbike-WM zur Entwicklung. Im Gegensatz zur MotoGP bietet sich in der WSBK die Chance, eigene Elektronik-Systeme zu verwenden (Mehr Infos: BMW zeigt kein Interesse an der MotoGP).

Neuzugang Eugene Laverty dürfte für BMW in der WSBK-Saison 2020 eine große Hilfe bei der Entwicklung sein, denn im Gegensatz zu Tom Sykes vertraut Laverty sehr stark auf die Elektronikhilfen. Zudem bringt der ehemalige MotoGP-Pilot Wissen von Yamaha, Aprilia, Suzuki und Ducati mit.

BMW-Motorradsport-Direktor Marc Bongers freut sich auf den Input des Nordiren: "Seine Erfahrung ist sehr wertvoll. Unsere beiden Fahrer sind sehr unterschiedlich. Tom vertraut nicht ganz so auf die Elektronik wie Eugene Laverty, der mit sehr vielen Systemen Erfahrungen sammeln konnte. Das ist sehr wichtiger Input für uns."

BMW schlägt in der Superbike-WM einen eigenen Weg ein

"Wir sind der einzige Hersteller in der Superbike-WM, der mit dem Serien-Steuergerät fährt. Lediglich unsere Software unterscheidet sich vom Serien-Motorrad. Eugene ist für uns eine sehr große Hilfe. Diese Erfahrungen lassen wir in die Serie einfließen", erklärt Bongers im Exklusiv-Interview mit 'Motorsport.com'.

BMW S1000RR

BMW S1000RR: Das Steuergerät steuert das Shiftcam-System

Foto: BMW Motorrad

Während die BMW-Elektronik an der Vorgängerversion der aktuellen S1000RR einige kritische Kommentare auslöste, funktioniert das aktuelle System laut den Aussagen der Fahrer sehr gut. "Wir haben bei der Elektronik einen großen Sprung gemacht", bestätigt Bongers.

Der Reihenvierzylinder-Motor der BMW mit dem Shiftcam-System stellt einige Anforderungen an das Steuergerät. "Unser Steuergerät ist das einzige, das die Schaltnocken steuern kann. Das kann kein anderes Steuergerät. Deshalb müssen wir in der BSB, in der das Motec-Steuergerät vorgeschrieben ist, unser eigenes Steuergerät als Huckepack-Lösung verwenden, um die Schaltnocken zu steuern", verrät Bongers.

Erfahrene Piloten sind für BMW momentan besonders wichtig

BMW-Motorrad-Geschäftsführer Markus Schramm schaut gespannt auf die WSBK-Saison 2020 und Neuzugang Eugene Laverty, der Markus Reiterberge im Team ersetzen wird: "In der Phase des Aufbaus sind wir gut beraten, erfahrene Piloten an Bord zu haben, die sehr genau und klar sagen können, was am Motorrad verbesserungsfähig ist."

Markus Schramm

BMW-CEO Markus Schramm im Gespräch mit Redakteur Sebastian Fränzschky

Foto: BMW/Matteo Cavadini

"Ich denke, da haben wir mit dem Eugene Laverty eine gute Erweiterung bekommen", kommentiert Schramm im Gespräch mit 'Motorsport.com'. Und was ist in der zweiten Saison mit der neuen S1000RR möglich?

"Im Motorsport denkt man von Saison zu Saison. Jetzt freuen wir uns mit der aktuellen Fahrerpaarung auf die kommende Saison und möchten das Maximum herausholen", so der BMW-CEO.

Markus Reiterberger bleibt BMW auch nach dem Aus in der Superbike-WM erhalten. Der Bayer tritt in der neuen Saison in der Asiatischen Meisterschaft an (mehr Infos).

Mit Bildmaterial von BMW Motorrad.

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Urheber Sebastian Fränzschky