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Liveticker

Live-Ticker 24h Le Mans 2023: Letzte Trainings und Showdown Hyperpole

Live-Ticker 24h Le Mans 2023: Letzte Trainings und Showdown Hyperpole

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Gute Nacht!

Und damit sind wir am Ende des zweiten Le-Mans-Tages angekommen. Morgen wird nicht gefahren, doch es wird alles andere als ruhig bleiben. Denn es gibt zahlreiche Ankündigungen, unter anderem die Präsentation des Ford Mustang GT3. Außerdem fährt Valentino Rossi erneut beim Rahmenrennen "Road to Le Mans". Gute Nacht und bis morgen!

Antonio Fuoco AF Corse AF Corse WEC ~Antonio Fuoco ~

Foto: Motorsport Images

Bericht viertes Training

Hier gibt es noch einmal die Ereignisse des vierten Trainings in unserem Bericht zusammengefasst.

Zielflagge!

Das war's, Ferrari holt sich die letzte Bestzeit. Darum ging es natürlich in dieser Sitzung natürlich nicht. Bis auf den Peugeot #93 sind alle Fahrzeuge gesund durch die Sitzung gekommen.

Nur drei Autos ohne Zeit

Es wird noch recht viel gefahren, lediglich drei Autos sind ohne Zeit. Natürlich der Cadillac #3 (Bourdais/van der Zande/Dixon), der nach dem Feuer in der Hyperpole repariert werden muss. Außerdem bleiben der TF-Sport-Aston-Martin #25 (Al Harthy/Dinan/Eastwood) und der Proton-Porsche #911 (Fassbender/Rump/Lietz) in der Garage.

Restart + 15 Extra-Minuten

Es geht wieder los. Die Sitzung wurde nun bis 23:15 Uhr verlängert. Also noch 21 Minuten zur Rennvorbereitung.

Rot!

Der Peugeot-Ausfall zieht eine Rote Flagge nach sich. Die ohnehin schon ziemlich kurze Session verkürzt sich damit weiter.

Das läuft generell schnell

Bestzeit durch James Calado im Ferrari #51 (Pier Guidi/Calado/Giovinazzi) in 3:27.275 Minuten. Auch das ist im Renntrimm außergewöhnlich schnell verglichen mit den bisherigen Trainings. Und Gutierrez macht im Glickenhaus fleißig weiter: 3:28.278 und P2 im Klassement. Das ist bislang ein überraschend starker Longrun des ehemaligen Formel-1-Piloten.

Überraschende Runde durch Glickenhaus!

Nanu, wo kommt das denn her? Esteban Gutierrez haut im Glickenhaus #709 (Mailleux/Berthon/Gutierrez) in 3:28.994 Minuten eine wirklich starke Runde raus, wenn das im Renntrimm war! Die wird zwar direkt wegen Tracklimits gestrichen, aber trotzdem: So schnell war Glickenhaus im Longrun noch nie.

#777 fährt!

Gute Nachrichten: Der unter der Bewerbung "D'station Racing" gemeldete TF-Sport-Aston-Martin #777 (Hoshino/Stevenson/Fujii) ist rausgefahren. Damit ist auch das zweite in den schweren Unfall im ersten Training verwickelte Fahrzeug wieder unterwegs. Es geht jetzt darum, die Pflichtrunden bei Nacht zu absolvieren.

Aston Martin Aston Martin F1 ~~

Foto: Motorsport Images

Noch kein Feierabend!

Übrigens: Nur, weil mit Ferrari nun der Polesetter feststeht, haben Teams und Fahrer noch kein Feierabend. Von 22 bis 23 Uhr steht noch das vierte Freie Training auf dem Programm, das ihr selbstverständlich auch in unserem Live-Ticker verfolgen könnt. Also, noch nicht ins Bett gehen!

Corvette: Der erste Schritt zum Sieg

Die Pole in der GTE-Am-Klasse ist für Corvette besonders wichtig, denn seit 2015 haben die Amerikaner die Klasse in Le Mans nicht mehr gewonnen. Das setzt die US-Marke unter Druck. "Wir hatten in den vergangenen beiden Jahren hohe Erwartungen und ich denke, die Erwartungen sind in diesem Jahr noch höher. Wir sind alle sehr angespannt und wollen das Rennen unbedingt gewinnen", sagt Pilot Nick Catsburg.

Hinzu kommt, dass die GTE-Klasse 2023 zum letzten Mal in Le Mans antritt. "Ich habe im Hinterkopf, dass dies meine letzte Chance in der GTE ist", gibt Catsburg zu. "Es ist auch das einzige Langstreckenrennen, das mir in meiner Vita noch fehlt", so der Niederländer, der vor drei Wochen zum zweiten Mal das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gewann.

Auch Teamkollege Ben Keating, der sich die Pole schnappte, räumt ein, dass Corvette den Klassensieg 2023 mehr denn je im Visier hat. "Corvette hat über die Jahre acht Siege in Le Mans geholt, aber nicht mit der C8", sagt er. "Dieses Jahr ist das 100-jährige Jubiläum von Le Mans und es gibt definitiv - ich würde nicht sagen eine Tonne Druck - eine Tonne Vorfreude, dass es vielleicht das Jahr ist."

Doch auch wenn die Corvette in der GTE absolut konkurrenzfähig ist, weiß Catsburg, dass das Rennen alles andere als ein Selbstläufer wird. "Selbst wenn wir alle Zutaten haben - und ich denke, das haben wir - ist es immer noch ein Sport, bei dem die Technik eine Rolle spielt. Und es sind immer noch andere Autos um dich herum, es kann alles passieren", sagt er.

 ~Corvette #33 (Keating/Varrone/Catsburg)~

Foto: Motorsport Images

Ferrari - jetzt auch zum Sieg?

Ferrari hat in den Trainings einen starken Eindruck hinterlassen und sich schlussendlich eine dominante Doppel-Pole gesichert. Werden die Italiener nun auch den Gesamtsieg holen? Nein, denn Ferrari sieht sich trotz der bisherigen Erfolge nicht in der Favoritenrolle.

Technikchef Ferdinando Cannizzo hat im Kampf um den Gesamtsieg nicht nur das etablierte Toyota-Team auf der Rechnung. "Ich denke, Toyota ist der Favorit, aber ich unterschätze auch Cadillac und Porsche nicht", sagt er. "Wir erwarten, dass die LMDhs mit von der Partie sein werden."

Toyota sei aber schon deshalb Favorit, weil der GR010 Hybrid bereits in seiner dritten Saison unterwegs ist, während die Hypercars von Ferrari und die LMDh-Boliden von Cadillac und Porsche ihre erste Saison bestreiten. "Das Wichtigste für uns ist die Zuverlässigkeit, und da ist Toyota das Maß aller Dinge. Wir wissen, dass sie die Stärksten sind, sie können auf jahrelange Erfahrung zurückgreifen", sagt Cannizzo.

Sessionbericht zum Nachlesen

Wow - das war ein starkes Qualifying von Ferrari! Die Italiener haben sich eine dominante Doppel-Pole für das 24h-Rennen gesichert. Wir haben den kompletten Sessionbericht (hier!) für euch zum Nachlesen.

Antonio Fuoco Miguel Molina Nicklas Nielsen  ~Antonio Fuoco, Miguel Molina und Nicklas Nielsen ~

Foto: Motorsport Images

Polesetter in der LMP2 & GTE-Am

In der LMP2-Klasse schnappt sich der Idec-Oreca #48 (Lafargue/Chatin/Hörr) die Poleposition. In der GTE-Am steht die Corvette #33 (Keating/Varrone/Catsburg) auf dem ersten Startplatz.

Ferrari auf Pole!

Toyota kann die Bestzeit der Italiener nicht knacken! Damit steht die Entscheidung fest: Ferrari wird die 24h Le Mans 2023 von der Pole starten! Der Ferrari #50 (Fuoco/Molina/Nielsen) steht auf dem ersten Startplatz, gefolgt vom Ferrari #51 (Pier Guidi/Calado/Giovinazzi).

Der Toyota #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa) kann sich noch verbessern, bleibt allerdings auf dem dritten Platz zurück. Dort lag zeitweise der Toyota #7 (Conway/Kobayashi/Lopez), allerdings wurde die Zeit gestrichen. Das Auto fällt damit hinter den Porsche #75 (Nasr/Jaminet/Tandy) auf die fünfte Position zurück.

Die Session ist freigegeben

Die Hyperpole-Session geht weiter! Noch fünf Minuten stehen auf der Uhr, was kann sich in dieser Zeit noch ändern?

Der Cadillac #3 (Bourdais/van der Zande/Dixon) wird verständlicherweise nicht mehr teilnehmen. Für das Verursachen der roten Flagge wird die beste Zeit gestrichen, womit die Amerikaner zurückfallen. Die zweitschnellste Runde reicht aktuell zum fünften Platz.

Ferrari hört auf!

Ferrari macht schon Feierabend und wird nicht mehr auf die Strecke gehen. Offenbar sind sich die Italiener ihrer Sache sicher. Oder die Reifen geben einfach keine Verbesserung mehr her. Toyota will aber noch einen Angriff wagen.

Noch fünf Minuten...

Die Uhr wurde bei 5:15 Minuten angehalten. Wenn die Session wieder freigegeben wird, bleibt also noch etwas Zeit, um Ferrari von der Spitze zu verdrängen. Kann Toyota noch einmal zurückschlagen?

Rote Flagge!

Die Hyperpole-Session ist unterbrochen! Der Cadillac #3 (Bourdais/van der Zande/Dixon) steht in Flammen. Sebastian Bourdais hatte das Auto an einer der Schikanen auf der Hunaudières bereits abgestellt, als plötzlich ein Feuerball aus dem Heck schießt. Das Feuer wird schnell gelöscht.

9:23 ist geknackt!

Antonio Fuoco knackt zum ersten Mal die 9:23er-Grenze. Der Ferrari #50 (Fuoco/Molina/Nielsen) liegt mit einer neuen Bestzeit von 9:22.982 Minuten an der Spitze.

Jetzt ist Porsche da!

Die beiden Porsche 963 sind auf der Strecke, allerdings läuft es noch nicht perfekt. Der Porsche #5 (Cameron/Christensen/Makowiecki) landet nach Fahrfehler und Verkehr immerhin auf dem vierten Platz.

Keine Änderungen an der Spitze

Ferrari liegt weiterhin mit beiden Fahrzeugen an der Spitze. Eine neue Bestzeit von Alessandro Pieri Guidi wurde wegen Tracklimits gestrichen. Der Toyota #7 (Conway/Kobayashi/Lopez) ist aktuell an der Box, im Gegensatz zum Cadillac #3 (Bourdais/van der Zande/Dixon) auf dem dritten Platz.

Idec in der LMP2 vorne

In der LMP2-Klasse führt der Idec-Oreca #48 (Lafargue/Chatin/Hörr), gefolgt vom Nielsen-Oreca #14 (Sales/Beche/Hanley).

Wo ist Porsche?

Ja, das fragen wir uns auch. Porsche hat noch keine Rundenzeit gesetzt und ist daher nicht auf dem Zeitentableau zu finden. Vielleicht gehen die Zuffenhausener etwas später raus, um sich aus dem Verkehr zu halten.

Corvette in der GTE-AM vorne

In der GTE-AM-Wertung hat sich Corvette vorerst an die Spitze gesetzt. Die Corvette #33 (Keating/Varrone/Catsburg) liegt vorne, gefolgt vom TF-Sport-Aston-Martin #25 (Al Harthy/Dinan/Eastwood).

Ferrari an der Spitze!

Die ersten Zeiten stehen - und Ferrari setzt sich an die Spitze. Alessandro Pier Guidi fährt im Ferrari #51 (Pier Guidi/Calado/Giovinazzi) die erste Bestzeit: 3:23.897 Minuten. Antonio Fuoco landet im Ferrari #50 (Fuoco/Molina/Nielsen) auf dem zweiten Platz, mit einem Rückstand von 0,301 Sekunden.

Toyota liegt auf dem dritten Platz schon weit zurück: Kamui Kobayashi fährt im Toyota #7 (Conway/Kobayashi/Lopez) eine 3:26.294 Minuten, also mehr als zwei Sekunden langsamer.

Die Ampel ist grün!

Jetzt zählt's! Die 30 Minuten laufen herunter, die Piloten gehen auf die Zeitenjadg.

Welche Piloten am Steuer?

Wir klären die Frage, welche Piloten für Toyota und Ferrari ins Lenkrad greifen. Kamui Kobayashi steuert den Toyota #7 (Conway/Kobayashi/Lopez), während Brendon Hartley im Toyota #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa) am Steuer sitzt. Bei der Konkurrenz aus Italien wird Antonio Fuoco den Ferrari #50 (Fuoco/Molina/Nielsen) pilotieren, während Alessandro Pier Guidi im Ferrari #51 (Pier Guidi/Calado/Giovinazzi) sitzt.

Felipe Nasr kämpft im Porsche #75 (Nasr/Jaminet/Tandy) um die Pole.

Jetzt: Road to Le Mans mit Valentino Rossi

Das erste von zwei Road-to-Le-Mans-Rennen ist gestartet! Mit dabei: MotoGP-Legende Valentino Rossi. Verfolgt das Rennen hier im Livestream!

Ausführlicher Sessionbericht zu FT3

Ihr habt das dritte Freie Training verpasst? Kein Problem! In unserem ausführlichen Sessionbericht (hier!) werdet ihr über die wichtigsten Vorkommnisse informiert. So viel vorweg: Die Bestzeit ging an Ferrari, aber Toyota ist weiterhin der klare Favorit für die 24h Le Mans 2023!

Toyota mit Vorteilen beim Reifenverschleiß?

Die Longruns im dritten Training haben gezeigt, dass Toyota auch mehrere schnelle Runden am Stück fahren kann, ohne dass die Zeiten stark einbrechen. Es scheint also, als wären die Japaner beim Reifenverschleiß im Vorteil. Das deckt sich mit den Informationen, die wir von Ferrari haben.

Denn der Reifenverschleiß ist Ferraris größte Baustelle, glaubt Antonio Giovinazzi. Hier herrscht im Vergleich zu Toyota noch Nachholbedarf - auch wenn man diese Baustelle entschlossen angegangen sei. "Wir haben uns darauf konzentriert, weil das nicht unsere Stärke ist. Das haben wir in Sebring und Portimao gesehen", blickt der Italiener auf die ersten beiden Saisonläufe der WEC zurück.

"Ich denke, wir haben uns in Spa verbessert, was den Reifenabbau und das Reifensparen für das Rennen angeht", erkennt Gioviannzi Fortschritte. "Hier in Le Mans ist das weniger ein Problem, die Strecke ist nicht so aggressiv für die Reifen, das könnte gut für uns sein."

"Aber das ist nicht alles", so Gioviannzi weiter. "Wir müssen uns einfach darauf konzentrieren, beim Abbau besser zu sein, alles zu tun, was wir können, und dann, wenn es in die 24 Stunden geht, in jedem Moment so gut wie möglich zu reagieren."

Drittes Training: Top-Zehn im Überblick

1. Ferrari #50 (Fuoco/Molina/Nielsen)
2. Ferrari #51 (Pier Guidi/Calado/Giovinazzi)
3. Toyota #7 (Conway/Kobayashi/Lopez)
4. Toyota #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa)
5. Jota-Porsche #38 (Felix da Costa/Stevens/Ye)
6. Porsche #75 (Nasr/Jaminet/Tandy)
7. Action-Express-Cadillac #311 (Derani/Sims/Aitken)
8. Porsche #5 (Cameron/Christensen/Makowiecki)
9. Porsche #6 (Estre/Lotterer/Vanthoor)
10. Peugeot #93 (di Resta/Jensen/Vergne)

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