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Trainingsbericht

Trainings WEC Imola 2026: Doppeltes BMW-Problem

Freie Trainings beim WEC-Auftakt in Imola: Im Autodromo Enzo e Dino Ferrari treffen Hypercars und LMGT3-Boliden erstmals in diesem Jahr aufeinander

Trainings WEC Imola 2026: Poller-Massaker und Ferrari-Mania

Ferrari ist Topfavorit auf den Sieg in Imola

Foto: FIA FIA

Endlich geht es los: die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) startet etwas verspätet in die Saison 2026. Nachdem der Saisonauftakt in Katar aufgrund der aktuellen militärischen Auseinandersetzungen in der Gegend ausgefallen ist, steigt der Auftakt nun in Imola. (Alle Informationen zum Rennen)

Es ist möglich, dass die Hersteller stärker als sonst auf das Qualifying hintrainieren werden, weil "Track Position" in Imola von größter Wichtigkeit ist. Denn Überholen ist unter normalen Bedingungen im Rennen aufgrund der Streckencharakteristik kaum möglich.

Am Dienstag vor dem Rennwochenende fand bereits der offizielle Prolog auf der Strecke statt. Die Zeiten werden sich kaum einordnen lassen, da FIA und ACO die Balance of Performance (BoP) 2026 geheimhalten.

So liefen die Trainings

3. Freies Training: Ferrari zurück an der Spitze: Der Ferrari #50 (Fuoco/Molina/Nielsen) markierte in 1:30.370 Minuten durch Antonio Fuoco die Bestzeit und lag damit überraschend deutlich vor dem Schwesterfahrzeug #51 (Pier Guidi/Calado/Giovinazzi). Lediglich der Alpine #35 (Felix da Costa/Milesi/Habsburg) verhinderte als Dritter ein erneutes 1-2-3 durch Ferrari. (Ergebnis)

Überraschenderweise kamen beide Cadillac in die Top 10, obwohl Imola eigentlich als die schwierigste Strecke des Jahres für den V-Series.R gilt. Lediglich Genesis und Aston Martin blieben außerhalb der Top 10, wobei der Genesis #19 (Jaminet/Chatin/Juncadella) mit der zwölftbesten Zeit ein kleines Ausrufezeichen beim Debüt setzte.

Für BMW lief die Session alles andere als nach Plan: Ein Problem mit dem Kühler zwang die #15 (Magnussen/Marciello) nach 16 Runden zum Abbruch der Session. Die #20 (Frijns/Rast) hatte mit Vibrationen zu kämpfen und kam daher nicht über P15 hinaus.

Die LMGT3-Bestzeit fuhr erneut Mattia Drudi im Heart-of-Racing-Aston-Martin #27 (James/Robichon/Drudi) in 1:41.973 Minuten. Es ist die erste Zeit unter 1:42 Minuten des gesamten Wochenendes. 16 Autos lagen innerhalb einer Sekunde, während Ford mit den Plätzen 16 und 17 weiterhin das Sorgenkind der Kategorie bleibt.

Während der Sitzung gab es keine nennenswerten Zwischenfälle.

2. Freies Training: Alpine beendet die Serie von Bestzeiten durch Ferrari. Charles Milesi im Alpine #35 (da Costa/Milesi/Habsburg) markierte die schnellste Rundenzeit der bisherigen Woche in 1:30.898 Minuten. Damit war er auch schneller als die beiden FT2-Bestzeiten in den vergangenen beiden Jahren, die bei 1:31.040 und 1:30.957 Minuten gelegen hatten. (Ergebnis)

Es ist unglaublich eng, 14 Hypercars kamen ins Fenster von einer Sekunde. Zweitschnellster war der Toyota #7 (Conway/Kobayashi/de Vries). Ferrari war mit den Plätzen drei, vier und sieben wieder stark aufgestellt und auch Peugeot bestätigte mit Platz fünf seine bisher ansprechende Form. Lediglich Cadillac und Genesis kamen nicht unter die Top 10.

Die LMGT3-Bestzeit ging in 1:42.081 Minuten an den Heart-of-Racing-Aston-Martin #23 (Newell/Pauwels/Adam). Hier kamen sogar 15 Fahrzeuge ins Fenster von einer Sekunde. Ford bleibt ein wenig das Sorgenkind in der Kategorie, während Porsche eine Verbesserung zeigte.

Die Session lief ohne nennenswerte Zwischenfälle durch.

1. Freies Training: Ferrari macht gleich einmal dort weiter, wo man beim Prolog aufgehört hat: mit einer deutlichen Dreifachführung. Robert Kubica fuhr im AF-Corse-Ferrari #83 (Ye/Kubica/Hanson) in 1:31.739 Minuten die schnellste Zeit der Session. (Ergebnis)

Das war noch 0,562 Sekunden langsamer als die Bestzeit vom Prolog (1:31.177 von Antonio Fuoco), aber 0,326 Sekunden schneller als seine eigene FT1-Bestzeit im Jahr 2024. Auch 2024 stammte die FT1-Bestzeit vom gelben Ferrari, damals durch Yifei Ye in 1:31.347 Minuten.

Die beiden Werkswagen sortierten sich mit 0,023 und 0,243 Sekunden dahinter ein. Bester Verfolger war der Cadillac #12 (Stevens/Nato; +0,444) als Vierter, gefolgt von den beiden Peugeot 9X8. Alle Hersteller bis auf Neueinsteiger Genesis brachten mindestens ein Auto in die Top 10.

In der LMGT3 ging die Bestzeit an die TF-Sport-Corvette #34 (Dempsey/Yoluc/Eastwood) in 1:42.678 Minuten. Hier wurde die Prolog-Bestzeit um 0,020 Sekunden unterboten. Alle Hersteller bis auf Ford und Porsche brachten Fahrzeuge in die Top 10.

Während der Sitzung gab es zwei FCY-Phasen. Einmal musste die Strecke von Kies in der Tamburello-Schikane bereinigt werden, die zweite wurde aufgrund einer Inspektion des Pollers in der Variante Alta ausgerufen. Der Rennleitung blieb nichts anderes übrig, als die Session mit der Warnung wieder freizugeben, dass das Fundament des Pollers beschädigt wurde.

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