DTM
R
Zolder
24 Apr.
-
26 Apr.
Nächstes Event in
67 Tagen
R
Lausitzring
15 Mai
-
17 Mai
Nächstes Event in
88 Tagen
R
Sankt Petersburg
29 Mai
-
31 Mai
Nächstes Event in
102 Tagen
R
Anderstorp
12 Juni
-
14 Juni
Nächstes Event in
116 Tagen
R
Monza
26 Juni
-
28 Juni
Nächstes Event in
130 Tagen
R
Norisring
10 Juli
-
12 Juli
Nächstes Event in
144 Tagen
R
Brands Hatch
22 Aug.
-
23 Aug.
Nächstes Event in
187 Tagen
R
Assen
04 Sept.
-
06 Sept.
Nächstes Event in
200 Tagen
R
Nürburgring
11 Sept.
-
13 Sept.
Nächstes Event in
207 Tagen
R
Hockenheim
02 Okt.
-
04 Okt.
Nächstes Event in
228 Tagen
Details anzeigen:

DTM 2017 am Nürburgring: So reagiert Timo Glock auf die Verwarnung

geteilte inhalte
kommentare
DTM 2017 am Nürburgring: So reagiert Timo Glock auf die Verwarnung
Autor:
13.09.2017, 14:29

Nach dem Vorfall mit Audi-Fahrer Nico Müller beim DTM-Rennen am Nürburgring: BMW steht hinter Timo Glock und "nimmt die Entscheidung der Sportkommissare zur Kenntnis".

Nico Müller, Audi Sport Team Abt Sportsline, Audi RS 5 DTM nach dem Unfall mit Timo Glock, BMW Team
Timo Glock, BMW Team RMG, BMW M4 DTM
Timo Glock, BMW Team RMG, BMW M4 DTM
Timo Glock, BMW Team RMG, BMW M4 DTM
Timo Glock, BMW Team RMG, BMW M4 DTM
Timo Glock, BMW Team RMG, BMW M4 DTM
Timo Glock, BMW Team RMG, BMW M4 DTM, Boxenstopp
Timo Glock, BMW Team RMG, BMW M4 DTM
Timo Glock, BMW Team RMG, BMW M4 DTM
Timo Glock, BMW Team RMG, BMW M4 DTM
Maro Engel, Mercedes-AMG Team HWA, Mercedes-AMG C63 DTM, Timo Glock, BMW Team RMG, BMW M4 DTM
Timo Glock, BMW Team RMG, BMW M4 DTM

Wie wird Glock auf die Verwarnung für den Crash mit Müller am Nürburgring reagieren? Diese Frage stellten sich die DTM-Fans am Sonntagabend. In Zandvoort schimpfte der BMW-Pilot nach der Qualifying-Disqualifikation über die Sportkommissare. Einen Tag später entschuldigte er sich für seinen verbalen Ausraster. Nach dem 2. Nürburgring-Rennen platzte Glock erneut der Kragen: Der 35-Jährige fand harte und deutliche Worte für das Verhalten von Audi und Müller.

Als am Sonntag gegen 20 Uhr der Pressesprecher des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB) verkündete, dass Glock für das Auffahren in Müllers Audi verwarnt wurde, warteten viele auf die Reaktion des ehemaligen Formel-1-Fahrers. Doch diese blieb überraschenderweise aus. "Ich nehme die Entscheidung zur Kenntnis. Meine grundsätzliche Meinung zum Sonntagrennen auf dem Nürburgring und den Spielchen von Audi habe ich bereits geäußert. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen", sagt Glock auf Nachfrage von 'Motorsport-Total.com'.

Was war passiert? Glock krachte in das Heck des Audi, der dabei schwer beschädigt wurde. Müller steuerte aber erst 2 Runden später mit einem Plattfuß die Box an und musste das Rennen aufgrund der Beschädigung beenden. Die Vermutung, dass die Ingolstädter eine Safety-Car-Phase provozieren und Titelanwärter Mattias Ekström dadurch weiter nach vorne bringen wollten, stand im Raum. Bei Audi weist man die Vorwürfe von sich. Der Schweizer sagt, er hätte das Auto einfach auf der Strecke abgestellt, wenn er das vorgehabt hätte. Teamchef Hans-Jürgen Abt verweist auf das Funkverbot, deshalb sei Müller nicht sofort an die Box gekommen.

Glock kochte vor Wut und beschuldigte Müller, absichtlich früher gebremst zu haben, und Audi, das Rennen zu manipulieren. Auch Rennsieger Robert Wickens sprach von unsauberen Methoden im Lager der vier Ringe. Über eine Stunde lang berieten die Sportkommissare, wer bei der Kollision zwischen Glock und Müller die Schuld trägt. Die Entscheidungsfindung gestaltete sich nach Informationen von Motorsport-Total.com als sehr schwierig.

Denn: Audi-Fahrer Müller hat an mehreren Stellen früher gebremst als sonst üblich. Deshalb befanden die Schiedsrichter, dass der Schweizer eine Teilschuld am Unfall trägt. Allerdings hat Glock zu spät gebremst, und dabei gilt, wie im normalen Straßenverkehr: Wer zu spät bremst und auf den Vordermann auffährt, ist schuld. Dem BMW-Mann wurde zugutegehalten, dass Müller zu früh gebremst hat und Glock nicht damit rechnen konnte. Deshalb wurde der 35-Jährige "nur" verwarnt. Da es erst die 2. Verwarnung in der laufenden Saison für ihn ist, und er erst bei der 3. strafversetzt wird, ist die Verwarnung in den Augen der Kommissare angebracht.

Müller hingegen kam straffrei davon: Er gab an, dass er eine Runde vor der Kollision die Kurve fast nicht erwischt hätte und deshalb noch etwas früher gebremst hat, um gut durchzukommen.

Bildergalerie: Timo Glock am Nürburgring

Von seinem Arbeitgeber erhält Glock volle Rückendeckung. "Wir nehmen die Entscheidung (der Sportkommissare des DMSB; Anm. d. Red.) zur Kenntnis, haben eine klare Meinung zu der Situation und stehen hinter Timo", sagt BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt. "Jetzt gilt es aber, nach vorne zu schauen und zu hoffen, dass sich im Sinne des Sports solche Situationen nicht mehr wiederholen."

Eine Aussprache mit Müller ist in Glocks Augen überflüssig. "Was bringt mir das, wenn ich mich mit ihnen ausspreche - sie machen es ja doch immer wieder", sagt er. "Dann kann man es auch einer Wand erzählen." Am Red-Bull-Ring (23./24. September) treffen die Kontrahenten wieder aufeinander. Ob es dann wieder (verbal) zur Sache geht, wird sich zeigen.

DTM 2018: So könnte der neue Kalender aussehen

Vorheriger Artikel

DTM 2018: So könnte der neue Kalender aussehen

Nächster Artikel

DTM 2017: Performance-Gewichte werden abgeschafft

DTM 2017: Performance-Gewichte werden abgeschafft
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie DTM
Event Nürburgring
Ort Nürburgring
Fahrer Timo Glock , Nico Müller
Urheber Julia Spacek