DTM-Champion Rene Rast: Wie ihm Simulationen helfen

geteilte inhalte
kommentare
DTM-Champion Rene Rast: Wie ihm Simulationen helfen
Autor: André Wiegold
02.01.2018, 16:05

Der frischgebackene DTM-Champion Rene Rast verbringt viel Zeit in der virtuellen Welt – Er verrät, wie sich die Rennsport-Simulationen auf seine Fähigkeiten auswirken

René Rast, Audi Sport Team Rosberg, Audi RS 5 DTM with Dennis Rostek
René Rast, Audi Sport Team Rosberg, Audi RS 5 DTM
Nico Müller, Audi Sport Team Abt Sportsline, Audi RS 5 DTM, Mattias Ekström, Audi Sport Team Abt Sportsline, Audi A5 DTM, Jamie Green, Audi Sport Team Rosberg, Audi RS 5 DTM, René Rast, Audi Sport Team Rosberg, Audi RS 5 DTM, Loic Duval, Audi Sport Team Phoenix, Audi RS 5 DTM and Mike Rockenfeller, Audi Sport Team Phoenix, Audi RS 5 DTM celebrate
René Rast, Audi Sport Team Rosberg, Audi RS 5 DTM
Champion René Rast, Audi Sport Team Rosberg, Audi RS 5 DTM
René Rast, Audi Sport Team Rosberg, Audi RS 5 DTM
René Rast, Audi Sport Team Rosberg, Audi RS 5 DTM

DTM-Champion Rene Rast verbringt viel Zeit, Rennen in der virtuellen Welt zu fahren. Die Simulationen würden ihm dabei helfen, ein besserer Rennfahrer zu werden. Der Rookie nutzt die virtuellen Rennstrecken, um sich auf die Rennwochenenden einzustimmen.

"Sim-Racing gehört zu meiner Vorbereitung einfach dazu", sagt der DTM-Meister. "Für mich ist es für jedes Rennen eine große Hilfe." Rast verrät, dass er bereits seit Beginn seiner Karriere Simulationen nutzt, um seine Fähigkeiten zu verbessern.

"Es hilft mir gewaltig, mich bestmöglich auf die Saison und die Rennen einzustimmen", so Rast weiter. Er weiß, dass die Simulatoren aber nicht zu jedem Piloten passen würden. Anderen Fahrer würden in der virtuellen Welt nichts lernen. "Zu mir passen sie aber sehr gut", erklärt Rast.

Der Erfolg gibt dem 31-Jährigen recht: In der DTM-Saison 2017 gewann er als Rookie den Titel und machte damit einen großen Schritt in seiner Karriere. Immerhin setzte sich Rast im Titelkampf gegen Dauerbrenner und Markenkollege Mattias Ekström durch. Ein Teil des Erfolgs waren die Simulationen.

Das Sim-Racing erfreut sich auf der Welt großer Beliebtheit. Immer mehr Hersteller und Teams engagieren sich in diesem Bereich, um dort nach potenziellen Fahrern Ausschau zu halten. Während Nissan über die GT Academy nach neuen Talenten sucht, hat McLaren mit dem Wettbewerb "World's fastest Gamer" nach einem neuen Simulator-Testfahrer gefahndet. Rudy van Buren sicherte sich früher im Jahr den heißbegehrten Job im Formel-1-Team.

Die Formel E veranstaltete im Jahr 2017 ein virtuelles Formel-E-Rennen in Las Vegas. Rennsieger Bono Huis gewann mit seinem Rennsieg eine Prämie von rund 190.000 Euro. Ex-NASCAR-Pilot Dale Earnhardt Jr. ist ebenfalls ein leidenschaftlicher Sim-Racer. Er nahm in Vergangenheit immer wieder an virtuellen Rennen teil.

Nächster DTM Artikel
Ekström über verpasste WRC-Karriere: Was wäre, wenn ...?

Previous article

Ekström über verpasste WRC-Karriere: Was wäre, wenn ...?

Next article

Privatteams in der DTM: Wie soll das gehen?

Privatteams in der DTM: Wie soll das gehen?

Artikel-Info

Rennserie DTM
Fahrer René Rast
Urheber André Wiegold
Artikelsorte News