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Nach Supercars auch Porsche-Supercup: Verstappen mit vollem E-Sport-Kalender

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Nach Supercars auch Porsche-Supercup: Verstappen mit vollem E-Sport-Kalender
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Mit der virtuellen Serie der Formel 1 kann Max Verstappen nichts anfangen, davon abgesehen nimmt er während der Coronazeit aber zahlreiche Wettbewerbe mit

Max Verstappen wird während der Corona-Zwangspause nicht langweilig. Nachdem der Niederländer zuletzt bereits als Gaststarter an der virtuellen Supercars-Serie teilnahm, steht nun auch der virtuelle Porsche-Supercup auf seiner Liste. Verstappen erhält dabei keine Sonderbehandlung. Er musste sich, wie 20 andere der insgesamt 40 Teilnehmer, ganz offiziell für den Wettbewerb qualifizieren.

Laut offiziellen Angaben nahmen mehr als 5.000 Menschen an den Qualifikationsrennen teil. Das Starterfeld ergänzen die besten 20 Fahrer des vergangenen Jahres, als der virtuelle Pokal ebenfalls schon ausgetragen wurde. Plattform des Wettbewerbs ist die Simulation iRacing, mit der sich Verstappen dank seiner langjährigen Sim-Racing-Erfahrung bestens auskennt.

Kurios: Der Red-Bull-Pilot nimmt damit schon wieder an einem offiziellen Wettbewerb einer anderen Rennserie teil, während er die virtuelle Serie der Formel 1 grundsätzlich ablehnt. "Ich werde da nie mitmachen", kündigte er bereits vor dem Hintergrund an, dass die Königsklasse nicht iRacing sondern ihr hauseigenes Spiel als Plattform verwendet, welches eher Arcadegame als Rennsimulation ist.

 

Bei seinem Gaststart in der virtuellen Supercars-Serie belegte Verstappen in den vier Rennen am Mittwoch dreimal den zweiten Platz. "Es hat viel Spaß gemacht", freut sich der Niederländer, der "nicht erwartet" hatte, so weit vorne mitzufahren. "Hoffentlich bin ich bald mal wieder dabei", so Verstappen, für den im virtuellen Porsche-Supercup insgesamt zehn Termine auf der Liste stehen.

Allerdings bleibt abzuwarten, ob der Niederländer auch wirklich an allen Rennen teilnehmen kann. Denn teilweise überschneiden sich die Termine mit realen Formel-1-Wochenenden. Sollten die entsprechenden Rennen angesichts der Coronakrise nicht auch noch abgesagt werden, wird Verstappen also nicht an allen Events teilnehmen können. Ein Preisgeld gibt es auch. Insgesamt geht es um 200.000 US-Dollar.

An jedem Renntag stehen fünf Sessions auf dem Programm: ein Freies Training (20 Minuten), ein Qualifying (zwölf Minuten), ein Sprintrennen über 15 Minuten, ein Warm-up (zehn Minuten) und das halbstündige Hauptrennen. Punkte gibt es in den beiden Rennen und auch im Qualifying zu holen, wo die besten fünf Piloten Zähler mitnehmen.

Die Termine des Porsche-E-Sport-Supercup:

Runde 1: Circuit Zandvoort (2. Mai 2020)

Runde 2: Circuit de Barcelona-Catalunya (9. Mai 2020)

Runde 3: Donington Park Circuit (23. Mai 2020)

Runde 4: Circuit de la Sarthe (13. Juni 2020)

Runde 5: Nürburgring Nordschleife (4. Juli 2020)

Runde 6: Silverstone Circuit (18. Juli 2020)

Runde 7: Road Atlanta (1. August 2020)

Runde 8: Brands Hatch Circuit (15. August 2020)

Runde 9: Circuit de Spa-Francorchamps (29. August 2020)

Runde 10: Autodromo Nazionale Monza (19. September 2020)

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1 , E-Sport
Fahrer Max Verstappen , Max Verstappen
Urheber Ruben Zimmermann