Formel-1-Liveticker: Hat Ferrari ein Problem mit dem Simulator?
Formel-1-Liveticker: Hat Ferrari ein Problem mit dem Simulator?
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Feierabend
Damit sind wir auch am Ende unseres heutigen Tickers angekommen. Die Formel 1 meldet sich in drei Wochen in Kanada zurück, und dann sind natürlich auch wir wieder mit unserem täglichen Liveticker für euch am Start.
Bis dahin geht es auf unserem Portal ganz regulär weiter. Habt noch einen schönen Rest-Montag, kommt gut in die neue Woche, und dann lesen wir uns hoffentlich in Montreal wieder. Bis dann!
Norris siegt bei Fahrernoten
Kimi Antonelli hat den Grand Prix in Miami gewonnen, bei unseren Noten hat sich am Ende aber Sprintsieger Lando Norris durchgesetzt. Unsere komplette Endauswertung findet ihr hier.
Fotostrecke: Miami: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
Foto: circuitpics.de
Valtteri Bottas (Marc Surer: 5) - "Er war wenigstens in der Boxengasse der Schnellste ..."Haas: Upgrade kommt in Kanada
Im Mittelfeld ist Haas an diesem Wochenende etwas zurückgefallen. Zum ersten Mal in diesem Jahr gab es keine Punkte. Das liegt laut Ayao Komatsu daran, dass man kein größeres Update dabei hatte - im Gegensatz zur Konkurrenz.
"Insgesamt war es ein hartes Wochenende, aber das war uns angesichts unserer Upgrade-Strategie bewusst. Dennoch haben wir es fast unter die Top 10 geschafft. Wir haben uns in die Position gebracht, Punkte zu holen, und hätten es fast geschafft", so der Teamchef.
Oliver Bearman verpasste die Punkteränge als Elfter gestern nur hauchdünn. "Also müssen wir das Positive mitnehmen", so Komatsu, der erklärt: "Ich freue mich schon auf das Upgrade [in Kanada]."
Da könnte Haas dann wieder einen Sprung nach vorne machen.
Neue Regeln: Was war wirklich anders?
Wie haben sich die Regeländerungen in Miami ausgewirkt? "Im Qualifying haben sich einige Dinge verändert", berichtet Charles Leclerc, der jedoch auch klarstellt: "Ich glaube nicht, dass sich die Kämpfe an sich [im Rennen] wesentlich verändert haben."
Das sei aber auch klar, weil das Reglement grundsätzlich eben noch immer das gleiche sei. "Wir können nicht mitten im Jahr eine Revolution machen", erinnert er, "aber es war ein Schritt in die richtige Richtung."
Max Verstappen erklärt derweil ebenfalls, dass sich im Rennen nicht viel geändert habe. Zudem sagt er über das Qualifying: "Manchmal muss man an manchen Stellen etwas langsamer fahren, um schneller zu sein."
"Es ist also immer noch nicht so, wie ich es mir vorstelle", so der Niederländer.
Bortoleto: Die Pace war nicht schlecht
Audi ging auch gestern wieder leer aus. Seit dem neunten Platz von Gabriel Bortoleto beim Auftakt in Melbourne hat das Team nicht mehr gepunktet. "Im Rennen hatten wir eine gute Pace", betont der Brasilianer jedoch.
"Soweit ich von meinem Ingenieur gehört habe, waren wir ziemlich auf einem Niveau mit Williams", so Bortoleto. Das Problem sei lediglich seine schlechte Startposition gewesen.
"Wenn man etwas weiter vorne in der Startaufstellung startet - also nicht von Platz 21 -, würde das definitiv helfen, um Punkte mitzukämpfen. Wirklich schade", betont er.
In der WM ist Audi inzwischen auf P9 abgerutscht. Nico Hülkenberg hat 2026 noch gar nicht gepunktet.
Norris: Ein Rennen sagt noch nichts aus
Der Weltmeister will nach seinem starken Wochenende mit dem Sieg im Sprint und P2 im Rennen nicht in Euphorie verfallen. "Ich bin immer der Typ, der die Dinge eher aus der Perspektive 'Das Glas ist halb leer' betrachtet", verrät er.
Miami sei eine Strecke, die bereits in der Vergangenheit gut zu McLaren gepasst habe, erinnert er. Mercedes dagegen habe hier traditionell zu kämpfen, sei aber trotzdem "sehr schnell" gewesen.
"Und wir fahren [in Kanada] auf eine Strecke, auf der Mercedes in den letzten fünf, sechs Jahren wahrscheinlich am stärksten war. Wir müssen also abwarten und sehen", bremst er die Erwartungen.
"In der Formel 1 ist es zu einfach, Dinge anhand eines einzigen Rennens zu beurteilen. Man muss sich ansehen, wie man über mehrere Rennen hinweg und auf verschiedenen Streckentypen abschneidet", erklärt Norris.
Trotzdem sei es natürlich "ein sehr gutes Wochenende" in Miami gewesen.
Red Bull: Heckflügel mehr als ein halbes Jahr entwickelt
Etwas für alle Technikfans: Red Bull hat an diesem Wochenende einen neuen Heckflügel eingeführt. Und Pierre Wache verrät, dass die Entwicklung des Teils mehr als ein halbes Jahr gedauert habe.
"Ich glaube, wir haben im November angefangen und versucht, ihn in Bahrain und Melbourne einzuführen", beichtet er. Allerdings habe es dabei zunächst "einige Probleme" gegeben.
"In Suzuka haben wir es erneut versucht, hatten dabei aber große Schwierigkeiten. Und jetzt funktioniert es. Es ist ein langwieriger Prozess, ein solches Teil auf den Weg zu bringen", so Wache.
In der Formel 1 ist es also nicht so, dass man eine Idee hat und diese am nächsten Wochenende direkt umsetzen kann.
Wann bekommt Mercedes die Starts in den Griff?
Auch diese Frage stellt sich aktuell. Toto Wolff sagt über die schlechten Starts von Kimi Antonelli: "Es liegt nicht alles an ihm. Ich glaube, heute und gestern war es ein Fehler des Teams. Und wir alle wissen, dass das einfach nicht gut genug ist."
"Wir tun nicht genug, um ihnen ein Werkzeug an die Hand zu geben", erklärt Wolff, der vor allem das Team in der Verantwortung sieht. "Wir sind die Einzigen, die das seit ein paar Rennen nicht hinbekommen", betont er.
"Wir müssen einfach noch tiefer graben und versuchen zu verstehen, wie wir das beheben können", kündigt er an. Denn der Vorsprung sei "nicht groß genug", um sich regelmäßig schlechte Starts erlauben zu können.
Schlägt Russell in Kanada zurück?
Kimi Antonelli hat jetzt drei Grand-Prix-Siege in Serie geholt. Trotzdem warnt der Italiener vor dem nächsten Rennen: "George wird in Kanada ganz sicher super stark sein. Dort war er schon immer sehr stark."
In der Tat stand Russell dort in den beiden vergangenen Jahren jeweils auf Pole, 2025 konnte er zudem auch das Rennen gewinnen. Dreht sich das Kräfteverhältnis bei Mercedes dort also wieder um?
"Wie ich bereits gesagt habe, ist die Saison noch sehr lang und es kann sich noch so vieles ändern", betont Antonelli. Er habe zwar aktuell einen guten Lauf, aber der könne eben auch schnell vorbei sein.
Williams: Ist noch ein langer Weg
Obwohl gestern beide Piloten in die Punkte kamen, warnt Alexander Albon davor, das Ergebnis überzubewerten. "Diese Strecke lag uns schon immer gut", sagt er und erinnert: "Letztes Jahr waren wir hier Fünfter."
"Mal sehen, ob es in Kanada genauso ist", sagt er daher. Dort wird sich zeigen, ob Miami womöglich nur eine Ausnahme war. "Es sind kleine Schritte", sagt Albon im Hinblick auf die Fortschritte bei Williams.
"Natürlich weiß mittlerweile jeder, dass wir zu schwer sind. Wir sind immer noch zu schwer. Es gibt ein intensives Programm, um das Gewicht vom Auto zu nehmen", erklärt Albon.
Und es werde noch einige Zeit dauern, das Gewichtslimit zu erreichen.
Die Noten sind da!
Auch an diesem Wochenende gibt es natürlich wieder unsere beliebte Notenvergabe. In unserer Fotostrecke könnt ihr euch anschauen, wie unser Experte Marc Surer und wir als Redaktion die Fahrer in Miami bewertet haben.
Unsere große Endauswertung, in die auch eure Noten einfließen, folgt dann wie gewohnt im Laufe des Tages.
Foto: circuitpics.de
Valtteri Bottas (Marc Surer: 5) - "Er war wenigstens in der Boxengasse der Schnellste ..."Red Bull: Haben immer noch Rückstand
Obwohl es ein besseres Wochenende für die Bullen war, betont Max Verstappen, dass man noch nicht auf dem Level von Mercedes, McLaren und Co. sei. Teamchef Laurent Mekies erklärt derweil, dass "definitiv" ein Schritt nach vorne gelungen sei.
"In Japan lagen wir 1,2 Sekunden hinter der Poleposition, in China 1,0 Sekunden", erinnert er. In Miami wurde Verstappen im Qualifying am Samstag Zweiter und es fehlten nur knapp zwei Zehntel auf Kimi Antonelli.
"Dass wir dieses Wochenende am Freitag nur sechs Zehntelsekunden hinter der Pole lagen und am Samstag weniger als zwei Zehntelsekunden davon entfernt waren, ist ein deutlicher Beweis dafür, wie groß unsere Fortschritte sind", so Mekies.
Auch die Rennpace am Sonntag sei gut gewesen, aber "nicht stark genug für P1 und P2", stellt er auch klar.
Durchbruch bei Colapinto?
Der Argentinier holte gestern als Siebter sein bislang bestes Ergebnis und erklärt bei Sky: "Es war ein wirklich positives Wochenende, und ich bin sehr zufrieden mit dem Einsatz, den alle gezeigt haben."
Unter anderem bekam er in Miami ein neues Chassis und natürlich das Alpine-Update. "Das alles war wirklich hilfreich und hat mir dabei geholfen, mich etwas besser zurechtzufinden", verrät er.
Zudem habe er auch die Performance gefunden, "die mir gefehlt hat. Ich bin also sehr stolz", betont er. Aber warten wir erst einmal ab, wie nachhaltig dieser Aufwärtstrend wirklich ist.
In drei Wochen in Kanada muss er diese Leistung dann bestätigen.
Wolff: Rennen war "Werbung" für die Formel 1
"Wenn sich heute auch nur eine einzige Person über das Rennen beschwert, sollte sie sich meiner Meinung nach ehrlich gesagt verstecken", sagt Toto Wolff nach dem Miami-GP, der für ihn "großartige Werbung für die Formel 1" war.
"Wer davon spricht, die Motorenregeln kurzfristig zu ändern, sollte seine Sichtweise auf die Formel 1 in dieser Phase hinterfragen", betont er und erklärt, es sei ein "spektakuläres Rennen" mit Kämpfen vorne und im Mittelfeld gewesen.
"Können wir [die Regeln] im Laufe der Zeit anpassen und optimieren? Ich denke, auf jeden Fall. Wir wären niemals dagegen, die Show noch besser zu machen", so Wolff. Doch umfassende Änderungen brauche es sicher nicht.
Schnellste Runde
Anders als zuvor in China und Japan verpasst Kimi Antonelli den "Hattrick" aus Pole, Sieg und schnellster Runde gestern. Die schnellste Runde ging nämlich an Lando Norris im McLaren.
Die könnt ihr euch hier noch einmal komplett im Video ansehen:
Warum Bottas eine Strafe bekam
Der Finne bekam gestern eine Durchfahrtsstrafe, weil er zu schnell in der Boxengasse war. Er selbst erklärt, dass das zumindest zum Teil an seinem Lenkrad gelegen habe.
"Ich habe den Knopf für den Pitlimiter gedrückt, aber anscheinend nicht fest genug. Bei einigen Knöpfen fehlt es noch ein wenig an Feedback", berichtet er.
Auch das Lenkrad sei bei Cadillac also ein Teil, "an dem wir noch arbeiten". Bottas verrät: "Es ist ein bekanntes Problem, wir haben die neuen Knöpfe nur noch nicht erhalten."
Er wurde gestern mit zwei Runden Rückstand 18. und damit Letzter.
Ferrari fehlt die Konstanz
Das halt Frederic Vasseur nach dem gestrigen Rennen verraten. "Es gab einen großen Leistungsunterschied zwischen der Phase, in der Charles in Führung lag, und dem späteren Verlauf des Rennens", so der Teamchef.
"Das müssen wir genauer untersuchen, denn beim Sprint bot sich ein ähnliches Bild", verrät Vasseur. Leclerc selbst sagt, dass man im Vergleich zum Sprint "eine Menge Performance verloren" habe.
"Ich würde gerne genau verstehen, was dort passiert ist", grübelt der Monegasse. Man müsse jetzt abwarten, wie es in Kanada laufe. Denn die Miami-Upgrades funktionieren laut eigener Aussage ja bekanntlich.
Schlecht geschlafen?
Auch an diesem Montag gibt es natürlich wieder unsere beliebten Kolumnen zum gestrigen Rennen. Die und unsere große Videoanalyse zum Miami-GP findet ihr hier:
Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Mattia Binotto
Wer letzte Nacht am besten geschlafen hat: Kimi Antonelli
Videoanalyse Miami 2026
McLaren glaubt weiter an Titelchance
"Wir haben bereits vor dem Rennen in Miami gesagt, dass wir die Meisterschaft noch nicht abschreiben", erinnert Andrea Stella. Und das Wochenende in Florida hat McLaren in dieser Meinung wohl noch weiter bestärkt.
"Unser Ansatz ist es, langfristig zu denken und zu versuchen, den Meistertitel zu verteidigen", so Stella, für deinen Einzelergebnisse daher gar keine so große Rolle spielen.
Er erinnert: "Es ist erst das vierte Rennen, und wir haben selbst im Vergleich zu Mercedes eine ordentliche Punktzahl geholt, und wir wissen, dass wir unser Auto noch weiterentwickeln können."
Die Saison ist noch lang und deshalb gibt es für McLaren keinen Grund, den Titel jetzt schon abzuschreiben - auch wenn alle vier Grand-Prix-Siege in diesem Jahr bislang an Mercedes gingen.
Alonso: Updates wären nur Geldverschwendung
Aston Martin hatte an diesem Wochenende keine neuen Teile dabei. Und Fernando Alonso hat nun verraten, warum man darauf verzichtet hat. "Wir sind auf Platz 20 oder 19, und das nächste Auto liegt eine Sekunde vor uns", erklärt er.
"Selbst wenn wir bei jedem Rennen zwei Zehntel gutmachen, ändert das nichts an unserer Position", betont er daher. Neue Teile würden daher lediglich das Budget belasten, das Team in der Rangliste aber nicht nach vorne bringen.
"Solange wir also keine Zeitersparnis von anderthalb oder zwei Sekunden erzielen, sollten wir in der Produktion besser nicht auf den Knopf drücken, da wir sonst Geld verschwenden", so Alonso.
Deswegen werde sich bei Aston Martin an der Situation so schnell auch nichts ändern.
Red Bull unbesorgt wegen Hadjar
Der Franzose crashte gestern und bezeichnete das selbst als "dummen Fehler". Und auch davon abgesehen war er am Wochenende klar langsamer als Max Verstappen. Grund zur Sorge bei Red Bull?
"Nein. Ich glaube nicht, dass wir das als Grund zur Sorge betrachten sollten", stellt Laurent Mekies klar und betont: "Ich glaube, er hätte im Rennen gut abgeschnitten, und das Wenige, das er zeigen konnte, war stark."
Von daher müsse man sich keine Sorgen machen. "Es war sicherlich kein reibungsloses Wochenende für uns", so Mekies, der daran erinnert, dass Hadjar durch einen Fehler des Teams von ganz hinten starten musste.
Ohne dieses Handicap wäre vielleicht auch das Rennen anders gelaufen.
Audi muss "Fehlerquote deutlich minimieren"
In der WM ist Audi gestern hinter Williams auf P9 zurückgefallen. Besonders bitter war der erneute Ausfall von Nico Hülkenberg, nachdem der Deutsche bereits zuvor mit einem Defekt nicht am Sprint teilnehmen konnte.
Bei Sky resümiert der Deutsche: "Insgesamt ein charakterbildendes Wochenende für uns. Wir haben viele Themen gehabt. Nach wie vor viel zu tun. Auch ein paar positive Sachen. Ich glaube, unser Pace ist nicht so schlecht."
"Aber wir müssen es auch irgendwie umsetzen, auf den Asphalt bringen, die Flagge sehen und die Autos durchbringen", weiß er. Und genau das war in diesem Jahr bislang oft das Problem bei Audi.
Auch Experte Timo Glock betont: "Das kann man sich natürlich nicht erlauben. Klar, das ist das erste Jahr, darf man auch nicht vergessen, aber trotzdem. Man muss diese Fehlerquote deutlich minimieren."
Wolff: Antonelli darf jetzt nicht abheben
Sportlich läuft es für Kimi Antonelli, der gestern bereits seinen dritten Grand-Prix-Sieg in Folge holte. Ein gewisses "Risiko" ist daher laut Toto Wolff, dass der Teenager jetzt abhebt. Das größte "Problem" sei dabei die Öffentlichkeit.
"Ich glaube, das Einfachere ist, dafür zu sorgen, dass er hier im Team mit beiden Beinen fest auf dem Boden bleibt", so Wolff. In der Öffentlichkeit werde er allerdings vor allem in seiner Heimat Italien inzwischen extrem gefeiert.
"Das ist etwas, das wir in Grenzen halten müssen. Es gibt so viele Anfragen von den Medien und von Sponsoren, die seine Zeit in Anspruch nehmen wollen, und es liegt an uns, die Handbremse anzuziehen", betont Wolff.
"Ich glaube, keiner von uns hätte einen solchen Lauf erwartet. Das Auto ist sehr gut, der Motor passt. Aber wie er es geschafft hat, das einfach jede Woche zu nutzen - das ist schon etwas Besonderes", lobt er den 19-Jährigen.
Leclerc-Strafe
Apropos Charles Leclerc: Die Formel 1 hat dieses kurze Video veröffentlicht, in dem noch einmal genau gezeigt wird, warum er gestern eine nachträgliche Strafe bekam. Ein ziemlich eindeutiger Fall.
Ferrari: Updates funktionieren, aber ...
Es gibt von Ferrari auch positive Nachrichten. So hat Charles Leclerc betont, dass die in Miami eingeführten Upgrades funktionieren. Das "Problem" ist allerdings, dass auch die anderen Teams Fortschritte gemacht haben.
"Die Sache ist die: Auch die anderen geben Vollgas, und wahrscheinlich war ihr Upgrade-Paket ein bisschen besser. Wir haben aber bald weitere Neuerungen, und hoffentlich helfen uns diese dabei, wieder ein wenig die Nase vorn zu haben", so Leclerc.
"Es sind nur kleine Details, aber bei dieser Fahrzeuggeneration, insbesondere im ersten Jahr, wird es vor allem auf die Entwicklung ankommen. Wir müssen also sicherstellen, dass wir in Sachen Entwicklung alles perfekt machen", betont er.
Und in dieser Hinsicht zieht er nach Miami erst einmal ein positives Fazit.
Hat Ferrari ein Problem mit dem Simulator?
Das hat zumindest Lewis Hamilton nach dem gestrigen Rennen angedeutet. Da hat er nämlich erklärt: "Letztendlich geht es immer um Korrelation. Wir fahren [im Simulator], kommen an die Strecke, und dort fühlt sich das Auto dann anders an."
"Ich mag Simulatoren generell nicht", betont Hamilton und berichtet: "In der Vorbereitungsphase auf dieses Rennen war ich jede Woche im Simulator. Ich habe ständig an der Korrelation gearbeitet."
Er habe sich im Simulator ein Set-up erarbeitet, "und dann kommt man an die Strecke und dieses Set-up funktioniert nicht", zuckt er die Schultern. "Ich werde also nicht im Simulator für das nächste Rennen trainieren", kündigt er an.
"Ich werde weiterhin zu Besprechungen in die Fabrik fahren und so weiter", so Hamilton. In den Simulator werde er vor Kanada aber nicht gehen. "Als wir in China waren, hatte ich das beste Wochenende - ohne Simulator", erklärt er.
Hello again!
Guten Morgen und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unseres Formel-1-Livetickers. Der Große Preis von Miami liegt hinter uns, aber einige Themen sind nach diesem turbulenten Sonntag noch offen.
Nachdem der gestrige Abend ganz im Zeichen der nachträglichen Strafen stand, wollen wir den heutigen Tag dazu nutzen, uns einmal etwas genauer anzuschauen, was abseits davon noch so passiert ist.
Ruben Zimmermann begleitet euch an dieser Stelle durch den Tag und bei Fragen, Anregungen oder Beschwerden könnt ihr unser Kontaktformular verwenden. Außerdem findet ihr uns auf Facebook, X, Instagram und YouTube.
Hier gibt es unseren gestrigen Liveticker noch einmal zum Nachlesen.
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