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Liveticker

Formel-1-Liveticker: Was passiert mit AlphaTauri?

Formel-1-Liveticker: Was passiert mit AlphaTauri?

Formel-1-Liveticker: Was passiert mit AlphaTauri?

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Feierabend

Das war es mit dem Formel-1-Liveticker am Medientag zum Großen Preis von Österreich.

Ich entlasse euch nochmal mit dem Hinweis, dass unser stellvertretender Chefredakteur Stefan Ehlen und ich alles, was in Medienrunden, Pressekonferenzen und auf den Fluren des Pressezentrums gesprochen wurde, in einem Video auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de zusammengefasst haben.

Morgen legen wir dann wieder gemeinsam los und gehen in die Qualifikation für den Sonntag, denn es ist Sprintwochenende, da gehts direkt am Freitag um das erste kleine Würstchen.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen angenehmen Restabend.

Herzlichst
euer Kevin Scheuren

Das Formel-1-Update vom Donnerstag beim Großen Preis von Österreich.

Ocon hyped auf Reynolds

Esteban Ocon kann es gar nicht erwarten, dass er einen der neuen Investoren im Alpine F1 Team kennenlernt: Ryan Reynolds!

"Ich finde es fantastisch. Ich hatte das große Glück, dass ich am Dienstag mit Ryan chatten konnte. Wir haben ein paar WhatsApps ausgetauscht. Er hat mir gesagt, dass ich zu den Dreharbeiten für den Deadpool-Film nach London eingeladen wurde. Ich werde definitiv hingehen."

"Ich bin ein großer Comic- und Marvel-Fan im Allgemeinen und natürlich ein großer Fan von Deadpool. Er ist einfach jemand, der in dem, was er tut, sehr inspirierend ist. Auch außerhalb seiner Welt als Schauspieler halte ich ihn für einen extrem talentierten Geschäftsmann. Ich freue mich also sehr darauf, ihn zu treffen und mich mit ihm zu unterhalten", führte Ocon fort.

Eins ist sicher, auch wenn diese Investition sportlich nicht den gewünschten Erfolg hat, für das Image ist sie auf jeden Fall sehr gut. Mehr zum Einstieg des Investorenkonglomerats gibt es auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de.

Das Alpine-Team wird verkauft, und nicht an irgendwen.

Formel-1-Projekt in Gefahr?

Markus Duesmann ist ab dem 01. September nicht mehr Vorstandsvorsitzender der Audi AG, das hat der Aufsichtsrat am Donnerstag beschlossen.

Duesmann war leidenschaftlicher Befürworter des Formel-1-Einstiegs des Unternehmens, der 2026 erfolgen soll. Dafür hat man sich entschlossen, bei Sauber einzusteigen. Ebenso war Duesmann ein großer Verfechter der Elektromobilität in Ingolstadt und gilt als sehr zukunftsgewandter Manager.

Was sein Abschied für einen Einfluss auf das Formel-1-Projekt haben könnte, hat Chefredakteur Christian Nimmervoll für euch zusammengefasst.

 ~~

Foto: Motorsport Images

Jetzt: der Livestream zum Medientag

Stefan Ehlen und ich sprechen JETZT im YouTube-Livestream auf dem Kanal von Formel1.de über den Medientag in Spielberg.

Es gibt eine Menge lustiger, ernster und entspannter Stories aus dem Fahrerlager, den Medienrunden und Pressekonferenzen, das dürft ihr nicht verpassen.

Auf gehts!

Der Teufel steckt im Detail

Der neue Ferrari-Frontflügel ist sehr interessant, den sie da nach Spielberg bringen.

Unsere Technikexperten Somerfield und Piola haben sich das Update mal genauer angesehen, mein Kollege Norman Fischer hat es für euch übersetzt und in einen Artikel gepresst.

Ob das erfolgreich sein wird?

 ~~

Foto: Giorgio Piola

"Bahrain war das schlimmste Rennen"

Auch Lance Stroll hatte heute eine Medienrunde und hat in dieser unter anderem über die Zeit nach seiner schweren Handgelenksverletzung gesprochen, mit der er in die Saison gegangen ist:

"Es ist natürlich nicht ideal, mit gebrochenen Knochen Rennen zu fahren. [lacht] Es stand mir schon ein bisschen im Weg, aber um ehrlich zu sein, wenn das ganze Adrenalin während des Rennens durch deinen Körper strömt, denkst du nicht wirklich daran. Bahrain war das schlimmste Rennen. Danach wurde es nach und nach besser. In Melbourne waren es vielleicht noch zehn bis 15 Prozent Schmerz, aber vollkommen erträglich und danach war es dann wirklich in Ordnung."

Es fällt einem erst auf, wenn man ihn dabei hört, dass da doch viel Ironie und Witz in diesem Mann schlummert. Schade, dass er dann doch oftmals furchtbar desinteressiert und gelangweilt wirkt.

Lance Stroll Aston Martin Aston Martin F1 ~Lance Stroll (Aston Martin) ~

Foto: Motorsport Images

Seitenhieb gesetzt

Lewis Hamilton hat sich bei den Kollegen der TV-Anstalten aber noch wegen einer anderen Sache geäußert und zwar der Fairness in der Entwicklung von neuen Autos.

Für ihn ist es unfair, dass ein überlegenes Team wie Red Bull quasi schon jetzt die Zeit im Windkanal und an den Computern dafür nutzen könnte, das Auto der kommenden Saison zu entwickeln. Das widerstrebt seinem Fairness-Gedanken und er schlägt daher vor, dass man als festen Startpunkt für die Entwicklung an neuen Autos den 01. August des Kalenderjahres festlegt. Erst ab dann dürfte man Zeit in Autos der nächsten Saison stecken und es wäre fairer.

Max Verstappen hat die Frage danach in der FIA-Pressekonferenz recht süffisant beantwortet: "Das ganze Leben ist unfair. Es gibt viele Bereiche im Leben, die unfair sind. Muss man halt mir klarkommen", sagte er mit einem amüsierten Grinsen in Richtung seines WM-Kontrahenten von 2021.

Es wird nicht langweilig zwischen den Beiden, das ist mal sicher.

Max Verstappen Lewis Hamilton Red Bull Red Bull F1Mercedes Mercedes F1 ~Max Verstappen (Red Bull) und Lewis Hamilton (Mercedes) ~

Foto: Motorsport Images

Zwischen Vertrag und Performance

Lewis Hamilton war in seiner Medienrunde sehr gut gelaunt. Zu Beginn wurde eifrig über Mode gewitzelt, Hamilton kam ja heute auch im leuchtend gelben Fetzen an der Strecke an und hat sich mit den anwesenden Journalisten sehr angeregt über ihre Kleiderwahl unterhalten und viel gelacht.

Es wurde aber auch über ernstere Themen gesprochen, zum Beispiel wie immer über seinen Vertrag und der potentiellen Verlängerung mit Mercedes. Die Antwort? "Nichts Neues." Hm.

Weiterhin positiv gestimmt ist er bei der Entwicklung des W14 seit den Updates: "Das Auto fühlt sich allmählich wie ein Rennauto an", so der siebenfache Weltmeister.

Lewis Hamilton Mercedes Mercedes F1 ~Lewis Hamilton (Mercedes) ~

Foto: Motorsport Images

Vertragsgespräche laufen langsam an

Zwischen Charles Leclerc und Ferrari ist alles andere als Eiszeit angebrochen. Auch wenn es durchaus Spannungen gibt aufgrund verschiedener Vorkommnisse in den letzten Rennen, die Liebe ist ungebrochen.

Den Kollegen von 'Autosport.com/Motorsport.com' hat der Monegasse also heute mal erzählt, wie denn der Stand bei den Vertragsgesprächen so ist und ist dabei richtig ins Plaudern gekommen:

"Wir fangen langsam an, darüber zu sprechen, ja." Aber Leclerc sagte, dass er im Gegensatz zu Sainz "keine besonderen Zeitvorgaben" für einen neuen Vertrag mit Ferrari hat, da er das Gefühl habe, "dass anderthalb Jahre ein langer Weg sind".

"Um ehrlich zu sein, denke ich noch nicht wirklich daran", fügte er hinzu. "Wenn ich sage, dass wir langsam angefangen haben, darüber zu reden, dann ist es nur hier und da, aber nichts Besonderes, nichts Konkretes." Kurz darauf schien Leclerc seine vorherigen Kommentare zu korrigieren, indem er sagte, die Gespräche mit Ferrari seien "nur Scherze hier und da - nichts Formelles oder Konkretes" gewesen.

Auf die Frage, ob er sich auch seine Optionen für einen möglichen Wechsel zu einem anderen Team im Jahr 2025 offen halten würde, betonte Leclerc: "Ich liebe Ferrari, ich bin hier glücklich". "Ich sage nicht, dass [ich mir meine Optionen offen halten will]", erklärte er.

"Ferrari ist das Team, das mir geholfen hat, dorthin zu kommen, wo ich jetzt bin. Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich immer sehr glücklich war, bei Ferrari zu sein. Natürlich sind das Team und ich nicht zufrieden damit, wo wir im Moment stehen, aber ich denke, wir arbeiten alle in die richtige Richtung.

"Und ich bin zuversichtlich, dass wir in die richtige Richtung arbeiten. Und noch einmal, ich liebe Ferrari, ich bin hier glücklich."

Das dürfte Balsam auf die Seele der Ferrari-Fans sein, die sich so sehr wünschen, dass Leclerc dem Team aus Maranello erhalten bleibt.

Charles Leclerc Ferrari Ferrari F1 ~Charles Leclerc (Ferrari) ~

Foto: Motorsport Images

Kanada keine Eintagsfliege?

Alexander Albon kommt mit viel Selbstvertrauen an den Red Bull Ring. Nach dem siebten Platz in Kanada würde der Brite natürlich gerne in Österreich direkt nachlegen und in seiner Medienrunde hat er angedeutet, dass man durchaus nicht davon ausgeht bei Williams, dass das Ergebnis in Kanada eine Eintagsfliege ist:

"Ich habe immer noch das Gefühl, dass wir diese Strecken haben werden, die uns liegen. Der Red Bull Ring ist so eine. Natürlich werden Monza und Spa immer noch unsere besten Chancen auf Punkte sein. Natürlich ist es schön, wenn es ein paar außergewöhnliche Rennen gibt, bei denen wir besser abschneiden können als erwartet. Aber ich habe das Gefühl, dass wir in diesem Jahr echte Chancen haben, Punkte zu holen, wenn wir ins Wochenende kommen. Selbst mit der Art und Weise, wie wir die Reifen oder das Rennen selbst strategisch gestalten, können wir in dieser Hinsicht selbstbewusst und aggressiv an die Sache rangehen."

Mit der aktuellen Wettervorhersage und seinem Talent, bei Mischbedingungen oder im Regen zu brillieren, könnte es in der Tat sein, dass Williams nicht ganz chancenlos auf Punkte ist an diesem Wochenende.

Alexander Albon Williams Williams F1 ~Alexander Albon (Williams) ~

Foto: Motorsport Images

Updates bei McLaren - aber nur für Norris

Lando Norris wird an diesem Wochenende das erste größere Update-Paket am McLaren MCL60 haben. Eigentlich sollte dieses Update erst in Silverstone kommen, aber man hat es frühzeitig fertigstellen können.

Oscar Piastri wird hingegen mit der alten Spezifikation fahren. Es macht mehr Sinn, Norris mit der Erfahrung das Update fährt und die Daten sammelt. In Silverstone werden dann beide Fahrer das Updatepaket am Auto haben.

Es wird gemunkelt, dass es sich dabei um Updates an den Seitenkästen, der Motorenabdeckung und dem Unterboden handeln könnte. Sicher wissen wir es aber spätestens morgen bei der sogenannten "show and tell-Session".

Lando Norris McLaren McLaren F1 ~Lando Norris (McLaren) ~

Foto: Motorsport Images

Top 3

Silja Rulle von der BILD-Zeitung wollte von den Teilnehmern aus Gruppe zwei (Oscar Piastri, Max Verstappen, Nyck de Vries, Nico Hülkenberg und George Russell) die Top-3-Fahrer der bisherigen Saison wissen, aber rein von der fahrerischen Leistung und abseits von Autos, Pech oder anderen Sachen.

George Russell hat sich ein bisschen rausgeredet, ebenso wie Max Verstappen. Für George ist Verstappen der Beste, zwei und drei sind uninteressant, weil alle auf die Eins wollen. Verstappen macht einen soliden Job, wenn das Auto es hergibt. Auch der Weltmeister schlägt in die gleiche Kerbe. Es gibt viele Fahrer, die eine Nennung in den Top 3 verdienen.

Nico Hülkenberg war da klarer mit Verstappen, Fernando Alonso und Pierre Gasly. Nyck de Vries und Oscar Piastri waren sich auch einig mit Verstappen, Alonso und Yuki Tsunoda.

Wer sind eure Favoriten?

Nico Hülkenberg Haas Haas F1 ~Nico Hülkenberg (Haas) ~

Foto: Motorsport Images

Gute Basis gelegt

Fernando Alonso hat auf die Frage unseres Chefredakteurs Christian Nimmervoll, rückblickend auf Alonsos ersten Test für Aston Martin nach dem Saisonfinale in Abu Dhabi vergangenes Jahr, wie er heute auf diesen Tag zurückschaut und ob abzusehen war, dass das Auto so gut sein würde, gesagt:

"Ende letzten Jahres war Sebastian [Vettel] auf neun und ich auf zehn, wir waren also einer Startreihe. Als ich in Abu Dhabi im Auto saß, habe ich keinen großen Unterschied zum Alpine bemerkt, sie waren ungefähr auf einem Niveau. Ich habe da nichts besonderes bemerkt. Allerdings muss man sagen, dass Aston schon im Laufe des Jahres einen Schritt gemacht hat und der Fortschritt im Winter dann eigentlich ganz normal war."

Wenn man jetzt im Subtext danach sucht, findet man auch wieder einen kleinen Seitenhieb gegen Alpine, die ja schließlich stärker angefangen haben und dementsprechend nachgelassen haben müssen.

Fernando Alonso Aston Martin Aston Martin F1 ~Fernando Alonso (Aston Martin)~

Foto: Motorsport Images

Verkehr nervig - was tun?

Auf dem Red Bull Ring wirds gerade in Q1 sehr eng, die Fahrer wünschen sich einige Veränderungen und haben Ideen, was sie machen könnten.

Carlos Sainz schlägt in der FIA-Pressekonferenz vor, dass man in Q1 das Starterfeld splittet und acht Minuten eine Gruppe von zehn Autos und dann acht Minuten die zweite Gruppe fahren lässt. In Q2 und Q3 könnte man es auf einer so kurzen Strecke trotzdem lassen.

Carlos Sainz Ferrari Ferrari F1 ~Carlos Sainz (Ferrari) ~

Foto: Motorsport Images

Unwohlsein

Sergio Perez wird heute nicht an den Red Bull Ring erscheinen für den Medientag zum Großen Preis von Österreich, das hat sein Team Red Bull Racing mitgeteilt:

"Checo wird heute nicht an der Strecke sein. Er hat sich in der vergangenen Nacht unwohl gefühlt und ruht sich heute aus, um für das Rennen am Wochenende in bestmöglicher Verfassung zu sein."

Sergio Perez Red Bull Red Bull F1 ~Sergio Perez (Red Bull) ~

Foto: Motorsport Images

Zeit für die Pressekonferenzen

Die FIA-Pressekonferenzen stehen an. Um 14:30 Uhr geht es los mit dem ersten Teil, gegen 15:05 Uhr kommt dann Teil zwei dran.

Hier sind die Gruppen:

14:30 / Gruppe 1

Zhou Guanyu (Alfa Romeo)
Pierre Gasly (Alpine)
Fernando Alonso (Aston Martin)
Carlos Sainz (Ferrari)
Logan Sargeant (Williams)

15:05 Uhr (Gruppe 2)

Nyck De Vries (AlphaTauri)
Nico Hülkenberg (Haas)
Oscar Piastri (McLaren)
George Russell (Mercedes)
Max Verstappen (Red Bull)

Ich werde euch hier im Ticker natürlich ein paar Zitate zum Besten geben, unsere Redakteure sind auch scharfgestellt für etwaige Berichte und heute Abend um 18:30 Uhr werde ich mit Stefan Ehlen live aus Spielberg den Medientag für euch analysieren auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de.

Am besten direkt mal vormerken!

Schöne Herausforderung

An diesem Wochenende veranstaltet die Formel 1 zum zweiten Mal diese Saison den "Sprint-Samstag", bestehend aus dem Sprint-Shootout statt des freien Trainings als Qualifikation für den Sprint am Nachmittag, für den es ja auch mehr Punkte gibt.

Valtteri Bottas hat in seiner Medienrunde verraten, dass er sich sehr darauf freut, weil die Herausforderung genau richtig gesetzt ist:

"Je öfter wir das machen, desto mehr mag ich es, um ehrlich zu sein. Insbesondere, dass man den Samstag mit dem Shootout und Sprint getrennt hat, bedeutet auch, dass man mehr Möglichkeiten hat, Punkte einzufahren. Das Wichtigste für mich ist aber, dass wir morgen direkt in die Action einsteigen. Eine Session, die das Training entscheidender macht als an normalen Freitagen und dann sofort in die Quali, was irgendwie cool ist."

"Das Gleiche dann am Samstag, keine warm-up-Session, sondern direkt rein in Qualirunden, was herausfordernder ist, aber ich mag das wirklich", sagte der Finne, der in der kleinen Formel-1-Pause wieder mit nackten Tatsachen auf Social Media punktete und Mittsommer in der Heimat genossen hat.

Mit dem angesagten Wetter ist Bottas übrigens auch sehr zufrieden, es sollte dem etwas unterlegenen Alfa Romeo helfen, besser zu performen.

Valtteri Bottas  ~Valtteri Bottas (Alfa Romeo) ~

Foto: Motorsport Images

Vertragslaufzeiten der Fahrer

An dieser Stelle lohnt es sich, mal wieder unsere Fotostrecke mit den Vertragslaufzeiten der Fahrer herauszukramen.

Wann ist euer Favorit "fällig"?

Fotostrecke: Die Vertragslaufzeiten der aktuellen Formel-1-Fahrer Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Über Vertragsdetails spricht man ungern in der Formel 1, aber bei vielen Fahrern ist trotzdem klar, wie lange sie vertraglich an ihre aktuellen Teams gebunden sind. Hier unser Überblick mit allen bekannten Fakten!

Verantwortung tut gut!

Für Yuki Tsunoda ist es mittlerweile schon die dritte Saison in der Formel 1. Nach den Maßstäben von AlphaTauri-Teamchef Franz Tost sollte er jetzt weitestgehend ausentwickelt sein nach dieser Saison, der nächste Schritt könnte kommen.

Für Tsunoda selbst war es immer irgendwie ein Auf und Ab beim Red-Bull-Zweitteam. Nicht wirklich immer konstant, mal eigene Fehler, mal Teamfehler, mal Pech. In dieser Saison wirkt der Japaner aber mental sehr gereift und sicherer, diesen Unterschied bemerkt er auch selbst, wie er in seiner Medienrunde vor dem Rennwochenende in Spielberg verlauten ließ:

"Ja, ich fühle mich wohler [als im letzten Jahr]. Es herrscht eine andere Mentalität, ich habe ein klarer definiertes Ziel, was ich erreichen muss und wie es erreichen muss. Ich kenne meine genaue Rolle und Stellung im Team, besonders auch in Bezug auf Nyck [de Vries]. Es ist sein erstes Jahr in der Formel 1, mein drittes, ich kann also dem Team noch eher als ein anderer Fahrer helfen, in welche Richtung wir gehen sollen und ich denke, dass ich mehr Verantwortung habe."

"Ich mag die derzeitige Situation und ich kann sagen, dass sich das Team mehr auf mich verlässt als im vergangenen Jahr. Damit bin ich sehr glücklich, die Verantwortung tut mir auch dahingehend gut, dass es meine eigene Mentalität schärft, ich die Rennen besser angehe, mich besser vorbereite. Ich bin glücklich", führte er fort.

Man merkt Tsunoda deutlich an, dass er gereift ist und den nächsten, innerlichen Schritt gegangen ist im Winter. Sein Vertrag läuft am Ende der Saison aus, bislang gibt es zwar keine Gerüchte um eine Ablösung, er selbst ist aber recht entspannt: "Ich habe eine bessere Ausgangsposition als letztes Jahr", sagte Tsunoda in der Medienrunde.

Yuki Tsunoda AlphaTauri AlphaTauri F1 ~Yuki Tsunoda (AlphaTauri) ~

Foto: Motorsport Images

Formel 1 im TV

An diesem Wochenende wird der Große Preis von Österreich natürlich auch im deutschsprachigen Raum auf vielen TV-Kanälen zu sehen sein.

In Deutschland seht ihr das gesamte Rennwochenende live und exklusiv bei Sky Deutschland. Wenn ihr noch dabei sein wollt, dann empfehlen wir den Streamingdienst WOW (sponsored link), mit dem ihr im Live-Sport-Paket zu 24,99 Euro im Monat alle Sessions der Formel 1 und weiteren Live-Sport sehen könnt.

Der ORF zeigt das Rennwochenende im österreichischen Fernsehen als alleiniger Broadcaster. Es war eigentlich vorgesehen, dass ServusTV und der ORF wieder gleichzeitig eine Berichterstattung machen, das wurde aber vor einigen Wochen geändert. ServusTV zeigt stattdessen den Großen Preis von Ungarn exklusiv. Die Crew um Ernst Hausleitner und Alex Wurz freut sich schon diebisch auf das Heimrennen am Red Bull Ring.

Im schweizerischen Fernsehen gibts die Formel 1 natürlich wie immer im SRF. Dort ist auch unser Experte Marc Surer der Experte und ist mit seinem unnachahmlichen Co-Kommentar eine richtige Bereicherung für den Schweizer Rundfunk.

 ~~

Foto: Motorsport Images

Politisch schwierig

Gerhard Berger hat sich im "Sport und Talk im Hangar-7" unter der Woche auch über Fernando Alonso seine Gedanken gemacht.

Für ihn ist klar, dass der Spanier in seiner Formel-1-Karriere noch den ein oder anderen Titel mehr hätte gewinnen können, wenn er sich politisch nicht so häufig die Finger verbrannt hätte.

Mehr dazu seht ihr in unserem neuen Video auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de.

In der Formel-1-Saison 2023 ist Fernando Alonso auf Aston Martin der gefeierte Held. Aber das war nicht immer so.

Stroll auch vor dem Aus?

Was passiert bei Aston Martin mit Lance Stroll, wenn Fernando Alonso so weitermacht, das Team wirklich dauerhaft um die Weltmeisterschaft mitfahren kann und dann einfach der zweite Fahrer für die wichtigen Punkte fehlt?

Eine sehr interessante Frage, weil sein Vater und Teameigentümer Lawrence Stroll ursprünglich all die Investments auch getätigt hat, um seinem Sohn einen stabilen Platz in der Formel 1 zu verschaffen. Ist das sportlich und wirtschaftlich aber irgendwann noch zu rechtfertigen, wenn man sich die großkofferten Ziele des Teams aus Silverstone ansieht?

"Ich glaube, wenn Lance Stroll so weitermacht, dann wird der Vater [Teambesitzer Lawrence Stroll] irgendwann nicht umhinkommen, sich über die zweite Personalie Gedanken machen zu müssen", erklärt Experte Ralf Schumacher daher in einem Interview auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de.

Aston-Martin-Teamchef Mike Krack war nach Strolls Heimspiel in Kanada durchaus zufrieden mit ihm, auch wenn der Abstand zu Alonso im Ziel satte 55 Sekunden betrug. Er hat definitiv die Geduld mit dem Kanadier, aber vielleicht ist das auch nur so, weil er weiß, wer seine Gehaltsschecks zeichnet?

Die Zukunft von Lance Stroll wird auf jeden Fall eine interessante bleiben, weil spätestens nach der Saison 2024 einige interessante Verträge auslaufen.

Ralf Schumacher ortet "großen Frust" bei Ferrari und besonders bei Charles Leclerc. Aber wo soll der 25-jährige Monegasse hin?

de Vries auf dem Schleudersitz?

Eine interessante Aussage im "Kleine Zeitung"-Interview hatte Dr. Helmut Marko dann noch, was die aktuellen Fahrer bei AlphaTauri betrifft, nämlich Yuki Tsunoda und Nyck de Vries:

"Grundsätzlich fährt Yuki eine sehr gute Saison mit unglücklichen Resultaten und Strafen, aber die Performance stimmt. Bei Nyck de Vries aber sind wir nicht zufrieden, das schauen wir uns auch an."

So und da haben wir doch zwei interessante Punkte drin:

Erstens, Tsunoda fährt für Marko "grundsätzlich [...] eine sehr gute Saison" und "die Performance stimmt." Aber ehrlicherweise klingt das für mich jetzt nicht sicher so, dass der Japaner auch 2024 im Auto sitzen muss. Kann, aber nicht muss. Aber da Marko Tsunoda ganz gerne mag und es insgesamt viel Lob ist, sollte er sicherer im Cockpit sein als sein Teamkollege.

Denn zweitens, bei de Vries sind sind sich eigentlich die meisten Beobachter einig, dass er eine der Enttäuschungen, wenn nicht sogar die Enttäuschung, der bisherigen Saison ist. Nach dem aufsehenerregenden Debüt im Williams vergangenes Jahr in Monza und den markigen Sprüchen in der abgelaufenen Staffel der Netflix-Doku "Drive to Survive" haben viele doch mehr vom Niederländer erwartet. Seine Zukunft bei AlphaTauri steht in den Sternen.

Eine österreichische Alternative wird es laut Dr. Marko wohl nicht geben, aber vielleicht eine aus Neuseeland oder Japan? Liam Lawson und Ayumu Iwasa scheinen derzeit die heißesten Kandidaten aus dem Red-Bull-Juniorkader zu sein, die in die Formel 1 drängen. Lawson begeistert in der japanischen Super Formula, Iwasa hat sich in der Formel 2 etabliert und strebt den Titel an.

Gut für de Vries ist, dass Iwasa noch nicht die nötigen 40 Superlizenzpunkte hat und Lawson eher nicht mitten in der Saison aus Japan zurückbeordert wird. Er sollte also die Chance bis Saisonende bekommen, sich zu beweisen und das Ruder vielleicht nochmal in seine Richtung zu drehen.

Nyck de Vries  ~Nyck de Vries (AlphaTauri) ~

Foto: circuitpics.de

Synergien am bestehenden Standort

Dr. Helmut Marko ist es wichtig, dass klare Synergien zwischen Red Bull Racing und dem Schwesternteam, wie auch immer es dann heißen mag, hergestellt werden.

Mit Laurent Meckies kommt ein alter Bekannter zurück, Peter Bayer hat jahrelange Erfahrung bei der FIA gesammelt und auch im Vertrieb hat man mit dem Deutschen Lars Stegelmann einen gut vernetzten Mann an Land gezogen.

Bereits im Mai sagte Marko in einem exklusiven Interview mit Chefredakteur Christian Nimmervoll auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de, dass man noch viel engere Bande zwischen Red Bull und AlphaTauri ziehen will:

"So viele Synergien mit Red Bull Racing zu nutzen, wie im Reglement erlaubt sind", was auch ein expliziter Auftrag des neuen starken Mannes an der Spitze der Red-Bull-Sportprogramme, Oliver Mintzlaff, war.

Wichtig war vor allem AlphaTauri-Teamchef Franz Tost, dass das Team im italienischen Faenza bleibt: "Dass das Team in Faenza bleibt, das war für mich sowieso immer klar. Wir haben hier die ganze Infrastruktur", sagte Tost im Interview auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de nach dem Großen Preis von Monaco.

Das wird auch so sein! Zwar werden die Partnerschaften zwischen der Red-Bull-Fabrik in Milton Keynes (GB) und Faenza (ITA) enger und intensiver, ein kompletter Umzug von AlphaTauri auf die Insel ist aber vom Tisch.

Interview Helmut Marko: Hamilton, Schumacher & Co.

Neuer Name für AlphaTauri

Gestern hatte ich es bereits an den Ende des Formel-1-Livetickers gesetzt, aber für all die, die es nicht mitbekommen haben, hier nochmal.

Dr. Helmut Marko hat "Kleine Zeitung" in Österreich ein Interview gegeben, in dem er sehr offen über die Zukunft von AlphaTauri, dem Red-Bull-Schwesternteam, gesprochen hat. Dabei ging es unter anderem auch um die Firmierung des Teams:

"AlphaTauri bekommt ab 2024 mit Laurent Mekies und Peter Bayer zwei neue Spitzen. Es wird neue Sponsoren geben und auch eine neue Namensgebung. Die Ausrichtung ist klar: Anlehnung an Red Bull Racing, soweit es das Reglement erlaubt. Eigenkonstruktionen sind der falsche Weg."

Bedeutet, dass wir uns über einen neuen Namen Gedanken machen können. Eine Rückkehr zu Toro Rosso?

Franz Tost Toro Rosso Red Bull Toro Rosso Honda F1 ~Franz Tost ~

Foto: Motorsport Images

Es wird nass

Stefan Ehlen ist bei uns der Wetterfrosch und schaut immer sehr gewissenhaft auf das, was die Wettervorhersage uns für das Wochenende bringen könnte.

Nachdem er die letzte Aktualisierung in unserem stets aktuellen Artikel vorgenommen hat, schrieb er in den Redaktionschat:

"Könnte nass werden morgen Abend zum Qualifying und wird vermutlich ganztags nass am Samstag - aber mit Fenster für trocken am Nachmittag zum Sprint. Sonntag wohl kein Regen."

Das ausgesuchte Foto ist nur ein Symbolbild, so könnte es dann mal aussehen im Laufe des Wochenendes. Na, hoffentlich gehen alle Sessions halbwegs pünktlich über die Bühne!

 ~Regen in Spielberg~

Foto: Motorsport Images

Von: Kevin Scheuren

Veröffentlicht: