"Ernstes Problem" bremst Haas beim Formel-1-Shakedown
Agiler als der Vorgänger, kraftvoll im Hybridbetrieb: Die Eindrücke von Oliver Bearman kontrastieren den schwierigen zweiten Testtag für Haas
Oliver Bearman im Haas VF-26 beim Formel-1-Shakedown 2026 in Barcelona
Foto: Haas/Audi Haas/Audi
Nach 154 Runden am ersten Tag des Formel-1-Shakedowns 2026 in Barcelona schaffte Haas an seinem zweiten Einsatztag nur 42 Runden auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya - und das hatte gute Gründe: Der Haas VF-26 lief nicht wie das sprichwörtliche Uhrwerk, sondern entwickelte technische Probleme.
Dabei hatte Haas laut Teamchef Ayao Komatsu bereits "so viele" Dinge aussortiert und zu Beginn des Tages einen "riesigen Schritt nach vorne" gemacht. Dann aber stellten sich "zwei Zuverlässigkeitsprobleme" ein, die Komatsu nicht näher beschrieb. Haas-Fahrer Oliver Bearman wurde jedoch in beiden Fällen für lange Zeit zurück in die Garage gezwungen.
So viel verriet Komatsu: Das Problem am Vormittag mache ihm "keine Sorgen", aber das am Nachmittag sei "etwas ernster" gewesen. "Wir untersuchen und analysieren natürlich genau, was passiert ist - und wie wir es lösen können. Wir wollen das so schnell wie möglich in den Griff bekommen, aber immerhin ist es relativ früh in unserem gesamten Wintertest-Programm passiert."
Mit welchen Folgen, ist noch offen. Haas ließ allerdings den vorletzten Tag der Formel-1-Probefahrten in Barcelona (den Tag hier im Formel-1-Liveticker verfolgen!) aus, um sich der Fehlersuche zu widmen. Seinen dritten und letzten Testtag nimmt der US-Rennstall am Freitag.
Ungeachtet der technischen Schwierigkeiten zeigt sich Haas-Fahrer Bearman zufrieden: "Das Auto fühlte sich mit voller Batterieleistung definitiv sehr kraftvoll an, und der Umfang der Energierückgewinnung, den wir betreiben mussten, war nicht allzu hoch." Er habe bei seinen Runden den Eindruck erhalten, sein Neuwagen verhalte sich "agiler und handlicher" als der VF-25 aus dem Vorjahr.
Doch Bearman betont auch: Das war nur der Anfang. "Es war das erste Mal, dass ich das Auto wirklich an seine Grenzen bringen konnte - zumindest an die Grenzen, die das gefahrene Set-up zugelassen hat. Ich freue mich schon darauf, das Auto noch deutlich intensiver zu bewegen."
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