F1 2018: FIA arbeitet weiter am Design des Cockpitschutzes Halo

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F1 2018: FIA arbeitet weiter am Design des Cockpitschutzes Halo
Adam Cooper
Autor: Adam Cooper
Übersetzung: André Wiegold
02.08.2017, 12:24

Bevor Halo in der kommenden Formel-1-Saison 2018 eingeführt wird, will der Automobil-Weltverband (FIA) Änderungen am Design des Cockpitschutzes vornehmen.

Marcus Ericsson, Sauber C35 mit dem Halo-Cockpitschutz
Daniil Kvyat, Scuderia Toro Rosso STR11 mit Halo-Cockpitschutz
Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H mit Halo-Cockpitschutz
Präsentation: Halo
Laurent Mekies, FIA-Sicherheitschef, Charlie Whiting, FIA-Rennleiter, Matteo Bonciani, FIA-Pressespr

Der Verband testet zurzeit eine Version, bei der die mittlere Stütze deutlich schmaler ist als bisher. So soll die Sicht des Piloten verbessert werden.

Die modifizierte Variante wurde am Mittwoch beim F1-Test in Ungarn am Mercedes vom George Russell angebracht. Die FIA wird im Laufe der Saison voraussichtlich weitere Teams bitten, Halo zu testen.

FIA-Sicherheitschef Laurent Mekies sagte: "Zurzeit ist die Stütze 20 Millimeter dick. Wir müssen die Größe dieses Teils reduzieren, damit die Fahrer besser sehen können."

"Wir werden bis zum kommenden Jahr Tests mit einer 16 Millimeter dicken Stütze durchführen. Wir werden sehen, wie weit wir gehen können."

Auch die Teams haben noch viel Arbeit vor sich, da sie herausfinden müssen, wie sich Halo auf die Aerodynamik auswirkt. Der Cockpitschutz beeinflusst vor allem den Luftfluss, der in die Airbox strömt.

In der kommenden Saison dürfen die Teams Verkleidungen am Halo anbringen, um die Aerodynamik zu optimieren und die Ästhetik zu verändern.

Laut der FIA werden die Teams im Laufe der Jahre weitere Testfahrten mit Halo durchführen, auch während der anstehenden Rennwochenenden.

"Die Teams dürfen den Cockpitschutz im 1. und 2. Freien Training einsetzen", sagte FIA-Renndirektor Charlie Whiting. "Zudem steht Halo auch bei den Testfahrten innerhalb der Saison zur Verfügung."

Bildergalerie: Die F1 mit Halo

"Aber nicht bei den Reifentests, sondern nur bei solchen wie hier in Ungarn. Dazu gehören zudem noch die Tests in Abu Dhabi und die Freitagssitzungen an den Rennwochenenden."

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