Warnung von Renault: Jolyon Palmer muss in der F1 jetzt "abliefern"

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Warnung von Renault: Jolyon Palmer muss in der F1 jetzt
Adam Cooper
Autor: Adam Cooper
Übersetzung: Petra Wiesmayer
16.06.2017, 08:14

Renault-Sport-F1-Chef Cyril Abiteboul sagt, Jolyon Palmer müsse "abliefern" und regelmäßig Punkte holen.

Cyril Abiteboul, Renault Sport F1, Geschäftsführer
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team, mit Bruder William Palmer
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team
Kevin Magnussen, Haas F1 Team VF-17, Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17

Platz 11 in Monaco und Montreal sind die besten Ergebnisse, die Jolyon Palmer in der F1-Saison bisher zu Buche stehen hat. Im Vergleich dazu hat sein Teamkollege Nico Hülkenberg bereits 18 WM-Punkte auf dem Konto und ist 11. der Fahrerwertung.

Für Renault – das Team ist aktuell 7. in der Konstrukteurswertung – ist es jedoch von oberster Priorität, dass beide Fahrer in die Punkteränge fahren. Daher erklärte Abiteboul auch, dass Palmer für die Zukunft keineswegs gesetzt sei.

"Niemand ist sicher in der Formel 1", sagte er gegenüber Motorsport.com auf die Frage, ob der Brite Gefahr laufe, ersetzt zu werden. "Die Formel 1 ist kein Umfeld, in dem irgendwer sagen kann, 'ich bin sicher'. Es gibt bis zum gewissen Grade 2 Fragen. Da ist Jo und da ist ein 2. Fahrer. Momentan liegt mein Fokus auf Jo. Jo muss abliefern."

"Ich will jetzt nicht darauf eingehen, was passieren würde und noch weiter, wer nachkommen würde, denn darum geht es heute nicht. Fakt ist, dass Jo ein Auto hat, mit dem er Punkte holen kann und er muss in die Punkte fahren. Punkt."

Bezüglich einer Deadline für den 26-Jährigen sagte er: "Ich hoffe, dass ich bis zur Sommerpause als 6. der Meisterschaftswertung in Urlaub gehen kann."

Abiteboul meinte, es sei Hülkenberg gegenüber "unfair", dass er den Druck habe, alle Punkte für das Team holen zu müssen.

"Das Team muss über den Tellerrand hinausschauen, für Renault, unsere Partner, aber auch für die beiden Jungs in den Autos", erklärte Abiteboul. "Momentan habe ich das Gefühl, dass es Nico gegenüber, der viel zu tun hat, fast unfair ist. Das Team ist ganz klar sehr von ihm abhängig."

"Man konnte das in Monaco sehen. Wenn Nico aus dem Spiel ist, auch wenn es aus Gründen ist, die sich seiner Kontrolle entziehen, wie, als wir den Getriebeschaden hatten, kommen wir nur schwer in die Punkte, obwohl einige andere Autos ausfielen. Das ist eine Herausforderung."

"Wir sehen, dass es zwischen Nico und Jo im Qualifying und im Rennen einen beträchtlichen Unterschied gibt. Natürlich sprechen wir mit Jo regelmäßig darüber um zu sehen, wie er sich verbessern kann."

Bildergalerie: Jolyon Palmer

Abideboul gab zu, dass Palmer in den ersten Saisonrennen viel Pech hatte und daher auch einige Zeit auf der Strecke verloren hat. "Das erste, das wir ihm geben mussten, war ein Wochenende ohne Probleme und das taten wir in Monaco."

"Das war das 1. Mal seit einiger Zeit, dass das so war und für mich war das Wochenende beinahe ein Neustart in dieser Saison für die Beziehung zwischen Jo und dem Team, das ihm endlich die richtige Plattform zur Verfügung gestellt hat, um sich zu verbessern und hoffentlich auch abzuliefern."

"Dieser Prozess muss an einen Punkt führen, an dem Jo auch seinen Beitrag zur Meisterschaft leistet."

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Rennserie Formel 1
Fahrer Jolyon Palmer
Teams Renault
Urheber Adam Cooper
Artikelsorte News