Zum Hauptinhalt springen

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Vorschau

Infos DTM-Saisonauftakt Spielberg 2026: TV, Livestream, Zeitplan u.v.m.

Alle Informationen zum ersten Rennwochenende der DTM-Saison 2026 auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg: Stream, TV-Zeiten, Fahrer, Teams, Rahmenprogramm etc.

Nicki Thiim, SSR Performance Lamborghini Huracán EVO GT3

Die DTM startet dieses Jahr auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg in die Saison

Foto: ADAC Motorsport

Die DTM startet nach der langen Winterpause auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg - und damit erstmals in Österreich - in die neue Saison. Mit Champion Ayhancan Güven, Aushängeschild Rene Rast, Jack Aitken und Jordan Pepper sind vier Hochkaräter nicht mehr dabei, doch das bietet anderen Piloten die Möglichkeit, in ihre Fußstapfen zu treten.

Der Südafrikaner Kelvin van der Linde ist nach einem Jahr Pause zurück - und ist topmotiviert, im Schubert-BMW wie vor drei Jahren sein Bruder Sheldon den Titel zu holen. Das hat auch Mercedes-AMG-Pilot Lucas Auer vor, der im Vorjahr lange in der Spitze lag und dann Vizemeister wurde. Und das Manthey-Team mit Thomas Preining und Neuankömmling Ricardo Feller sollte man ohnehin immer auf der Rechnung haben.

Das Feld besteht aus 21 Piloten, darunter befindet sich erneut Ex-Formel-1-Pilot Timo Glock im Dörr-McLaren. Und Nicki Thiim geht endlich in seinem Aston Martin auf den DTM-Titel los, den sein Vater Kurt Thiim bereits gewonnen hat. Dazu kommt die DTM-Premiere des neuen Lamborghini Temerario bei Grasser und Abt, der dieses Jahr den Huracan ersetzt.

Der neue DTM-Spezialreifen von Pirelli, der für schnellere Rundenzeiten und mehr Abbau sorgen soll und für die Teams noch einige Geheimnisse birgt, sorgt ebenfalls für Spannung. Zumal die Reifen auf dem Red-Bull-Ring wegen der langen Geraden und des meist kühlen Wetters schwierig auf Temperatur zu bringen sind.

Livestream, Zeitplan und TV-Übertragung

Das Wochenendformat bleibt dieses Jahr im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Die Qualifyings für die beiden Rennen finden jeweils am Morgen statt, am Samstag gibt es im Rennen einen Pflichtstopp, am Sonntag wie 2025 zwei. Alle Sessions gibt es mit deutschem Kommentar im Livestream auf ran.de und auf Joyn zu sehen. Zusätzlich gibt es Live-Angebote auf dem YouTube-Kanal der DTM.

Update: Weil die geplante Qualifying-Simulation beim offiziellen DTM-Test in der vergangenen Woche buchstäblich ins Wasser gefallen ist, wurde der Zeitplan für den Freitag kurzfristig angepasst. Das erste Training wird noch einmal aufgeteilt, sodass es nun insgesamt drei Sessions gibt.

Heißt im Klartext: Das erste Training (ab 10:25 Uhr, nicht im Live-Stream!) dauert 35 Minuten, das zweite Training (ab 12:15 Uhr) nur 20 Minuten. Das dritte Training (ab 16 Uhr) bleibt unverändert.

Die Rennen kann man sich auch im Free-TV ins Wohnzimmer holen. ProSieben überträgt am Samstag und am Sonntag live ab 13:00 Uhr. Highlights vom Rennwochenende zeigt n-tv am Sonntagabend im Magazin "PS - DTM kompakt" um 19:10 und um 23:25 Uhr. Livestreams der Rennen werden außerdem auch von der Online-Plattform von ServusTV angeboten. Im TV gibt es an den Renntagen auch Zusammenfassungen der zwei Läufe.

Zeitplan DTM Spielberg 2026 (alle Zeiten MESZ)

Freitag, 24. April

10:25 Uhr: 1. Training

12:15 Uhr: 2. Training (ran.de, Joyn, YouTube-Livestream)

16:00 Uhr: 3. Training (ran.de, Joyn, YouTube-Livestream)

Samstag, 25. April

09:40 Uhr: 1. Qualifying (ran.de, Joyn, YouTube-Livestream)

12:55 Uhr: 1. Rennen (ProSieben, ran.de, Joyn, YouTube-Livestream, ServusTV, ServusTV On)

Sonntag, 26. April

9:30 Uhr: 2. Qualifying (ran.de, Joyn, YouTube-Livestream)

12:55 Uhr: 2. Rennen (ProSieben, ran.de, YouTube-Livestream, ServusTV, ServusTV On)

Das Rahmenprogramm der DTM bietet gleich beim Auftakt Formel-Action: Denn die Formula Regional, aus der bereits vielversprechende Talente hervorgegangen sind, trägt in in Spielberg drei Rennen aus. Dazu kommen die gewohnten ADAC-Serien: Das ADAC-GT-Masters trägt wie die DTM ihren Saisonauftakt aus. Das gleiche gilt für die ADAC GT4 Germany.

Außerdem stehen die Rennen des Porsche-Carrera-Cup Deutschland auf dem Programm, der eine Woche vor Spielberg in Imola seinen Saisonauftakt ausgetragen hatte.

Enorme Markenvielfalt

Dieses Jahr gehen mit dem Mercedes-AMG GT3, dem BMW M4 GT3 Evo, dem Porsche 911 GT3 R Evo, dem neuen Lamborghini Temerario GT3, dem Ferrari 296 GT3 Evo, dem McLaren 720S GT3 Evo, dem Ford Mustang GT3 Evo und dem Aston Martin Vantage GT3 Evo acht hochklassige Marken, verteilt auf elf Teams, an den Start.

Beim Lamborghini handelt es sich um ein komplett neues Auto, der Porsche, der Ferrari und der Ford haben im Winter Updates erhalten. Für Chancengleichheit soll weiterhin die Balance-of-Performance-Einstufung (BoP) sorgen, für die seit 2023 die SRO Motorsports Group verantwortlich ist.

Spannendes Fahrerfeld

Gesteuert werden die DTM-Boliden in diesem Jahr von 21 Fahrern aus zwölf verschiedenen Nationen (alle Details zu den Teams und Fahrern in unserer Motorsport-Total.com-Datenbank). Darunter finden sich die Ex-Champions Marco Wittmann, Thomas Preining und Mirko Bortolotti, aber auch Rookies wie der starke Emil-Frey-Ferrari-Pilot Matteo Cairoli, ADAC-GT-Masters-Champion Finn Wiebelhaus und Porsche-Talent Bastian Buus.

Interessant wird auch sein, wie die Land-Mannschaft, die man aus dem Vorjahr noch vom Audi R8 LMS GT3 Evo II kennt, dieses Jahr nach dem Markenwechsel zu Porsche klarkommt, zumal das Team mit der Manthey-Truppe eine besonders hohe Messlatte hat. Der Audi kommt übrigens dieses Jahr als einziges Auto aus dem Vorjahr nicht mehr permanent zum Einsatz.

Vorheriger Artikel Verzögerung vor Spielberg-Saisonstart: War die DTM-BoP je so schwierig?
Nächster Artikel DTM-Training Spielberg: Terminchaos, AMG-Stärke, Massa-Schreckmoment