Infos DTM Norisring 2026: TV, Livestream, Zeitplan u.v.m.
Alle Informationen zum vierten Rennwochenende der DTM-Saison 2026 auf dem Norisring: Stream, TV-Zeiten, Fahrer, Teams, Rahmenprogramm etc.
Nadelöhr Grundig-Kehre: Trotz seiner Kürze hat es der Norisring in sich
Foto: Abt Sportsline
Die DTM-Saison 2026 steht mit dem Klassiker auf dem Norisring vor der Halbzeit! Und der nur 2,162 Kilometer kurze Stadtkurs zwischen Dutzendteich und Grundig-Kehre sorgt jedes Jahr für ein besonderes Spektakel. Jeder Fehler wird durch die Mauern, die direkt neben der Strecke lauern, bestraft - zudem fordert das Layout die Bremsen besonders. Und die Bodenwellen beim Anbremsen sind - auch wegen des ABS-Systems - nicht zu unterschätzen.
In der Meisterschaft führt vor dem vierten Saison-Wochenende Sensations-Rookie Matteo Cairoli, der in seinen bisher erst sechs DTM-Rennen im Emil-Frey-Ferrari bereits zweimal gewonnen hat. Ihm auf den Fersen sind die beiden Mercedes-AMG-Werksfahrer Lucas Auer und Maro Engel, die mit einem Punkt Rückstand punktgleich auf den Plätzen zwei und drei liegen.
Vierter ist der Fürther Lokalmatador Marco Wittmann im Schubert-BMW, dem nur sieben Punkte auf die Tabellenführung fehlen. Ein Geheimtipp ist auf dem Norisring aber auch Comtoyou-Aston-Martin-Pilot Nicki Thiim, der auf dem Lausitzring aufzeigte und der 2024 im SSR-Lamborghini seinen bisher einzigen DTM-Sieg holte - und auf dem Stadtkurs traditionell gut zurecht kommt.
Livestream, Zeitplan und TV-Übertragung
Der Ablauf des Wochenendes unterscheidet sich wie bereits in den vergangenen Jahren am Norisring geringfügig: Denn das Qualifying wird wegen des kurzen Kurses in zwei Startgruppen ausgetragen, die durch das Ergebnis des Freitagtrainings ermittelt werden. Am Ende holt der Pilot die Pole, der die schnellste Zeit beider Gruppen gefahren ist, dahinter werden die beiden Gruppen abwechselnd in der Startaufstellung aufgereiht.
Alle Sessions gibt es mit deutschem Kommentar im Livestream auf ran.de und auf Joyn zu sehen. Zusätzlich gibt es Live-Angebote auf dem YouTube-Kanal der DTM.
Die Rennen kann man sich auch im Free-TV ins Wohnzimmer holen. ProSieben überträgt am Samstag und am Sonntag live ab 13:00 Uhr. Highlights vom Rennwochenende zeigt n-tv am Sonntagabend im Magazin "PS - DTM kompakt". Livestreams der Rennen werden außerdem auch von der Online-Plattform von ServusTV angeboten. Im TV gibt es an den Renntagen auch Zusammenfassungen der zwei Läufe.
Zeitplan DTM Noisring 2026 (alle Zeiten MESZ)
Freitag, 3. Juli
11:30 Uhr: 1. Training (ran.de, Joyn, YouTube-Livestream)
16:00 Uhr: 2. Training (ran.de, Joyn, YouTube-Livestream)
Samstag, 4. Juli
09:35 Uhr: 1. Qualifying (ran.de, Joyn, YouTube-Livestream)
12:55 Uhr: 1. Rennen (ProSieben, ran.de, Joyn, YouTube-Livestream, ServusTV, ServusTV On)
Sonntag, 5. Juli
9:10 Uhr: 2. Qualifying (ran.de, Joyn, YouTube-Livestream)
12:55 Uhr: 2. Rennen (ProSieben, ran.de, YouTube-Livestream, ServusTV, ServusTV On)
Das Rahmenprogramm der DTM bietet dieses Jahr ein besonderes Highlight: Denn erstmals in dieser Saison kommen die Fans in den Genuss von Demofahrten der DTM Classic, in denen die legendären Boliden aus über 40 Jahren DTM-Historie gezeigt werden. Es gibt aber auch abseits der DTM beinharten Wettkampf zu sehen.
Der neue neuen BMW-M2-Cup geht nach der Premiere auf dem Lausitzring in sein zweites Wochenende, zudem trägt die ADAC GT4 Germany ihre Rennen aus.
Und die Fans kommen in den Genuss von Porsche-Action: Der hochkarätige Porsche-Carrera-Cup Deutschland ist ist dieses Jahr mit seinem starken Feld auch auf dem Norisring zu Gast, wodurch turbulente Rennen vorprogrammiert sind.
Enorme Markenvielfalt
Dieses Jahr gehen mit dem Mercedes-AMG GT3, dem BMW M4 GT3 Evo, dem Porsche 911 GT3 R Evo, dem neuen Lamborghini Temerario GT3, dem Ferrari 296 GT3 Evo, dem McLaren 720S GT3 Evo, dem Ford Mustang GT3 Evo und dem Aston Martin Vantage GT3 Evo acht hochklassige Marken, verteilt auf elf Teams, an den Start.
Beim Lamborghini handelt es sich um ein komplett neues Auto, der Porsche, der Ferrari und der Ford haben im Winter Updates erhalten. Für Chancengleichheit soll weiterhin die Balance-of-Performance-Einstufung (BoP) sorgen, für die seit 2023 die SRO Motorsports Group verantwortlich ist.
Spannendes Fahrerfeld
Gesteuert werden die DTM-Boliden in diesem Jahr von 21 Fahrern aus zwölf verschiedenen Nationen (alle Details zu den Teams und Fahrern in unserer Motorsport-Total.com-Datenbank). Darunter finden sich die Ex-Champions Marco Wittmann, Thomas Preining und Mirko Bortolotti, aber auch Rookies wie der starke Emil-Frey-Ferrari-Pilot Matteo Cairoli, ADAC-GT-Masters-Champion Finn Wiebelhaus und Porsche-Talent Bastian Buus.
Interessant wird auch sein, wie die Land-Mannschaft, die man aus dem Vorjahr noch vom Audi R8 LMS GT3 Evo II kennt, dieses Jahr nach dem Markenwechsel zu Porsche klarkommt, zumal das Team mit der Manthey-Truppe eine besonders hohe Messlatte hat. Der Audi kommt übrigens dieses Jahr als einziges Auto aus dem Vorjahr nicht mehr permanent zum Einsatz.
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