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Infos DTM Nürburgring 2026: TV, Livestream, Zeitplan u.v.m.

Alle Informationen zum sechsten Rennwochenende der DTM-Saison 2026 auf dem Nürburgring: Stream, TV-Zeiten, Fahrer, Teams, Rahmenprogramm etc.

Nicki Thiim, SSR Performance Lamborghini Huracán EVO GT3

Im Titelkampf der DTM-Saison 2026 geht es langsam ans Eingemachte

Foto: ADAC Motorsport

Die DTM-Saison 2026 geht dieses Jahr auf dem Nürburgring in die heiße Phase: Denn auf dem Eifel-Kurs, der seit 1984 jedes Jahr Teil des DTM-Kalenders war, findet das drittletzte Rennwochenende der Saison statt - und die Verfolger des führenden Quartetts müssen dringend Boden gutmachen, wollen sie im Titelkampf eine Rolle spielen.

Die beste Ausgangslage hat ganz klar Winward-Mercedes-Pilot Maro Engel, der vor dem Wochenende 21 Punkte vor Comtoyou-Aston-Martin-Pilot Nicki Thiim führt. Der Däne erlebte in Oschersleben ein Wochenende zum Vergessen und wurde vom Gejagten zum Jäger. Landgraf-Mercedes-Pilot Lucas Auer und Manthey-Porsche-Pilot Thomas Preining, der in Oschersleben dominierte, sind Thiim vor dem Nürburgring-Wochenende auf den Plätzen drei und vier auf den Fersen.

Ab dem fünftplatzierten Emil-Frey-Piloten Matteo Cairoli klafft bereits eine Lücke von 51 Punkten - und auch für Schubert-BMW-Pilot Marco Wittmann müssen auf dem Nürburgring dringend Punkte her, will er endlich seinen dritten DTM-Titel einfahren. Das Feld wächst in der Eifel wieder auf 21 Autos an, da der verletzte Grasser-Lamborghini-Pilot Maximilian Paul von Christian Engelhart ersetzt wird.

Livestream, Zeitplan und TV-Übertragung

Alle Sessions gibt es mit deutschem Kommentar im Livestream auf ran.de und auf Joyn zu sehen. Zusätzlich gibt es Live-Angebote auf dem YouTube-Kanal der DTM.

Die Rennen kann man sich auch im Free-TV ins Wohnzimmer holen. ProSieben überträgt am Samstag und am Sonntag live ab 13:00 Uhr. Highlights vom Rennwochenende zeigt n-tv am Sonntagabend um 19:10 Uhr im Magazin "PS - DTM kompakt". Livestreams der Rennen werden außerdem auch von der Online-Plattform von ServusTV angeboten. Im TV gibt es an den Renntagen auch Zusammenfassungen der zwei Läufe.

Zeitplan DTM Nürburgring 2026 (alle Zeiten MESZ)

Freitag, 14. August

11:30 Uhr: 1. Training (ran.de, Joyn, YouTube-Livestream)

16:00 Uhr: 2. Training (ran.de, Joyn, YouTube-Livestream)

Samstag, 15. August

09:55 Uhr: 1. Qualifying (ran.de, Joyn, YouTube-Livestream)

12:55 Uhr: 1. Rennen (ProSieben, ran.de, Joyn, YouTube-Livestream, ServusTV, ServusTV On)

Sonntag, 16. August

9:10 Uhr: 2. Qualifying (ran.de, Joyn, YouTube-Livestream)

12:55 Uhr: 2. Rennen (ProSieben, ran.de, YouTube-Livestream, ServusTV, ServusTV On)

Das Rahmenprogramm ist auf dem Nürburgring gespickt mit Highlights: Wie bereits auf dem Norisring und in Oschersleben dürfen sich die Fans über Demofahrten der DTM Classic freuen, bei denen legendäre Boliden aus über 40 Jahren DTM-Historie gezeigt werden.

Abgesehen davon tragen die ADAC GT4 Germany, in der sich Nachwuchspiloten ein Fahrzeug teilen und sich im GT-Sport etablieren wollen, und der neue BMW-M2-Cup ihre Rennen aus. Und auch Porsche-Fans kommen durch das geballte Feld des traditionsreichen Porsche-Carrera-Cup Deutschland auf ihre Rechnung.

Und am Samstagabend wäre da noch der Truck-Go-and-Stop-Wettbewewerb, der sich bereits in den vergangenen Jahren im Rahmenprogramm der DTM auf dem Nürburgring etabliert hat und bei dem die Truckpiloten der DTM-Teams auf der Start-Ziel-Gerade nach einem eigenen Modus gegeneinander antreten.

Enorme Markenvielfalt

Dieses Jahr gehen mit dem Mercedes-AMG GT3, dem BMW M4 GT3 Evo, dem Porsche 911 GT3 R Evo, dem neuen Lamborghini Temerario GT3, dem Ferrari 296 GT3 Evo, dem McLaren 720S GT3 Evo, dem Ford Mustang GT3 Evo und dem Aston Martin Vantage GT3 Evo acht hochklassige Marken, verteilt auf elf Teams, an den Start.

Beim Lamborghini handelt es sich um ein komplett neues Auto, der Porsche, der Ferrari und der Ford haben im Winter Updates erhalten. Für Chancengleichheit soll weiterhin die Balance-of-Performance-Einstufung (BoP) sorgen, für die seit 2023 die SRO Motorsports Group verantwortlich ist.

Spannendes Fahrerfeld

Gesteuert werden die DTM-Boliden in diesem Jahr von 21 Fahrern aus zwölf verschiedenen Nationen (alle Details zu den Teams und Fahrern in unserer Motorsport-Total.com-Datenbank). Darunter finden sich die Ex-Champions Marco Wittmann, Thomas Preining und Mirko Bortolotti, aber auch Rookies wie der starke Emil-Frey-Ferrari-Pilot Matteo Cairoli, ADAC-GT-Masters-Champion Finn Wiebelhaus und Porsche-Talent Bastian Buus.

Interessant wird auch sein, wie die Land-Mannschaft, die man aus dem Vorjahr noch vom Audi R8 LMS GT3 Evo II kennt, dieses Jahr nach dem Markenwechsel zu Porsche klarkommt, zumal das Team mit der Manthey-Truppe eine besonders hohe Messlatte hat. Der Audi kommt übrigens dieses Jahr als einziges Auto aus dem Vorjahr nicht mehr permanent zum Einsatz.

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