Infos DTM Oschersleben 2026: TV, Livestream, Zeitplan u.v.m.
Alle Informationen zum fünften Rennwochenende der DTM-Saison 2026 in Oschersleben: Stream, TV-Zeiten, Fahrer, Teams, Rahmenprogramm etc.
Dieses Jahr steigt in Oschersleben der Start in die zwei Saisonhälfte
Foto: ADAC Motorsport
In Oschersleben, wo in den vergangenen Jahren der Saisonauftakt stattfand, startet die DTM dieses Jahr in die zweite Saisonhälfte. Damit ist die Jagd auf Halbzeit-Champion Nicki Thiim eröffnet. Der Comtoyou-Aston-Martin-Pilot hat mit seinen zwei Siegen auf dem Norisring die DTM-Führung an sich gerissen, doch seine Rivalen wollen ihn auf dem winkeligen Kurs in der Magdeburger Börde vom Thron stoßen.
Vor allem Porsche will nach der Norisring-Enttäuschung Boden in der Meisterschaft gutmachen - und Oschersleben sollte dem wendigen 911 GT3 R Evo auf den Leib geschneidert sein. Und auch das BMW-Team Schubert will beim Heimspiel eine gute Figur machen und den in der DTM-Saison 2026 bereits verlorenen Boden wieder aufholen.
Der BMW M4 GT3 Evo und die engen Kurven in Oschersleben haben bisher allerdings selten harmoniert. Man darf gespannt sein, ob es diesmal eine Trendwende gibt. Im Vorjahr feierte Landgraf-Pilot Lucas Auer in Oschersleben neben dem späteren Manthey-Porsche-Champion Ayhancan Güven einen Sieg, was zeigt, dass der Kurs auch dem Mercedes-AMG GT3 liegen sollte.
Livestream, Zeitplan und TV-Übertragung
Alle Sessions gibt es mit deutschem Kommentar im Livestream auf ran.de und auf Joyn zu sehen. Zusätzlich gibt es Live-Angebote auf dem YouTube-Kanal der DTM.
Die Rennen kann man sich auch im Free-TV ins Wohnzimmer holen. ProSieben überträgt am Samstag und am Sonntag live ab 13:00 Uhr. Highlights vom Rennwochenende zeigt n-tv am Sonntagabend um 19:30 Uhr und um 23:20 Uhr im Magazin "PS - DTM kompakt". Livestreams der Rennen werden außerdem auch von der Online-Plattform von ServusTV angeboten. Im TV gibt es an den Renntagen auch Zusammenfassungen der zwei Läufe.
Zeitplan DTM Oschersleben 2026 (alle Zeiten MESZ)
Freitag, 24. Juli
11:00 Uhr: 1. Training (ran.de, Joyn, YouTube-Livestream)
15:35 Uhr: 2. Training (ran.de, Joyn, YouTube-Livestream)
Samstag, 25. Juli
09:45 Uhr: 1. Qualifying (ran.de, Joyn, YouTube-Livestream)
12:55 Uhr: 1. Rennen (ProSieben, ran.de, Joyn, YouTube-Livestream, ServusTV, ServusTV On)
Sonntag, 26. Juli
9:25 Uhr: 2. Qualifying (ran.de, Joyn, YouTube-Livestream)
12:55 Uhr: 2. Rennen (ProSieben, ran.de, YouTube-Livestream, ServusTV, ServusTV On)
Auch in Oschersleben gibt es dieses Jahr ein besonderes Highlight: Denn nach dem Norisring kommen die Fans nun erneut in den Genuss von Demofahrten der DTM Classic, bei denen legendäre Boliden aus über 40 Jahren DTM-Historie gezeigt werden.
Abgesehen davon gibt es die ADAC GT4 Germany, in dem sich Nachwuchspiloten ein Fahrzeug teilen und sich im GT-Sport etablieren wollen, und die Einstiegsklasse Tourenwagen-Junior-Cup. Beide Rennserien tragen in Oschersleben je zwei Rennen aus.
Enorme Markenvielfalt
Dieses Jahr gehen mit dem Mercedes-AMG GT3, dem BMW M4 GT3 Evo, dem Porsche 911 GT3 R Evo, dem neuen Lamborghini Temerario GT3, dem Ferrari 296 GT3 Evo, dem McLaren 720S GT3 Evo, dem Ford Mustang GT3 Evo und dem Aston Martin Vantage GT3 Evo acht hochklassige Marken, verteilt auf elf Teams, an den Start.
Beim Lamborghini handelt es sich um ein komplett neues Auto, der Porsche, der Ferrari und der Ford haben im Winter Updates erhalten. Für Chancengleichheit soll weiterhin die Balance-of-Performance-Einstufung (BoP) sorgen, für die seit 2023 die SRO Motorsports Group verantwortlich ist.
Spannendes Fahrerfeld
Gesteuert werden die DTM-Boliden in diesem Jahr von 21 Fahrern aus zwölf verschiedenen Nationen (alle Details zu den Teams und Fahrern in unserer Motorsport-Total.com-Datenbank). Darunter finden sich die Ex-Champions Marco Wittmann, Thomas Preining und Mirko Bortolotti, aber auch Rookies wie der starke Emil-Frey-Ferrari-Pilot Matteo Cairoli, ADAC-GT-Masters-Champion Finn Wiebelhaus und Porsche-Talent Bastian Buus.
Interessant wird auch sein, wie die Land-Mannschaft, die man aus dem Vorjahr noch vom Audi R8 LMS GT3 Evo II kennt, dieses Jahr nach dem Markenwechsel zu Porsche klarkommt, zumal das Team mit der Manthey-Truppe eine besonders hohe Messlatte hat. Der Audi kommt übrigens dieses Jahr als einziges Auto aus dem Vorjahr nicht mehr permanent zum Einsatz.
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