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Infos DTM Lausitzring 2026: TV, Livestream, Zeitplan u.v.m.

Alle Informationen zum dritten Rennwochenende der DTM-Saison 2026 auf dem Lausitzring: Stream, TV-Zeiten, Fahrer, Teams, Rahmenprogramm etc.

Nicki Thiim, SSR Performance Lamborghini Huracán EVO GT3

Highspeed, enge Kurven und Bodenwellen: Der Lausitzring erfordert einen Kompromiss

Foto: Alexander Trienitz

Nach zwei Auslandsrennen zum Auftakt gastiert die DTM beim dritten Wochenende der Saison 2026 erstmals in diesem Jahr im Mutterland: Der Lausitzring in der Nähe von Dresden, der in den vergangenen Jahren immer für spektakuläre Rennen gesorgt hat, sorgt dieses Jahr für den Deutschland-Auftakt der Traditionsserie.

Unvergessen ist der Showdown im Vorjahr am Sonntag, als Jack Aitken, Rene Rast und Jules Gounon in der letzten Runde um den Sieg kämpften und für ein Fotofinish sorgten. Dieses Jahr reist Winward-Mercedes-Pilot Maro Engel als DTM-Leader vor seinem Landgraf-Markenkollegen Lucas Auer zur ehemaligen IndyCar-Strecke an, die mit ihren imposanten Tribünen und der Steilkurve vor Start-Ziel besticht.

Der Kurs gilt als atypisch, da sich die winkeligen ersten zwei Sektoren massiv vom schnellen dritten Sektor unterscheiden, zudem prägen heftige Bodenwellen und ein wenig Grip bietender Asphalt den Kurs. Die DTM-Teams konnten sich beim offiziellen Test am 3. Juni bereits auf die Strecke einschießen.

Livestream, Zeitplan und TV-Übertragung

Alle Sessions gibt es mit deutschem Kommentar im Livestream auf ran.de und auf Joyn zu sehen. Zusätzlich gibt es Live-Angebote auf dem YouTube-Kanal der DTM.

Die Rennen kann man sich auch im Free-TV ins Wohnzimmer holen. ProSieben überträgt am Samstag und am Sonntag live ab 13:00 Uhr. Highlights vom Rennwochenende zeigt n-tv am Sonntagabend im Magazin "PS - DTM kompakt". Livestreams der Rennen werden außerdem auch von der Online-Plattform von ServusTV angeboten. Im TV gibt es an den Renntagen auch Zusammenfassungen der zwei Läufe.

Zeitplan DTM Lauitzring 2026 (alle Zeiten MESZ)

Der Zeitplan steht leider noch nicht fest und wird nachgereicht.

Das Rahmenprogramm der DTM bietet wie im Vorjahr ein Alleinstellungsmerkmal: Nachdem 2025 die Truck-Europameisterschaft zu Gast war, absolvieren dieses Jahr die Trucks der neuen nationalen TGP-Meisterschaft ihr zweites Saison-Wochenende.

2025 spielte das auch bei der DTM eine besondere Rolle, denn der Reifengummi der Trucks harmonierte gut mit den DTM-Reifen von Pirelli, wodurch diese direkt nach den Trucks in der Lage waren, schnellere Rundenzeiten zu fahren.

Das ADAC-GT-Masters absolviert auf dem Lausitzring wie die DTM ihr drittes Saison-Wochenende, beim neuen BMW-M2-Cup kommt es hingegen zu einer Premiere: Die Serie, die vom ADAC mit BMW-Einheitsboliden ausgetragen wird, feiert ihre Premiere!

Wie gewohnt steht auch dieses Mal Porsche-Action auf dem Programm: Der hochkarätige Porsche-Carrera-Cup Deutschland ist Teil des Rahmenprogramms, wodurch Fans der Sportwagenmarke auf ihre Kosten kommen.

Enorme Markenvielfalt

Dieses Jahr gehen mit dem Mercedes-AMG GT3, dem BMW M4 GT3 Evo, dem Porsche 911 GT3 R Evo, dem neuen Lamborghini Temerario GT3, dem Ferrari 296 GT3 Evo, dem McLaren 720S GT3 Evo, dem Ford Mustang GT3 Evo und dem Aston Martin Vantage GT3 Evo acht hochklassige Marken, verteilt auf elf Teams, an den Start.

Beim Lamborghini handelt es sich um ein komplett neues Auto, der Porsche, der Ferrari und der Ford haben im Winter Updates erhalten. Für Chancengleichheit soll weiterhin die Balance-of-Performance-Einstufung (BoP) sorgen, für die seit 2023 die SRO Motorsports Group verantwortlich ist.

Spannendes Fahrerfeld

Gesteuert werden die DTM-Boliden in diesem Jahr von 21 Fahrern aus zwölf verschiedenen Nationen (alle Details zu den Teams und Fahrern in unserer Motorsport-Total.com-Datenbank). Darunter finden sich die Ex-Champions Marco Wittmann, Thomas Preining und Mirko Bortolotti, aber auch Rookies wie der starke Emil-Frey-Ferrari-Pilot Matteo Cairoli, ADAC-GT-Masters-Champion Finn Wiebelhaus und Porsche-Talent Bastian Buus.

Interessant wird auch sein, wie die Land-Mannschaft, die man aus dem Vorjahr noch vom Audi R8 LMS GT3 Evo II kennt, dieses Jahr nach dem Markenwechsel zu Porsche klarkommt, zumal das Team mit der Manthey-Truppe eine besonders hohe Messlatte hat. Der Audi kommt übrigens dieses Jahr als einziges Auto aus dem Vorjahr nicht mehr permanent zum Einsatz.

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