Formel-1-Chef in Aserbaidschan weist Kritik von Liberty zurück

Der Promoter des Grand Prix von Aserbaidschan, Arif Rahimov, wehrt sich gegen die Kritik, die Liberty-Chef Greg Maffei an dem Formel-1-Rennen in Baku geübt hat.

Vergangene Woche nannte Liberty-Chef Greg Maffei den Grand Prix von Aserbaidschan als ein Beispiel für Rennen, die nichts zum Wachstum der Formel 1 beitragen. Gleichzeitig deutete er an, dass bei Rennen wie dem in Baku die Gebühr für Bernie Ecclestone wohl im Vordergrund gestanden hätte.

"Ich denke, es ist unser Job, weit mehr zu tun, als den Promotern zum Erfolg zu verhelfen", sagte Maffei im Rahmen einer Veranstaltung der Deutschen Bank in Florida.

"Bernies Einstellung war, 'Wie viel kann ich dabei gewinnen?' Ich habe gehört, wie er sie Opfer genannt hat! 'Wie viel kann ich rausholen, wie viel schon im Voraus?'"

"Also bekommen wir Rennen wie Baku in Aserbaidschan, wo sie uns hohe Gebühren zahlen, aber es trägt nichts dazu bei, das Geschäft langfristig gesund zu halten."

"Es ist unser Job, Partner zu finden, die uns gut bezahlen, aber auch dabei helfen, das Produkt aufzubauen."

"Und es liegt an uns, die besten Praktiken zu finden. Welche Rennen werden als die aufregendsten gesehen?"

"Abu Dhabi, das Nachtrennen in Singapur, Mexico City. Was ist so gut an diesen Rennen? Wir müssen das den Promotern in allen Städten, die weniger erfolgreich sind, besser vermitteln."

Diese harsche Kritik an dem Rennen in Baku kam bei den Organisatoren verständlicherweise nicht gut an.

"Natürlich ärgert uns das", sagte Rahimov gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters."Mr. Maffei ist seit weniger als einem halben Jahr in der Formel 1 involviert."

"Wir haben drei Jahre lang an diesem Projekt gearbeitet, also haben wir mehr Erfahrung mit der Formel 1 als sie."

"Ich denke, es ist ignorant so etwas zu sagen, aber wir werden sehen."

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