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Formel 1 Barcelona

Leclerc verteidigt Einstopp-Versuch: "Definitiv kein Fehler"

Charles Leclerc wurde vom Safety-Car um die Früchte seiner Einstopp-Strategie gebracht: Als Fehler würde der Ferrari-Pilot diesen Versuch aber nicht bezeichnen

Norman Fischer Jonathan Noble

Bearbeitet: 12.05.2019, 21:40

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Dass Charles Leclerc im zweiten Stint den schnelleren Sebastian Vettel wieder passieren lassen musste und am Ende nur Fünfter wurde, hat er einer missglückten Strategie zu verdanken. Der Monegasse wurde in Barcelona auf eine Einstopp-Strategie geschickt, die dank des Safety-Cars am Ende in die Hose ging.

Als Leclerc nach 25 Runden zum Boxenstopp kam, sollte dies eigentlich sein einziger bleiben. Ferrari setzte ihn auf die harten Reifen, was auch seine schlechtere Pace gegenüber Vettel erklärte. Zu dem Zeitpunkt sei es die richtige Entscheidung gewesen, meint der Youngster: "Es war richtig, es zumindest zu versuchen", sagt Leclerc.

Am Freitag habe Ferrari auf dem harten Reifen eine "sehr konkurrenzfähige Rennsimulation" gehabt und sich daher dafür entschieden. Doch Pech für Leclerc: "Leider haben sie nicht wie erwartet funktioniert. Wir hatten auf der Hinterachse Probleme und ich habe eine Menge Zeit verloren." Doch als er einmal die harten Reifen aufgeschnallt hatte, gab es aus strategischer Sicht keinen Weg zurück.

Die Arbeit nahm ihm letzten Endes das Safety-Car ab. "Das hat unsere Strategie zerstört", sagt Leclerc. Denn weil das Feld dadurch wieder zusammenrückte, hätte er auf harten Reifen keine Chance gegen die direkte Konkurrenz gehabt. Leclerc fuhr also ein zweites Mal an die Box, um sich erneut die Mediums abzuholen. Sebastian Vettel blieb dadurch natürlich vorne.

Als falsch würde Leclerc die Strategie aber nicht bezeichnen: "Es war ein guter Versuch, und das war definitiv kein Fehler", sagt er. Ob es gereicht hätte, um etwa Max Verstappen zu besiegen und ihn mit den Reifen hinter sich zu halten, weiß er nicht. "In Barcelona kann man nur schwierig überholen, aber wir werden es nie wissen."

Mit Bildmaterial von LAT.

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