Tracklimits und Strafen im Fokus beim Treffen der Formel-1-Strategiegruppe

geteilte inhalte
kommentare
Tracklimits und Strafen im Fokus beim Treffen der Formel-1-Strategiegruppe
Adam Cooper
Autor: Adam Cooper
Übersetzung: Petra Wiesmayer
17.11.2016, 10:22

Beim Treffen der Strategiegruppe am Mittwoch in Genf standen die Tracklimits und Strafen im Mittelpunkt. Zum ersten Mal war neben Bernie Ecclestone, Jean Todt und den Chefs der 6 Top-Teams auch Liberty-Mann Chase Carey anwesend.

Chase Carey, Formula One Group Vorstand mit Bernie Ecclestone
Bernie Ecclestone; Toto Wolff, Mercedes, Motorsportchef; Niki Lauda, Mercedes AMG F1, Aufsichtsratsvorsitzender
Jenson Button, McLaren MP4-31
Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB12
Bernie Ecclestone im Gespräch mit Christian Horner, Red Bull Racing Teamchef
Bernie Ecclestone mit Maurizio Arrivabene, Ferrari-Teamchef
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid; Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid
Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H
Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H; Max Verstappen, Red Bull Racing RB12; Sebastian Vettel, Ferrari SF16
Carlos Sainz Jr., Scuderia Toro Rosso STR11

Bei dem Treffen ging es offenbar hauptsächlich um "organisatorische" Fragen, die seit dem letzten Treffen im Juli aufgekommen waren und es gab keine Streitpunkte.

Ecclestone hatte, nach der Flut an Strafen, die in letzter Zeit ausgesprochen wurden, gefordert, dass die Formel-1-Regeln neu geschrieben werden müssten. Auslöser für die Forderung war die Situation in Mexiko, wo der 3. Platz nach der Zielflagge zwei Mal neu besetzt wurde.

Die Diskussion drehte sich hauptsächlich darum, mehr Konstanz bei den Strafen zu erreichen und wenn möglich zu versuchen, dass es im Nachhinein keine Diskussionen mehr darum gibt.

Man einigte sich darauf, dass die Strafen sich mehr auf Aktionen beschränken sollten, die andere möglicherweise in Gefahr bringen, während es den Fahrern gleichzeitig möglich ist, Rennen zu fahren.

Außerdem wurde angesprochen, dass man sich um Kurven kümmern sollte, wie Kurve 1 in Mexiko, wo die Fahrer die Möglichkeit haben abzukürzen, einen Vorteil zu erlangen und wieder auf die Strecke zu kommen.

Um eine Konstanz bei den Strafen zu erreichen, wurde auch die Idee eines permanenten Rennkommissars diskutiert. Das gab es in der Vergangenheit bereits, wurde dann aber wieder fallengelassen.

Der Vorschlag, das Motorengeräusch der aktuellen Formel-1-Motoren in Angriff zu nehmen, wurde aus Kostengründen abgelehnt. Halo war ebenfalls Gesprächsthema und man einigte sich darauf, erst mehr Feedback von den Fahren zu sammeln, bevor die Pläne für die Einführung 2018 abgeschlossen werden.

Zwei Anläufe, eine Alternative zu den aktuellen CFD- und Windkanalrestriktionen einzuführen, wurden abgelehnt. Eine wurde von Force India eingereicht und sollte die Zeit im Windkanal zugunsten von CFD weiter beschränken. Die andere kam von Manor und forderte 10 Prozent mehr Zeit im Windkanal für Teams, die billigere und weniger effektive 50-Prozent-Windkanaläe nutzen anstatt des 60-Prozent-Formats, das die meisten Teams nutzen. Keine der beiden Ideen bekam die Unterstützung der großen Teams.

Nächster Formel 1 Artikel
Ron Dennis bestätigt erzwungenen Ausstieg aus Formel-1-Team McLaren

Vorheriger Artikel

Ron Dennis bestätigt erzwungenen Ausstieg aus Formel-1-Team McLaren

Nächster Artikel

Kommentar: So einer wie Max Verstappen hat der Formel 1 gefehlt

Kommentar: So einer wie Max Verstappen hat der Formel 1 gefehlt
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Urheber Adam Cooper
Artikelsorte News