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Trailer: Motorsport-Film "Heroes" erzählt von fünf Legenden

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Trailer: Motorsport-Film "Heroes" erzählt von fünf Legenden
Autor:
, Writer
Übersetzung: Norman Fischer
24.05.2019, 10:31

Ein von Motorsport Network in Auftrag gegebener Film namens Heroes feiert im Juli Premiere: Dabei dreht es sich um das Leben von fünf Legenden des Motorsports

Im Juli wird ein neuer Film veröffentlicht, der sich in Spielfilmlänge um das Leben von fünf Motorsport-Helden dreht. Heroes entstand unter der Regie von Manish Pandey, der vor zehn Jahren schon das Drehbuch zum preisgekrönten Film Senna geschrieben hatte.

Dieser neue Film - im Auftrag von Motorsport Network - bringt Fahrer aus der Formel 1, den Sportwagen und dem Rallyesport zusammen, die sich einen Abend lang gegenseitig ihre Geschichten in einem englischen Anwesen erzählen.

Bei den vier Rennfahrern handelt es sich um den zweimaligen Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen, das ehemalige Ferrari-Ass Felipe Massa, den neunmaligen Le-Mans-Gewinner Tom Kristensen und Rallye-Vizeweltmeisterin Michèle Mouton.

"Ich wollte Rennfahrer aus verschiedenen Altersbereichen und Disziplinen zusammenbringen - aber an einem Ort außerhalb ihrer Wohlfühlzone", sagt Pandey. "Wenn du tief in diese Charaktere eintauchst, dann entdeckst du - egal welchen Hintergrund sie haben - wie viel sie gemeinsam haben."

Obwohl sich die Rennserien unterscheiden, sind ihre Geschichten während der zehn Kapitel des Films recht ähnlich: ihre frühe Liebe zu vier Rädern, ihr Durchbruch, Erfolge, Rückschläge, persönliche Probleme und lebensbedrohliche Unfälle. Untermalt werden ihre Erzählungen von einer Breite an Archivmaterial - zusammengetragen aus ihrer persönlichen Sammlung oder der umfangreichen Bibliothek im Hauptquartier von Formel 1 TV in Biggin Hill.

Heroes gräbt zuvor nie gesehene Aufnahmen aus wichtigen Rennen wie Jerez 1997 (der erste Sieg von Mika Häkkinen), Interlagos 2008 (als Felipe Massa die Weltmeisterschaft verlor) oder Monza 2006 (der erste Rücktritt von Michael Schumacher) aus. Von den 65 Minuten Archivmaterial im Film stammen mehr als drei Viertel aus der Formel-1-Bibliothek.

"Das Filmemachen ist sehr technisch, und es gibt immer eine Formel", sagt Pandey und erklärt die Details der Produktion: "Es gibt drei Akte. Nach einer kurzen Einführung, bei der man die Charaktere vorgestellt bekommt, gibt es plötzlich einen Twist. Das bereitet dich auf die nächste Reise im Film vor, bevor der letzte Akt kommt, wo sich noch einmal alles ändert."

"Es gibt Techniken, die man anwenden kann. Trotzdem besitzen Dokumentar-Filmer eine Verantwortung, wenn sie die Geschichte einer lebenden oder verstorbenen Person erzählen, weil es die Wahrheit sein muss."

Corinna und Michael Schumacher

Auch Michael Schumacher soll eine tragende Rolle bekommen

Foto: Motorsport Network

Der letzte Protagonist der Story ist Michael Schumacher, der irgendwann in seiner Karriere mal gegen die anderen vier Rennfahrer im Film gearbeitet hat oder gefahren ist. Die erste Erfahrung von Häkkinen gegen Schumacher war bei der Formel 3 in Macau, später kamen die epischen Suzuka-Showdowns der späten 90er- und frühen 2000er-Jahre dazu. Massas großer Durchbruch kam 2006 als Teamkollege von Schumacher, zu dem er als Vaterfigur aufsah.

Nachdem Tom Kristensen Häkkinen 1985 in einer skandinavischen Kartmeisterschaft (Formel Nordic, Klasse A) geschlagen hatte, fuhr er eine Handvoll Formel-3-Rennen zusammen mit Schumacher - bevor er ihm beim jährlichen Race of Champions wieder begegnete. Einem Event durchgeführt und organisiert von ... Michèle Mouton.

"Es wurde schnell klar, dass die Fahrer neben ihren eigenen Geschichten auch ein kleines Licht auf die verschiedenen Facetten von Michael scheinen lassen können", sagt Pandey. "Alle vier haben Michael gemeinsam, und ich wollte, dass er die fünfte Story ist. In den Jahren nach seinem Skiunfall habe ich die Unermesslichkeit seiner Leistungen auf der Strecke und die absolute Liebe um ihn herum - vor allem bei Ferrari - schätzen gelernt."

Heroes feiert in London vor der Woche des Großen Preises von Großbritannien 2019 Premiere. Ein ausführliches Interview mit Manish Pandey gibt es in der Juni-Ausgabe von F1 Racing zu lesen, die am 30. Mai erscheint.

Mit Bildmaterial von Motorsport Network.

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