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Formel E

Formel-E-Chef kündigt an: Design geht noch extremer

Das neue Auto der Formel E ist noch gar nicht auf der Strecke, da macht sich Alejandro Agag schon Gedanken über den Nachfolger - Das Design soll noch spaciger werden

Heiko Stritzke Scott Mitchell

Bearbeitet: 31.07.2018, 19:53

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Formula E 2018/2019 car

Alejandro Agag, Formula E CEO

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Das futuristische Design des neuen Formel-E-Boliden für Saison 5 wird eines der charakteristischen Merkmale der Elektroformelserie in der nächsten Saison. Das Fahrzeug, für dessen Design sich Jean Todt entschieden hat, löste einen"Wow"-Effekt aus. Formel-E-Chef Alejandro Agag war ursprünglich für einen konservativeren Entwurf, hat aber mittlerweile Gefallen an Todts Wahl gefunden. Und macht sich schon Gedanken um einen noch extremeren Nachfolger.

"Die Formel E setzt hinsichtlich des Designs von nun an neue Maßstäbe", sagt der spanische Unternehmer gegenüber 'Motorsport.com'. " Der Schritt von der ersten zur zweiten Generation war enorm. Und bei der dritten können wir noch extremer werden." Ob es also erneut einen solchen Schritt geben wird? Das hängt ganz von der Technik ab: "Die Form der Batterie wird ausschlaggebend sein. Wenn wir sie woanders unterbringen oder flacher gestalten können, dann gibt es beim Fahrzeugdesign keine Grenzen mehr."

 

Neben dem Design unternimmt die Formel E 2018/19 auch einen technischen Quantensprung: Die Speicherkapazität der Batterien steigt von 28 auf 54 Kilowattstunden, die Leistung der Motoren wird auf 250 Kilowatt (335 PS) im Rennen festgelegt. Im Qualifying werden Spitzen von 300 Kilowatt (402 PS) erwartet.

Für die Zukunft sind weitere technische Neuerungen denkbar, die bereits im Automobilbau zum Einsatz kommen: Vierradantrieb, Torque Vectoring und fortschrittliche Energierückgewinnungssysteme stehen auf der Agenda. Informationen von 'Motorsport.com' zufolge könnte der technische Fahrplan für die nächsten Jahre bereits auf dem Genfer Auto-Salon (8. bis 18. März) präsentiert werden.

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