Formel-V8-3.5-Champion Tom Dillmann vor Debüt in der Formel E

Tom Dillmann wird beim Formel-E-Rennen in Paris Maro Engel ersetzen, da der Deutsche am selben Wochenende bei der DTM am Lausitzring antreten wird.

Der aktuelle Formel-V8-3.5-Champion hat vergangenen Monat in Mexico City beim Shakedown am Freitag bereits für Venturi getestet und wird in Paris als Teamkollege seines Landsmanns Stephane Sarrazin am Start sein.

"Das ist eine großartige Gelegenheit und nachdem ich mit Venturi in Kontakt war, war der 1. Schritt, in Mexiko etwas fahren zu können, auch wenn es nur sehr kurz war", sagte Dillmann gegenüber Motorsport.com.

"In Mexiko habe ich aber wirklich mehr gelernt, indem ich gesehen habe, wie die Dinge im Rennen laufen und wie ein Rennen abläuft. Das war eine sehr nützliche Erfahrung."

Dillmann hofft auf ein Cockpit in der Formel E für die Saison 2017/2018 und hat mit Venturi auch bereits über diese Möglichkeit gesprochen.

"Es wird schön sein, in den Straßen der Hauptstadt meines Heimatlandes zu fahren", sagte Dillmann. "Es wird aber schwierig, da die meisten Fahrer schon 2 Jahre Erfahrung haben."

"Das werde ich respektieren. Mein Ziel ist es, für das Team einen guten Job zu machen, gleichzeitig aber auch in Richtung Saison 4 zu blicken, weil ich dann Vollzeit in der Meisterschaft fahren möchte."

Dillmann wird vor dem Rennen einen kurzen Test über 50 Kilometer für Venturi fahren können, wenn das Team einen seiner Filmtage wahrnimmt.

Nach Informationen von Motorsport.com wollte Venturi ursprünglich GP2-Fahrer Nyck de Vries als Ersatz für Engel einsetzen, denn der Niederländer konnte als Testfahrer für Spark Technologies in den Jahren 2014 und 2015 umfangreiche Erfahrung in einem Formel-E-Auto sammeln.

De Vries, der bei McLaren – einem Technikpartner von Venturi – unter Vertrag ist, soll ab kommendem Herbst als Fahrer in die Entwicklung der neuen Formel-E-Autos eingebunden sein.

Das neue Paket für 2018 beinhaltet eine Batterie von McLaren Applied Technologies, die eine gesamte Renndistanz durchhalten soll, sodass der Autowechsel bei Rennmitte wegfällt.

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