ADAC GT Masters Nürburgring 2021: Kampfansage von SSR-Porsche

Porsche macht die Pace im ersten Freien Training: Mathieu Jaminet für SSR Performance Schnellster, drei 911 GT3 R auf den ersten drei Plätzen

ADAC GT Masters Nürburgring 2021: Kampfansage von SSR-Porsche

Porsche-Teams legten am Freitagvormittag vor und dominierten das erste Freie Training des Saisonfinales der Deutschen GT-Meisterschaft auf dem Nürburgring. Werksfahrer und Titelkandidat Mathieu Jaminet (SSR-Porsche) gelang vor zwei Markenkollegen die Bestzeit in der 45-minütigen Sitzung.

Ergebnisse ADAC GT Masters Nürburgring 2021

Der Tabellendritte, der sich den 911 GT3 R mit der Startnummer 92 mit Titelverteidiger Michael Ammermüller teilt, kam am besten mit den kühlen Bedingungen und der abtrocknenden Strecke zurecht. Insgesamt haben am Nürburgring noch 13 Fahrer von Audi, Mercedes-AMG, Porsche und Lamborghini Chancen, die Deutsche GT-Meisterschaft zu gewinnen.

Jaminet, ADAC GT Masters-Champion von 2018, setzte seine Bestzeit bereits knapp vor der Halbzeit der 45-minütigen Sitzung. "Wir waren anfangs nicht sicher, wie die Streckenbedingungen sind", so Jaminet. "Am Anfang war es noch nass, vor allem im ersten Sektor. Wir sind etwas überrascht, dass es niemandem am Ende noch gelungen ist, die Rundenzeit zu schlagen."

"Wir haben seit dem Test gestern das Auto noch einmal ziemlich umgebaut und es sieht so aus, als hätte sich dies bezahlt gemacht. Es ist immer noch Raum für Verbesserungen, aber das war schon mal ein guter Beginn. Mal sehen, wo wir heute Nachmittag stehen, wenn die Strecke komplett trocken ist."

Die beiden Fahrer von SSR Performance liegen in der Tabelle 17 Punkte zurück; Ammermüller hat die Chance, als erster Fahrer in der Geschichte des ADAC GT Masters den Titel erfolgreich zu verteidigen.

Auf Platz zwei fuhren die Porsche-Markenkollegen Sven Müller und Robert Renauer (Herberth-Porsche). Müller war nur 68 Tausendstelsekunden langsamer als Jaminet. Rang drei ging mit einer Zeit von 1:28.260 Minuten an den "Elfer" von Christian Engelhart und Thomas Preining (Bernhard-Porsche).

Auf Platz vier folgten die Tabellenvierten Raffaele Marciello und Maximilian Buhk (Landgraf-Mercedes; 1:28.041 Minuten) im schnellsten Mercedes-AMG. Die Top 5 komplettierten beim Heimspiel ihres Rennstalls Phoenix Racing Jusuf Owega und Ex-Meister Patric Niederhauser.

Die Spitzenreiter der Meisterschaft hielten sich dagegen noch zurück. Die Tabellenzweiten Luca Stolz und Maro Engel (Toksport-Mercedes) fuhren auf Platz 14, direkt dahinter platzierten sich die Tabellenführer Ricardo Feller und Christopher Mies (Land-Audi) mit ihrem Audi R8 LMS.

"Die Sitzung war für uns etwas unrhythmisch", bilanzierte Mies. "Am Anfang haben wir uns auf Hausaufgaben wie Bremsen einfahren konzentriert. Als wir dann gute Rundenzeiten fahren wollten, gab es eine Full Course Yellow. Aber alles ist gut. Das ist kein Drama, da wir ja schon gestern viel gefahren sind."

Die Full Course Yellow wurde ausgelöst durch einen Unfall von Salman Owega. Der Phoenix-Audi #5 wurde dabei schwer beschädigt.

Mit Bildmaterial von ADAC Motorsport.

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