12h Sebring: Porsche mit Pech in der Schlussphase

Die Plätze 7 und 8 in der GTLM-Klasse spiegeln das Leistungspotenzial von Porsche bei den 12h Sebring 2017 nur bedingt wider.

Porsche fuhr am Samstag bei den 12 Stunden von Sebring bis kurz vor dem Ziel auf Kurs zu einem Podestplatz in der GTLM-Klasse. Dank einer von der Konkurrenz von Ford abweichenden Rennstrategie lag sogar der Klassensieg in Reichweite, den letztlich Corvette einfuhr.

Doch ein später Reifenschaden sowie eine Durchfahrtsstrafe für das Überfahren eines Druckluftschlauchs beim letzten Boxenstopp hatten zur Folge, dass der #911 Porsche 911 RSR von Patrick Pilet, Dirk Werner und Frederic Makowiecki auf Platz 7 der Klasse abgewinkt wurde.

"Unser Plan war es, am Ende des Rennens das beste Auto zu haben", so Pilet, der ausführt: "Das bedeutete, dass es bei der Hitze tagsüber nicht so einfach zu fahren war. Doch als es kühler wurde, waren wir klar die Schnellsten auf der Strecke. Das Team hat einen exzellenten Job gemacht."

"Die Strategie hat perfekt gepasst. Nach dem letzten Boxenstopp hatten wir gute Chancen auf den Sieg. Der Reifendefekt war ärgerlich. Es war kein Fehler der Boxencrew, sondern einfach nur Pech", so Pilet. Die Durchfahrtsstrafe in der letzten Stunde kostete schließlich sogar noch eine Top-5-Platzierung.

Direkt hinter dem #911 Porsche auf Platz 8 im Ziel: das Schwesterauto, der #912 Porsche von Kevin Estre, Laurens Vanthoor und Richard Lietz, der früh im Rennen aufgrund eines defekten Stoßdämpfers 3 Runden verloren hatte.

In der GTD-Klasse kam der #28 Alegra-Porsche der Daytona-Sieger De Quesada/Morad/Christensen zusammen mit Pumpelly auf Platz 10. Bester Porsche in dieser Klasse war der #73 Park-Place-Porsche von Bergmeister/Lindsey/McMurry/Heylen auf Platz 6.

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Über diesen Artikel
Rennserien IMSA
Veranstaltung 12h Sebring
Rennstrecke Sebring International Raceway
Artikelsorte News
Tags boxenstopp, defekt, imsa, porsche, sebring, strafe