Wallace hatte "Angst": "Härtester Crash" meiner Karriere

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Wallace hatte
Autor: André Wiegold
02.08.2018, 08:50

Darrell Wallace Jr. krachte fünf Runden vor Schluss in Pocono heftig in die Mauer – Der NASCAR-Pilot spricht vom härtesten Unfall seiner Karriere

Crash: Darrell Wallace Jr., Richard Petty Motorsports, Chevrolet Camaro Mile 22 (Screenshot)
Darrell Wallace Jr., Richard Petty Motorsports, Chevrolet Camaro Mile 22
Darrell Wallace Jr., Richard Petty Motorsports, Chevrolet Camaro Mile 22
Darrell Wallace Jr., Richard Petty Motorsports, Chevrolet Camaro Mile 22
Ryan Blaney, Team Penske, Ford Fusion PPG, Darrell Wallace Jr., Richard Petty Motorsports, Chevrolet Camaro Mile 22
Darrell Wallace Jr., Richard Petty Motorsports, Chevrolet Camaro Petty's Garage / Medallion Bank
Darrell Wallace Jr., Richard Petty Motorsports, Chevrolet Camaro U.S. Air Force
Darrell Wallace Jr., Richard Petty Motorsports, Chevrolet Camaro Petty's Garage / Medallion Bank
Darrell Wallace Jr., Richard Petty Motorsports, Chevrolet Camaro Petty's Garage / Medallion Bank

Als Darrell Wallace Jr. beim NASCAR-Rennen in Pocono vor Kurve 1 in die Bremse trat, habe er sofort gewusst, dass etwas nicht stimmt. Die Bremse gab ihren Dienst auf, weshalb der Petty-Fahrer ungebremst über die Wiese im Infield schlitterte und dann seitlich in die Mauer von Kurve 1 krachte. Es vergingen viele Sekunden, bis Wallace endlich das Fensternetz herunter ließ. Das ist das Zeichen, wenn ein es einem Fahrer nach einem Unfall gut geht.

 

Als er selbstständig aus dem Auto ausgestiegen war, musste er sich aber erst einmal hinsetzen und den Einschlag verdauen. Wallace wurde anschließend im Medical Center medizinisch untersucht. Da er keinerlei Verletzungen erlitten hatte, wurde er schnell wieder entlassen. "Ich hätte sofort rechts in die Mauer lenken sollen", beschreibt Wallace den Unfall. "So hätte ich das Auto bremsen können. Ich bin aber daran gewöhnt, links herum zu fahren und deshalb bin ich durchs Gras gerutscht."

"Es war der härteste Crash meiner Karriere", so Wallace weiter. "Ich bin in Ordnung. Es wird sicher noch einige Tage schmerzen, aber es ist alles im grünen Bereich." Es sei grausam gewesen, in der Situation so "hilflos" gewesen zu sein, gibt der NASCAR-Fahrer zu. "Ich hatte wirklich große Angst", sagt er. "Ich habe mir in die Wange gebissen und mein Fuß ist gegen das Pedal gestoßen." Seinen Humor hat Wallace auch nach dem Unfall nicht verloren. Gleich danach witzelt er: "Sie haben einen Ultraschall gemacht – ich bekomme keine Zwillinge. Alles ist wirklich in bester Ordnung."

 Bildergalerie: Darrell Wallace Jr. in Pocono

In der Gesamtwertung liegt der Cup-Rookie im Petty-Chevrolet fünf Rennen vor dem Ende der regulären Saison auf dem 25. Platz. Sein bestes Ergebnis war bisher der zweite Rang im Daytona 500 im Februar. Anschließend gelang es Wallace nur ein einziges Mal, in die Top 10 zu fahren –  und zwar in Texas. Um sich noch für die Playoffs 2018 zu qualifizieren, müsste er in den verbleibenden fünf Rennen einen Überraschungssieg einfahren. Am kommenden Wochenende zieht der NASCAR-Tross nach Watkins Glen, wo das zweite Rundkurs-Rennen der NASCAR-Saison 2018 stattfindet.

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Artikel-Info

Rennserie NASCAR Cup
Event Pocono 2
Subevent Rennen, Sonntag
Fahrer Darrell Wallace Jr.
Teams Richard Petty Motorsports
Urheber André Wiegold
Artikelsorte News