Eugene Laverty: "Vergleichbarer Fahrstil" zu dominantem Bautista

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Eugene Laverty: "Vergleichbarer Fahrstil" zu dominantem Bautista
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11.04.2019, 09:54

Eugene Laverty glaubt nicht, dass Bautistas Überlegenheit an dessen MotoGP-Fahrstil liegt - Im Ducati-Kundenteam Go Eleven wünscht sich Laverty mehr Motorleistung

Im vergangenen Winter musste Eugene Laverty um seine Zukunft bangen. Erst spät wurde ein Paket mit dem Go-Eleven-Team und einer neuen Ducati Panigale V4 R geschnürt. Im Werksteam und vor allem in den Händen von Alvaro Bautista fährt dieses neue Motorrad von Sieg zu Sieg. Für Laverty, der ebenfalls MotoGP-Erfahrung hat, verlief die bisherige Saison der Superbike-WM mehr als schwierig. Aufgrund von Finanzierungsproblemen ist der Nordire sogar der Meinung, dass Go Eleven die Überseerennen in Australien und Thailand überhaupt hätte auslassen sollen.

In Australien hatte Laverty ein Problem mit einer Heizdecke und in Thailand gab es einen heftigen Crash, weil plötzlich die Vorderradbremse versagt hatte. Zuletzt in Aragon waren sechste Plätze im Superpole-Rennen und in Lauf 2 die ersten Lichtstreifen am Horizont. "Wenn die V4 R alles richtig macht, dann hat sie keine Schwächen", so Laverty gegenüber 'Eurosport'. "Ich mache Ducati nur Druck, damit ich mehr Speed bekomme. Das Ding kann die BMW von Tom Sykes überholen als würde er stillstehen."

"Ich habe ein schlechtes Gewissen, wenn ich das sage, aber wenn ich meine Daten mit Alvaro vergleiche, dann bin ich am Kurveneingang der langen Geraden um 8 km/h schneller. Aber am Ende der Geraden bin ich um 10 km/h langsamer", spricht Laverty die Gegengerade in Aragon an. "Mein Manko ist sogar größer als es die Geschwindigkeitsmessungen zeigen. Alvaro fährt das Motorrad sehr gut. Ich denke, er hat es sofort verstanden."

Manche Beobachter glauben, dass Bautistas MotoGP-Fahrstil den großen Unterschied macht. Aber auch Laverty fuhr 2016 für das Aspar-Team eine MotoGP-Ducati. "Alvaro weiß, wie er dieses Motorrad fahren muss. Aber seit Thailand kann ich mich mit ihm vergleichen", so Laverty. "Ich brauche nur mehr Leistung, um mit ihm kämpfen zu können. Es geht nicht um den MotoGP-Stil. Ich kann das Motorrad so fahren wie ich will. Es geht deshalb nicht darum, den Stil zu ändern. Wenn ich meine Daten mit seinen vergleiche, dann sieht es so aus, als wäre es der gleiche Fahrer."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Superbike-WM
Urheber Gerald Dirnbeck
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