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Engagement mit zwei Marken: Phoenix bleibt Audi treu

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Engagement mit zwei Marken: Phoenix bleibt Audi treu
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Phoenix Racing wird neben den WTM-Ferraris auch weiterhin zwei Audi R8 LMS GT3 auf der Nürburgring-Nordschleife einsetzen - LMP-Debüt in zwei Klassen

Einige besorgte Fans fragten sich bereits, ob die Übernahme der Einsätze des Wochenspiegel-Ferraris auf der Nürburgring-Nordschleife das Aus der Phoenix-Audis bedeuten könnte. Das Team aus Meuspath verneint das jedoch. Das WTM-Engagement kommt zum bisherigen Programm dazu.

"Wir planen weiterhin mit den Audis für Vincent [Kolb] und Stippi [Frank Stippler] sowie für Kim [Luis Schramm] und Michele [Beretta]", sagt Teamchef Ernst Moser im Gespräch mit 'Motorsport.com'.

Zwar ist Phoenix Racing im kollektiven Gedächtnis des Motorsports mittlerweile fest mit Audi verbandelt, doch andere Marken sind nichts Besonderes im Team. Im GT-Sport war das Team in den 2000er-Jahren mit Porsche, Aston Martin und Corvette unterwegs, mit Letzterer auch 2010 in der GT1-Weltmeisterschaft.

"Eine neue Marke ist nichts Ungewöhnliches in unserem Team", sagt Moser, der darauf hinweist, dass das Team auch ein Audi-Werksengagement "professionell vom Kundensport trennen" könne. Phoenix siegte 2012, 2014 und 2019 mit werksunterstützten Audi R8 LMS GT3 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.

LMP-Debüt rückt näher

Nach dem Ende der Class-1-DTM schlägt Phoenix Racing außerdem ein neues Kapitel in der Le-Mans-Szene auf: In der asiatischen Le-Mans-Serie stehen vom 4. bis 20. Februar 2021 die vier Rennen der Saison 2021 in Abu Dhabi an.

Wochenspiegel-Ferrari

Phoenix überraschte mit der Ankündigung, die Einsätze von WTM Racing ab 2021 zu betreuen

Foto: WTM Racing

Moser verrät den Plan: "Wir treten mit einem LMP3-Ligier und einem LMP2-Oreca an. Wir reden mit vielen Fahrern aus der LMP2-Szene aus Europa und der WEC." Ex-DTM-Piloten wären als Fahrer möglich, Priorität haben jedoch Langstrecken-erfahrene Piloten.

Eine naheliegende Möglichkeit wäre natürlich Loic Duval, der seit 2017 für Phoenix in der DTM fährt und reichlich Prototypen-Erfahrung mitbringt. "Aber hier müssen wir das Ganze mit seinen Verpflichtungen in den USA abstimmen. Ich weiß momentan gar nicht, ob das geht." Duval wird 2021 Stammfahrer auf dem JDC-Miller-Cadillac #5 in der IMSA SportsCar Championship.

Für Moser ist es ein willkommener Zufall, dass die gesamte Saison wegen der COVID-19-Pandemie auf einer einzigen Strecke ausgetragen wird. "Wir steigen ganz frisch ein, von daher ist das für uns eher hilfreich. Wenn wir vier Rennen auf einer Strecke fahren, können wir viel lernen."

An Abu Dhabi hat das Team gute Erinnerungen: In der GT1-Weltmeisterschaft gelangen dem Team 2010 mit Marc Hennerici und Andreas Zuber beim Saisonauftakt der Sieg im Qualifikationsrennen und Platz zwei im Hauptrennen.

Mit Bildmaterial von VLN.

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Rennserie VLN
Urheber Heiko Stritzke