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Starterfeld NLS/VLN1: 146 Autos, 28 GT3 und ein Formel-1-Star

146 Autos, 28 davon in der GT3-Klasse SP9 und Robert Kubica als prominenter Fahrschüler: Die Nürburgring-Langstrecken-Serie startet in die Saison 2021

Starterfeld NLS/VLN1: 146 Autos, 28 GT3 und ein Formel-1-Star

Die Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS, vormals VLN) startet mit einem attraktiven Teilnehmerfeld in die Saison 2021. 146 Fahrzeuge haben für die 66. ADAC Westfalenfahrt am 27. März 2021 ihre Nennung abgegeben. Mit 28 GT3-Fahrzeugen ist Top-Klasse SP9 dabei am stärksten besetzt. Heraus sticht allerdings ein Starter aus der Produktionswagen-Klasse VT3.

Auf dem Porsche Cayman #471 von Prosport geht Formel-1-Rennsieger Robert Kubica an den Start. Der letztjährige DTM-Fahrer teilt sich das Auto mit WTCR-Pilot Nestor Girolami. Ziel ist, die Pflichtrunden für die DMSB-Permit Nordschleife zu absolvieren.

Fahrschüler ist auch Felix von der Laden. Der 26-jährige YouTube-Star aus Köln startet für Teichmann im KTM X-Bow GT4 zusammen mit Tim Sandtler und Tamino Bergmeier. Sobald er seine DPN in der Tasche hat, wird von der Laden in den neuen KTM X-Bow GTX wechseln. Von diesem potenziellen GT3-Rivalen gehen beim Saisonauftakt vier Autos an den Start.

Robert Kubica

Robert Kubica fährt sein erstes Rennen auf der Nordschleife

Foto: ITR

Im Fokus wird aber das erste Aufeinandertreffen des Jahres in der Top-Klasse SP9. Neben den Platzhirschen, die in der NLS bereits Siege errungen haben - Rowe (BMW), Manthey (Porsche), Phoenix (Audi), den Mercedes-Teams GetSpeed und HRT, Falken, Frikadelli (beide Porsche), Schubert (BMW), Car Collection (Audi) und Walkenhorst (BMW) - sind zwei Debütanten mit von der Partie.

FFF schickt einen Lamborghini Huracan GT3 Evo ins Rennen, HCB einen Porsche 911 GT3 R. Abgerundet wird das Feld von Konrad (Lamborghini), KCMG, Huber Motorsport (beide Porsche), dem BMW-Junior-Team sowie der Equipe vitesse (Audi).

Diese Klassen haben Meisterpotenzial

Ebenfalls stark besetzt ist die Klasse VT2 (VLN-Produktionswagen bis 2.000 ccm Hubraum mit Turbo). Hier kämpfen bei der Westfalenfahrt Hyundai i30N, Opel Astra OPC, Renault Megane RS, Volkswagen Golf und Scirocco gegen unterschiedliche BMW-Modelle. Insgesamt haben 18 Teams genannt.

Opel Manta

Wieder am Start: Der Opel Manta von Olaf Beckmann

Foto: Alexander Trienitz

Potenzial zur Meisterklasse hat 2021 auch die Klasse Cup 3 (Cayman-GT4-Trophy). 16 Mittelmotor-Renner von Porsche sind aktuell vertreten. Mit elf und zwölf Fahrzeugen muss man auch die neue Klasse Cup 5 (BMW M2 CS Racing) und die V4 (VLN-Produktionswagen bis 2.500 ccm Hubraum) und ebenfalls im Auge zu behalten. In letzterer starten die amtierenden Meister von Adrenalin Motorsport, Christopher Rink, Danny Brink und Philipp Leisen zum zweiten Mal in Folge das Projekt Titelverteidigung.

Natürlich dürfen in einem NLS-Teilnehmerfeld auch die Exoten nicht fehlen. In der Klasse H2 (Gruppe-H-Fahrzeuge bis 2.000 ccm Hubraum) ist dies unter anderem der Opel Manta von Olaf Beckmann, Peter Hass, Volker Strycek und Jürgen Schulten.

Aber auch in der SP10 gibt es frischen Wind. Waldow bringt den ersten Alpine A110 in der GT4-Klasse an den Start. Am Volant wechseln sich Janis Waldow, Max Lamesch und Andreas Patzelt ab. Ebenfalls alles andere als gewöhnlich ist der Dacia Logan, den Harry Ohs, Oliver Kriese und 'Doom' in der Klasse SP3 (VLN-Specials bis 2.000 ccm Hubraum) pilotieren.

Veranstaltung erneut mit speziellem Hygienekonzept

Der Saisonauftakt findet, wie bereits im Vorjahr, pandemiebedingt unter besonderen Bedingungen statt. Zuschauer an der Rennstrecke sind nicht zugelassen, zum Fahrerlager hat je Team nur eine begrenzte Anzahl an Personen Zutritt. Alle Teammitglieder, die das Fahrerlager betreten, müssen einen negativen Corona-Test nachweisen.

Auf dem kompletten Veranstaltungsgelände herrscht eine generelle Maskenpflicht (FFP2 oder OP-Maske) und die Personen sind angehalten, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Der Ablauf der Veranstaltung wurde bereits im Vorfeld so organisiert, dass Kontakte minimiert werden. So wird beispielsweise die Fahrerbesprechung in digitaler Form per Video und schriftlichem Briefing durchgeführt.

Die 66. ADAC Westfalenfahrt startet am Samstagmittag um 12:00 Uhr über die Distanz von vier Stunden. Zuvor werden im Zeittraining von 08:30 bis 10:00 Uhr die Positionen in der Startaufstellung ausgefahren. Ab 8:15 Uhr ist der Saisonauftakt im Livestream auf Motorsport.com zu sehen.

Mit Bildmaterial von VLN.

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Urheber Markus Lüttgens