WEC
30 Aug.
-
01 Sept.
Event beendet
04 Okt.
-
06 Okt.
Event beendet
R
4h Schanghai
08 Nov.
-
10 Nov.
Nächstes Event in
24 Tagen
R
8h Bahrain
12 Dez.
-
14 Dez.
Nächstes Event in
58 Tagen
R
6h Sao Paulo
30 Jan.
-
01 Feb.
Nächstes Event in
107 Tagen
R
1000 Meilen Sebring
18 März
-
20 März
Nächstes Event in
155 Tagen
23 Apr.
-
25 Apr.
Nächstes Event in
191 Tagen
Details anzeigen:

Erfolgsbalast in der LMP1? Toyota ist gesprächsbereit

geteilte inhalte
kommentare
Erfolgsbalast in der LMP1? Toyota ist gesprächsbereit
Autor:
Co-Autor: André Wiegold
25.06.2019, 09:34

Toyota könnte in der letzten WEC-Saison der LMP1-Kategorie mit einem Erfolgsballast eingebremst werden - Die Japaner geben sich offen

In der nächsten Saison der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) könnte Toyota mit Hilfe eines Erfolgsbalasts eingebremst werden. Es ist die letzte Saison der LMP1-Kategorie in der WEC, in der Toyota seit den Ausstiegen von Porsche und Audi das Geschehen dominiert. Die Japaner sind offen für Lösungen.

Laut Toyota-Technikchef Pascal Vasselon schauen sich die WEC, der Automobil-Weltverband (FIA) und die Teams nach geeigneten Lösungen um. Er sagt, es sei eine Gruppenarbeit von allen Seiten. Auch Toyota ist mit der Equivalence of Technologie (EoT) in der LMP1-Wertung nicht immer zufrieden und ist deshalb offen für weitere Ideen.

Mit Handicaps wie einem Erfolgsbalast könnten die Werks-Toyotas und LMP1-Privatiers weiter angeglichen werden. In der WEC-Supersaison 2018/19 haben die Hybrid-Boliden der Japaner die LMP1-Kategorie dominiert.

LMP1-Parade, Toyota, Rebellion Racing, SMP Racing

Die LMP1-Privatteams könnten nächstes Jahr auf die Toyotas aufholen

Foto: Paul Foster

"Wir arbeiten an einem Erfolgshandicap und nicht Erfolgsbalast", so Vasselon. "Mit reinem Gewicht sind die Möglichkeiten begrenzt. Mit einem Erfolgshandicap ist es möglich, an verschiedenen Stellschrauben zu drehen. Das könnten das Gewicht, der Sprit und die Energie sein."

Wichtig sei es, dass das Handicap größer als die Abstände zwischen den Autos ist, stellt der Toyota-Technikchef klar. "So schafft man es, ein Feld anzugleichen." Laut Vasselon hat beispielsweise das reine Gewichtshandicap in der WTCC 2014 bis 2016 nie funktioniert, weil das Maximum bei 50 Kilogramm lag. Die Citroens hatten laut Vasselon aber einen größeren Vorteil als dieser Erfolgsbalast groß war.

Außerdem dürfe es nicht so geregelt werden, dass Teams anfangen, Rennen absichtlich nicht zu gewinnen, um später einen Vorteil zu haben, warnt er. Mit einer durchdachten Strategie könnte es also möglich sein, die LMP1-Autos in den regulären WEC-Rennen weiter anzugleichen.

Mit Bildmaterial von LAT.

Le Mans und Nürburgring: Die Bilanz der Doppelstarter bei 24-Stunden-Rennen 2019

Vorheriger Artikel

Le Mans und Nürburgring: Die Bilanz der Doppelstarter bei 24-Stunden-Rennen 2019

Nächster Artikel

McLaren: Formel-1- und WEC-Regeländerungen mit gutem Timing

McLaren: Formel-1- und WEC-Regeländerungen mit gutem Timing
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie WEC
Urheber Gary Watkins