Toyotas Ziel bei der Rallye Monte Carlo: "viele Kilometer" fahren

geteilte inhalte
kommentare
Toyotas Ziel bei der Rallye Monte Carlo:
David Gruz
Autor: David Gruz
Übersetzung: Petra Wiesmayer
14.01.2017, 15:23

Toyota-WRC-Teamchef Tommi Mäkinen sagt, dass die Rallye Monte Carlo dazu dienen soll, so viel Erfahrung wie möglich mit dem neuen Yaris zu sammeln.

Toyota Racing, Toyota Yaris WRC 2017
Jari-Matti Latvala, Volkswagen Motorsport
Tommi Makinen, Toyota Yaris WRC 2017
Toyota Racing, Toyota Yaris WRC 2017
Tommi Makinen, Toyota Yaris WRC 2017
Jari-Matti Latvala, Volkswagen Motorsport
Jari-Matti Latvala, Toyota Racing, Toyota Yaris WRC 2017
Toyota Racing, Toyota Yaris WRC 2017
Toyota Racing, Toyota Yaris WRC 2017
Testfahrten mit dem Toyota Yaris WRC 2017
Toyota Yaris WRC Plus 2017

Nach 17 Jahren kehrt Toyota bei der Rallye Monte Carlo mit Jari-Matti Latvala und Juho Hänninen in die Rallye-Weltmeisterschaft zurück.

Der viermalige WRC-Champion Mäkinen sagte, dass die erste Rallye der Saison kaum repräsentativ sein werde und, dass das Team sich einfach nur darauf konzentrieren werde, Erfahrung zu sammeln.

"Unser Ziel ist es, bei dieser Rallye so viele Kilometer wie möglich zu fahren, daher werde ich froh sein, wenn beide Autos ins Ziel kommen und innerhalb einer Minute mit den Führenden ankommen."

"Das wäre eine fantastische Art und Weise, unsere Entwicklung weiter voranzutreiben. Das ist immer ein laufender Prozess."

"Das Wichtigste ist, entspannt und aufgeschlossen nach Monte Carlo zu fahren."

"Es hängt so viel von den Bedingungen ab und alles kann sich im Bruchteil einer Sekunde ändern. Es ist momentan schwierig für mich zu sagen, wo wir bezüglich der Leistung wirklich stehen und es ist unwahrscheinlich, dass uns Monte Carlo endgültige Antworten geben wird, da sich die Rallye so sehr von allen anderen unterscheidet."

"Ich kann ein bisschen von meiner eigenen Erfahrung aus Monte Carlo an unsere Fahrer weitergeben, aber am Ende hängt alles von ihnen und dem Auto ab."

Latvala: 2017 dreht sich "alles um die Entwicklung"

Latvala ist in diesem Jahr der Leitwolf im Toyota-Team, nachdem er vom nicht mehr bestehenden Volkswagen-Team gekommen ist. Er betonte, dass es im 1. Jahr darum gehen werde, das Auto auf Trab zu bringen.

"Das Auto fühlt sich sehr stark an, bezüglich der Leistung kann man aber nur schwer etwas sagen, da alle mit neuen Autos kommen", sagte er.

"Auf jeden Fall geht es in diesem Jahr um die Entwicklung: die Monte würde ich gerne gut beenden, dann können wir vielleicht Mitte der Saison anfangen, an Podestplätze zu denken."

"Vor 2 Monaten hätte ich nie gedacht, dass ich bei der Rallye Monte Carlo mit Toyota antreten würde. Das ist also wirklich aufregend."

"Ich hatte insgesamt 12 Testtage: 4 auf Schnee, 1 auf Schotter und ein paar auf Asphalt. Das ist einiges an Testfahrten und wir haben in dieser Zeit einige brauchbare Schritte gemacht."

Er fügte hinzu: "Monte Carlo ist so unberechenbar, dass es keine gute Idee ist, sich zu viele Ziele zu setzen: 2015 hatte ich keinen bestimmten Plan und wurde 2., also hatte ich mir für 2016 das Podium als Ziel gesetzt und machte schließlich einen Fehler!"

"Die Monte ist für jeden Fahrer aufgrund all der unbekannten Faktoren und der Reifenwahl sehr stressig, aber wenn man am Sonntag die Zielrampe vor dem Fürstenpalast überquert, ist das eines der besten Gefühle, das man in diesem Sport jemals erleben wird."

Nächster Rallye-WM Artikel
Sebastien Ogier: Unfall beim Test für die Rallye Monte Carlo

Vorheriger Artikel

Sebastien Ogier: Unfall beim Test für die Rallye Monte Carlo

Nächster Artikel

WRC: Das sind die 5 großen Themen der Rallye-WM 2017

WRC: Das sind die 5 großen Themen der Rallye-WM 2017
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Rallye-WM
Event Monte Carlo
Fahrer Tommi Makinen , Jari-Matti Latvala
Teams Toyota Racing
Urheber David Gruz
Artikelsorte News