DTM
02 Juli
Nächstes Event in
126 Tagen
R
Lausitzring
23 Juli
Nächstes Event in
147 Tagen
Formel E
26 Feb.
Nächstes Event in
20 Stunden
:
42 Minuten
:
23 Sekunden
R
Riad 2
27 Feb.
Nächstes Event in
1 Tag
WEC
R
8h Portimao
04 Apr.
Rennen in
38 Tagen
R
6h Spa
01 Mai
Rennen in
65 Tagen
Superbike-WM
R
07 Mai
Nächstes Event in
70 Tagen
21 Mai
Nächstes Event in
84 Tagen
Rallye-WM NASCAR Cup
R
Homestead
28 Feb.
Nächstes Event in
2 Tagen
MotoGP
25 März
Nächstes Event in
27 Tagen
R
Losail 2
02 Apr.
Nächstes Event in
35 Tagen
24h Le Mans
R
24h Le Mans
12 Juni
Rennen in
107 Tagen
IndyCar
16 Apr.
Nächstes Event in
49 Tagen
R
St. Petersburg
23 Apr.
Nächstes Event in
56 Tagen
Formel 1
28 März
FT1 in
29 Tagen
18 Apr.
Rennen in
52 Tagen
W-Series
R
Le Castellet
25 Juni
Nächstes Event in
119 Tagen
R
Spielberg
02 Juli
Nächstes Event in
126 Tagen
Details anzeigen:
präsentiert von:

Prolog zur Rallye Dakar 2021: Titelverteidiger Ricky Brabec Schnellster

Honda-Ass Ricky Brabec sichert sich beim kurzen Prolog die Bestzeit - Sebastian Bühler, der einzige deutsche Motorradfahrer, ist in den Top 5 dabei

geteilte inhalte
kommentare

Die Rallye Dakar 2021 begann am Samstag mit einem kurzen Prolog. Titelverteidiger Ricky Brabec (Honda) markierte die erste Bestzeit, während der deutsche Sebastian Bühler (Hero) die fünftschnellste Zeit fuhr. Matthias Walkner (KTM) hielt sich zurück und belegte Rang 18.

Bevor am 3. Januar die erste richtige Etappe beginnt, wurde am Samstag ein Prolog durchgeführt. Von Dschidda aus machten sich die Teilnehmer Richtung Landesinnere auf, um eine elf Kilometer gezeitete Strecke zu bewältigen. Das Ergebnis legte die Startreihenfolge für die erste Etappe fest.

Da es sich um einen kurzen Abschnitt handelte, wurden die Zeiten für die Gesamtwertung mit dem Faktor vier multipliziert. Das galt nur für die Quads und Motorräder. Die 16 Quads eröffneten auch den Tag, gefolgt von den 103 Motorrädern. Insgesamt mussten 129 Kilometer zurückgelegt werden.

Ein Dakar-Neuling überrascht

Gestartet wurde in umgekehrter Reihenfolge der Startnummer. Somit fuhr Titelverteidiger Brabec (#1) als Letzter. Der US-Amerikaner benötigte für die elf Kilometer 06:01 Minuten. Damit war Brabec um sechs Sekunden schneller als sein Honda-Teamkollege Joan Barreda.

Daniel Sanders

KTM-Rookie Daniel Sanders setzte sich auf den ersten Kilometern in Szene

Foto: KTM

In Szene setzte sich KTM-Neuling Daniel Sanders, der seine erste Dakar in Angriff nimmt. Der Australier belegte den dritten Platz. Die restlichen KTM-Fahrer waren nicht im Spitzenfeld zu finden.

Toby Price folgte als Neunter, Walkner belegte Rang 18 und Sam Sunderland Position 26. Da morgen Brabec die Etappe eröffnet und die KTM-Fahrer weiter hinten starten, haben sie theoretisch einen Vorteil. Andererseits hat Brabec in der Gesamtwertung schon ein minimales Zeitpolster.

Walkner will seinen Rhythmus finden

"Es waren relativ schnelle elf Kilometer mit einem Schnitt von circa 100km/h", berichtet Walkner. Der Österreicher büßte 32 Sekunden ein. Im Gesamtklassement bedeutete das einen Rückstand von 2:08 Minuten. "Ich habe zwar sicher rund zehn Sekunden zu viel verloren."

"Aber ich habe nicht wirklich viel riskiert und wollte einfach mal reinkommen", sagt der Sieger von 2018. "Durch den Starkregen am Neujahrsabend hatten wir viel Grip auf der Strecke. Diese verlief über Bergstraßen und durch Flussbetten mit vielen spitzen Steinen."

#52 Red Bull KTM Factory Team: Matthias Walkner

#52 Red Bull KTM Factory Team: Matthias Walkner

Foto: KTM Images

Am Sonntag wartet die erste lange Etappe. Von Dschidda nach Bisha müssen insgesamt 622 Kilometer bewältigt werden, davon 277 Kilometer auf Zeit. Die Navigation durch zahlreiche steinige Täler wird im Vordergrund stehen.

"Ich starte von relativ weit hinten, was sicher kein Nachteil ist. Eine besondere Strategie verfolge ich nicht, das wäre jetzt noch viel zu früh - ich werde einfach jeden Tag versuchen, das Beste zu geben und mein Maximum abzurufen", blickt Walkner voraus.

"Ein, zwei Tage muss ich mir Zeit geben, bis ich wieder reinkomme und mich an die hohe Geschwindigkeit, das Renntempo und die Navigation gewöhne. Wenn dieses Gefühl zurück ist und ich mich bereit und gut fühle, dann werde ich versuchen anzugreifen und Gas zu geben."

Ergebnis des Prologs (Top 10):

Pos. Fahrer Motorrad Zeit
1 United States Ricky Brabec  Honda 06:01 Minuten
2 Spain Joan Barreda Honda +06 Sekunden
3 Australia Daniel Sanders KTM +13
4

Botswana Ross Branch

Yamaha

+14
5 Germany Sebastian Bühler Hero +16
6 United States Andrew Short Yamaha +17
           7

Argentina Kevin Benavides

Honda

+20

8

Chile Pablo Quintanilla

Husqvarna +22
9 Australia Toby Price KTM +22
10 Portugal Joaquim Rodrigues Hero +23

Gesamtwertung nach dem Prolog (Top 10):

Pos. Fahrer Motorrad Zeit
1 United States Ricky Brabec  Honda 24:04 Minuten
2 Spain Joan Barreda Honda +24 Sekunden
3 Australia Daniel Sanders KTM +52
4

Botswana Ross Branch

Yamaha

+56
5 Germany Sebastian Bühler Hero +01:04 Minuten
6 United States Andrew Short Yamaha +01:08
           7

Argentina Kevin Benavides

Honda

+01:20

8

Chile Pablo Quintanilla

Husqvarna +01:28
9 Australia Toby Price KTM +01:28
10 Portugal Joaquim Rodrigues Hero +01:32

Mit Bildmaterial von Honda.

Corona und Reisebeschränkungen: Wie die ASO die Rallye Dakar gerettet hat

Vorheriger Artikel

Corona und Reisebeschränkungen: Wie die ASO die Rallye Dakar gerettet hat

Nächster Artikel

Al-Attiyah im Dakar-Prolog Schnellster: Sainz von Reifenschaden gebremst

Al-Attiyah im Dakar-Prolog Schnellster: Sainz von Reifenschaden gebremst
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Rallye Dakar
Event Rallye Dakar
Fahrer Ricky Brabec
Urheber Gerald Dirnbeck