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Formel-1-Liveticker: Das Sprint-Qualifying in Kanada

Liveticker

Feierabend

Auch in Montreal ist der Abend inzwischen angebrochen, und damit ziehen wir einen Strich unter unseren Freitagsticker. Am Samstag melden wir uns hier natürlich mit einer neuen Ausgabe zurück.

Der Sprint beginnt um 18:00 Uhr MESZ, um 22:00 Uhr steht dann das Qualifying für den Grand Prix auf dem Plan. Schlaft gut, kommt entspannt ins Wochenende und bis dann!

Hülkenberg: Wieder undankbarer Elfter

Mal wieder landete der Deutsche heute auf P11 und verpasste damit SQ3 hauchdünn. Gegenüber Sky sagt er: "Natürlich schade, um ein halbes Zehntel den Einzug in den SQ3 verpasst zu haben. Aber hat nicht sollen sein."

"War eigentlich ein sauberes Quali. Nach dem ersten Training heute Morgen war es nicht so easy. Wir hatten viele kleine Problemchen heute Morgen, konnten die dann rechtzeitig aussortieren", berichtet er. Daher sei die Qualifikation eigentlich "recht gut" gewesen.

Teamkollege Gabriel Bortoleto berichtet nach P12: "Ich glaube, wir hätten heute noch etwas mehr aus unserem Paket herausholen können. Meine letzte Runde war ganz ordentlich, aber nicht gut genug, um es in die SQ3 zu schaffen."

Lindblad in Top 10: "Besser als erwartet"

Der Rookie wurde heute Neunter und damit "Best of the Rest" hinter den vier Topteams. "Die Pace war besser als erwartet. Das Team hat großartige Arbeit geleistet. Wir haben dieses neue Upgrade eingebaut, und es scheint gut zu funktionieren", berichtet er.

Auch mit seiner eigenen Leistung ist er zufrieden. "Es ist natürlich eine sehr schwierige Strecke, auf die man als Neuling kommt, vor allem an einem Sprint-Wochenende. Aber ich glaube, ich habe mich gut eingearbeitet", betont er.

"Etwas enttäuscht" ist er nur von SQ3, denn da wäre seiner Meinung nach noch etwas mehr drin gewesen. "Insgesamt bin ich aber zufrieden mit mir und dem Team sehr dankbar", so der Racing-Bulls-Pilot.

Teamkollege Liam Lawson konnte bekanntlich nicht am Sprint-Qualifying teilnehmen. Er hat aber von der FIA die Erlaubnis erhalten, morgen trotzdem zu starten.

Verstappen "nicht überrascht" von P7

Red Bull war heute nur vierte Kraft, und Max Verstappen berichtet: "Ich bin nicht überrascht. Mein Gefühl im Auto war einfach nicht besonders gut. Ich hatte große Probleme mit dem Fahrverhalten des Autos."

Die Bodenwellen hätten sich im Red Bull so heftig bemerkbar gemacht, dass seine Füße von den Pedalen gerutscht seien. "Das hat es uns sehr schwer gemacht, konstant zu fahren, und das ist etwas, was wir genauer untersuchen müssen", betont er.

Für den Sprint sei man nun auf dieses Set-up festgenagelt, erinnert der Niederländer. Für das anschließende Qualifying müsse man aber eine Lösung finden.

Hamilton: Bestes Qualifying des Jahres?

Der Rekordweltmeister erklärt nach P5: "Das war wahrscheinlich das beste Qualifying, das wir seit Langem hatten." Das Auto habe sich gleich ab dem ersten Training "fantastisch" angefühlt, berichtet er.

"Wir haben vor dem Qualifying nur geringfügige Änderungen vorgenommen", erklärt er und betont, dass er "happy" mit dem Ergebnis sei, auch wenn SQ3 nicht ganz so gut lief wie SQ1 und SQ2 zuvor.

Gleichzeitig sieht er das als Bestätigung dafür, dass es die richtige Entscheidung war, vor dem Wochenende nicht im Simulator zu testen. "Ich glaube also, das ist für mich der richtige Weg", so Hamilton.

"Ich habe mich für eine Abstimmung entschieden, die wir noch nie zuvor verwendet haben, und das hat das Auto für mich völlig verändert. Ich hoffe also, dass das Gutes für den Rest des Wochenendes verheißt."

Teamkollege Charles Leclerc sagt dagegen nach P6: "Ich habe mich mit dem Auto überhaupt nicht wohlgefühlt. Aus irgendeinem Grund habe ich große Probleme mit den Bremsen auf meiner Seite der Box."

Davon abgesehen sei es "okay", aber das Bremsproblem müsse man dringend lösen.

McLaren: Mit altem Frontflügel in Reihe zwei

Teamchef Andrea Stella hat bei Sky verraten, dass beide McLaren-Piloten im Qualifying den alten Frontflügel verwendet haben. Daher sei es "ermutigend", trotzdem so nah an Mercedes dran zu sein.

Lando Norris selbst erklärt nach P3: "Es war eigentlich ein sehr gutes Ergebnis. Eine schöne Überraschung." Denn im Training habe er zuvor nicht besonders viel Vertrauen ins Auto gehabt.

"Wir haben ein paar kleine Änderungen vorgenommen, und das schien eine deutliche Verbesserung zu bewirken", berichtet der Weltmeister, der jedoch auch klarstellt: "Es war nicht die beste Runde."

Trotzdem fühle sich das Auto jetzt "ordentlich" an. Es sei nach dem schwierigen Training auf jeden Fall "ein guter Schritt nach vorne" gewesen.

Geldstrafe für Racing Bulls

Wir müssen die Untersuchung gegen die Racing Bulls aus FT1 noch auflösen. Da gab es nämlich eine saftige Geldstrafe, das Team muss 30.000 Euro zahlen - wobei 20.000 allerdings zur Bewährung ausgesetzt sind. Hier das Urteil im Wortlaut:

"Der Ingenieur des Teams erklärte, wie das CDS-System funktioniert. Es wurde festgestellt, dass das System in diesem Fahrzeug zwei Funktionen erfüllt - diejenige, für die es in erster Linie vorgesehen ist, nämlich die Kupplung zu lösen, wenn das Auto steht und der Motor nicht läuft, sowie eine weitere im Zusammenhang mit dem Anti-Stall-System."

"In diesem Fall führte eine gebrochene Verbindung zu einem Hydraulikleck, wodurch das Fahrzeug zum Stillstand kam. Als das CDS anschließend vom Streckenposten aktiviert wurde, löste es die Kupplung nicht, sodass das Fahrzeug nicht bewegt werden konnte. Dies ist ein schwerwiegender Vorfall."

"Er führte dazu, dass die Session mit der roten Flagge unterbrochen wurde. Hätte das System wie in den Vorschriften vorgesehen funktioniert, hätte der Vorfall schnell durch den Einsatz des virtuellen Safety-Cars behandelt werden können."

"Die Sportkommissare nehmen die Bedenken des FIA-Technikdelegierten hinsichtlich der Doppelfunktion des CDS in diesem Fahrzeug zur Kenntnis. Der Technikdelegierte erklärte, dass das Team bereits im Jahr 2025 hinsichtlich der Auslegung des CDS-Systems seiner Fahrzeuge gewarnt worden war."

Antonelli: Runde war ziemlich schlecht

Der Teenager landete lediglich 0,068 Sekunden hinter seinem Teamkollegen. Trotzdem verrät er bei Sky: "Um ehrlich zu sein, war die Runde ziemlich schlecht. Die Session verlief überhaupt nicht sauber."

"Ich habe in SQ2 einen Fehler gemacht, und das hat mich ein bisschen aus dem Konzept gebracht", verrät er. In SQ3 sei er dann zunächst nur eine Aufwärmrunde gefahren, und da seien seine Reifen "etwas kalt" gewesen.

Von daher ist es laut eigener Aussage gar nicht so schlecht, trotzdem so nah am Teamkollegen dran zu sein. "Das Potenzial ist also definitiv vorhanden, und morgen werden wir es besser machen", kündigt er an.

Russell: "Habe nie an mir gezweifelt"

Der Brite erklärt nach der Pole selbstbewusst: "Natürlich fühlt es sich nach dem harten Wochenende in Miami großartig an, aber ich habe nie an mir gezweifelt. Ich wusste, wozu ich fähig bin."

Auch die Mercedes-Updates an diesem Wochenende scheinen laut Russell zu funktionieren. "Wie wir in Miami deutlich gesehen haben, war McLaren ganz nah dran und Ferrari lag nicht allzu weit dahinter", erinnert er.

Daher sei es wichtig gewesen, die Updates hier ans Auto zu bringen.

Albon kann nicht fahren

Während Colapinto wohl am Sprint-Qualifying teilnehmen kann, hat Williams Albon bereits für die Session abgemeldet. "Nach dem Vorfall im ersten Training, bei dem ein Wildtier auf die Strecke lief, wird Alex heute Nachmittag nicht am Sprint-Qualifying teilnehmen", meldet das Team.

"Trotz aller Bemühungen des Teams, das Auto zu reparieren, war der Schaden weitaus größer als ursprünglich angenommen, sodass das Getriebe und die Antriebseinheit ausgetauscht werden mussten", erklärt Williams die Entscheidung.

Damit gehen gleich also nur 21 Autos auf die Strecke.

In eigener Sache: Livestream entfällt

Leider müssen wir den für heute Nacht (01:00 Uhr) geplanten Livestream zu Training und Sprint-Qualifying der Formel 1 in Kanada auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de kurzfristig absagen.

Aufgrund eines personellen Engpasses können wir die Übertragung nicht in der gewohnten Qualität und Besetzung umsetzen. Deshalb haben wir uns entschieden, den Stream nicht durchzuführen.

Über den weiteren Fahrplan an diesem Wochenende informieren wir euch rechtzeitig.

Neue Batterie für Colapinto

Wir hören, dass Alpine am Colapinto-Auto die Batterie gewechselt hat. Damit sollte der Argentinier gleich im Sprint-Qualifying fahren können. Leicht wird es für ihn aber nicht, denn das einzige Training hat er vorhin komplett verpasst.

Auch Lawson und Albon mussten FT1 ja unverschuldet vorzeitig beenden.

2027 kürzere Rennen?

Ein Knackpunkt im Hinblick auf die geplanten Regeländerungen für 2027 ist die Frage, ob die Teams ein komplett neues Chassis bauen müssen. Das soll aus Kostengründen eigentlich vermieden werden.

Eventuell wäre es aber nötig, weil die Teams durch die Änderungen einen größeren Tank brauchen. Daher steht nur der Plan im Raum, einige Rennen zu verkürzen, um den Tank eben nicht vergrößern zu müssen.

Dann wäre auch kein neues Chassis nötig. Die Kollegen von auto motor und sport haben zuerst darüber berichtet, und Alan Permane hat eben in der PK bestätigt, dass dieser Vorschlag in der Tat existiert.

Schauen wir mal, auf was man sich am Ende einigen wird.

Feierabend

Die heutige PK endet ohne die ganz großen Highlights. Viele Dinge wurden so oder so ähnlich schon einmal gesagt. Am interessantesten war es noch, als es um die geplanten Regeländerungen für 2027 ging, weil diese noch immer nicht final fixiert sind.

Auf der Strecke geht es dann in anderthalb Stunden weiter mit dem Sprint-Qualifying.

Wird Lambiase McLaren-Teamchef?

Mekies bleibt in der PK dabei: Seiner Meinung nach wechselt Gianpiero Lambiase zu McLaren, um dort Teamchef zu werden. Das ist laut McLaren selbst bekanntlich aber nicht der Fall.

Auch Stella wiederholt in der PK noch einmal, dass er selbst Lambiase unbedingt haben wollte, damit dieser ihm einige Aufgaben abnehmen könne.

Spekulationen über seine eigene Position im Team seien aber ebenfalls nur typisches Spekulieren in der "Silly Season".

Keine Strafe für Ocon

Kurz eine News abseits der Pressekonferenz: Esteban Ocon bekommt für das Überfahren der roten Ampel in FT1 keine Strafe. Die Stewards erklären, dass der Franzose zwar in der Tat exakt 1,11 Sekunden zu spät aus der Boxengasse gefahren sei.

Allerdings habe er es seiner Position im Cockpit nicht sehen können, dass die Ampel auf Rot gesprungen sei. Daher gibt es keine Strafe.

Stella: Könnten nicht glücklicher mit Piastri sein

Jetzt geht es um das mögliche Interesse von Red Bull an Oscar Piastri, über das wir ja vorhin schon berichtet haben. Laut Stella ist das nur ein typisches Gerücht in der "Silly Season". Man plane jedenfalls nicht, etwas an der Fahrerpaarung zu ändern.

Stella: McLaren "zufrieden" mit Updates

Der McLaren-Teamchef macht den Anfang in der PK und erklärt, dass man mit den Updates in Miami "zufrieden" gewesen sei. Auch die neuen Teile hier sehen laut seiner Aussage gut aus, wobei man aber noch kein finales Fazit ziehen könne.

Es werde durch die Updates, die aktuell alle Teams bringen, einige Wochenenden dauern, bevor sich ein klares Bild der Hackordnung ergebe.

Teamchef-PK

In Kanada beginnt in wenigen Minuten die obligatorische Pressekonferenz der Teambosse. Folgende Teilnehmer sind heute dabei:

Andrea Stella (McLaren)
Alan Permane (Racing Bulls)
Laurent Mekies (Red Bull)

Sollte es dabei spannende Aussagen geben, liefern wir euch die natürlich hier im Ticker.

Geldstrafe für Ferrari

Ferrari muss währenddessen 1.000 Euro zahlen, weil Charles Leclerc in der Boxengasse deutlich zu schnell war. Er wurde in FT1 einmal mit 96,3 km/h geblitzt, erlaubt sind lediglich 80. Eine sportliche Strafe gibt es dafür aber nicht.

Auch Racing Bulls droht Ärger

Eine weitere Untersuchung wurde gegen das Team aus Faenza eingeleitet, weil der CDS-Knopf am Lawson-Auto nach dessen Defekt nicht funktioniert hat. Dieser Knopf soll eigentlich die Kupplung des Autos freigeben.

Weil er nicht funktioniert hat, dauerte auch die Bergung des Boliden so lange. Dafür muss sich das Team nun ebenfalls bei den Rennkommissaren erklären.

Strafe für Ocon?

Esteban Ocon droht womöglich noch Ärger. Die Rennleitung hat einen Vorfall am Ende von FT1 notiert, bei dem der Franzose aus der Box gefahren sein soll, obwohl die Ampel bereits rot war. Eine entsprechende Untersuchung wurde eingeleitet.

Sollte es dafür noch eine Strafe geben, erfahrt ihr es natürlich bei uns.

Leclerc nicht überrascht von Antonelli

Der 19-Jährige holte zuletzt drei Grand-Prix-Siege in Folge und geht als WM-Spitzenreiter ins Kanada-Wochenende. Charles Leclerc sagt dazu: "Es überrascht mich nicht sonderlich, denn ich habe schon vor sehr, sehr langer Zeit von Kimi gehört."

"Ich glaube, schon im Kartsport habe ich seinen Namen zum ersten Mal gehört, und wenn das so ist, weiß man, dass dieser Fahrer etwas ganz Besonderes an sich hat. Ich finde es auch wirklich cool, dass er schon so früh in seiner Karriere in dieser Position ist", so Leclerc.

"Es ist ein Moment in deiner Karriere, in dem du nicht zu viel nachdenkst, sondern einfach nur Gas gibst, und ich glaube, das spürt man bei Kimi, und genau deshalb ist er so außergewöhnlich schnell", erklärt der Monegasse.

Mal schauen, wie schnell Antonelli in Montreal ist. 2025 holte er hier seinen ersten Podestplatz in der Formel 1.

Kanada wieder eine Chance für Williams?

Zuletzt in Miami brachte man etwas überraschend beide Autos in die Punkte. Carlos Sainz erklärt dazu, dass es wohl von der jeweiligen Strecke abhängig sei, ob man jetzt in Zukunft regelmäßig um Punkte kämpfen könne.

"Unser Auto zeigt in langsamen Kurven eine recht gute Leistung, in schnellen und mittelschnellen Kurven hingegen nicht so gut. Dort spielen wahrscheinlich das Gewicht und die Aerodynamik eine größere Rolle", erklärt Sainz.

"Ich hoffe, dass wir auf Strecken wie Kanada näher an die Top 10 herankommen und, wenn die Umstände mitspielen, wie in Miami einige Punkte holen können", so der Spanier.

Er gesteht jedoch auch: "Auf anderen Strecken sind wir sicher noch nicht auf dem Niveau, um in die Punkte zu fahren. Daher werden wir weiterhin stärker auf die Upgrades angewiesen sein, die wir hoffentlich in den nächsten paar Rennen bringen können."

Verstappen kündigt Rückkehr auf Nordschleife an

Am vergangenen Wochenende führten Max Verstappen und seine Teamkollegen das 24-Stunden-Rennen an - bevor ein Problem alle Träume vom Sieg beendete. Nun hat der Niederländer angekündigt, es in Zukunft noch einmal versuchen zu wollen.

"Ich habe natürlich das Gefühl, dass da noch eine Rechnung offen ist", verrät er und betont: "Ich will das Rennen gewinnen, also möchte ich wieder teilnehmen. Aber natürlich muss es der Kalender zulassen."

Denn wenn sich das 24-Stunden-Rennen mit einem Grand Prix überschneiden würde, könnte er natürlich nicht mitfahren. "Aber es ist definitiv ein Rennen, an dem ich öfter teilnehmen möchte", so Verstappen.

Update-Feuerwerk

Die FIA hat vor wenigen Minuten die Liste mit allen Updates an diesem Wochenende veröffentlicht. Wenig überraschend hat Mercedes das größte Paket dabei und insgesamt acht Neuerungen am W17 gemeldet.

Auch McLaren hat nach dem Miami-Paket noch einmal sieben Neuerungen dabei. Red Bull hat lediglich vier Updates gemeldet und Ferrari gar keine. Insgesamt haben neun Teams in Kanada neue Teile dabei - nur Aston Martin und eben Ferrari nicht.

Die komplette Liste mit allen Updates findet ihr hier.

Heute vor vier Jahren ...

... gewann Max Verstappen den Großen Preis von Spanien 2022. Durch seinen Sieg zog der Niederländer in der Weltmeisterschaft an Charles Leclerc vorbei und übernahm dort die Führung.

Das ist deshalb erwähnenswert, weil es das bis heute letzte Mal war, dass ein Ferrari-Pilot die Formel-1-WM angeführt hat. Mehr dazu in dieser Fotostrecke:

Fotostrecke: Die letzten 25 WM-Spitzenreiter in der Formel 1 Formula 1

Foto: Formula 1

1. Kimi Antonelli - Letzte WM-Führung: Großer Preis von Miami 2026

Russell spielt Montreal-Bedeutung herunter

Mehrere Experten sind der Meinung, dass das Rennen in Kanada ein wichtiges für George Russell wird. Nachdem Kimi Antonelli zuletzt drei Grand-Prix-Siege in Serie holte, müsse der Brite seinen Teamkollegen endlich wieder einmal schlagen, heißt es.

Russell selbst betont allerdings: "Es ist einfach nur ein weiteres Rennen, und die Meisterschaft habe ich gar nicht im Kopf. Ich weiß, wozu ich fähig bin, ich weiß, wie schnell ich bin."

Miami sei zwar "ein schlechtes Wochenende" gewesen, doch unter Druck sieht er sich deswegen nicht. "Es gibt wirklich keinen Grund zur Panik", stellt er klar und erinnert daran, dass erst vier Saisonrennen absolviert sind.

"Wenn ich auf meine Formel-2-Saison zurückblicke, das war das letzte Mal, dass ich um die Meisterschaft gekämpft habe, lag ich nach vier Rennen auf P6 und hatte etwa 35 Punkte Rückstand. Zu diesem Zeitpunkt hat das also keine Bedeutung", so Russell.

Piastri über Red-Bull-Gerüchte

Weil wir gerade bei Gerüchten sind: Red Bull denkt aktuell angeblich über Oscar Piastri als "Plan B" nach, falls Max Verstappen den Rennstall verlassen sollte. "Das ist mir neu", kommentierte er selbst diese Spekulationen gestern.

"Es gab natürlich noch keine Gespräche oder so", so Piastri, der jedoch gesteht, dass die Gerüchte "schmeichelt" seien. Er erklärt: "Hoffentlich bestätigt das meinen Wert als Fahrer, was natürlich schön ist."

"Aber ich bin da, wo ich bin, sehr zufrieden", betont der McLaren-Fahrer, der bei seinem Team ohnehin noch bis mindestens Ende 2028 unter Vertrag steht.

Komatsu über Ocon-Gerüchte: "Bullshit"

Nach dem Miami-GP kamen Gerüchte darüber auf, dass Esteban Ocon sein Cockpit bei Haas noch im Laufe der Saison 2026 verlieren könnte, nachdem er sich mit Teamchef Ayao Komatsu überworfen habe. Dieser ärgert sich maßlos über solche Spekulationen.

Die komplette Story sei "Bullshit" und habe "keine Grundlage", stellt er klar. "Jedes Medium, das so einen Unsinn veröffentlicht, verliert an Glaubwürdigkeit. Jedenfalls in meinen Augen", wettert der Haas-Teamchef.

"Das ist nicht einmal eine Verdrehung meiner Worte. Es gibt überhaupt keine Fakten", stellt er klar und betont, dass die ganze Geschichte "Zeitverschwendung" sei. Deswegen ärgert er sich auch so darüber.

In seiner Medienrunde gestern entwickelte sich daraus eine regelrechte Wutrede. Niemand habe die Quelle der Story hinterfragt und viele hätten sie einfach ungeprüft übernommen. "Wo ist das Journalismus?", so Komatsu.

Sein Verhältnis zu Ocon sei auf jeden Fall gut, stellt er klar.

Das erste Regenrennen?

Wenn wir in Montreal zum Himmel blicken, sehen wir dort aktuell keine Regenwolken. Allerdings gibt es für den Rennsonntag eine nicht geringe Regenwahrscheinlichkeit.

Nach aktuellem Stand stehen die Chancen also nicht schlecht, dass wir übermorgen das erste Regenrennen mit den komplett neuen 2026er-Boliden erleben werden.

Unsere komplette Wettervorhersage für das Wochenende findet ihr hier.

Was bisher geschah ...

Auf der Strecke beginnt die Action erst heute, gestern gab es in Montreal aber bereits den obligatorischen Medientag. Was da passiert ist, das haben Kevin Scheuren und Stefan Ehlen in diesem Video für euch zusammengefasst.

Auch in der heutigen Nacht sind die beiden natürlich wieder mit einer Analyse zu diesem Sprint-Freitag für euch da. Los geht es planmäßig ab 01:00 Uhr MESZ live auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de.

Salut!

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unseres Formel-1-Livetickers. Die Königsklasse gastiert an diesem Wochenende in Montreal, wo es gerade erst kurz nach 07:00 Uhr am Morgen ist. Der perfekte Zeitpunkt also, unseren heutigen Ticker an den Start zu bringen!

Nach Miami erwartet uns auch in Kanada wieder ein Sprint-Wochenende. Heißt: Heute gibt es nur ein Training (18:30 Uhr MESZ), danach steht direkt das Qualifying für den morgigen Sprint an (22:30 Uhr).

Hier an dieser Stelle versorgen wir euch wegen der Zeitverschiebung bis in die europäische Nacht hinein mit den wichtigsten Infos, Stimmen und Bildern direkt aus dem Fahrerlager auf der Ile Notre-Dame.

Ruben Zimmermann begleitet euch an dieser Stelle durch den Tag und bei Fragen, Anregungen oder Beschwerden könnt ihr unser Kontaktformular verwenden. Außerdem findet ihr uns auf Facebook, X, Instagram und YouTube.

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Von: Ruben Zimmermann

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