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Formel-1-Liveticker: Die Trainings in Japan live!

Liveticker

McLaren: Wir vertrauen Mercedes

Und auch zwischen McLaren und Mercedes gibt es keinen Ärger, nachdem in China keiner der beiden McLaren-Piloten am Rennen teilnehmen konnte. Zwar war in beiden Fällen die Batterie von Mercedes dafür verantwortlich.

Doch Teamchef Andrea Stella betont: "Wir haben gemeinsam mit HPP das Problem untersucht." Und nun vertraue man "zu 100 Prozent darauf, dass HPP Abhilfemaßnahmen ergriffen hat."

"HPP hat sehr hohe Standards", sagt Stella und erklärt: "Wenn sie Informationen aus einem Fehler zu verarbeiten haben, werden sie mit Sicherheit alle notwendigen Erkenntnisse, Anpassungen und Maßnahmen umsetzen, um eine Wiederholung zu vermeiden."

Daher habe man keine Angst davor, dass man in Japan noch einmal so ein Debakel erlebe.

Honda: Keine Probleme mit Aston Martin

Laut HRC-Präsident Koji Watanabe ist die Stimmung zwischen Honda und Aston Martin aktuell nicht angespannt. "Die Beziehung zwischen Aston Martin und Honda ist recht gut", stellt er klar.

Obwohl das Projekt in einer Krise steckt, versichert er, dass die Zusammenarbeit zwischen beiden Seiten "eng" sei. "Auch ich habe mit Herrn Stroll und Adrian Newey ein recht gutes Verhältnis", so Watanabe.

Er mache sich daher "keine Sorgen", betont er.

Verstappen muss sich erklären

Die Kollegen von Bild berichten, dass es heute am Morgen ein Treffen zwischen Max Verstappen und Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies gab. Dabei sollte der Niederländer erklären, wie es zu der Situation gestern in seiner Medienrunde kam.

Dem Bericht nach habe der Vorfall für Verstappen keine Konsequenzen, doch Mekies habe klargestellt, "dass Red Bull kein Team ist, das Journalisten aus der Hospitality wirft", heißt es.

Ferrari: Rückstand keine Überraschung

Bei der Rennpace sieht es besser aus, aber auf einer schnellen Runde hat Ferrari aktuell Rückstand. Sportdirektor Diego Ioverno sagt dazu: "Ich denke, der Abstand entspricht mehr oder weniger unseren Erwartungen."

Er stehe in Einklang mit den ersten Rennen, "vor allem bei den kurzen Runs", so der Italiener, der betont: "Dennoch müssen wir versuchen, uns zu verbessern. Wir werden unser Bestes geben, die Daten analysieren und versuchen, einige kleinere Probleme zu beheben, die wir hatten."

"Ich glaube, ihr habt gehört, wie Lewis sich über den Mangel an Vertrauen beklagt hat. Die Strecke ist mit dem neuen Asphalt im zweiten Abschnitt schwierig. Entscheidend wird sein, dass die Reifen schon ab der ersten Runde richtig funktionieren", so Ioverno.

Haas zufrieden: Fokus auf dem Qualifying

Oliver Bearman landete heute auf P9 und berichtet: "Es war ein guter Tag." Allerdings betont er auch, dass die Abstände im Mittelfeld sehr eng seien. Daher müsse man über Nacht noch "etwas Rundenzeit" finden.

Er erinnert: "Letztes Jahr war es hier sehr schwer zu überholen, und es war vielleicht eines der Rennen mit den wenigsten Überholmanövern. Mit diesen neuen Regeln wird es jedoch mehr Möglichkeiten geben."

"Aber das Qualifying wird weiterhin oberste Priorität haben", so Bearman. Teamkollege Esteban Ocon betont derweil nach P11 ebenfalls, dass der Freitag "positiv" für Haas verlaufen sei.

Das US-Team ist nach den ersten beiden Rennen überraschend WM-Vierter und will auch in Suzuka wieder punkten.

Nächstes Einstopprennen

Auch in Suzuka wird es am Sonntag im Normalfall wohl wieder lediglich einen Boxenstopp pro Fahrer geben. Es werde "mit ziemlicher Sicherheit" ein Einstopprennen werden, sagt Pirelli-Chefingenieur Simone Berra.

"Es ist interessant, dass McLaren als einziges Team heute nicht mit den harten Reifen getestet hat. Das ist eine merkwürdige Entscheidung, die vielleicht darauf abzielt, beide Sätze C1-Reifen für den Sonntag zu schonen, damit im Falle einer Neutralisierung ein frischer Satz zur Verfügung steht", so Berra.

Heißt: Sollte es am Sonntag ein Safety-Car geben, könnte es auch mehr als einen Stopp geben. Unter normalen Umständen sollten aber die meisten Piloten mit einem Boxenstopp durchfahren.

Getriebeproblem bei Lindblad

Der Rookie verlor das komplette zweite Training und Teamchef Alan Permane erklärt: "Bei Arvid ist in der Outlap in FT2 ein Defekt am Getriebe aufgetreten. Wir wissen, was passiert ist, werden aber für morgen ein neues Getriebe einbauen."

"Da die Fahrzeit hier natürlich wichtig ist, entschuldigen wir uns vielmals bei Arvid", so Permane. Zumal Lindblad die Runden als einziger Rookie im diesjährigen Feld besonders nötig gehabt hätte.

"Was die Leistung angeht, befinden wir uns mitten im Kampf um die Mittelfeldplätze", betont Permane, denn Lindblads Teamkollege Liam Lawson wurde Zwölfter und war zuvor in FT1 als Achter sogar "Best of the Rest".

"Wir sind jetzt gut aufgestellt", sagt der Neuseeländer selbst. In Australien und China konnten die Racing Bulls bereits jeweils punkten.

Daten bestätigen Ferrari

"Unser Renntempo scheint bisher gut zu sein", sagte Charles Leclerc nach den heutigen Trainings. Und in der Tat bestätigen die Daten, dass Ferrari bei den Longruns auch in Japan wieder zweite Kraft hinter Mercedes ist.

Die komplette Datenanalyse von meinem Kollegen Kevin Hermann findet ihr hier.

"Nützlicher Tag" für Honda

Shintaro Orihara erklärt nach dem ersten Tag beim Honda-Heimspiel: "Im Training haben wir wertvolle Daten gesammelt, die uns zeigen, wo wir ansetzen müssen, um die Vibrationen zu reduzieren - nicht nur beim Batteriesystem, sondern auch für den Fahrer."

"Daher war es ein produktiver Tag", betont er, sagt jedoch auch: "Unser Tempo entspricht noch nicht unseren Erwartungen, daher müssen wir die Daten über Nacht auswerten und das Auto für FT3 und das Qualifying morgen optimieren, um etwas mehr Tempo herauszuholen."

Lance Stroll erklärt derweil, dass Aston Martin "eine Menge" Power vom Motor fehle. Zudem sei das Auto auch in den schnellen Kurven nicht gut - was in Suzuka natürlich schonungslos aufgedeckt wird.

Mercedes: "Ordentlicher Freitag" trotz McLaren-Bestzeit

Kimi Antonelli erklärt nach P2 heute: "Wir hatten hier in Suzuka einen ordentlichen Freitag. [...] Wir sind mit dem Erreichten zwar zufrieden, haben aber noch einiges zu tun. Vor allem McLaren sah sehr schnell aus, und auch einige andere Autos sind nicht weit entfernt."

"Der W17 fühlt sich gut an, aber bei wechselnden Windverhältnissen und kühleren Reifen war es schwierig, unsere Runden zusammenzubringen. Die Verbesserung der Gesamtbalance ist daher unser Ziel für heute Nacht", kündigt der Italiener an.

Teamkollege George Russell ergänzt nach P3: "Insgesamt hatten wir einen ordentlichen Freitag. Es war überraschend, die Pace von McLaren zu sehen, aber es gibt keinen Grund anzunehmen, dass sie nicht echt ist."

Er betont daher: "Wir haben eindeutig noch etwas Arbeit vor uns, um über Nacht mehr Pace zu finden, wenn wir sie morgen herausfordern wollen." Es wäre nicht das erste Mal, dass Mercedes am Samstag noch zulegen kann.

"Positiverer Tag" für Williams

Obwohl Alexander Albon in FT1 gleich mehrere Zwischenfälle hatte, betont der Williams-Pilot: "Ich denke, heute war ein positiverer Tag als die letzten beiden Wochenenden." Denn am Ende wurde er guter Achter.

Trotzdem betont er auch: "Wir müssen realistisch bleiben, denn ich glaube, das [Ergebnis] ist wahrscheinlich etwas besser, als wir morgen sein werden. Aber zumindest fühlt sich das Auto besser an, was positiv ist."

Es gehe auf jeden Fall "in die richtige Richtung", sagt er, während Teamkollege Carlos Sainz ergänzt: "Es war heute schwierig, das Maximum aus dem Auto herauszuholen, aber in den kurzen Runs in FT2 hatten wir ein ordentliches Tempo."

"Wir scheinen über eine Runde hinweg konkurrenzfähiger zu sein, haben aber bei den Runs mit vollem Tank Probleme mit dem Renntempo. Heute Abend werden wir prüfen, welche Änderungen wir am Set-up vornehmen können, um noch etwas Performance herauszuholen", so der Spanier.

Ferrari: Rennpace sieht besser aus

Charles Leclerc betont nach P5 heute: "Im Vergleich zu den letzten beiden Rennen war es für uns als Team ein schwierigerer Tag." Ihm fehlten heute sieben Zehntel auf die Bestzeit von Oscar Piastri.

Immerhin: "Unser Renntempo scheint bisher gut zu sein, auch wenn wir noch einen ziemlichen Rückstand auf die Spitzenreiter haben. Unser Fokus liegt nun darauf, an der Qualifying-Performance für morgen zu arbeiten", betont er.

Teamkollege Lewis Hamilton erklärt nach P6 ebenfalls: "Es war ein etwas schwieriger Tag für uns. Das Auto fühlt sich insgesamt nicht schlecht an, aber im Moment fehlt uns einfach ein bisschen Tempo."

Zudem war die Balance "noch nicht ganz so, wie wir sie gerne hätten. Wir werden über Nacht hart daran arbeiten, das Set-up zu verbessern, und versuchen, für morgen einen Schritt nach vorne zu machen", so Hamilton.

"Und wenn wir alles unter einen Hut bringen, sollten wir in der Lage sein, mehr Leistung herauszuholen", sagt er vorsichtig optimistisch.

Verwarnung für Colapinto

Auch die vierte Untersuchung des Tages endet ohne Strafe. Allerdings hat Franco Colapinto zumindest eine Verwarnung erhalten, weil er Max Verstappen in FT2 einmal im Weg stand.

Davon abgesehen war es für Alpine mit P14 und P17 kein erfolgreicher Tag. "Insgesamt war es ein schwieriger Trainingstag, an dem wir jedoch viel gelernt haben", betont Colapinto.

Teamkollege Pierre Gasly bestätigt ebenfalls: "Insgesamt war es für uns hier in Suzuka kein einfacher Tag. Im ersten Training hatten wir Probleme mit der Balance, konnten uns im zweiten Training aber deutlich verbessern."

Er betont allerdings auch: "Das Fahrgefühl im Auto entspricht noch nicht ganz meinen Vorstellungen, daher müssen wir bis morgen definitiv noch an einigen Stellen nachbessern."

Hülkenberg "Best of the Rest"

Der Deutsche wurde heute Siebter und landete damit an der Spitze des Mittelfeldes. Er berichtet, dass es "ein solider Freitag" gewesen sei. "Wir hatten zwei reibungslose Sessions, haben das gesamte Programm absolviert und eine gute Ausgangsbasis geschaffen", betont er.

Er warnt allerdings auch: "Das Mittelfeld scheint sehr eng zu sein - enger als in den ersten beiden Rennen." Von daher dürfte es am Sonntag ein harter Kampf um die Punkt werden. Teamkollege Gabriel Bortoleto erwischte mit P16 derweil einen weniger guten Start.

Er stand in FT2 mit einem Problem lange an der Box. "Wir haben uns dazu entschlossen, vorsorglich einen Getriebewechsel durchzuführen", verrät er. Dadurch verlor er viele wichtige Runden am Nachmittag.

Jetlag bei Alonso

"Ich habe ein bisschen Jetlag, weil ich erst heute Morgen gelandet bin", verrät der Spanier, der in dieser Woche erstmals Vater wurde. Dementsprechend kam er erst mit etwas Verspätung in Japan an und muss nun erst einmal in den Rhythmus finden.

Über die Geburt sagt er gegenüber DAZN: "Zum Glück ist alles gut gegangen, sowohl für die Mutter als auch für das Baby." Er sei "super happy" und es sei ein "ganz besonderer Moment" gewesen.

Sportlich lief es weniger gut, da habe sich der Aston Martin heute nicht gut angefühlt. "Ich würde sagen, es ist im Grunde genommen immer noch dasselbe wie zuvor", so Alonso nach P20.

McLaren bleibt dabei: Sind nicht vorne

Obwohl man selbst die Tagesbestzeit fuhr und Ferrari nur auf P5 und P6 landete, erklärt Randy Singh von McLaren: "Ich glaube, die Rangordnung sieht im Großen und Ganzen ziemlich ähnlich [wie zuvor] aus."

Er verweist auf den Freitag in Melbourne, wo Piastri ebenfalls vorne lag. Am Ende siegte allerdings Mercedes vor Ferrari. Zuvor hatte ja auch Teamchef Stella bereits erklärt, dass McLaren wohl erneut nur dritte Kraft sei.

Ein klareres Bild wird sich wohl morgen ergeben.

Aston Martin am Ende des Feldes

P20 und P22 in der kombinierten Zeitenliste des Tages für Alonso und Stroll. Damit lag Aston Martin wieder einmal am Ende des Feldes - mit rund 3,5 Sekunden Rückstand bei Alonso, bei Stroll sogar mir 3,8 Sekunden.

"Wir haben uns darauf nicht wirklich konzentriert", sagt Pedro de la Rosa vom Team über die große Lücke und erklärt: "Wir versuchen, die bestmögliche Balance zu finden, die Vibrationen so weit wie möglich zu dämpfen und dann darauf aufzubauen."

"Die Fahrer waren mit der Balance nicht zufrieden, daher gibt es noch viel Zeit aufzuholen", betont er, erklärt jedoch auch, dass der große Rückstand nicht unerwartet komme.

Denn Suzuka sei eine längere Strecke, weshalb vorher klar gewesen sei, dass der zeitliche Rückstand hier größer sein würde.

Norris "zwei oder dritte Schritte" hinten

McLaren setzte heute die Bestzeit, doch Lando Norris verpasste einen Teil von FT2 mit einem Hydraulikproblem. "Am Anfang schaffte ich nicht mehr als eine Runde", berichtet der Weltmeister.

"Gegen Ende schien es dann etwas besser zu laufen, aber mir fehlten einfach zu viele Runden", betont er. Das zeigte sich auch in der Zeitenliste, denn am Ende war er eine halbe Sekunde langsamer als sein Teamkollege.

"Du willst einfach Runden absolvieren, um Selbstvertrauen zu finden", erklärt er und betont, er liege aktuell "zwei oder dritte Schritte" zurück. "Ein ziemlich mieser Start ins Wochenende", fasst er zusammen.

Verstappen: In schnellen Kurven zu langsam

Der Niederländer berichtet nach den heutigen Training: "Wir verstehen noch nicht so recht, warum wir in Sektor 1 so weit zurückliegen." Vor allem in den schnellen Kurven verliere man eine Menge Zeit.

"Das ist etwas, woran wir arbeiten müssen. Ich glaube nicht, dass sich das von heute auf morgen einfach so beheben lässt", fürchtet er und erklärt, es gebe "ein paar Dinge, die im Moment nicht so laufen, wie sie sollten".

Im Hinblick auf das Über- und Übersteuern sagt er, man komme "von einem Extrem zum anderen".

Mekies: Sind "sehr weit" weg

Auch bei Red Bull selbst macht kein Geheimnis aus den aktuellen Problemen. "Wir sind sehr weit weg, uns fehlt eine Menge Performance", gesteht Teamchef Laurent Mekies bei Sky.

Das zeige sich auch an den Kommentaren der Fahrer. "Bis jetzt konnten wir ihnen kein Auto geben, mit dem sie pushen können", so Mekies. "Wir müssen also auf unserer Seite noch einige grundlegende Dinge klären", gesteht er.

Gleichzeitig betont er aber auch, dass das zu Saisonbeginn nicht ungewöhnlich sei. Natürlich wolle man diese Probleme nicht haben, "aber es gehört dazu", so der Teamchef.

"Ich glaube nicht, dass es nur eine Frage der Balance ist", sagt er zudem. Man müsse das eigene Auto einfach noch besser verstehen. Man müsse nun schauen, was an diesem Wochenende noch drin sei.

"Größere Probleme" bei Red Bull

Nicht nur Ferrari hatte heute großen Rückstand, Red Bull war noch weiter von der Spitze weg. "Die Balance passt da überhaupt nicht", hat Experte Timo Glock bei Sky beobachtet.

"Da war gefühlt gar keine Balance im Auto, Untersteuern, Übersteuern, also alles dabei", so Glock, der erklärt, der heutige Rückstand von Red Bull zeige, "dass man da größere Probleme hat."

Max Verstappen landete mit fast 1,4 Sekunden Rückstand auf P10, Isack Hadjar wurde sogar nur 15.

Keine Strafen

Inzwischen haben wir auch die Urteile aus FT1 endlich. Die sind allerdings recht unspektakulär, denn in keinem der drei Fälle (Sainz gegen Lawson, Verstappen gegen Hamilton und Albon gegen Perez) gab es eine Strafe.

Dafür muss sich jetzt Colapinto noch vor den Rennkommissaren verantworten, weil er Verstappen in FT2 einmal im Weg stand. Behalten wir natürlich auch im Auge.

Ferrari nur dritte Kraft

Ferrari hat vor dem Qualifying morgen noch eine Menge Arbeit vor sich. "Ich habe kein Vertrauen ins Auto", funkte Lewis Hamilton am Ende von FT2. Er war heute 0,847 Sekunden langsamer als Oscar Piastri.

Teamkollege Charles Leclerc wurde Fünfter und landete damit immerhin eine Position weiter vorne. Auch ihm fehlten allerdings 0,713 Sekunden auf die Piastri-Bestzeit. Ein ungewöhnlich großer Rückstand.

Zumal Andrea Stella nach FT1 noch sagte, dass er Ferrari eigentlich vor McLaren sieht.

Was am Donnerstag in Japan passierte, ...

... das haben Stefan Ehlen und Kevin Scheuren in diesem Video einmal für euch zusammengefasst. Auch heute wird es auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de später wieder eine Liveanalyse zu den heutigen Trainings geben.

Los geht es planmäßig um 12:00 Uhr MEZ.

Sonderdesigns

Haas und die Racing Bulls sind an diesem Wochenende in Japan jeweils mit einer Speziallackierung am Start. Beide könnt ihr euch unten in unserer Fotostrecke ansehen.

In rund 45 Minuten geht es auf der Strecke dann auch schon weiter mit FT2.

Fotostrecke: Die Formel-1-Sonderdesigns in der Saison 2026 TGR Haas F1 Team

Foto: TGR Haas F1 Team

Suzuka: Haas tritt beim Großen Preis von Japan 2026 im Godzilla-Design an, das auf einer Partnerschaft mit den bekannten Toho-Filmstudios basiert. In diesem Jahr wird es einen neuen Kinofilm mit dem ikonischen japanischen Filmmonster geben.

Aston Martin: Entfernung keine Ausrede

Pedro de la Rosa hat derweil bei Sky über die aktuelle Krise bei Aston Martin gesprochen und betont, dass die große Entfernung zwischen dem Team in Silverstone und Partner Honda in Japan keine Ausrede sein dürfe.

"Im Idealfall wäre es besser, wenn sie in Silverstone wären", sagt der Spanier zwar, betont aber auch: "Es hat in der Vergangenheit funktioniert." Denn gemeinsam mit Red Bull gewann Honda mehrere Weltmeisterschaften.

"Ich glaube also nicht, dass wir uns mit diesen Details befassen müssen, um den Grund dafür zu finden, warum wir nicht wettbewerbsfähig sind", erklärt de la Rosa. Man müsse einfach "als Einheit zusammenarbeiten".

Stella: Ergebnis nicht repräsentativ

In FT1 war McLaren auf P3 und P4 nah an Mercedes dran. Stella betont jedoch, dass dieses Bild nicht repräsentativ sei. Er geht davon aus, dass Ferrari eigentlich etwas schneller als McLaren ist.

Und wenn es im Qualifying darauf ankomme, dann könne Mercedes sicher noch einmal zulegen und werde wieder ein Stück vor dem Rest der Welt sein.

Stella: Glauben noch an Siege

Auch über die sportliche Situation hat der McLaren-Teamchef gesprochen. Er gesteht, dass dem eigenen Paket im Vergleich zu Mercedes und Ferrari aktuell noch Grip fehle. Zudem müsse man den neuen Motor noch besser verstehen.

Er betont jedoch, dass es in den kommenden Rennen Updates geben wird, die den McLaren MCL40 schneller machen sollen. Daher sei man zuversichtlich, im weiteren Saisonverlauf um Podestplätze und auch noch um Siege kämpfen zu können.

McLaren: Keine Angst vor weiteren Problemen

Gerade läuft in Suzuka die Pressekonferenz der Teamchefs. Dort hat McLarens Andrea Stella eben erklärt, dass man keine Angst davor habe, erneut nicht am Rennen teilnehmen zu können.

In China konnten beide Autos mit unterschiedlichen Problemen an der Batterie nicht starten. Man vertraue Mercedes allerdings "zu 100 Prozent", dass die Schwierigkeiten behoben seien.

Updates

Mehrere Teams haben an diesem Wochenende ein Update dabei. So hat Red Bull unter anderem neue Seitenkästen mitgebracht und auch bei Ferrari gibt es ein kleineres Upgrade. Mercedes und McLaren haben dagegen keine neuen Teile nach Japan geschickt.

Die komplette Liste mit den Updates aller elf Teams findet ihr hier.

Untersuchungen

Gleich drei Untersuchungen laufen nach FT1. Die Rennkommissare sehen sich den Unfall zwischen Alexander Albon und Sergio Perez noch einmal an, dazu wird eine Situation zwischen Carlos Sainz und Liam Lawson überprüft.

Und auch ein Vorfall zwischen Lewis Hamilton und Max Verstappen ganz am Ende von FT1 wird noch einmal untersucht. Auch hier soll offenbar einer der beiden den anderen aufgehalten haben.

Sollte es in einem der drei Fälle noch eine Strafe geben, erfahrt ihr das natürlich bei uns.

Konnichiwa!

Guten Morgen und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unseres Formel-1-Livetickers. Der dritte Grand Prix der Saison 2026 auf der Traditionsstrecke in Suzuka steht an diesem Wochenende auf dem Plan.

Das erste Training in Japan liegt bereits hinter uns, FT2 steht dann zu einer etwas europafreundlicheren Zeit um 07:00 Uhr MEZ an. Bis dahin wollen wir uns einen kleinen Überblick verschaffen, was in Suzuka bislang bereits passiert ist.

Ruben Zimmermann begleitet euch an dieser Stelle durch den Tag und bei Fragen, Anregungen oder Beschwerden könnt ihr unser Kontaktformular verwenden. Außerdem findet ihr uns auf Facebook, X, Instagram und YouTube.

Von: Ruben Zimmermann

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