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Formel-1-Liveticker: Red Bull räumt Problem mit Simulator ein

Formel-1-Liveticker: Red Bull räumt Problem mit Simulator ein

Status: Beendet

Medientag zusammenstreichen?

Zur Erinnerung: Eigentlich wurde der Medien-Donnerstag von der Formel 1 schon einmal abgeschafft - kehrte dann aber nach wenigen Rennen doch wieder zurück. Nun scheint es einen neuen Vorstoß in diese Richtung zu geben.

Denn ursprünglich wurde einmal angekündigt, dass man den Kalender auf 24 Rennen aufstocken, dafür aber die Medientage streichen würde. Nun haben wir 24 Rennen, aber der Medientag ist noch immer (beziehungsweise wieder) da.

Heißt: Mehr Arbeitstage für alle, auch für die Fahrer. Lance Stroll erklärt in diesem Zusammenhang zum Beispiel, dass es ihm "etwas zu viel" sei, und dass er den Donnerstag gerne streichen würde.

Auch Teamkollege Fernando Alonso erklärte in der Vergangenheit bereits, dass der Donnerstag ohnehin keinen großen Mehrwert habe, weil man da noch gar nicht auf der Strecke gewesen sei und in Pressekonferenz und Co. lediglich spekulieren könne.

Mal schauen, ob in dieser Hinsicht in Zukunft irgendetwas passiert.

Alonso: Haben Anschluss an Spitzengruppe verloren

Aston Martin gehört nicht zu den Teams, die die Lücke zu Red Bull in diesem Jahr schließen konnten. Fernando Alonso erinnert daran, dass man 2023 in Monaco noch "eine sehr starke Pace" gehabt habe.

Damals wurde er Zweiter, während er in diesem Jahr ohne Punkte blieb. Und auch davon abgesehen läuft es aktuell nicht rund, weshalb er gesteht: "Wenn man sich die Ergebnisse anschaut, gehören wir nicht mehr zur Gruppe der Top 5."

Oder anders gesagt: Neben Red Bull sind auch Ferrari, McLaren und Mercedes enteilt. "Wir müssen versuchen, diesen Trend zu ändern", weiß Alonso, denn Aston Martin hat nach den ersten acht Saisonrennen erst 44 Punkte auf dem Konto.

Zum Vergleich: 2023 stand man nach gerade einmal drei Rennen schon bei 65 Zählern. Und unter den aktuellen Umständen dürfte es für Alonso schwer werden, seinen zweiten Platz in Kanada aus dem Vorjahr zu wiederholen ...

Vergessene Freitagsfahrer

Bei dem Thema fällt mir doch gleich diese Fotostrecke ein. Und die komplette Übersicht über alle Freitagsfahrer in diesem Jahr findet ihr hier!

Fotostrecke: Top 10: Vergessene Freitagsfahrer der Formel 1 Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

#10 Chanoch Nissany (Minardi 2005): Gut, eigentlich ist der Auftritt des Israeli unvergessen, doch allein wegen seiner Geschichte gehört er hier rein. Nissany beginnt seine Motorsport-Karriere erst im Alter von 38(!) Jahren. Als Testfahrer von Jordan und Minardi kommt er in die Formel 1 und bekommt 2005 in Ungarn die einmalige Chance.

Doohan ersetzt Ocon in FT1

Ob das die Strafe für den Monaco-Crash ist ...? Alpine hat vor wenigen Minuten verraten, dass Ersatzpilot Jack Doohan Esteban Ocon im ersten Training in Montreal am Freitag ersetzen wird.

Offiziell sagt man natürlich nicht, ob es einen Zusammenhang vom Monaco-Crash gibt. Aber das Timing ist zumindest mal interessant, wenn man bedenkt, dass Teamchef Bruno Famin "Konsequenzen" angekündigt hatte.

Doohan selbst sagt zu seinem Einsatz: "Ich fahre zum ersten Mal auf dem Circuit Gilles-Villeneuve, worauf ich mich sehr freue. Ich bin dem Team dankbar für die Möglichkeit, mehr Zeit auf der Strecke zu verbringen und mich schon früh in der Saison mit dem 2024er-Boliden vertraut zu machen."

"Das wird mir auch bei der Arbeit im Simulator helfen, insbesondere bei den europäischen Rennen. Ich werde mich darauf konzentrieren, das Beste für das Team herauszuholen", so Doohan.

Ab FT2 wird Ocon dann wieder ganz regulär im Auto sitzen.

Welche Fahrer Red Bull bereits in die F1 brachte, ...

... das erfahrt ihr in dieser Fotostrecke:

Fotostrecke: Red-Bull-Junioren in der Formel 1 LAT

Foto: LAT

Christian Klien (2004-2010): Mit Unterstützung von Red Bull debütiert der Österreicher 2004 bei Jaguar in der Formel 1. Nach der Übernahme des Rennstalls durch den Engergy-Drink-Hersteller fährt Klien auch 2005 und 2006 bei den meisten Grands Prix für das nun Red-Bull-Racing genannte Team an der Seite von David Coulthard. Ende 2006 scheidet Klien nach Streitigkeiten über einen Wechsel in die ChampCar-Serie aus dem Red-Bull-Kader aus. Später ist der Österreicher Testfahrer für Honda und BMW-Sauber und fährt 2010 drei Rennen für HRT.

Warum zieht Red Bull keinen Junior hoch?

Weil der Vertrag von Sergio Perez noch einmal um zwei Jahre verlängert wurde, wird bei den Bullen (nach aktuellem Stand) frühestens 2027 ein Cockpit frei werden. Schlechte Nachrichten also für alle Fahrer aus dem eigenen Nachwuchsprogramm.

Experte Ralf Schumacher erklärt in diesem Zusammenhang bei Sky, dass Teamchef Christian Horner wohl kein Interesse daran habe, Yuki Tsunoda von den Racing Bulls jemals ins A-Team zu holen.

"Ich glaube, Liam Lawson ist auch nicht so gern gesehen", so Schumacher, der daher vermutet, man habe sich "auch aus finanziellen Gründen" für eine weitere Zusammenarbeit mit Perez entschieden.

Denn Max Verstappen sei als Fahrer "relativ teuer", und Perez bringe durch seine mexikanischen Sponsoren "viel Geld" mit, erklärt Schumacher. Die Frage lautet daher in der Tat, wo Red Bull seine ganzen Junioren dann unterbringen möchte?

Sollte man bei den Racing Bulls auch 2025 mit Tsunoda planen, wonach es aktuell aussieht, müsste man sich also von Daniel Ricciardo trennen, um dort zumindest einen Platz für zum Beispiel Liam Lawson zu schaffen.

Montreal ist Verstappen-Land

Die Bullen erwarten auch in Montreal wieder ein schwieriges Wochenende, doch faktisch führte dort in den vergangenen Jahren kein Weg an Max Verstappen vorbei. Der Niederländer holte in Montreal nämlich 2022 und 2023 jeweils die Pole und den Sieg.

Und weil das Rennen in Kanada 2020 und 2021 wegen Corona ausfallen musste, ist es inzwischen bereits fünf Jahre her, dass dort ein anderer Fahrer triumphieren konnte: 2019 siegte Lewis Hamilton für Mercedes.

Und ja: Das war das legendäre Rennen, bei dem Sebastian Vettel für dieses Bild sorgte ...

Sebastian Vettel  ~Sebastian Vettel ~

Foto: Motorsport Images

Bottas fordert Regeländerung

Wir melden uns nach einer kleinen Pause zurück im Ticker und blicken noch einmal zurück auf Monaco, wo das Rennen noch vor dem Ende der ersten Runde mit einer roten Flagge unterbrochen wurde.

Die Folge war unter anderem, dass Carlos Sainz seinen dritten Platz zurückbekam, obwohl er eigentlich bereits ans Ende des Feldes zurückgefallen war. Valtteri Bottas fordert daher ein Umdenken bei solchen Situationen.

"Als die rote Flagge kam, war ich 14., aber beim [Re-Start] war ich dann 16. Einige andere Fahrer haben später Fehler gemacht und ich habe davon profitiert. Ich verstehe nicht, warum sie die Fehler wegstreichen", ärgert er sich.

"Es ist etwas seltsam. Das war schon letztes Jahr in Melbourne so", erinnert er. Damals gab es am Ende des Rennens nach einem Re-Start eine rote Flagge, und auch dort wurde schließlich die ursprüngliche Reihenfolge wiederhergestellt.

Auch George Russell findet übrigens, dass das in solchen Situationen wie in Monaco "nicht korrekt" ist. Da scheint es also noch Gesprächsbedarf zu geben.

Alles Gute!

Glückwünsche gehen raus an Patrick Head, der heute seinen 78. Geburtstag feiert. Der legendäre Ingenieur ist untrennbar mit den erfolgreichsten Jahren in der Geschichte des Williams-Teams verbunden.

Gemeinsam mit Teamgründer Frank Williams feierte er in den 1980er- und 1990er-Jahren zahlreiche WM-Titel in der Formel 1. Mehr über die Karriere von Patrick Head erfahrt ihr unter anderem hier!

Patrick Head Frank Williams Williams Williams F1 ~Patrick Head und Frank Williams ~

Foto: Motorsport Images

Vasseur erwartet keine Probleme mit Sainz

Wir kommen noch einmal zurück zu Fahrern, die ihr Team am Ende des Jahres verlassen. Carlos Sainz hat bei Ferrari ebenfalls keine Zukunft mehr, doch laut Teamchef Frederic Vasseur wird es deswegen intern keine Schwierigkeiten geben.

"Er kennt die Situation. Er weiß, dass wir uns am Ende der Saison trennen werden. Er ist ein Profi", betont Vasseur und verrät: "Die erste Reaktion im Februar war: 'Okay Fred, es ist eine schwierige Entscheidung, aber lass uns bis zur letzten Kurve in der letzten Runde der Saison pushen.'"

Und an dieser Einstellung habe sich in den vergangenen Monaten nichts geändert. "Er ist ein absoluter Profi, voll engagiert und macht einen großartigen Job. Ich bin überzeugt, dass das bis Ende 2024 so bleiben wird", so Vasseur.

Der Ansatz von Sainz sei "sehr professionell", lobt der Teamchef und stellt klar: "Ich bin sehr zufrieden mit Carlos."

Heute vor 41 Jahren ...

... feierte das legendäre Tyrrell-Team seinen letzten Sieg in der Formel 1. Michele Alboreto triumphierte beim Großen Preis von Detroit 1983 für den Rennstall von Ken Tyrrell vor Keke Rosberg (Williams) und John Watson (McLaren).

Das ehemalige Weltmeisterteam ging anschließend zwar noch bis Ende 1998 in der Formel 1 an den Start, ein Rennen gewann man allerdings nie wieder. Mehr dazu könnt ihr in dieser Fotostrecke nachlesen:

Fotostrecke: Tränen statt Titel: Acht abgestürzte Formel-1-Großmächte Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Nach acht WM-Titeln in Serie verpasste Mercedes 2022 zum ersten Mal wieder die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. Nur ein kleiner Rückschlag oder der Beginn einer längeren Durststrecke? Wir blicken auf Seriensieger in der Formel 1, die plötzlich nicht mehr gewannen. Manche davon erholten sich wieder, manche nicht ...

Fliegt Ocon noch vor Saisonende raus?

Apropos Fahrermarkt: 2025 wird Esteban Ocon nicht mehr für Alpine fahren. Experte Ralf Schumacher kann sich in diesem Zusammenhang aber nicht vorstellen, dass das Team ihn bereits vor Saisonende vor die Türe setzen wird.

"Das glaube ich nicht", stellt er gegenüber Sky klar und erklärt, dass dieses Szenario "keinen Sinn" ergeben würde. Ocon müsse schon "etwas grob Fahrlässiges" machen, um vorzeitig rausgeschmissen zu werden.

Die Aktion gegen Pierre Gasly in Monaco sei auf jeden Fall "kein Kündigungsgrund" gewesen, so der Experte, der zudem glaubt, dass Ocon auch 2025 weiterhin in der Startaufstellung stehen wird.

"Er wird bei Audi oben auf der Liste stehen", vermutet Schumacher. Denn dort könne man nicht ewig auf Carlos Sainz warten.

Optionen für 2026 werden weniger

Ihr habt es gestern am Abend sicher mitbekommen: Sergio Perez hat seinen Vertrag bei Red Bull um zwei weitere Jahre verlängert. Damit werden die Cockpits langsam nicht nur für 2025 knapp - sondern jetzt auch schon für 2026.

Folgende Piloten sind nämlich bereits für die übernächste Saison bestätigt:

Red Bull: Max Verstappen / Sergio Perez
Mercedes: ? / ?
Ferrari: Lewis Hamilton / Charles Leclerc
McLaren: Lando Norris / Oscar Piastri
Aston Martin: Fernando Alonso / ?
Alpine: ? / ?
Williams: Alexander Albon / ?
Racing Bulls: ? / ?
Audi: Nico Hülkenberg / ?
Haas: ? / ?

Damit ist also bereits mehr als anderthalb Jahre vor dem Start der Saison fast die Hälfte aller Cockpits vergeben. Und dieser Trend dürfte so weitergehen, denn aktuell will eigentlich niemand nur einen Einjahresvertrag unterschreiben.

Heißt: Der Fahrermarkt könnte nächstes Jahr ziemlich langweilig werden. Falls es dann überhaupt einen gibt ...

Fotostrecke: Die Formel-1-Fahrer 2026 Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Red Bull 2024: Sergio Perez / Max Verstappen

Mercedes bringt weitere Updates

Bei den Silberpfeilen ist man mit dem Monaco-Wochenende derweil nicht unzufrieden. Toto Wolff erklärt: "Wir hatten ein ermutigendes Wochenende in Monaco und haben dabei weiter solide Fortschritte mit unserem Auto gemacht, die Gesamtbalance verbessert und sind einen Schritt näher an die Spitze herangekommen."

"Dieser Fortschritt zeigt sich noch nicht in Form von Positionen", gesteht der Teamchef, "aber wenn wir die Lücke zu den schnellsten Autos weiter schließen können, werden wir das zu gegebener Zeit schaffen", betont er.

Im Hinblick auf Montreal kündigt er an: "Beide Fahrer werden in Kanada den verbesserten Frontflügel sowie einige andere Entwicklungselemente einsetzen." Den neuen Flügel hatte in Monaco ja zunächst nur George Russell zur Verfügung.

"Der Flügel brachte auf den engen Straßen des Fürstentums einen kleinen Rundenzeitgewinn und sollte auf den kommenden Strecken einen größeren Vorteil bieten", erklärt Wolff angriffslustig.

"Das Feld ist näher zusammengerückt, und wir machen uns keine Illusionen darüber, dass andere sich weiter verbessern werden. Wir müssen weiterhin hart und fleißig arbeiten, um uns in die Spitzengruppe zu kämpfen", so Wolff.

Red Bull räumt Problem mit Simulator ein

Helmut Marko befürchtet, dass Red Bull auch in Kanada wieder "ein schwieriges Wochenende" erleben könnte. Denn in seiner Kolumne für Speedweek hat er erklärt, dass die Bullen offenbar ein Problem mit ihrem Simulator haben.

Im Rückblick auf das schwache Wochenende in Monaco verrät er: "Das Problem fängt im Simulator an, der signalisiert hat, dass das Auto bestens über die Randsteine geht. Einfach gesagt, heißt das, dass der Simulator und die Realität nicht korrelieren."

Der Österreicher erinnert zudem: "Monaco war nicht die erste Rennstrecke, auf der wir dieses Problem hatten, das war erstmals relativ stark in Singapur der Fall. Da hat der Simulator etwas ausgespuckt, das nicht der Realität entsprach."

"Das ist der erste Punkt, an dem wir ansetzen werden", betont er und erklärt: "Wir sind optimistisch, dass wir zumindest einmal herausfinden können, warum der Simulator solche Daten hervorbringt, die nicht der Wirklichkeit entsprechen."

Doch Montreal könne trotzdem wieder problematisch für die Bullen werden.