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Albon unter Druck: Es war ja nur ein schlechter Stint ...

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Albon unter Druck: Es war ja nur ein schlechter Stint ...
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Red-Bull-Pilot Alexander Albon möchte seinen Rückstand auf Max Verstappen im Grand Prix von Ungarn verringern - Über Vettel-Gerüchte macht er sich keinen Kopf

10,702 Sekunden Rückstand hatte Alexander Albon im Grand Prix der Steiermark auf Max Verstappen. Das sieht auf den ersten Blick nach einer soliden Performance aus. Allerdings stoppte der Niederländer gleich zweimal, der Thailänder nur einmal. Besonders im ersten Stint auf dem weichen Reifen verlor er enorm viel Zeit auf seinen Teamkollegen.

"Es war nur ein Stint am Wochenende nicht so gut, der erste auf den weichen Reifen. Aber das war's auch schon", versucht Albon seine Kritiker zu beruhigen. Wirft man einen Blick auf die Abstände im zweiten Rennen in Spielberg wird schnell klar: Der 24-Jährige konnte die Pace seines Teamkollegen zu keinem Zeitpunkt mitgehen und war deshalb für Red Bull im Kampf gegen Mercedes keine Hilfe.

Im ersten Stint verlor er auf Platz vier bis zu Verstappens erstem Stopp in Runde 24 knapp 22 Sekunden auf den Niederländer - das macht fast eine Sekunde (exakt 0,939 Sekunden) Rückstand pro Runde. Bis zu seinem Reifenwechsel (Runde 35) ließ er auch aufgrund des Reifennachteils noch einmal acht Sekunden liegen.

Albon: "Ich weiß, dass ich abliefern muss"

"Das ist ein Fall von Reifenmanagement, vor allem bei den Vorderreifen, da ich ein wenig Blasenbildung hatte", erklärt Albon vor dem dritten Saisonrennen in Ungarn. "Der zweite Stint war nicht zu schlecht. Ich muss also vor allem am Beginn des Rennens arbeiten."

Nach seinem Boxenstopp (Runde 36) hatte er 35.631 Sekunden Rückstand auf Verstappen, mit elf Runden frischeren Medium-Pneus konnte er diesen Abstand auf 29.319 Sekunden (Runde 67) drücken - auch weil der Niederländer bei noch 20 zu fahrenden Runden über abbauende Hinterräder klagte.

Deshalb holte das Team den Nummer-1-Piloten zu einem zweiten Boxenstopp herein, um mit weichen Reifen den Angriff auf die schnellste Rennrunde zu wagen - der Abstand zu Albon dahinter ließ den freien Stopp zu. Mit fast sieben Sekunden Vorsprung auf den Thailänder ging Verstappen zurück auf die Strecke, im Ziel hatte er über zehn Sekunden Vorsprung.

Wie schon im Vorjahr war es der Niederländer, der den Podestplatz für Red Bull in Spielberg geholt hat. Wirft man einen Blick auf die Podiumsstatistik des Topteams, so wird schnell klar, dass Verstappen der Leistungsträger ist: Alle vergangenen 19 Podestplätze von Red Bull verbucht der 22-Jährige auf sein Konto, wie 'F1-insider.com' nachgerechnet hat.

Weder Pierre Gasly noch Albon konnten auf Augenhöhe mit Verstappen fahren. Zuletzt stieg vor 39 Rennen ein anderer Pilot für Red Bull auf das Treppchen: Daniel Ricciardo bei dessen Sieg in Monaco 2018. Daher werden Spekulationen rund um eine Ablöse von Albon durch Sebastian Vettel lauter.

"Wir sind gerade einmal zwei Rennen gefahren, es ist noch sehr früh", betont er auf die Gerüchte und seinen Sitz 2021 angesprochen. "Jeder Fahrer steht in der Formel 1 unter Druck und muss abliefern. Ich weiß natürlich, dass ich einen guten Job machen muss."

"Die Pace wird kommen, wenn ich mich wohler fühle"

Nachsatz: "Aber das ist bereits der Fall, seit ich acht Jahre alt war. Also ändert sich für mich nicht wirklich etwas." Klar ist für ihn selbst, dass nur der Start in das zweite Rennen schlecht war, nicht seine gesamte Performance am Wochenende. "Also brauche ich noch keine Panik schieben."

Wie möchte Albon in Ungarn zurückschlagen? "Wir müssen einfach mit ein paar Lösungen und Ideen in dieses Wochenende gehen und daran arbeiten." Vor allem gehe es dabei um die richtige Balance, ergänzt er. In Spielberg konnte er den RB16 am zweiten Wochenende aufgrund des Regens am Samstag nicht optimal einstellen.

Am Freitag in den Trainings hat das Team außerdem neue Upgrades ans Auto gebracht. "Die haben definitiv funktioniert, nur hat es länger gedauert, als mir lieb war, dass wir damit auf Touren kamen." Generell sei das Fahrgefühl am ersten Spielberg-Wochenende besser gewesen, schildert Albon.

 

Foto: FIA Pool

"Aber das Auto verbessert sich mit jedem Versuch. Jetzt haben wir ein besseres Verständnis für den Boliden." Sein großes Ziel: Das Auto beherrschbarer und vorhersehbarer machen. Dann werde er auch an die Zeiten von Verstappen herankommen, hofft er.

"Es geht darum, die Reifen besser zu managen und zu wissen, wann ich pushen kann und wann nicht. Aber das ist es auch schon im Moment. Ich denke, dass die Pace kommen wird, wenn ich mich ein wenig wohler fühle im Auto."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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