präsentiert von:

Alfa Romeo lobt Ferrari: Großteil der Probleme von 2020 behoben

Bei der Vorstellung des neuen Alfa Romeo für 2021 äußerte sich Teamchef Fred Vasseur optimistisch über die Fortschritte, die Ferrari beim Motor erzielt hat

Alfa Romeo lobt Ferrari: Großteil der Probleme von 2020 behoben

Nach einer schwierigen Saison 2020, in der die Form von Ferrari und den Kundenteams Alfa Romeo und Haas durch ein Leistungsdefizit der Motoren beeinträchtigt wurde, glaubt Frederic Vasseur, dass der italienische Hersteller in diesem Jahr dank harter Arbeit über den Winter deutlich besser dastehen wird.

"Die Zusammenarbeit mit Ferrari läuft meiner Meinung nach sehr gut", betonte der Alfa-Romeo-Teamchef am Montag bei der Vorstellung des neuen Autos für 2021. "Wir hatten ein starkes Meeting, ein langes Meeting über den Winter, um die Punkte des Vorjahres durchzugehen, als wir vielleicht nicht den perfekten Job gemacht haben."

Er sieht Ferrari auf einem guten Weg: "Ich denke, dass sie auf ihrer Seite wahrscheinlich einen großen Teil der Probleme, die wir im vergangenen Jahr hatten, beheben werden, und die Zusammenarbeit wird immer besser."

Vom technischen Standpunkt aus werde man zwar nicht allzu viel übernehmen, "vielleicht ein oder zwei Elemente, aber nicht viel mehr", so Vasseur. "Aber ich denke, das ist nicht der Kernpunkt der Zusammenarbeit. Der Kernpunkt der Zusammenarbeit ist, dass wir davon überzeugt sind, dass wir voneinander lernen können."

"Im Rahmen des Reglements müssen wir damit spielen, und wir müssen den besten Job machen, den wir machen können", sagt der Alfa-Romeo-Teamchef weiter. Mit Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi, auf die man auch 2021 setzt, erreichte die Mannschaft im vergangenen Jahr den achten Gesamtrang in der WM.

"Unsere Philosophie bleibt die gleiche - wir müssen morgen einen besseren Job machen als heute. Wir haben die letzte Saison auf P8 beendet, also müssen wir 2021 ein besseres Ergebnis anstreben", meint Vasseur. "Um das zu erreichen, müssen wir uns in jeder Abteilung verbessern, sowohl auf der Strecke als auch im Hauptquartier."

Mit Bildmaterial von Alfa Romeo.

geteilte inhalte
kommentare
Rennkalender 2022: Australien diskutiert Termintausch zwischen F1 und MotoGP

Vorheriger Artikel

Rennkalender 2022: Australien diskutiert Termintausch zwischen F1 und MotoGP

Nächster Artikel

Interview: Warum Andreas Seidl kein klares Saisonziel für 2021 ausgibt

Interview: Warum Andreas Seidl kein klares Saisonziel für 2021 ausgibt
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Teams Ferrari , Alfa Romeo
Urheber Jonathan Noble