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Die "Antithese" zu "GP2 engine": Bleibt Honda jetzt in der Formel 1?

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Die "Antithese" zu "GP2 engine": Bleibt Honda jetzt in der Formel 1?
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble
21.11.2019, 09:15

Honda hat für die Zeit nach 2020 noch kein klares Bekenntnis zu einem Verbleib in der Formel 1 abgegeben, die Entscheidung könnte aber in den nächsten Tagen fallen

Der Doppelsieg beim Grand Prix von Brasilien könnte für die Zukunft des Honda-Konzerns in der Formel 1 genau zum richtigen Zeitpunkt gekommen sein. Dieser Tage soll die Entscheidung darüber fallen, ob Honda auch über 2020 hinaus Grand-Prix-Sport betreiben wird. Und nach dem Erfolg in Sao Paulo deuten alle Anzeichen auf einen positiven Ausgang der Vorstandsentscheidung hin.

Der Technische Direktor von Honda in der Formel 1, Toyoharu Tanabe, lässt eine entsprechende Andeutung fallen, wenn er im Interview mit 'Sky Sports F1' in seinem gebrochenen Englisch sagt: "This result makes the happy future for our Formula 1." Was man am ehesten ungefähr so übersetzen kann: "Mit diesem Resultat hat Honda eine glückliche Zukunft in der Formel 1 vor sich."

Dabei war die Formel 1 für Honda in den vergangenen Jahren nicht immer ein Selbstläufer. Als Fernando Alonso 2015 ausgerechnet in Suzuka, beim so wichtigen Heimspiel der stolzen Japaner, "GP2 engine!" in den Boxenfunk plärrte, saß der Stachel tief. Und das war bei weitem nicht die einzige Demütigung, die von McLaren-Seite kam.

Sao Paulo 2019 war die Antithese zu Suzuka 2015. Nicht nur, dass Max Verstappen das Rennen triumphal gewann; Pierre Gaslys Beschleunigungsduell gegen Lewis Hamiltons Mercedes-Motor auf den letzten Metern des Grand Prix muss den Honda-Vorständen in Japan runtergegangen sein wie Öl. Sehr viel öffentlichkeitswirksamer hätte man den technologischen Fortschritt, den Honda erreicht hat, nicht dokumentieren können.

 

Red Bull würdigt Hondas Anteil am Erfolg

"Das Paket sieht sehr stark aus", lächelt Tanabe, im TV-Interview ganz konkret auf das Power-Duell auf den letzten Metern angesprochen. Und er betont: "Ein fantastischer Tag für uns. Wir hatten sehr starke Autos und waren sehr schnell, hatten auch eine gute Strategie. Und die Fahrer haben es umgesetzt. Ein Doppelsieg. Gut für Honda, Red Bull und Toro Rosso."

Besonders wohltuend: Hondas Partner Red Bull ist sich - ganz anders als McLaren - nicht zu schade dafür, die Performance des Motors in der Stunde des Triumphs in den Vordergrund zu rücken. Seit Berger-Senna in Suzuka 1991 hatte es keinen Honda-Doppelsieg mehr gegeben, und in Brasilien hatte der große Ayrton Senna ebenfalls 1991 zum bisher letzten Mal Pole und Sieg eingefahren.

Brasilien passierte noch dazu an einem für die Japaner besonders bedeutsamen Tag: "Wir möchten diesen Sieg unserem Gründer Soichiro Honda widmen, der heute Geburtstag gehabt hätte." Beim legendären Senna-Triumph in Sao Paulo 1991 war Honda, damals 84 Jahre alt, noch am Leben. Fünf Monate später starb er an einem Leberleiden.

Zufall am Rande: Am Qualifying-Samstag feierte auch Red-Bull-Teamchef Christian Horner seinen (46.) Geburtstag. "Ich sollte öfter Geburtstag haben", grinst er im Nachhinein. "Es war eine tolle Woche. Es war mein Geburtstag und der Geburtstag von Soichiro Honda. Ein phänomenaler Tag. Eine tolle Performance mit dem Honda-Motor!"

 

Horner glaubt: Honda-Vorstand sieht Fortschritte

Und eine "sehr wichtige" obendrein, gerade angesichts der bevorstehenden Vorstandsentscheidung: "Ich denke, Honda sieht die Fortschritte, die gemacht werden", sagt Horner. "Das ist das Ergebnis von fünf Jahren entschlossener, engagierter Arbeit. Man muss nur zurückdenken, wie die Lage war, als sie 2015 zurückgekehrt sind. Aber sie sind immer demütig geblieben und haben mit großer Leidenschaft hart gearbeitet. Daher sind sie jetzt in dieser Position."

"Dass wir auf den letzten Metern einen Mercedes auspowern konnten, das war schon fantastisch", jubelt Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. Pierre Gasly nickt: "Ich habe den Motor innerlich angefleht, mir alles zu geben, was er hat. Ich denke, ohne die Fortschritte von Honda wäre der zweite Platz niemals möglich gewesen."

Max Verstappen findet, dass das längst überfällig war: "Ich werde ständig an diese Statistiken erinnert. Die letzte Pole hier war 1991, und seither ... Es ist an der Zeit, dass wir anfangen, diese Dinge wieder zu erreichen! Wir reden die ganze Zeit über Resultate aus den 90ern. Aber Honda ist definitiv auf einem guten Weg. Sie haben sich enorm gesteigert. Ich bin damit sehr zufrieden."

"Die Einstellung, mit der sie arbeiten", wirft Gasly ein, "ist einfach unglaublich. Sie unterstützen mich jetzt schon seit ein paar Jahren - seit ich in Japan in der Super Formula gefahren bin. Diese Reise mit ihnen zu unternehmen, ist fantastisch, und gerade deswegen freue ich mich extrem drüber, dass Max und ich ihnen heute diesen Doppelsieg schenken konnten."

Weitere Co-Autoren: Oleg Karpow. Mit Bildmaterial von LAT.

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