F1-Pilot Fernando Alonso ist Chef eines eigenen Modelabels

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F1-Pilot Fernando Alonso ist Chef eines eigenen Modelabels
Jonathan Noble
Autor: Jonathan Noble
Übersetzung: André Wiegold
10.05.2017, 13:40

Der Lebenslauf von F1-Pilot Fernando Alonso liest sich wirklich gut: Formel-1-Weltmeister, Geheimtipp beim Indy 500 und begeisterter Fahrradfahrer. Nun steigt der Spanier zusätzlich als Unternehmer in die Modebranche ein.

Fernando Alonso und Michael Andretti, Andretti Autosport
Fernando Alonso und Townsend Bell, NBC
Fernando Alonso
Fernando Alonso im IndyCar-Rennsimulator von Honda Performance Development
Fernando Alonso im IndyCar-Rennsimulator von Honda Performance Development
Fernando Alonso, McLaren
Fernando Alonso, McLaren
Fernando Alonso, McLaren
Fernando Alonso mit der Borg-Warner-Trophy
Fernando Alonso, McLaren MCL32
Fernando Alonso, McLaren MCL32
Fernando Alonso, McLaren MCL32
Fernando Alonso, Andretti Autosport, Honda
Fernando Alonso, Andretti Autosport, Honda

Mit seinen Aufgaben beim F1-Team McLaren-Honda und als Teilnehmer beim legendären Indy 500 scheint es, als hätte Alonso keinerlei Zeit für weitere Herausforderungen in seinem Leben.

Der Spanier hat aber bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass er kein Mensch ist, der sich zurücklehnt und mit dem zufrieden gibt, was er hat. Er versucht immer, die Grenzen zu überschreiten und neue Herausforderungen zu finden, um sich somit neue Ziele für sein Leben zu setzen.

Seit neustem ist Alonso in der Modebranche als Unternehmer tätig. Er gehört zu den Investoren des neugegründetem Modelabels Kimoa. Das Unternehmen hat er in den vergangenen 18 Monaten zusammen mit einigen Freunden aufgebaut. Vor einigen Monaten ist das neue Label auf dem Markt erschienen.

"Wir haben die Idee mit einigen Freunden und Investoren besprochen, um etwas Neues zu kreieren", sagte Alonso gegenüber Motorsport.com. "Wir hatten erst überlegt, ein Restaurant zu eröffnen."

"Dann hatten wir die Idee, etwas viel Größeres zu machen. Wir haben uns für ein Modelabel entschieden, da es viel besser zu unserem Lebensstil passt."

"Wir haben vor einigen Jahren mit der Planung begonnen und nach und nach alles aufgebaut. Vor einigen Monaten sind wir mit dem Label dann online gegangen."

Wenn man Alonso in den vergangenen Wochen genau beobachtet hat, ist einem sicher aufgefallen, dass er mit der Kleidung seines eigenen Unternehmens zu sehen war. Auch während seines IndyCar-Simulator-Tests hatte er eine Kimoa-Kappe auf dem Kopf.

Er fügte hinzu: "Es ist eine tolle Geschichte von vielen Reisen und vielen Entdeckungen. All das haben wir in der neuen Marke verbunden. Die Werte, die Aussage und der Lebensstil passen sehr zu meinen Wünschen."

"Ich komme aus Nordspanien und bin nahe dem Meer aufgewachsen. Ich war es gewohnt, jeden Morgen am Strand des Atlantiks zu sein und große Wellen zu sehen."

"Wenn man ein Kind ist, sitzt man dort und beobachtet die mächtige See. Nachdem ich in die Schweiz gezogen war, habe ich am meisten das Meer vermisst. Mir fehlte der Geruch, das Gefühl und alle anderen Dinge."

"Ich habe mir niemals ein Leben ohne das Meer vorstellen können. Wo auch immer ich in der Zukunft leben werden, es wird in der Nähe des Meeres sein."

"Meine Freunde, die Sonne, all die Dinge, die ich auf der Welt gesehen habe, und mein Lebenstil, für diese Dinge steht Kimoa."

Anstelle eine Werbevertrags, den viele Motorsport-Stars unterschreiben, hat sich Alonso für das eigene Unternehmen entschieden. Das sagt viel über den Spanier aus. Er kann seine Freude darüber, etwas wachsen zu sehen, was er selbst kreiert hat, nicht verbergen.

"Es ist so viel spannender", sagte er. "Natürlich gilt das nicht am Anfang einer Karriere, denn da will man Geld verdienen, um sich seine Zukunft zu sichern."

"Ich bin aber jetzt in einer komfortablen Position. Deshalb ist es viel interessanter Teil von etwas Wachsendem zu sein. Es ist spannend zu sehen, wie ein Unternehmen von 8 Personen, auf 12 und nun schon 16 bis 17 Mitarbeitern wächst. Sie alle gehen mit viel Leidenschaft ans Werk."

Bildergalerie: Fernando Alonso bei seinem IndyCar-Test in Indianapolis

"Es ist einfach beeindruckend und hoffentlich gibt es auch in Zukunft ein Wachstum. Ich erinnere mich an einige Treffen, die wir vor rund 1,5 Jahren hatten. Ich habe Personen genau erzählt, was ich vor hatten, aber einige waren davon nicht überzeugt."

"Andere fanden die Idee hingegen sehr spannend. Genau diese Personen arbeiten nun im Unternehmen, teilweise 14 Stunden am Tag. Sie haben keinerlei Beschränkungen und können sich mit neuen Ideen und Produkten befassen. Dieser Enthusiasmus entstand aus meinem eigenen Lebensstil und meinem eigenen Geschmack und das ist etwas ganz besonderes."

Aufgrund des unkonventionellen Werdeganges des Spaniers, hat er sich auch eine ganz besondere 1. Werbekampagne für sein Modelabel überlegt. Details wollte er jedoch noch nicht verratet. Er hat aber versprochen, dass es dazu bald neue Informationen geben wird.

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